Leistungssteigerung 114i
Hallo zusammen,
ich habe mir vor einigen Wochen einen 114i gekauft. Bereits vor dem Kauf habe ich mich mit dem Thema Leistungssteigerung durch Anpassung der Software (sogenannte Kennfeldoptimierung / "Chiptuning"😉 informiert.
Habt ihr sicher von gehört - aus den ab Werk 105PS werden bis zu 230PS versprochen. Obwohl ich nichts gegen weitere Eindrücke / Meinungen / Erfahrungen zu dem Thema habe (Sinn oder Unsinn / Risiken) - geht es mir in erster Linie nicht darum, sondern um etwas anderes. Ich bin mir des Risikos bewusst, tendiere dennoch dazu es zu machen, bevorzugt auf ca. 180PS, angelehnt an die Leistung ab Werk des 120i.
Soweit so gut, nun zu meinem Anliegen:
Mir ist sehr wichtig das Ganze rechtlich in trockenen Tüchern zu wissen. Was muss getan werden um dem zu entsprechen? Einige Tuner bieten ein TÜV Gutachten zusätzlich an.
Mit diesem gehts dann zum TÜV? Wird ein neuer KfZ Schein / Brief ausgestellt? Kann ich anschließend meiner Versicherung und der Zulassungsstelle die neuen Daten durchgeben und entsprechend den korrekten Betrag für Steuer / Versicherung gemessen an Leistung etc. zu bezahlen?
Hier haben sicherlich schon einige Erfahrungen mit dem Thema gemacht, muss nicht zwingend der 114i sein - vermutlich sind die Folgen bei jeder Leistungssteigerung gleich, oder?
Vielen Dank für eure Hilfe.
16 Antworten
Heutzutage wird im Automobilbau jeder Cent gespart. BMW verbaut mittlerweile den automatisch abblendbaren Außenspiegel nur noch auf Fahrerseite, weil man von der Beifahrerseite angeblich nicht geblendet werden kann. Siehe diverse Threads auch im F30 Forum. Was tut das hier zur Sache? Sicherlich haben aktuelle Motoren keine 20% Reserve. Wenn man einen Cent sparen kann, wird das auch getan.
Bei jedem "Wie tune ich meinen 114i zu einem 120i"-Thread muss ich leider folgenden Link anbringen:
http://www.hatzer.at/bmw-motoren-ein-offener-brief-eines-insiders/
Sehr interessant zu lesen definitiv. Ob man dem Glauben schenken darf, soll jeder für sich entscheiden.
Zitat:
@tehShawn schrieb am 31. Mai 2017 um 14:03:48 Uhr:
Sicherlich haben aktuelle Motoren keine 20% Reserve. Wenn man einen Cent sparen kann, wird das auch getan.
Prinzipiell sehe ich alles andere, wie du, nur 1) was die Reserve angeht, habe ich schonmal geschrieben, dass dies sicherlich nicht für jede Leistungskategorie pauschal gilt, sondern eher als maximaler Richtwert zu betrachten ist und 2) musst du bedenken, dass auch bei allen möglichen Fertigungsoptimierungen Toleranzen berücksichtigt werden müssen sowie Reserven eingebaut werden, um ein Optimum zwischen Garantiekosten und Kostensenkungsmaßnahmen zu finden. 😉
Und wenn du mich so fragst: Ich würde keinen (!) Motor einfach so tunen ohne nicht wenigstens sehr umfangreiche Maßnahmen zu treffen (Kolben, Kühler, Turbolader, etc.), die dann aber wieder teuer werden 😉
Billiglösungen sind - wie "billig" schon impliziert - billige Lösungen, die meist mehr Fusch als Lösung sind.