Mehrverbrauch beim Fahren mit Winterreifen - Wie hoch?

Mal eine Frage zum Fahren mit Winterreifen im Sommer:

Wie hoch schätzt ihr den Benzin-Mehrverbrauch beim Fahren mit Winterreifen gegenüber dem Fahren mit Sommerreifen pro 100 km ein?

Diese Frage stelle ich übrigens, weil ja manch einer seine alten Winterreifen im Sommer runterfährt, statt sie zu entsorgen....

Gruss
Roland

Beste Antwort im Thema

Bis meine Winterreifen auf 3-4mm runter sind, sind die so ausgehärtet, dass sie einem Sommerreifen nahe kommen ;-) ...außerdem sind dann die Lamellen auch nicht mehr so tief, als dass sie dem Profil großartig an Stabilität rauben würden...
Zudem sind Winterreifen Winterreifen und keine Schneereifen, sondt würden sie ja Schneereifen heißen...
Aber gerne kann an dieser Stelle auch die nie enden wollende Diskussion über Winterreifen und deren Handling- und Bremseigenschaften unter den unterschiedlichsten Bedingungen wieder angefangen werden...in meinen Dimensionen merke ich eh kaum einen Unterschied zwischen Sommer bzw. Winterreifen; nicht mit meiner Fahrweise und nicht auf meinen Fahrzeugen!!!

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WR: 225/50 R17 98V Pirelli Winter Sottozero 3
SR: 235/45 R18 94W Bridgestone Potenza RE050A

Verbrauch WR: 5,65 l/100 km
Verbrauch SR: 6,00 l/100 km

Siehe auch Spritmonitor.

Zwischenstand bei mir... Und eine kleine Info:

Autos bestehen aus zwei Hälften - rechts und links. Ich habe den Luftdruck rechts geprüft, und er war OK. Links war er nicht OK (0,3 Bar zu wenig, vorne UND hinten). Das hat dann das "Eiern" bei Tempo 200+ bewirkt.

Mittlerweile bin ich mit erhöhtem Luftdruck (beide Seiten gleich UND 0,2 Bar zusätzlich drauf) unterwegs. Der Verkehr hat nicht viel Raum zum schnellen fahren gelassen, aber Tacho 220 war problemlos (von der Stabilität her).

Den Verbrauch kann ich nicht genau abschätzen - ich bin einfach zu verschieden gefahren, um einen Vergleichswert zu haben, aber die Tendenz ist Folgende: 0,5l/100 km Mehrverbrauch bei "normalem" Tempo, bis zu ca. 1 l/100 km Mehrverbrauch im Schweinsgalopp. Das sind schon deutlich freundlichere Zahlen als vorher, aber immer noch deutlich höher, als ich von meinen bisherigen Winterreifen (an anderen Autos) gewohnt war.

Fazit: 0,3 Bar weniger Luftdruck einseitig kann ziemlich viel Effekt haben...

Ich werde weiter beobachten. Die nächste Fahrt, auf der ich den genauen Verbrauch mit Sommerreifen kenne, ist am 25.12. Wenn das Wetter keine Katastrophe ist, sondern halbwegs normal (trocken/feucht/mittelwindig bis windstill), werde ich vergleichbare Werte erhalten.

BTW...

Audi 100 C2. Anno 1983... Familie (Vater, Mutter, Kind = ich) unterwegs aus Deutschland nach Budapest. Die Autobahnstücke in Österreich hatten wir hinter uns, sind auch gut durch Bruck gekommen, haben die Grenze passiert und begaben uns auf eine SEHR breite Kraftfahrstraße (so breit, wie die heutige Autobahn). ZHG war 90 km/h. Der Tag war windig - es gab Rückenwind - und zwar so, dass man sich draußen schon richtig dagegenstemmen musste, um nicht weggeweht zu werden.

Durch die werten Leser geschätzter Verbrauch auf dem Teilstück zwischen Hegyeshalom und Budapest?

ivre xbzzn shras y/100 xz.
Trvy, ar? Jnf Jvaq fb nyyrf xnaa :-)

Lösung unter rot13.de. Den verschlüsselten Text einfach ins Eingabefeld kopieren und die "rot13"-Taste klicken.

Und für die Jüngeren: bitte nicht fragen, warum rot13 schwarzweiß ist. BITTE!

Wirklich belastbare Durchschnittsverbräuche bestimmst aber nur aus Durchschnittswerten von mehreren Tankfüllungen....

Zitat:

@azrazr schrieb am 21. November 2016 um 14:49:21 Uhr:



Autos bestehen aus zwei Hälften - rechts und links.

Widerspruch: Autos bestehen aus vier Vierteln - rechts und links sowie vorne und hinten! 😁 😁 😁

Gruß
Der Chaosmanager

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Zitat:

@Karliseppel666 schrieb am 21. November 2016 um 15:01:47 Uhr:


Wirklich belastbare Durchschnittsverbräuche bestimmst aber nur aus Durchschnittswerten von mehreren Tankfüllungen....

Korrekt. Aber wenn schon die erste Tankfüllung 3 l mehr pro 100 km anzeigt - ohgottohgottohgott, da leuchten doch die Alarmglocken in allen Farben, klingelinglingeling!

Und ich fahre einige Langstrecken, u.A. mit konstant 130 km/h - z.B. Quer durch Ösiland und Ungarn, weitestgehend nonstop, bzw. nur Mautstopp (Hegyeshalom, den Pickerl habe ich schon), Essstopp und Tankstopp (Loosdorf oder Schwechat Jet&Mäckes). Da reicht eine Fahrt um sehr genau zu sehen, wie sich der Verbrauch verhält, weil ich auf der selben Strecke mit der selben Geschwindigkeit und mit dem gleichen Sprit fahre.

Wenigstens haben sich die größten Sorgen mit der Anpassung des Luftdrucks in Wohlgefallen aufgelöst

Zitat:

@Karliseppel666 schrieb am 21. November 2016 um 15:21:04 Uhr:


Wenigstens haben sich die größten Sorgen mit der Anpassung des Luftdrucks in Wohlgefallen aufgelöst

Ja - hat was...

Mehrverbrauch 0,00L bei gleicher größe

einzig die Tieferen Temperaturen und die damit längere Warmfahrphase treibt den Verbrauch etwas höher

bei gleichen Temps hat mein Nokian WR D4 aber nicht mehr benötigt als der Conti SC5P

Ich könnte mir so einen extremen Unterschied nur zwischen extrem gut verbrauchsoptimierten SR und extrem schlecht verbrauchsoptimierten WR vorstellen.

Normal sollte der Unterschied max. bei 0,3-0,5 ltr, Mehrverbrauch beim WR liegen.

Wie gesagt, Verbrauchsunterschiede, die ich mit mehr als 3 Sigma annahmen konnte, habe ich in meinem Auto-Leben vorher nie erlebt.

Fährt noch jemand die UltraGrip Performance in der gleichen Größe, wie seine Sommerreifen? Am besten 205-er?

Zitat:

@jw61 schrieb am 21. November 2016 um 18:09:31 Uhr:


...Normal sollte der Unterschied max. bei 0,3-0,5 ltr, Mehrverbrauch beim WR liegen.

Warum? Wie ermittelt man einen Mehr- oder Minderverbrauch von 0,3-0,5 ltr.?
Außer prof. Rennfahrer auf einem Rundkurs gibt es wohl kaum jemanden, der im Alltag über Monate derart konstant fährt bei gleichen Wind- und Wetterbedingungen, sodaß man einen solch geringen Verbrauchsunterschied an irgendeinem Bauteil des Fahrzeuges festmachen kann.

Tendentiell würde ich sagen, daß man im Winter mehr verbraucht, weil der Motor länger im ungünstigen Temperaturbereich arbeiten muß (...und von mir aus mit mehr verbrauchenden Winterreifen fährt). Dafür fährt man aber im Winter auch tendentiell langsamer und vielleicht sind Winterreifen etwas schmaler als Sommerreifen usw. - was wiederum einen "Mehrverbrauch" relativiert.

Ich kann bei unseren Autos jedenfalls keinerlei Unterschiede erkennen!

  • Frauchen's Lagune fährt relativ konstant immer die gleiche Strecke Autobahn (2x wöchentl. 100 km) und am Wo-Ende ein wenig Stadt; die Lagune braucht zwischen 6,x und 7,x - Sommer wie Winter.
  • Meinen Sori kann ich nicht einschätzen, dafür ist mein Streckenprofil viel zu unterschiedlich; er verbraucht zwischen 7,x und 10,x - auch Sommer wie Winter! Das einzige, was bei mir den Verbrauch beeinflusst, ist Anhängerbetrieb und wenn ich es auf der AB gelegentlich 'übertreibe'! 😁
  • Bei unserem Audi bemerke ich allerdings einen deutlichen Unterschied zwischen Sommer und Winter! 😁

In meinen Augen somit eine ziemlich theoretische Diskussion!

- Erstens sind wir hier VOLL off topic - es geht um Winterreifen im Sommer
- Zweitens ist das Erstens irgendwie auch egal - es kann ja wohl auch mal um Winterreifen im Winter gehen
- Drittens: wenn man sofort nach dem Reifenwechselauf den selben felgen, wie dei Sommerreifen hatten, einen Mehrverbrauch von 3l/100 km hat, ist was faul (war bei mir).
- Auch ein Mehrverbrauch von 1 l/100 km kann als signifikant geschätzt werden

Reifen- und Felgengröße, sowie "runonflat"-Reifen und eine ordentliche Winterausrüstung im Kofferraum (Schneeketten, Reservewischwasser uvm) können den Verbrauch bereits messbar hochjagen, ohne die Ursache in den Reifen nachgewiesen zu haben.

Der "Mehrverbrauch" ergibt sich außerdem ausschließlich aus identischen Reifengrößen auf identischen Felgen. Ansonsten kann ein Auto im Winter mehr oder weniger verbrauchen - aber dann liegt es nicht nachweislich an den Reifen.

Tanke einfach beim Aufleuchten der Reservelampe nur 20l statt voll (60l)...im Wischwasserbehälter ist immer nur 1,5l statt 4,5l...vor jeder Fahrt aufs Klo (wenns geht klein und groß)...rechten Spiegel anklappen...Antenne ab...Luftdruck in den Reifen etwa um 0,3bar anheben...
So müsste dann auch der Verbrauch geringer werden.
;-)
Ich führe ja auch exakt Buch über meine Verbräuche, aber ich wüsste gar nicht ob ich dann stur ab Reifenwechsel sagen sollte es ist Winter...gestern waren es 15°C...hatte aber auch schon bei 2°C noch Sommerreifen drauf...*grübel*

Zitat:

@gromi schrieb am 21. November 2016 um 22:58:19 Uhr:


(...)
Ich führe ja auch exakt Buch über meine Verbräuche, aber ich wüsste gar nicht ob ich dann stur ab Reifenwechsel sagen sollte es ist Winter...gestern waren es 15°C...hatte aber auch schon bei 2°C noch Sommerreifen drauf...*grübel*

In diesem Fall war es auffällig. Die Tanknadel jagte nach unten - auf einer Standardstrecke von mir in Standardgeschwindigkeiten bei Temperaturen wie am Vortag - diesmal aber mit den neuen Reifen auf den alten Felgen (die am Vortag noch die Sommerreifen trugen).

Aber wie gesagt, 0,1 l/100 km kann an vielen Dingen liegen. Ein Winterprofil/eine winterschmischung ist nur eine Option von Vielen.

Hallo,
wir haben bei der Größe 205/55/16 beim Umstieg vom Michelin Energy Safer+ auf den GoodYear UG 8 momentan einem Mehrverbrauch von ca. 0,3 bis 0,4 Liter (Ford Focus 1,8-16v Benziner).
Dadurch das wir in der Rhein/Neckar Ebene wohnen, vermute ich kaum Mehrverbrauch durch Kälte.

Gruß, der.bazi

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