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Lenkereinstellung bei R1 Bj 2002

Yamaha YZF R1
Themenstarteram 2. Mai 2018 um 20:02

Hallo Liebe Gemeinde,

 

hab mir kurzfristig ne R1 zugelegt.....bin jetzt knapp 1300 Km gefahren. Mein problem ist das ich mit dem teil nicht so in die kurven komme wie mit meiner GSX R 750.

 

Habe festgestellt das der Lenkereinschlag bei weitem nicht so ist wie bei bei der Suzi. Bei Suzi rangiere ich einmal im Hof und komm raus, bei R1 muss ich einmal mehr rangieren.

 

Nun meine Frage : Braucht es einfach noch zeit bis ich mich umgestellt habe oder sollte ich Orginal Lenker wieder anbauen(den ich leider nicht habe.

 

Bin auf Eure Tipps gespannt

 

DLzG

 

Langhaariger

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12 Antworten

Den vollen lenkereinschlag wirst du sicherlich selten auf der landstrasse brauchen.

Das hat vermutlich nichts mit dem Lenker, sondern den Reifen zu tun. Kurvenunwillige Reifen haben einen guten Geradeauslauf und sind in Kurven nur mit "Überredung" zur Schräglage zu bringen. Du kannst ja beim Wechsel mal die Marke tauschen vielleicht bringt's was, aber sei vorsichtig bei der ersten Fahrt mit anderen Reifen hatte ich bei der ersten Kurve fast 'n Sturz da meine Bandit plötzlich wie von allein in die Kurve "fiel" anstatt gedrückt werden zu müssen.

Grüße

Leute die solche Fragen stellen, haben offensichtlich keine Ahnung von Fahrphysik beim Motorrad.

Man gibt zur Einleitung der Kurvenfahrt einen kurzen (entgegen der Kurvenrichtung wirkenden) Lenkimpuls. Dadurch kippt das Fahrzeug in Schräglage.

Der Lenkwinkel selbst unterscheidet sich in der Kurve (bis auf wenige Grad) kaum gegenüber der Geradeausfahrt.

Ein Problem beim Kurvenfahren am Beispiel der Anzahl der Rangierversuche im Hof zu erklären ist......ich spar mir einen Kommentar.

Im Übrigen gibts bei heutigen Reifen auch keine "kurvenunwillige" Reifen mehr. Man muss nichts "überreden". Wenn der Reifen keine Kurven fahren will liegt das daran, weil vorher (oder immer noch) ein Geradeausbolzer damit gefahren ist (bzw. fährt) und das Profil des Reifens entsprechend eckig gefahren wurde.

In dem Fall würde ein Reifenwechsel helfen.

In allen anderen Fällen hilft Übung.

Zitat:

@Sentenced7 schrieb am 4. Mai 2018 um 12:25:49 Uhr:

Leute die solche Fragen stellen, haben offensichtlich keine Ahnung von Fahrphysik beim Motorrad.

Man gibt zur Einleitung der Kurvenfahrt einen kurzen (entgegen der Kurvenrichtung wirkenden) Lenkimpuls. Dadurch kippt das Fahrzeug in Schräglage.

Der Lenkwinkel selbst unterscheidet sich in der Kurve (bis auf wenige Grad) kaum gegenüber der Geradeausfahrt.

Ein Problem beim Kurvenfahren am Beispiel der Anzahl der Rangierversuche im Hof zu erklären ist......ich spar mir einen Kommentar.

Im Übrigen gibts bei heutigen Reifen auch keine "kurvenunwillige" Reifen mehr. Man muss nichts "überreden". Wenn der Reifen keine Kurven fahren will liegt das daran, weil vorher (oder immer noch) ein Geradeausbolzer damit gefahren ist (bzw. fährt) und das Profil des Reifens entsprechend eckig gefahren wurde.

In dem Fall würde ein Reifenwechsel helfen.

In allen anderen Fällen hilft Übung.

Du solltest dir deine unqualifizierten Bemerkungen sparen, wenn du keine Ahnung vom Motorradfahren hast bzw. die Unterschiede verschiedener reifen nicht spürst, setz dich in dein Auto mit den eckigen Reifen!!! :D

Zitat:

@GT Bandit schrieb am 8. Mai 2018 um 01:03:39 Uhr:

 

Du solltest dir deine unqualifizierten Bemerkungen sparen, wenn du keine Ahnung vom Motorradfahren hast bzw. die Unterschiede verschiedener reifen nicht spürst, setz dich in dein Auto mit den eckigen Reifen!!! :D

Mal langsam treten!

Ich hab nie behauptet, daß es grundsätzlich keine Unterschiede zwischen verschiedenen Reifen gibt.

Aber es ist wohl ein Witz zu behaupten, daß heutzutage Straßen-Reifen gibt, die man zur Kurvenfahrt "überreden" muss oder die "kurvenunwillig" sind, sofern sie nicht irgendwer eckig gefahren hat.

Wer hier keine Ahnung vom Motroradfahren hat, bleibt also dahingestellt.

P.S.

Ich fahr nach einigen verschiedenen Sportreifen auf meiner SD nach dem Touren-Sportreifen Angel GT nun den Michelin Road 5. Die Tourenreifen haben vielleicht nicht das messerscharfe Handling bspw. eines M7RR oder Pirelli Rosso3 aber trotzdem geht das Einlenken kinderleicht. Und auch so hab ich in den letzten 22 Jahren bestimmt schon 20 verschiedene Reifentypen getestet, von denen kein einziger derart unhandlich war wie du beschreibst.

Wenn deine Eindrücke anders sind..... Mei.....kann ich auch nicht ändern. Aber spar dir deinerseits unqualifizierte Bemerkungen bzgl. der Einlenkeigenschaft moderner Reifen. Irgendwer glaubts noch. Den Smilie am Ende deines Kommentars kannst du dir nach einer derartigen Aussage sparen!

 

Ruhig, Kindchen.....

 

Jedenfalls wird der TE am Lenker-Einschlag nichts ändern können - erst recht nicht durch einen anderen Lenker. Oder stößt der LENKER irgendwo an? Das wäre dann normalerweise ein Problem beim TüV.

am 8. Mai 2018 um 22:50

Moin,

ging’s hier nicht nur ums Rangieren? Da ist doch der einzige wirklich entscheidende Faktor der maximal mögliche Lenkwinkel. Und der ist doch lediglich über den Lenkanschlag begrenzt. Wenn ein anderer Lenker verbaut ist und dieser nirgends anstößt, ist der Lenker nicht der Grund. Ein irgendwo aneckender Lenker ist sogar gar nicht eintragungsfähig. Was natürlich sein kann ist, dass der Lenkeinschlag nachträglich begrenzt wurde, damit der neue Lenker montiert werden darf, da er mit dem originalen maximal möglichen Lenkwinkel anschlagen würde. Also wirf mal einen Blick auf die Anschläge an der Gabelbrücke, vielleicht sind ja Begrenzer montiert...

Es kann natürlich auch sein, dass die R1 gegenüber der GSXR einfach einen kleineren Lenkwinkel hat. Ich erinnere mich noch an einen ewig oft rangierenden Kollegen mit seiner Ducati, die einfach nicht zum rangieren geeignet war...

Unabhängig davon, dass das zweite Thema nicht zur ursprünglichen Frage passt... Es gibt übrigens tatsächlich mehr oder weniger einlenkwillige Reifen. Das habe ich auch schon erlebt. Manche Reifen haben einfach bei offiziell gleichem Außenmaß eine etwas andere Form. Und das schon im Neuzustand. Ich habe beim Wechsel von Metzler auf Bridgestone (identische Dimension) auch schon erlebt, dass das Mopped danach ungewohnt williger in die Kurve gefallen ist... Der Bridgestone war einfach für eine breitere Felge gemacht, durfte aber trotzdem auf die schmale Felge montiert werden, die meine vorne XJ hatte. Dadurch wurde der Reifen „höher und spitzer“. Die einen beschrieben das geänderte Fahrverhalten dann als „kippelig“ andere als „wendiger“... Wenn man sich dran gewöhnt hatte (und das ging schnell), hat es richtig Spaß gemacht, mit dem ehemals trägen Tourer um die Kurven zu wetzen...

viele Grüße,

Oliver

@JoeBarHG

Es ging, soweit ich das verstanden habe, ums Kurvenfahren.

Die Sache mit dem Rangieren war nur eine Überlegung des TEs, obs da einen Zusammenhang geben könnte.

Scheinbar ist die Sache aber eh nicht so brisant, weil er sich seit Anfang des Threads nicht mehr zum Thema geäußert hat.

Zum Einlenkverhalten...

Es mag ja sein, daß manche Reifen weniger agil sind als andere. Das hab ich ja mit meinem Vergleich Tourenreifen/Sportreifen auch schon angesprochen. Was der ein oder andere für Experimente mit breiteren Reifen für zu schmale Felgen gemacht hat und wie spitz dann die Kontur wird, spielt aber hier kein Rolle. Wenn ich mir hinten nur 1bar Luft in den Reifen pumpe, fährt sich die Mühle auch wie ein Traktor.

Der TE fährt eine R1. Auf einer R1 fährt man normalerweise mind. einen Sportreifen. Und moderne Sportreifen lenke ALLE leichtfüßig ein. Zumindest im Neuzustand. Wie die Sache nach 2000km aussieht, wenn je nach Fahrweise der Reifen eckig ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Und nichts anderes wollte ich damit zum Ausdruck bringen.

Ganz davon abgesehen, daß die R1 damals nicht als Handlingwunder bekannt war. Die 750er Gixxer lenkt sich da grundsätzlich vielleicht schon mal leichter ein.

Soweit ich es verstanden habe, ging es ums Kurvenfahren, was der TE auf den Lenker-Einschlag zurückführte. Und da hat er Pech: Das wird durch einen anderen Lenker nicht besser. Ich vermute, daß die R1 einfach nicht ganz so kurvenfreudig ist wie die GSX und er deshalb aktiver fahren muß.

Meine Erfahrung hat gezeigt dass sich die Suzis allgemein müheloser in die Kurve bewegen als die Yammis. Dem könnte in gewissen Maßen nachgeholfen werden indem das Heck etwas angehoben wurde: kürzere Knochen sodass das Heck ca. 30 mm hochkommt. Des weiteren könnte das durch schieben der Gabel um 10 - 15 mm auch ne wesentliche Verbesserung mit sich bringen ohne Auswirkungen auf den Geradeauslauf. Muss aber probiert werden...die Massnahme hat bei der alten FZR1000 geholfen

Und ja....bei den GSX-R Modellen hat man nur an die Kurve denken müssen und die Maschine ist rein, die FZR hat man mit richtig Körpereinsatz fahren müssen

Themenstarteram 11. Mai 2018 um 23:36

Vielen Dank liebe Gemeinde und sorry das ich nicht immer online bin( muss ja die R1 testen).

Und bitte nicht streiten!

Es ging wirklich nur um das Fahrverhalten und das mit dem Rangieren ist mir halt so noch aufgefallen.

@ Sentencend7 auf deine Kommentare will ich gar nicht näher eingehen, manchmal sollte man sich einfach zurück halten. Ein BMW fährt auch anders als ein Smart, deswegen wird man wohl noch fragen dürfen .

Allen anderen danke ich für die Hinweise mit den Reifen, was sehr plausibel klingt.

Am besten fand ich aber den Kommentar von @Loubee ...also seinen zweiten :p

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