Mein Vater killt mich
Hallo,
Mein Vater hat seit nicht allzulanger Zeit einen neuen 325i Touring. Jetzt sind meine Eltern in den Urlaub gefahren (eine Woche) und ich hab durch zufall den Schlüssel von dem Auto gefunden, den er extra versteckt hat. Ich muss dazu dazusagen das diesen Auto das absolute Heiligtuim für meinen Vater ist. Immer sauber und keiner fährt damit ausser er. Ich bin dann 200 km gefahren um nen kollegen zu besuchen, dummerweise hab ich dabei die 10.000km-marke überschritten, sodass er es 100%merken wird, das der Wagen bewegt wurde.Davon abgesehen das ich ihn wieder volltanken, Putzen, waschen, Sitze einstellen werden, wollte ich frage was ich präventliv machen könnte um einen totalen Zusammenbruch des Familienlebens zu verhindern?
sind hier Väter oder söhne die schonmal ähnliches erlebt haben? Was würdet ihr tun?
Mit freundlichen grüßen
99 Antworten
naja also da bist du selbst dran schuld würde ich sagen.
Mein Vater schreibt sich generell den KM-Stand auf, bevor er in Uralub fährt, denke dein Vater wird das vllt. auch gemacht haben?
sags ihm und fertig.
wenn du groß anfängst zu vertuschen wirds nur schlimmer.
ruf am besten gleich an und sag dass du mit dem auto gefahren bist, bis er ausm urlaub zurück ist ist alles wieder gut.
hast ja nix kaputt gemacht, die km sind doch wurscht, das wird er ja auch einsehen.
grüsse
Versuchs mit der Wahrheit. Über kurz oder lang kommt sowas immer ans Tageslicht. Mehr als dir den Kopf abreißen wird er nicht können. Also Kopf hoch, Heldenbrust raus und bisserl mehr Mut wenn ich bitten darf. Sicher wird dein Vater nicht so wahnsinnig glücklich sein aber schließlich bist du immer noch sein Sohn. Da gibt's vielleicht am Abend ein Donnerwetter aber dann wird es sich schon wieder legen. Du brauchst ja nicht den Teufel an die Wand malen.
Gruss,
Andreas
Hattest Du ev. vergessen zu erwähnen, dass Dein Kollege im Sterben lag und Du ihn noch mal sehen wolltest... 🙂 😉
Und nun geht es ihm erfreulicherweise wieder gut.
VG
Jander
das Problem wird wohl weniger das Auto sein. Ich als dein Vater hätte mehr ein Problem damit, dass du mein Vertrauen missbraucht hast. Es wird dir wohl oder über nichts anderes übrig bleiben, als es deinem Vater zu beichten.
Uebrigends, du hast nicht nur das Vertrauen deiner Eltern missbraucht, sondern auch eine Straftat begangen. Du hast den Wagen ohne die Einwilligung deines Vaters benützt. Entwendung zum Gebrauch, nennt man so etwas. Auch innerhalb der Familie. Wenn du einen "bösen" Vater hast, könnte der dich sogar anzeigen.
Gruss Pütz
Zitat:
Original geschrieben von Jander
Hattest Du ev. vergessen zu erwähnen, dass Dein Kollege im Sterben lag und Du ihn noch mal sehen wolltest... 🙂 😉
..und dein Auto gerade im Zuge einer Replatzierung zweier Zündspulen in der örtlichen BMW-Vertretung dummerweise nicht einsatzbereit war..
Eventuell ist dein Vater auch einfach nur froh darüber das du
bei der 200km Fahrt nichts kaputt gemacht hast 😉
Eventuell gibt er dir danach das Auto öfters 😁
Ich darf den 320d E90 meines Vaters öfters mal bewegen.
MFG Markus
Zitat:
Original geschrieben von Pütz
Uebrigends, du hast nicht nur das Vertrauen deiner Eltern missbraucht, sondern auch eine Straftat begangen. Du hast den Wagen ohne die Einwilligung deines Vaters benützt. Entwendung zum Gebrauch, nennt man so etwas. Auch innerhalb der Familie. Wenn du einen "bösen" Vater hast, könnte der dich sogar anzeigen.
Da wir aber in einem Rechtstaat leben liegt die Beweislast seitens des Vaters. Und aufgrund seiner Abwesenheit kann ich mir kaum vorstellen, dass ein wirklich stichhaltiger Beweis für die Benutzung des Fzg. durch den Sohn vorgebracht werden kann. Schlüssel nicht unzugänglich verstauen ist faktisch ein durchaus fahrlässiges Handeln. Schließlich könnte auch Nachbars adoleszenter Sohn den Plastikklumpen stehlen und den Wagen unkontrolliert durch die Gegend steuern. Was wäre dann wohl los? Im Übrigen könnte ja auch ein Einbrecher hinterm Volant Platz genommen haben. Nicht immer ist das, was nahe liegt, auch auf juristischer Ebene "ersichtlich".
Nach dem Urlaub bescheid sagen, sonst ist sein Urlaub noch im Arsxx😁
Wird wohl kein Weltuntergang werden.
Biete ihn wüchentliche Handwäsche als Wiedergutmachung an.
Zitat:
Original geschrieben von Pütz
Uebrigends, du hast nicht nur das Vertrauen deiner Eltern missbraucht, sondern auch eine Straftat begangen. Du hast den Wagen ohne die Einwilligung deines Vaters benützt. Entwendung zum Gebrauch, nennt man so etwas. Auch innerhalb der Familie. Wenn du einen "bösen" Vater hast, könnte der dich sogar anzeigen.
Gruss Pütz
Würd mein Vater das machen, dann wäre es längste Zeit mein Vater gewesen! Ohne witz, wer zeigt schon seinen eigenen Sohn wegen sowas an?
Ich verstehe auch nicht, es ist ein Haufen Blech mit Motor, dass da immer so ein "Geschiss" gemacht wird, Heiligtum etc., dass kann ich nicht verstehen.
Meine Eltern jedenfalls dürfen fahren solange sie wollen, ebenso Freunde wenn sie wollen und wenn wirklich was kaputtgehen sollte is der Wagen Vollkasko versichert.
Ich denke mir mal,das dein Vater den Schlüssel nicht umsonst versteckt hat.Er wird schon sein Grund haben.Ich sehe da ein wenig Dummheit in deiner Geschichte,denn man weiß vorher in etwa,an was man es erkennen kann.Und die 10tkm Marke hätte dir da schon auffallen sollen.Meine Eltern waren auch mal im Urlaub,da war ich 18 Jahre alt,also vor 5 Jahren 😉,da hatte mein Dad grade einen Chrysler Stratos Cabrio,sehr schöner Wagen.Nun,ich habe es geschafft in 3 Wochen sagenhafte 3000km mit Wagen zu fahren.Ich war jeden 2ten Tag Tanken 😉.Danach hab ich den Wagen Ordentlich aufgemöbelt und als er wieder kam hatte ich es ihm gesagt.Null Problemo,ich bekomme immer seine Autos.Ich denke sowas hat was mit vertrauen zu tun,da dein Vater aber den Schlüssel versteckt hat,denke ich,hatte er da schon eine Ahnung.Also,putzen und die Wahrheit aufm Tisch hauen.Vielleicht wird er dann lockerer und gibt ihn dir öfters weil er gesehen hat,das du damit umgehen kannst 😉.
das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er ohne die Erlaubnis mit dem Fahrzeug des Vaters unterwegs war. Deshalb war es streng rechtlich gesehen, eine Entwendung zum Gebrauch. Wie der Vater damit umgeht, ist seine Sache. Es ist ein Antragsdelikt, die Polizei darf nur handeln, wenn ein Strafantrag unterschrieben wird. Ist der Sohn nicht im Besitze eines gültigen Führerausweis und wird von der Polizei kontrolliert, sieht es bereits etwas anders aus. Der Vorfall (Entwendung) wird in jedem Fall zum Offizialdelikt und von der Polizei vom Amtes wegen zur Anzeige gebracht. So jedenfalls in der CH.
Zitat:
Original geschrieben von Pütz
das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er ohne die Erlaubnis mit dem Fahrzeug des Vaters unterwegs war. Deshalb war es streng rechtlich gesehen, eine Entwendung zum Gebrauch. Wie der Vater damit umgeht, ist seine Sache. Es ist ein Antragsdelikt, die Polizei darf nur handeln, wenn ein Strafantrag unterschrieben wird. Ist der Sohn nicht im Besitze eines gültigen Führerausweis und wird von der Polizei kontrolliert, sieht es bereits etwas anders aus. Der Vorfall (Entwendung) wird in jedem Fall zum Offizialdelikt und von der Polizei vom Amtes wegen zur Anzeige gebracht. So jedenfalls in der CH.
Naja bei uns in Deutschland sieht das glaube ich etwas anders aus, sagt sein Vater er durfte den Wagen nicht bewegen, tat es aber trotzdem und der sohn sagt, er hat gesagt, ich darf es, passiert nix, Aussage gegen Aussage.
Klar, ohne Fahrerlaubnis zu fahren ist Strafbar, aber ich denke mal er hatte wohl einen Führerschein.
Ich würde fast wetten unsere Gericht würden sich darüber lustig machen, kommt der Vater und sagt "mein Sohn hat mein Wagen genommen ohne meine Erlaubnis und ist 200km gefahren, aber passiert is nix" da würde nix passieren, jede Wette!