Lenkrad steht schief

Opel Vectra B

.Hallo

Bin vor einiger Zeit mal eben etwas zügig vom Randstein runter gefahren, seit dem steht das Lenkrad leicht schief, der Lenkung an sich hatts nichts getan, Spur,Lenkung, Geradeauslauf etc. alles io, auch das Verschleissbild der Reifen ist ok
Mich stört es einfach vom optischen her

Nun meine Idee zur Abhilfe, wäre es nicht möglich durch lösen der beiden Halter die das Lenkgetriebe an der Spritzwand halten, das Lenkgetriebe ein bisschen zu verschieben und somit die korekte mittelstellung des Lenkrads wieder zu ereichen?

Ich weiss das hört sich jetzt vieleicht etwas Abenteuerlich an, aber rein Theoretisch sollte es doch gehen, oder?

Gruss Roland l

27 Antworten

Also Cocker, Deine Anmerkungen in allen Ehren, und Du weißt, wie ich sie zu schätzen weiß, aber gehen wir das Problem mal rein mechanisch an:

Gewechselt wurde der rechte Spurstangenkopf. Nehmen wir an, das linke Rad hat vorher, wie nachher in genau der gleichen Posotion gestanden, z. B. im Geradeauslauf. Dann hat auch das rechte Rad vorher genau im Geradeauslauf gestanden.

Nach dem Reinschrauben des neuen Spurstangenkopfes rechts hat sich nun - sei es durch Ungleichheiten oder durch Maßtoleranzen im Bauteil - die Gesamtlänge der rechten Spurstange um wenige Milimeter verändert. Mehr kann nicht passiert sein. Anscheinend ist sie in meinem Fall ein paar Milimeter kürzer geworden, weil der Spustangenkopf zu weit reingeschraubt wurde.

Folge: Weil die Spurstange hinter dem Axialgelenk an der Radaufhängung befestigt ist, bedeutet eine zu kurze Spurstange, dass das Rad (im Vergleich zur Position vor dem Ausbau) ein wenig zu weit nach rechts gelenkt wird. Während also das linke Rad weiterhin geradeaus läuft, hat das rechte Rad die Tendenz, nach rechts zu lenken.

Insgesamt ist die Tendenz aber sehr klein. Auch wegen der linken, korrekten Radstellung behält das Auto den Geradeauslauf.

Selbst eine Achsvermessung kann einen Fehler nur in der falschen Spurgradeinstellung des Rades feststellen. Drei Möglichkeiten:

1. Bei der Achsvermessung findet sich kein Fehler, das Fahrwerk bleibt, wie es ist. Unwahrscheinlich, weil durch die Lenkradfehlstellung eine Veränderung offensichtlich ist.

2. Die Achsvermessung ergibt eine negative Abweichung von der Sollstellung: Das rechte Rad hat vorne einen größeren Abstand zur Fahrzeuglängsachse als hinten (Guckst Du hier: http://kfz-tech.de/Spur.htm ), es läuft nicht achsparallel und würde nach rechts ziehen. Der FOH würde das ausgleichen, indem er durch Rauschrauben des Spurkopfes die Spurstange verlängert.

3. Die Achsvermessung ergibt eine positive Abweichung von der Sollstellung: Das rechte Rad würde sich vorne auf das linke Rad zubewegen. Auch hier läuft es nicht achsparallel, und es würde nach links ziehen. Der FOH würde das ausgleichen, indem er die Spurstange verkürzt.

Fall 1 halte ich für unwahrscheinlich. Bei Fall 3 würde meiner Meinung nach die Auswirkung die sein, dass das Rad nach der Einstellung weniger von sich aus nach links lenken würde, so dass ich im Vergleich dazu das Lenkrad hinterher im Geradeauslauf noch mehr nach links drehen müßte als vor der Einstellung. Die Lenkradstellung müßte durch Umbau an der Lenksäule korrigiert werden.

Weil aber an der Lenkradstellung ja nichts verändert wurde, halte ich Fall 2 für plausibel. Auch deshalb, weil mein Versuch des Zurückdrehens das richtige Ergebnis liefert.

Das Ganze geht aber nur, weil der linke Spurstangenkopf dringeblieben ist. Beim Wechsel beider Köpfe geht das nicht, weil ich dann an der Lenkradstellung nicht erkennen kann, ob vielleicht beide Spurstangen eine positive oder negative Abweichung von der Sollstellung haben.

Abr wir werden sehen, wenn der Winter vorbei ist. Warten wir den Reifenabrieb ab. Jetzt erst mal sehen, was mit der Batterie los ist. Gestern war Starthilfe angesagt...

Gruß Bernd!

Zitat:

Original geschrieben von spanische_regenrinne


Echt schade, dass nur die wenigsten hier schreiben, was es am Ende nun war. 🙁

Was soll es denn gewesen sein? 😕😕

Zitat:

Original geschrieben von cocker


richtig - und die Wahrscheinlichkeit, dass der 100%ig genau auf Markierungen passt, die du mit dem alten Spurstangenkopf gemacht hast, sind gering. Gewisse Maß-Toleranzen gibt es immer.
Achsvermessungen macht man i.d.Regel NACH Arbeiten am Fahrwerk, nicht DAVOR... 😉

Du hast das Vorgehen falsch verstanden. Die Lenkrad Lage beim Geradelauf ist ein echt sensibles Feedback zu der Einstellung des einen gewechselten Spurstangekopfes.

Wenn die Spurstange wieder die richtige Länge hat, steht auch das Lenkrad wieder mittig im Geradelauf.

So wird die ursprüngliche Achsgeometerie wieder hergestellt.
Wir machen es so und die Messungen geben uns recht.

Allerdings kann man es so machen nur bei einigen Arbeiten an der VA.

Die Idee von NTClient mit den Markierungen ist vollkommen Quatsch.
Das hat er selber herausgefunden.

Naja, vollkommen Quatsch vielleicht nicht. Erstens weiß damit wie weit ich den Kopf ungefähr aufdrehen mus (+/- zwei bis drei Umdrehungen) und kann demnach den Rest über das Lenkrad-Feedback einstellen.

Außerdem bin ich der Meinung, dass es mit zwei völlig identischen Bauteilen funktioniert hätte.

Letzten Endes ist es wahrscheinlich die Frage. ob ich mit meiner Methode nach 30.000km Reifen wechseln muss oder nach 33.000km.

Gruß Bernd!

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Zitat:

Original geschrieben von NTClient



Letzten Endes ist es wahrscheinlich die Frage. ob ich mit meiner Methode nach 30.000km Reifen wechseln muss oder nach 33.000km.

Wohl eher ob der Reifen aussen blank ist und innen noch 8mm drauf ist.🙂

Hi,

ich weiss nicht, was die Diskussion soll...
Fakt ist doch:
Das Fahrwerk ist nicht so wie es vor dem Spurstangenkopf-Austausch war, sonst würde das Lenkrad nicht schiefstehen!
Und wenn an dem nicht ausgetauschten Kopf nichts geschaubt wurde, liegt es wohl nur an dem ausgetauschten Teil, das nicht genau sitzt.

Man kann jetzt durch blinde Schrauberei wild rumversuchen und mutmaßen und sich einreden, es ist alles ok und kauft nach 1 Jahr wieder neue Reifen und fährt dann doch zur Achsvermessung.
Oder man fährt gleich zur Achsvermessung und ist danach SICHER, dass alles ok ist.

Aber macht was ihr wollt - ist ja nicht mein Auto! Kann mir ja Latte sein. Ich gebe nur gutgemeinte Tipps, die man befolgen kann oder auch nicht...

Gruß cocker

Also Bernd, meine Bemerkungen

Zitat:

Original geschrieben von NTClient


Naja, vollkommen Quatsch vielleicht nicht. Erstens weiß damit wie weit ich den Kopf ungefähr aufdrehen mus (+/- zwei bis drei Umdrehungen) und kann demnach den Rest über das Lenkrad-Feedback einstellen.

Außerdem bin ich der Meinung, dass es mit zwei völlig identischen Bauteilen funktioniert hätte.

Nicht mal der GM/Opel ist verpflichtet dir 2 (von der Geometrie her) identische Teile zu liefern

Zitat:

Original geschrieben von NTClient


Letzten Endes ist es wahrscheinlich die Frage. ob ich mit meiner Methode nach 30.000km Reifen wechseln muss oder nach 33.000km.

Gruß Bernd!

Wenn du es nicht richtig gemacht hast, sind die Reifen nach einem halben Jahr hinüber. Wenn richtig, dann kein Unterschied

Wieviel kostet so eine Achsvermessung - nur Vorderachse -. heutzutage ?

60 Euro bei meinem FOH.

Da wird aber auch bei einem Wechsel des Spurstangenkugelkopfes die Achse nicht vermessen. Wird auch nur so gemacht, wie es der TE bei sich gemacht hat.

Hi,

mal ne doofe Frage - sind wir im falschen Fred?
Wo steht eigentlich was von Spurstangenkopf...?
Der TE hatte dieses Anliegen:
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Bin vor einiger Zeit mal eben etwas zügig vom Randstein runter gefahren, seit dem steht das Lenkrad leicht schief, der Lenkung an sich hatts nichts getan, Spur,Lenkung, Geradeauslauf etc. alles io, auch das Verschleissbild der Reifen ist ok

Mich stört es einfach vom optischen her
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=> ACHSVERMESSUNG !
Durch den Bordsteinrempler hat sich die Achsgeometrie verändert und fertig. Da gibts nix zu diskutieren!

Gruß cocker

Das kommt dabei rum wenn jemand mit anderen Probs weiter schreibt.🙂

der Themenstarter Nakano56 hat sich bisjetzt nicht gemeldet.

Dann ist NTClient mit was anderes gekommen (Tausch 1x Spustangenkopf)
Erstellt am 22. Dezember 2012 um 23:26:41 Uhr

Zitat:

Nun will ich den Kopf eine Umdrehung wieder rein drehen. Dann wird wohl alles in
Ordnung sein. Was haltet Ihr davon? Kann ich mir die 80€ Spurvermessung sparen?

Seitdem diskutieren wir fröhlich vorbeinander

Hallo Leute!

Hört auf Euch gegenseitig die Köpfe zu zerzausen!

Tatsache ist, daß

1. Nakano56 seit 18.12.12, 23:33, hier nicht mehr im Forum war.

2. NTClient am 22.12.12 auch noch in einem anderen Vectra B-Forum sein Problem geschildert hat und dort seine Ansicht bestätigt haben will

Zitat:
"Letzten Endes ist es wahrscheinlich die Frage, ob ich mit meiner Methode nach 30.000 km Reifen wechseln muß oder nach33.000 km."

Ich frage mich, weshalb solche Leute andere nach ihrer Meinung fragen und letzten Endes doch nur auf ihrer eigenen Meinung beharren.

Dafür lohnt es sich doch nicht, sich hier im Forum zu streiten. Das ist meine eigene Meinung.

MfG Whobody

Hi,

wir streiten nicht, wir diskutieren 😉
Zumindest, wenn es was zu diskutieren gibt.
Hier ist jede Diskussion unnötig und alles geschrieben...

@ rentner
yo - ist mir gerademal aufgefallen... bissl zu spät 😉

Für Basteleien und Improvisationen beim Vectra B bin ich in gewissen Grenzen gerne zu haben - war ja selber auch nicht besser 😉
Aber u.a. bei Fahrwerk und Bremsen hört der Spass auf.

Gruß cocker

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