Mein Einstieg bei BMW

BMW Motorrad

Hallo zusammen,

ich interessiere mich für die R1100GS und hab aber überhaupt kein Hintergrundwissen über das Möp, könnt Ihr mich da ein bissel aufklären was es zu beachten gilt und,oder und überhaupt... Ich fahr z.Zt. ne XJ900s Diversion, bin also schonmal an den Kardan gewöhnt 😉 Optisch find ich die GS einfach klasse, auch die Nachfolgemodelle, find einfach das die GS außer Konkurenz ist  und das wäre denn quasi mein Einstieg bei BMW, wenn´s Kleingeld passt 😁 Es sei denn, es wäre davon abzuraten, was ich aber net glaub, wirklich negatives hab ich darüber eigentlich noch nicht gehört 🙄 Also gebt alles zum Besten, wäre Euch dankbar für alles, ob Positiv oder Negativ, Hauptsache schonmal ein paar Meinungen und Hinweise...

Nen dankbaren Gruß, Ralle

Beste Antwort im Thema

Wenn du schon übers kleingeld nachdenkst..........bleib bei der XJ900

Wenn du nicht schrauben kannst......bleib bei der XJ900

Wenn du dir Enttäuschungen ersparen willst.........bleib bei der XJ900

Wenn du nicht schrauben kannst......bleib bei der XJ900

Wenn du nicht schon mal 900 Euro für ne Getriebeüberholung zurücklegen willst........bleib bei der XJ

Wenn du nicht schrauben kannst......bleib bei der XJ900

Ich hatte bisher zwar nur drei 1100er GS (von denen ich noch 2 habe)..........und hab da schon mehr als 100.000km drauf gefahren........schrauben durfte ich immer.

Defekte:
- Getriebe
- Kopfdichtungen
- Handbremspumpen
- ABS-Modulatoren
- Hinterachsgetriebe
-und ein haufen Kleinscheiß

Ich fahre immer noch 1100er GS und ich will auch keine andere..........aber wenn ich das alles in der Werkstatt hätte machen lassen, wär die schon lange vom Hof.

Also.........wenn du schrauben kannst......😁

Die 1100er kamen 1993/94 Krachneu vom Reisbrett.....und wurden beim Kunden (und zulasten des Kunden) zuendeentwickelt.......

Wenn möglich, kauf dann lieber eine 1100er GS ab 1997/98, ab da waren alle Modellpflegen durch......(macken hatten die aber auch noch)

PS: Die Frage nach dem "Schrauben können" wiederholt sich oben.......ja, das ist nämlich auch die wichtigste...😁

Es gibt nämlich so ein par regelmässige "Defekte" die fast schon nem Totalschaden gleichkommen, wenn man das bei BMW machen lässt, z.B.:

-Austauschgetriebe = ca. 2000 Euro incl. Einbau
-ABS-Modulator = 1500 Euro incl. Einbau
...usw...

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Hallo Leute
Summa-summarum macht ihr einem ganz schön(!) Mut.
Habe mir dieses Jahr eine "alte Dame" (K100RS; Bj `84) zugelegt, in der 2Radwerkstatt meines vertrauens (keine BMW-Vertragswerkstatt) checken lassen (Inspektion mit synchronisieren, alle Flüssigkeiten neu und einen neue Spritfilter).
Jetzt dachte ich eigentlich: "Jetzt läuft es erst mal", was ich nach ein paar schöne Touren mit einigen hundert km auch jetzt noch denke.
Aber wenn ich hier die Beiträge alle lese, bekomme ich den Eindruck, man sollte sich wohl besser keine BMW kaufen, wenn man(n) nicht selber das schrauben an diesen 2Rädern gelernt hat.
Mir ist aufgefallen, dass sehr viele neue(!) Boxer-BMW`s auf unseren Straßen unterwegs sind.
Bei einem Preis von ca. 17.000,- Ocken sollte da doch wohl ein zuverlässiges Moped zu erwarten sein - Oder??

Einen netten Gruß in die Runde
Dieter

Tja, wenn ich  das alles so lese hier, überleg ich mir das doch nochmal denke ich, so richtig Mut macht das ja net wirklich 🙄 Meine XJ ist absolut zuverlässig, da stellt sich mir die Frage, warum denn wechseln 😕 also ich hät da mehr von ner BMW erwartet, grade bei den Preisen 😰 bin echt überrascht, da kauf ich mir doch lieber noch ne XT dazu, da die auch sehr zuverlässig sind 🙄 schauen wir mal, trotzdem habt recht schönen Dank für Eure Kommentare und Meinungen, werd ich mal auf mich wirken lassen und früher oder später wird sich das denn entscheiden, denke aber eher später 😉 

dankbaren Bikergruß, Ralle

Ach ja, wichtig ist, dass, wenn du nicht selber schrauben kannst, Du jemanden hast, der das für Dich tun kann und der keine BMW-Niederlassung ist. Auf Wunsch finde ich das auch für Dich in deiner Ecke heraus.

Sobald die 11er GS rollt, trauerst du Deiner XJ auch nicht die geringste Träne nach...😉

Abwarten 😁 Den Schrauber meines Vertrauens hab ich ja, keine BMW Werkstatt 😉 Kommt Zeit kommt anderes Bike oder evtl auch ´n zweites 😁 Möglichkeiten gibts ja viele 🙄  

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Hallo,

also meine R12R läuft ohne Probleme. Die R1100R davor wie schon geschrieben auch. Ein Freund von mir hatte die R1100R und hat die R1150R - auch er hat mit den Motorrädern keine Probleme, wohl aber mit den Werkstätten.

Wenn man eine gute Werkstatt hat, kann man mit der BMW sehr zufrieden sein. Und in den Foren tummeln sich eh immer nur die, die Probleme haben. Die anderen sind gerade auf ihrer Kuh unterwegs.

Grüße

Kai

Zitat:

Original geschrieben von Kai R.


Wenn man eine gute Werkstatt hat, kann man mit der BMW sehr zufrieden sein.

Eine berechtigte Frage an der Stelle wäre allerdings, warum man mit einer BMW nur dann sehr zufrieden sein kann, wenn man eine "gute Werkstatt" hat........?

Wenn doch angeblich "keine Probleme" gibt, warum braucht man dann eine Werkstatt? 😉

Also meiner Meinung nach ist das folgendermaßen:

1. Mein Kumpel ist mit der 1150er gerade 35tkm durch Nord- und Südamerika gefahren. Dabei hatte er keine Probleme mit der Einspritzung oder Kardan oder so. Das einzige was passiert ist war, dass sein Gabelöl davongelaufen ist (Bei den Schotterpisten in Südamerika auch kein Wunder).

2. Bei ner BMW, egal ob 2V oder 4V kann man sich das Schrauben sehr leicht selbst beibringen. Wenn du ne gute Werkstatt hast, dann geh da hin, frag ob sie dirs beibringen und fertig. Danach trainierst du einfach an deinem Bike.

3. Ich würde eine GS nie schlecht machen. Die Dinger sind schon so Tourenerprobt (Rallys und tausende von Besitzern) dass man mit so einer Maschine nix falschmachen kann.

Zitat:

Original geschrieben von BMWmaddin


3. Ich würde eine GS nie schlecht machen. Die Dinger sind schon so Tourenerprobt (Rallys und tausende von Besitzern) dass man mit so einer Maschine nix falschmachen kann.

Die letzte offizielle Werks-Rallye GS war ne 2V 😉

Und selbst die haben nicht BMW gebaut sondern Scheck oder HPN gepimpt, damit sie was reissen konnten 😉

Aber davon abgesehen, hast du natürlich recht, man "kann es lernen" zu schrauben....wobei ich das einschränken möchte, denn je "neuer" die Modelle werden umso weniger kann man machen.

Bei den R1200er 4Vs wirds dann schon langsam eng mit dem "schrauben"....zumindest wenn man es mit einer normal ausgestatten Werkstatt/Garage versucht.

Zitat:

man "kann es lernen" zu schrauben....wobei ich das einschränken möchte, denn je "neuer" die Modelle werden umso weniger kann man machen.

Was soll man denn an denen nicht machen können? Alle Reparaturen für die man nicht gerade den ganzen Motorblock ausbauen muss, kann man selbst an abgelegensten Orten ohne Spezialwerkzeug erledigen. Klar, wenn dir bei den neueren Modellen die Elektronik (dass sich BMW zu so viel E-kram entschieden hat verstehe ich nicht) versagt, dann hast du ein fettes Problem. Aber die ist (zumindest bis zur 1150er) sehr zuverlässig. Jedenfalls hab ich noch nichts gegenteiliges gehört. Was die 1200er angeht: Von der hab ich keine besonders gute Meinung :-/

R1150GS? Eines der zuverlässigsten Motorräder der ganzen Welt. Wenn du aber Pech hast und eins von einem BASTLER bekommst der sich immer im Gelände rumgetrieben hat, und der Meinung war "ich schraub erstmal alles auseinander um da nur mal eben reinzugucken," dann sieht es vielleicht anders aus.

Guck dir das Motorrad genau an, guck ins Scheckheft, guck die den Vorbesitzer an wenns geht. Zur Not kannst du immer noch ne Gebraucht Motorad Versicherung dazu holen.... kann sich bezahlt machen.

Ansonsten ist die R1150GS einfach Spitze. Vielleicht kaufst du nicht gleich eine mit 80000 Kilometer oder mehr :-)

Ja, ich werd´s mal ganz ruhig angehen, jetzt kommt eh der Winter und dann schauen wir mal 🙄 hab mir auch mal ein paar K-Modelle angeschaut, könnt ich mich auch für begeistern, K1200RS die hat auch was 😉 Mit dem Thema werd ich wohl noch ne weile beschäftigt sein, und wenn alles gut gelaufen ist werd ich berichten was es denn geworden ist 😁 

Gruß Ralle

Zitat:

Alles eine Frage von kann sein, aber muss nicht sein. Ein japanisches Motorrad wird natürlich nicht daraus. Ein älteres Motorrad kann auch mal Mängel haben. Aber es fahren sehr viele sehr zufriedene nicht-schraubende BMW-Boxerfahrer da draußen rum.

Grüße
Kai

Das ist richtig...

Vergessen sollte man aber nicht , dass so eine 1100er aus den Mitneunzigern kommt..also mal fett über 10 Jahre alt ist..
..ne 1150 eben grad paar Jahre jünger..

Ob nun Japaner oder Britin..Bayuware oder MZ..egal..nach ordentlich über 10 Jahren kann ein Motorrad nicht mehr 100% Top-Fit dastehen..höchstens im Lack ;o))

Aber aus eigener Erfahrung haben die 5-Gang-Getriebe bis umme `97 eben immer mal ein Gangspringerproblem.

Allerdings..nicht ! alle..weiss ich aus eigener Erfahrung..: während ne 850er lustig sich schalten lässt..am Gespann ..nie ein Gang zupft..hat an der RS 1100 bei 60000 das Getriebe Springer satt..

Wer da noch 1000 Euro investiert..muss schon sehr verliebt sein..😛

So kanns sein..nicht die Regel..also ein Boxer ab `97 aufwärts..(oder nen alten 2V-Boxer suchen)..😎

Viel Erfolg...und schon mal nen guten Schrauber suchen, denn BMW-Werkstätten(und Teile)..sind "preisoptimiert"..

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