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M54B22 komischer Ölverbrauch

BMW 3er E46
Themenstarteram 21. Oktober 2013 um 23:51

Hallo!

Ich habe schon seit etlicher Zeit folgendes Problem und suche euren Rat um den Wagen nicht gezwungenermaßen hergeben zu müssen.

Es handelt sich um den M54B22 Motor (150.000km) den ich fahre welcher sich ~1,5L/1000km Öl nimmt.

Der Motor ist äußerlich dicht und das Öl wird sicher durch die Brennräume verbrannt.

ÖL ist 5W-40 drin (anfänglich Shell Helix Ultra , dann nachgefüllt mit Castrol Magnatec und Meguin Megol)

Repariert habe ich bereits: KGE+Schläuche, VANOS Dichtringe, Ventildeckeldichtung, Kompression in Ordnung (ca 12-13 Bar auf allen Zylindern)

Meine Symptome:

  • Kerzenbild: vorderen 2 Kerzen leicht grau verkrustet, mittleren 2 Kerzen sauber, hinteren 2 Kerzen nass verölt (Motor vorne zu kalt und hinten zu heiß?)
  • Auf der Autobahn KEIN Ölverbrauch (Reise 700km hin/700km zurück relativ konstant mit 140kmh -> kein Ölverbrauch)
  • Auspuffgeruch: beim kalt-Starten leicht nach Benzin, nach Autobahn sauber nach nix, nach allen anderen Fahrten: verbrannt,stechend (ähnlich wie verbranntes Plastik)
  • wenn ich im Stand bei warmen Motor Vollgas gebe raucht es hinten bei den obersten Drehzahlen heraus

Wassertemperaturen laut BC:

Autobahn 5.Gang 140kmh: 91-93°C

Autobahn 4.Gang 140kmh: 86-88°C

Stadtverkehr: 96-99°C

Könnnen die ca. 5°C so einen gewaltigen Unterschied machen?

Meine Vermutungen:

Kann es sein dass durch das Kennfeldthermostat die Temperatur auf der Autobahn gerade kühl genug ist um nicht in den Brennräumen verbrannt zu werden oder etwas mit der Ölkühlung nicht stimmt (Wie ist Öltemp. und Wassertemp. miteinander abhängig)?

Ist das Öl selbst zu dünn oder wurde es irgendwie durch Kraftstoff-blowby verdünnt?(Oder einfach Wechsel auf 5W-50 oder 10W-60?)

Oder Worst Case: Ölabstreifringe einfach schon am Ende?

Was meint ihr? Will den Wagen ungern weggeben weil sonst alles einfach passt

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11 Antworten

fahr mal den wagen warm,und dann lass ihn auf einer leichten gefällstrecke in der schubabschaltung rollen und gebe nach ca. 150-200 metern wieder gas sollte es beim gasgeben dunkel qualmen dann sind es mit sicherheit die ventilschaftdichtungen.

wenn die Kompressionswerte passen, kannst die Kolbenringe schonmal auschließen...

Das hört sich mir nach einem WARM/KALT Problem an, heist im kalten Zustand / Kurzstrecke / Stadtfahrt besteht ein Einbauspiel welches sich mit zunehmender Temperatur schließt....sowas ist eigentlich mitlerweile nur bei neuen Motoren Mode!

- Was sagen die Abgaswerte?

- Motor von außen ist Trocken auch von unten, Ölwannendichtung/Messstab??

- kein Öl im Kühlwasser??

 

D.h. es muss verbrannt werden, damit tendiere ich klar zu Ventilschaftdichtungen!

Wenn DU richtig geil, bist nimmst mal das 10W60 vom M u schaust ob sich was am Ölverbrauch bei kurzstreckenbetrieb ändert!

VG

Themenstarteram 22. Oktober 2013 um 12:20

den Test für den Ventilschaftdichtungen werd ich ausprobieren.

Ist der Motor bei Stadtfahrten wegen dem Kennfeldthermostat nicht genauso, wenn nicht noch heißer als im Langstreckenbetrieb?

Die Abgaswerte waren bei der AU auch in Ordnung. Das kann ich mir nur erklären dass er vl nicht komplett heiß getestet worden ist.

10W-60 war auch einer meiner Überlegungen, hab jedoch gehört der Umstieg soll bei solchen Problemen nichts bringen :/

Probieren geht über studieren ;)

Bei meinem m54b30 hat der wechsel auf 10w60 etwas gebracht :)

Ich würde es an deiner stelle versuchen.....

1,5 Liter auf 1.000 km ... das sind also ca. 12 Euro durch Ölverbrauch bedingt. (wenn ich mal von einem teureren Öl ausgehe).

Auf 1.000 km wirst Du auch so um die 80 Liter Benzin verbrauchen, was so um die 120 Euro ausmachen wird.

 

Nun überlege ich einfach mal, was denn wäre, wenn Du einfach ein bisschen sparsamer fährst ... dann sind das nur noch 108 Euro an Spritkosten und damit sind die 12 Euro für das Öl locker wieder drin.

 

Also ich persönlich würde mich da kein Stück weiter drum kümmern und einfach nur weiter fahren - Öl reinkippen, fahren, tanken, Öl reinkippen ...

Alles andere würde für mich nicht im vernünftigen Verhältnis zum Aufwand stehen ... dann lieber billiges Öl rein und gut ist.

Vielleicht sind auch nur ganz banal die Kolbenringe der letzten beiden Zylinder Stoß über Stoß, sodass das Öl nicht sauber abgestreift wird oder was auch immer ... aber dafür würde ich weder den Kopf abnehmen noch die Ventilschaftdichtungen auswechseln.

Und schon gar nicht würde ich das Auto dann verkaufen ... nicht, wenn der Ölverbrauch auf der Autobahn normal ist und der halt ein bisschen rumstinkt.

Vielleicht hat der Vorbesitzer auch den Tacho manipuliert und einfach mal ein paar Hundert Tausend Kilometer zurück gestellt ... aber wenn die Kompression passt ... hey, prima :-)

Gruß, Frank

Themenstarteram 22. Oktober 2013 um 18:32

Hey Frank!

Kann deinen Gedanken gut verstehen. Mir geht es darum dass so viel verbranntes Öl nicht besonders gesund für Kerzen, Kat und Lambda sind. Der Km-Stand ist durch das serviceheft bei der Vertragswerkstatt belegt. Es sind eben ca 1,5-1,7l und das ist mir (mit 150.000km) definitiv zu viel. Mit <1L/1000 wäre ich ja schon wieder im Frieden.

Ich meinte damit auch mehr die häufigen Kaltstarts und entsprechenden Warmlaufphasen...wo durch die verschiedenen Materialien sich beim erwärmen unterschiedlich schnell ausdehnen und zu Undichtigkeiten führen!

Die Augen vor der Wahrheit verschließen macht allerdings wenig Sinn, ein Kompressionstest ist schnell gemacht, ebenso eine Abgasuntersuchung wo sich sehr schnell zeigt ob Öl verbrannt wird!

Zudem bedeuten neue Ventilschaftdichtungen allerdings auch noch nicht den Untergang ;)

Versuchs erstmal mit dem 10w60, das ist noch die günstigste Variante im Gegensatz zun motor öffnen oder weiter so rumfahren.

Hast Du schonmal mit einem Endoskop in die Brennräume geschaut?

(Raum Hannover/Braunschweig hätte ich eins da)

Themenstarteram 17. November 2013 um 0:42

So wollte mal einen Statusupdate machen:

Die Wassertemperatur ist jetzt wieder konstant (Stadtbereich 95-97°, Autobahn weniger Schwankungen). Nachdem mir einfach so die Entlüfterschraube auf der Autobahn abgebrochen ist und ich 2,5 Liter Wasser verloren habe. Hab ich mit dem Auffüllen gleich entlüftet.

Der Auspuffgeruch hat sich gebessert, nach purem Stadtverkehr riecht es noch leicht nach dem alten Geruch, jedoch viel viel milder.

Jetzt zum Wesentlichen: Bin seit dem letzten genauen Auffüllen ca 800km gefahren (davon ca. grob geschätzt 150km Autobahn) und mir ist während der Fahrt die gelbe Ölleuchte aufgeleuchtet.

Wieder unter gleichen Bedingungen wie beim Auffüllen gemessen (eben, 15-20 Minuten abtropfen).

Je nach dem WIE ich den Messtab reinstecke bekomme ich 1/4 bis knapp unter 1/2 als Ergebnis.

Kann sich ein Ölverbrauch langsam bessern? Könnte durch das lange Fahren mit Ölverbrauch (vl durch die alte KGE) "Schmutz" oder Kohle absetzen die sich jetzt löst? Habe nämlich NICHTS verändert oder repariert. Lediglich die Temperaturen sind jetzt niedriger.

Manchmal liegt es an Messfehlern oder weil vorher mehr reingefüllt wurde als benötigt oder ungünstige Konstellationen mit Sprit im Öl vorlagen.

Weiterfahren, beobachten.

Gruß, Frank

PS: Ich habe auch gerade so ein Phänomen, seit 6.000 km kein messbarer Ölverbrauch. Eigentlich hätte er schon nach einem Liter Öl verlangt. Naja, auch ich fahre weiter und beobachte :) ... dauert halt immer mal 10.000 km und mehr bis sich Aussagen zum Ölverbrauch machen lassen.

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