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Lenkrad steht nach Wechsel auf Sommerräder schief / Reifendruck Lampe kommt immer wieder

VW Passat B7/3C
Themenstarteram 11. April 2016 um 12:30

Hi Leute,

habe ein kleines Problem und weiß nicht wo ich ansetzen soll ...

Zum Thema:

Haben das Auto ( Passat B7 ) im Nov. letzten Jahres gebraucht gekauft. 80 000km runter.

Probefahrt haben wir mit Sommerreifen gemacht. Sowei nichts auffälliges festgestellt.

1 Reifen vorn rechts musste erneuert werden, da er eine unschöne Beschädigung hatte.

Mitgenommen haben wir den Wagen mit Winterrädern.

Alles lief problemlos.

Nun die Sommerräder montieren lassen.

1. Problem: hintere Reifen haben Wellenbildung - Resultat: lautes Laufgeräusch bei bestimmtem Tempo.

Die Reifen werden nun auf Kulanz 50% vom Händler erneuert.

( noch nicht passiert )

Werden dadurch vielleicht die Sensoren gestört?

2. Problem:

Lenkrad steht leicht schief rechts beim gerade aus fahren. Kann das an der unterschiedlichen Profilstärke der vorderreifen liegen? Einer ist ja neu.

 

3. Problem: ca.100km nach dem Reifenwechsel kam die Reifendruck Lampe ...

Naja Reifendruck wieder neu gespeichert. Lampe weg ... Nun kam die Lampe aber wieder. Die Reifen hatten aber noch den gleichen Druck wie von mir eingestellt ( 2,5 bar auf jedem Reifen )

Hier noch die Refendaten: 18" 235er/40

Maße der Winterräder hab ich leider nicht im Kopf...

Danke für hilfreiche Tipps...

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16 Antworten

Hat der ein direktes(Sensor im Rad) oder indirektes RDKS?

Sollte es ein indirektes sein könnte es in Verbindung mit dem schief stehenden Lenkrad zu tun haben.

Tausch doch mal die Reifen von hinten nach vorne(Sofern das möglich ist)

Man wechselt NIE nur einen Reifen, ausser die Reifen sind fast neu. Du hast einen neuen und einen älteren Vorderreifen, mit unterschiedlichen Durchmessern. Logisch steht das Lenkrad schief und logisch spricht die Reifendruckgeschichte an, denn der neuere Reifen dreht sich langsamer, das System interpretiert einen Luftdruckunterschied.

Es bringt daher auch nichts, wenn du die Reifen von vorne nach hinten wechselst. Kauf dir einen 2. neuen Reifen und schon hast du keine Probleme mehr.

Greetz

Themenstarteram 11. April 2016 um 15:09

es handelt sich um das passive Druckprüfsystem. Wird so weit ich weiß über die ABS Sensoren geprüft.

Wenn ich den Druck neu speicher, dann misst er eine Weile und kalibriert sich so. Auch wenn die Reifen ungleich sind, dann speichert er das doch so und denkt, dass es ok ist.

Er meldet dann doch nur einen Fehler, wenn sich etwas ändert... , oder nicht?

Ich messe heute Abend mal das Profil. Mal sehen wie weit unterschiedlich das ist zwischen dem neuen und dem gebrauchten Reifen.

Die von VW wollten nur den einen Reifen ersetzen... Laut VW: Der andere ist ja noch okay...

@Pilot69: Gibt es für Deine Aussage eine Begründung, die das Verhalten des TE beschreibt oder ist das nur einfach so dahin gesagt?

 

Vielleicht kannst Du uns erklären wie das System arbeitet und ab welchen Abweichungen das System anschlägt. Dann könnte man eventuelle Fehler auch eingrenzen.

 

Auch ich habe gehört daß man immer beide Reifen auf der Achse wechseln (und jetzt kommt´s) "SOLLTE", aber nicht "MÜßTE"! Früher war das Vorschrift, von der wir aber mittlerweile absehen können, da es diese in dieser Form nicht mehr gibt.

Ein abgefahrener Reifen hat einen kleineren Abrollumfang und dreht schneller. Dies wird durch die vorhandenen ABS-Sensoren gemessen und vom Steuergerät erkannt. Klar kannst du 2,5 bar einstellen und abspeichern, dennoch dreht es schneller als der neue Reifen.In wie weit jetzt natürlich der Reifen abgefahren ist und ab wann das system sowas feststellt weis ich nicht genau.

Aber das lässt sich ja überprüfen in dem man vorn mit hinten tauscht, bevor man eventuell in einen unnötig teuren neuen Reifen investiert.

Zitat:

@Pilot69 schrieb am 11. April 2016 um 13:54:49 Uhr:

Man wechselt NIE nur einen Reifen, ausser die Reifen sind fast neu. Du hast einen neuen und einen älteren Vorderreifen, mit unterschiedlichen Durchmessern. Logisch steht das Lenkrad schief und logisch spricht die Reifendruckgeschichte an, denn der neuere Reifen dreht sich langsamer, das System interpretiert einen Luftdruckunterschied.

Es bringt daher auch nichts, wenn du die Reifen von vorne nach hinten wechselst. Kauf dir einen 2. neuen Reifen und schon hast du keine Probleme mehr.

Grundsätzlich richtig, allerdings gibt es genau dafür die Reifendruck-Speichertaste bzw. bei neueren Modelljahren die entsprechende Funktion in der MFA. Damit wird der aktuelle Abrollumfang aller Reifen bestätigt und das System schlägt erst wieder an, wenn es auf Basis dieser Null-Speicherung Abweichungen feststellt.

Themenstarteram 11. April 2016 um 18:04

Also können 2 unterschiedlich abgefahrene Reifen auf einer Achse kein Problem im Zusammenhang mit der Reifendruck Lampe haben, oder?

Wie schon geschrieben, bei dem "Light"-Reifendruckkontrollsystem wird die Raddrehzahl über die ABS-Sensoren gemessen. Ein neuer Reifen hat einen grösseren Durchmesser, somit auch einen grösseren Abrollumfang, das Rad dreht langsamer. Da das RDK schon bei kleinen Druckverlusten ansprechen soll, hat man da sehr wenig Toleranz.

Zudem hat man durch die unterschiedliche Raddrehzahl immer eine Bewegung auf dem Differenzial, was dieses auch nicht unbedingt mag.

Durch die unterschiedlichen Durchmesser steht die Vorderachse schief, damit steht das Lenkrad auch schief, damit der Wagen wieder geradeaus läuft. Selbst wenn das abweichende Rad hinten draufmontiert ist, steht der Wagen leicht schief. Wenn es ein Fronttriebler ist hat man wenigstens kein Differenzial auf der Hinterachse, dennoch verbleibt das Problem mit der RDK. Man kann probieren, das System zu resetten, vielleicht klappts ja.

Grundsätzlich sollte man die Reifen achsweise tauschen, insbesondere wenn die Reifen schon etwas gelaufen sind.

Greetz

PS: Ich schreibe nie einfach so dahin...

Themenstarteram 12. April 2016 um 9:39

okay habs gestern mal gemessen und auf dem neuen Reifen hab ich 7mm und auf dem gebrauchten nur noch ca. 4mm

Zitat:

@martinp85 schrieb am 11. April 2016 um 18:01:28 Uhr:

Grundsätzlich richtig, allerdings gibt es genau dafür die Reifendruck-Speichertaste bzw. bei neueren Modelljahren die entsprechende Funktion in der MFA. Damit wird der aktuelle Abrollumfang aller Reifen bestätigt und das System schlägt erst wieder an, wenn es auf Basis dieser Null-Speicherung Abweichungen feststellt.

Ich denke die Funktion der Reifendruckkontrollanzeige ist beim Reset Folgende:

"Ab hier sollten alle Reifen den gleichen Abrollumfang haben, ist das nicht der Fall - Warnlampe an."

Ich glaube nicht, das ein bisheriger Wert gespeichert wird, wäre ja auch Unsinn, bspw nach dem Wechsel von Winter auf Sommerreifen.

Das Problem beim TE ist der massiv unterschiedliche Abrollumfang, sonst nichts.

Zitat:

@passatsucher schrieb am 12. April 2016 um 10:26:56 Uhr:

Ich denke die Funktion der Reifendruckkontrollanzeige ist beim Reset Folgende:

"Ab hier sollten alle Reifen den gleichen Abrollumfang haben, ist das nicht der Fall - Warnlampe an."

Ich glaube nicht, das ein bisheriger Wert gespeichert wird, wäre ja auch Unsinn, bspw nach dem Wechsel von Winter auf Sommerreifen.

Das Problem beim TE ist der massiv unterschiedliche Abrollumfang, sonst nichts.

Das kann so nicht stimmen. Dann wäre die Reset-Taste völlig sinnlos, wenn die Reifendruckkontrolle sowieso bei unterschiedlichen Abrollumfängen anschlagen würde.

Die Reset-Taste gibts eben genau deswegen, damit minimal unterschiedliche Abrollumfänge gespeichert werden können und erst eine Abweichung DAVON die Warnmeldung auslöst.

Zitat:

@Carsten2208 schrieb am 12. April 2016 um 09:39:56 Uhr:

okay habs gestern mal gemessen und auf dem neuen Reifen hab ich 7mm und auf dem gebrauchten nur noch ca. 4mm

Bei der Reifendimension 235/40-18 machen diese 3mm Profilunterschied gut 1% Unterschied beim Abrollumfang.

Greetz

Da wird nur der 0-Punkt gespeichert und von diesem aus werden Abweichungen angezeigt.

Von der VW-Page:

Zitat:

Indirekte Reifendruckkontrollsysteme:

Diese messen nicht den tatsächlichen Druck im Reifen, sondern die Drehzahl der Räder. Da sich bei einem Druckabfall der Abrollumfang ändert, erhöht sich gleichzeitig auch die Drehzahl des betroffenen Rades im Vergleich zu den anderen Rädern. Aus dieser Differenz kann ein Druckabfall abgeleitet werden, über den der Fahrer dann umgehend informiert wird. Dieses System ist nicht nur kostengünstiger, da keine teuren Zusatzkomponenten verbaut werden müssen, sondern erfüllt auch vollumfänglich die Anforderungen der EU-Gesetzgebung. Die zusätzlichen Kosten für Sensoren entfallen bei der Anschaffung eines zweiten Radsatzes für den Winter.

Ich frag mich nur wie sich das dann in den Kurven verhält!? Da ist ja der Abrollumfang dann bei gleichbleibender Strecke auch nicht gleich...

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