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Lenken war gestern - Model S mit Bosch Technik auf der Autobahn

Tesla Model S
Themenstarteram 26. Juli 2015 um 12:24

Heute habe ich in der Welt am Sonntag einen interessanten Artikel über autonomes Fahren, am Beispiel ein Tesla Model S mit Bosch Techenk, gelesen.

http://www.welt.de/.../Lenken-war-gestern.html

Bemerkenswert fand ich den Zeithorizont:

"Autobahnen sind im Gegensatz zu Innenstädten überschaubares Gelände. Dort erwarten auch wir hoch automatisiertes Fahren um das Jahr 2020 herum", prophezeit Conti-Chef Elmar Degenhart. "Dann muss der Fahrer das zwar noch überwachen, aber die Systeme entlasten bereits sehr."

Ich denke unsere Erwartungen für einen echten Autopilot sind doch etwas optimistisch.

Interessant ist auch warum das entwickelt wird. Weil es ein gigantischer Markt ist, in dem sich richtig Geld verdienen lässt. Wenn das mal keine Motivation für die Automobilindustrie ist.

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29 Antworten

Eben...klassische Motorenbau geht jetzt schon zurück...dafür öffnen sich komplett neue Geschäftsfelder auf...wie autonomes Fahren z.B.

Themenstarteram 26. Juli 2015 um 14:43

Hier und da ein Helfer ist ja ganz nett. Ich parke auch gerne mit Hilfe von Kameras.

Aber nur da sitzen und sich trotzdem auf den Verkehr konzentrieren müssen, weil man reagieren muss, falls der Autopilot nicht richtig agiert, halte ich nicht für besonders erstrebenswert.

am 26. Juli 2015 um 15:37

Ich denke der Autopilot wird in paar Jahren besser funktionieren als wenn man selbst fährt. Der Mensch ist abgelenkt, unkonzentriert, müde, emotional. Der Autopilot fährt einfach und hat immer alles im Überblick.

Einsteigen, Ziel eingeben, Sitz umdrehen, in einem futuristischen Mittelteil des Autos, einer Art Wohnzimmer dem nachgehen, was man mag, schlafen, fernsehen und in paar Stunden am Ziel erholt ankommen, wozu selbst sich mit rasenden, dummen anderen Autofahrern ärgern.

Wird sich so langsam über die Versicherungsprämien einpendeln. "Sie wollen noch selbst fahren?" "Ja, ok, kostet dann aber 2.000,00 EUR im Jahr, mit Autopilot zahlen Sie nur 600,00". ....

am 26. Juli 2015 um 15:41

Zitat:

@dean7777 schrieb am 26. Juli 2015 um 12:36:00 Uhr:

Eben...klassische Motorenbau geht jetzt schon zurück...dafür öffnen sich komplett neue Geschäftsfelder auf...wie autonomes Fahren z.B.

Ja, das wird auch das Problem der deutschen Autobauer sein, Sie haben über Jahrzehnte Top Verbrennungsmotoren entwickelt, die nun keiner mehr braucht. Und die Kompetenzen bei den Batterien sind bereits jetzt bei Tesla, Panasonic.

Klar, BMW, Mercedes, Audi, VW werden noch 10 bis 15 Jahre mit Ersatzteilen, Wartung Geschäft machen, aber dann wohl eher Teilezulieferer für andere werden.

Sehr bald (ab jetzt, aber stark 2016, 2017) wird das bemerkbar in China. Da dort Verbrennungsautos sehr schlechte Chancen bei den Zulassungslotterien haben, werden wohl kaum mehr welche verkauft.

BYD und Tesla werden dort wohl sehr bald das Rennen machen.

Durch die Steuerreform in Österreich ab 1.1.2016 werden hier wohl auch kaum mehr Verbrenner als Dienst(firmen)Fahrzeuge gekauft werden, nicht mal Hybride, weil die nicht begünstigt sind.

 

Ich frage mich immer wie das wohl im Winter bei Schneematsch funktioniert, was ist wenn Sensoren und Kameras verschmutzt sind , dann müssen die Leute die sowieso nicht mehr vernünftig fahren können bei erschwerten Bedingungen wieder selbst ran ?

Bis die Systeme wirklich den Menschen komplett das Fahren abnehmen dürfte es noch ganz ganz lange dauern, auch wenn natürlich bei optimalen Bedingungen ein autonomes Fahren heute schon möglich ist.

Ich fahre meist sehr gern .

Themenstarteram 26. Juli 2015 um 16:25

Zitat:

@Teknoid schrieb am 26. Juli 2015 um 15:37:12 Uhr:

Ich denke der Autopilot wird in paar Jahren besser funktionieren als wenn man selbst fährt. Der Mensch ist abgelenkt, unkonzentriert, müde, emotional. Der Autopilot fährt einfach und hat immer alles im Überblick.

Einsteigen, Ziel eingeben, Sitz umdrehen, in einem futuristischen Mittelteil des Autos, einer Art Wohnzimmer dem nachgehen, was man mag, schlafen, fernsehen und in paar Stunden am Ziel erholt ankommen, wozu selbst sich mit rasenden, dummen anderen Autofahrern ärgern.

Wird sich so langsam über die Versicherungsprämien einpendeln. "Sie wollen noch selbst fahren?" "Ja, ok, kostet dann aber 2.000,00 EUR im Jahr, mit Autopilot zahlen Sie nur 600,00". ....

Das wird sicher eines Tages so passieren, aber da würde ich eher auf 25 Jahre tippen.

Wenn ich sehe wie fehleranfällig eine simple Verkehrsschilderkennung derzeit noch ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Erkennung von komplexen Situationen in absehbarer Zeit funkionieren wird.

Interessant fand ich in dem Arktikel auch den Absatz zum moralischen Aspekt. Das erinnerte etwas an "I, Robot".

Mein Model S hat auch diesen Autopilot drinn aber sehr heiß auf die Benutzung bin ich ehrlich gesagt nicht.

Ich denke das unsere Autobahnen noch mit induktionsschleifen ausgestattet werden müssen um gewisse Sicherheit bezüglich fahrenden Autos zu erhöhen.

Nur an visuelle Systeme würde ich mich nie verlassen möchten

Zitat:

@DaimlerDriver

Wenn ich sehe wie fehleranfällig eine simple Verkehrsschilderkennung derzeit noch ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Erkennung von komplexen Situationen in absehbarer Zeit funkionieren wird.

Interessant fand ich in dem Arktikel auch den Absatz zum moralischen Aspekt. Das erinnerte etwas an "I, Robot".

Verkehrsschilderekennung in den Autos verbaut ist noch fehleranfällig (da eben da die alte Technik drinsteckt die mehr wie OCR ist) aber Stand der Entwicklung ist schon längst, der Computer schlägt den Menschen bereits und zwar auch wenn der sich voll darauf konzentriert und nicht noch nebenbei auch fahren muss.

2010 war das letzte Jahr in dem der Mensch Verkehrzeichen auf beliebigen zufälligen Bildern aus verschiedenen Winkel, teilverdeckt (also im ganz normalen Strassenverkehr aus Fahrersicht) besser erkennen konnte - seit 2011 sind die Computer voraus.

Das war das erste Jahr in dem der Mensch dann nicht mehr vorne war

http://benchmark.ini.rub.de/index.php?...

am 26. Juli 2015 um 19:10

Wir (Menschen) machen Fehler. Technik macht auch Fehler kann ausallen.

Wenn ein Fahrer ausfällt (z.B. ein übermüdeter Lastwagenfahrer), gibt es einen Unfall (wenn auch schwerwiegenden).

Wenn bei einem Systemausfall, bei dem mehrere oder alle Autos navigiert werden, etwas ausfällt (z.B. von Satelliten oder einen Rechenzentrum gesteuert) , mag ich mir die Folgen nicht ausmalen.

Richtig sicher wäre es doch erst, wenn alle Verkehgrsteilehmer vernetzt würden (auch der Fussgänger, der Radfahrer, das Kind).

Für mich ist das Zukunft, mit der sich meine Nachkommen plagen müssen.

Unterstützungen, die an Bord nur für das eine Fahrzeug Entscheidungen in Millisekunden treffen, sind o.k. Ein "Leitstrahl; Trakrorstrahl" von Außerhalb des Autos ist für mich der Horror.

Aber die Diskussion hat etwas philosophisches und meine Angst ist vielleicht unbegründet. Keine Ahnung.

MfG RKM

 

 

Zitat:

@Ringkolbenmaschine schrieb am 26. Juli 2015 um 19:10:41 Uhr:

Wir (Menschen) machen Fehler. Technik macht auch Fehler kann ausallen.

Gegen technische Ausfälle kann man sich durch redundante Systeme relativ gut absichern. Bei Programmfehlern kann das schwieriger sein. Sie treten meist nur dann auf, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert.

Wer regelmäßig die Release-Notes zu Software-Updates liest weiß, dass sie meist zur Fehlerbehebung von Problemen gut sind, die man selber nie hatte. Meist liefert man ein goodie für den Anwender mit, damit der denkt, es ginge hauptsächlich um eine Funktionserweiterung.

Zitat:

@Ringkolbenmaschine schrieb am 26. Juli 2015 um 19:10:41 Uhr:

Wir (Menschen) machen Fehler. Technik macht auch Fehler kann ausallen.

Menschen machen Fehler und Menschen schreiben die Software. Was erwartest du also? :D

Aber nicht bei obigen Systemen, jedenfalls nur noch ganz ganz indirekt.

Die Verkehrszeichenerkennungssysteme die besser sind als Menschen sind ja DL Systeme, die werden nicht mehr wirklich vom Menschen "geschrieben" der macht nur noch die einfachen Grundregeln, der Rest schreibt sich selber - gerade deshalb sind die ja so leistungsstark.

Erst seit man begonnen hat den Menschen bei der Softwareentwicklung für autonome rauszuwerfen macht der Bereich doch die großen Fortschritte.

Themenstarteram 26. Juli 2015 um 23:22

Zitat:

@eCarFan schrieb am 26. Juli 2015 um 22:43:02 Uhr:

Zitat:

@Ringkolbenmaschine schrieb am 26. Juli 2015 um 19:10:41 Uhr:

Wir (Menschen) machen Fehler. Technik macht auch Fehler kann ausallen.

Gegen technische Ausfälle kann man sich durch redundante Systeme relativ gut absichern. Bei Programmfehlern kann das schwieriger sein. Sie treten meist nur dann auf, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert.

Wer regelmäßig die Release-Notes zu Software-Updates liest weiß, dass sie meist zur Fehlerbehebung von Problemen gut sind, die man selber nie hatte. Meist liefert man ein goodie für den Anwender mit, damit der denkt, es ginge hauptsächlich um eine Funktionserweiterung.

Weiterhin zeigen Statistiken von IBM, dass Korrekturen, mehr Fehler verursachen, als behoben werden.

Natürlich ist vom Menschen entwckelte Software anfällig - deshalb wird ja der Mensch da rausgenommen und die Erfolge sprechen bisher für sich und zwar meist eindeutig.

Kommende und aktuell schon teilweise umgesetzte moderne Systeme für autonome Fahrzeuge haben doch fast nichts mehr mit von Menschen entwickelten klassischen Systemen gemeinsam.

Hier gibts was ganz nettes von Urmann (google Chef für autonome Fahrsysteme) der da auch ein wenig den ganz grundlegenden Unterschied anspricht zwischen den Assistenzsystemen und dem komplett anderen Ansatz den man für das autonome Fahren braucht.

https://www.ted.com/.../...s_urmson_how_a_driverless_car_sees_the_road

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