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Lupo 3L Startproblem und Leistungsverlust

VW Lupo 6X/6E
Themenstarteram 9. März 2019 um 11:43

Bei meinem Lupo 3L, Bj. 2002, 225 000 km, fiel während der Fahrt plötzlich die Leistung krass ab, von 61 auf ca. 25 PS. Ich dachte zuerst an einen Schlauch vom Turbo zum Motor. Da war aber alles in Ordnung. Dazu kam, dass ab diesem Zeitpunkt der Motor nur nach langem Orgeln ansprang.

Das Diagnosegerät der Werkstatt lieferte 6 unplausible Defekte. Der Mechaniker schloss daraus, dass das Motorsteuergerät kaputt sein könnte. Der Einbau eines gebrauchten Geräts änderte aber gar nichts an der Symptomatik.

Hat jemand eine Idee, was die gemeinsame Ursache der beiden Probleme sein könnte? Nockenwellensensor? Irgendein anderer Sensor? ...

Beste Antwort im Thema

Wenn's das Heizelement nicht ist, wird es wohl im Bereich Stellantrieb der Saugrohrklappe liegen, wie es der Fehler 19557 schon andeutet.

(Kurzschluss/ Unterbrechung Masse).

Also betr. Stecker abziehen.

(Kontakt 1 liegt auf der eckigen, Kontakt 4 auf der abgerundeten Seite)

- Wenn nach Abziehen des Steckers die neue Sicherung hält, liegt es am Stellmotor.

Ansonsten

- auf Durchgang zwischen Kontakt 2 des Steckers und Motormasse prüfen

- auf Durchgang zwischen Kontakt 2 und Kontakt 1 des Steckers prüfen

Es darf in beiden Fällen keine Verbindung bestehen.

Zu prüfen entweder mit Ohm-Meter, kleinster Messbereich, Sollwert: unendlich Ohm

oder mit einem Durchgangsprüfer ("Pieper")

 

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Ob plausibel oder unplausibel - Du musst die Fehler hier schon mit Nummer und Text benennen.

Wir wollen ja nicht Rätseln sondern Diagnosen erstellen, soweit das aus der Ferne möglich ist.

Themenstarteram 11. März 2019 um 10:16

Die Fehlersymptomatik ist stabil: wenig Leistung, schlechtes Anspringen, obwohl Anlasser arbeitet.

Fehler laut Diagnosegerät:

19557 Saugrohrklappe Stellantrieb Kurzschluss/ Unterbrechung Masse

17957 Ladedruckventil Funktion fehlerhaft

17849 Abgasrückführungsventil fehlerhaft

19463 Nockenwellensensor Signal fehlt

17552 Luftmassenmesser Funktion fehlerhaft

Die letzten beiden Fehler lassen sich löschen, die ersten drei nicht.

Was tun?

Höchstwahrscheinlich ist die Sicherung 23 (5A) durchgebrannt, die alle betroffenen Sensoren mit Spannung versorgt.

Ursache könnte das durchgeschmorte Heizelement in der Kurbelgehäuseentlüftung sein, das einen permanenten Kurzschluss verursacht. Das Heizelement sitzt im Schlauch auf halbem Weg zwischen Ölabscheider und Luftfilter.

Falls es die Sicherung 23 ist, den Stecker vom Heizelement vor dem Ersetzen durch eine neue Sicherung abziehen und sehen, ob sie dann heil bleibt.

Themenstarteram 12. März 2019 um 10:37

Sehr gute Idee. Vielen Dank. Aber leider auch nicht die Lösung. Die Sicherung 23 sieht nach meiner Einschätzung gut aus. Zur Sicherheit habe ich sie mit Nr. 24 (ebenfalls 5A) vertauscht --> kein Unterschied in der Leistung.

Wenn es nicht die Sicherung selbst ist, so bleibe ich dabei, dass es mit der Stromversorgung zusammenhängen muss, denn ausgerechnet diese 5 Sensoren bzw. Aktoren sind nicht plötzlich alle zugleich defekt.

Es könnte am Relais (109) für die Spannungsversorgung auf Platz 11 des Relaisträgers liegen, das u.a. auch der Sicherung 23 vorgeschaltet ist.

 

 

 

 

 

Relais 109

..miß mal ob am Steckplatz der Sicherung (23) 12 Volt anliegt.

Ich dachte nicht, dass man hier extra erwähnen muss, dass an den Sicherungen Bordspannung anliegen sollte. ;)

Themenstarteram 13. März 2019 um 16:50

Vielen Dank für die sehr nützlichen Hinweise, die aber leider immer noch nicht zur Lösung geführt haben. Ich habe folgendes gemacht:

 

1) Sicherung 23 rausgezogen, gestartet und gefahren. Auto verhält sich so gut bzw. schlecht wie vorher, außer dass nun die Vorglühanzeige im Tacho blinkt und das Auto nicht in Segelmodus geht.

 

2) Voltmeter eines Kollegen zeigt 12,5V an Sicherung 23 (und 11,5V an #24), bei eingeschalteter Zündung und stehendem Motor. Heißt das, dass das Relais 109 ok ist oder kann es sein, dass es erst beim Starten in die Knie geht?

 

3) Das Billig-Diagnosegerät des besagten Kollegen zeigt keine Fehler an. Dem Lupo ist das egal, er läuft trotzdem schlecht (im Notprogramm?).

 

Könnt Ihr euch darauf einen Reim machen?

1) Das ist doch der beste Beweis, dass es in dem Stromkreis knirscht.

2) Ein Voltmeter kann auch noch bei einer einzige Kupferader die erwartete Spannung messen. Wenn dann aber alle Verbraucher dranhängen, bricht die Versorgung ein. Das gilt auch bei einem Relais mit verschlissenem Innenleben.

Die Kabel an den Kontakten 30 und 87 haben immerhin 2,5 mm²

Kannst das Relais ja zur Probe rausziehen und testweise überbrücken.

3) Das Billigteil von deinem Nachbarn kannste vergessen, weil es das beim Lupo verwendete VW- Protokoll KW1281 nicht kennt.

Relais-109
Relaistraeger-mit-109

dann häng mal eine Abblendlichtbirne (55 Watt) an den Steckplatz der Sicherung, sind so etw 4,6 Ampere....wenn diese leuchten sollte ist die Stromversorgung ok !

Nee, Quatsch das ist ja dann zuviel....nimm mal ein 10 Watt Birnchen....das wären dann etwa 0,8 Ampere!

Themenstarteram 30. März 2019 um 12:00

jetzt bin ich endlich dazugekommen, mich um das Problem zu kümmern. (Der Leidensdruck war nicht so groß, weil das Auto ja lief). Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zuerst die falsche Sicherung angeschaut hatte und dass Sicherung 23 doch durchgebrannt ist, wie von talker1111 vermutet.

Ich habe dann den Stecker vom Heizelement abgezogen (der klobige Stecker neben dem rechten Federbein?) und eine neue Sicherung eingesetzt. Beim Einschalten der Zündung brannte die Sicherung trotzdem sofort durch.

Leider habe ich keine Ahnung, wie man den Kurzschluss finden kann. Welche Teile kommen denn in Frage?

Vielen Dank für die bisherige und hoffentlich zukünftige Unterstützung.

Wenn's das Heizelement nicht ist, wird es wohl im Bereich Stellantrieb der Saugrohrklappe liegen, wie es der Fehler 19557 schon andeutet.

(Kurzschluss/ Unterbrechung Masse).

Also betr. Stecker abziehen.

(Kontakt 1 liegt auf der eckigen, Kontakt 4 auf der abgerundeten Seite)

- Wenn nach Abziehen des Steckers die neue Sicherung hält, liegt es am Stellmotor.

Ansonsten

- auf Durchgang zwischen Kontakt 2 des Steckers und Motormasse prüfen

- auf Durchgang zwischen Kontakt 2 und Kontakt 1 des Steckers prüfen

Es darf in beiden Fällen keine Verbindung bestehen.

Zu prüfen entweder mit Ohm-Meter, kleinster Messbereich, Sollwert: unendlich Ohm

oder mit einem Durchgangsprüfer ("Pieper")

 

Themenstarteram 31. März 2019 um 11:59

Nächste Woche schaue ich nach dem Stellantrieb. Auf Anhieb habe ich nicht rausgekriegt, wie man den Stecker abziehen kann.

Stecker zur Entlastung der Sperre leicht weiter rauf schieben (gelb)

Sperre zurück schieben (blau)

gleichzeitig Stecker abziehen (rot)

Stecker-loesen
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