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LED Abblendlicht H4 neue Technik? Macht das Sinn?

Themenstarteram 5. Juni 2014 um 13:08

Hi,

hoffe, ich bin mit diesem Thema im richtigen Forum?!

Ich interessiere mich schon seit geraumer Zeit für LED Licht usw. Beim Audi R8 sind ja die Hauptscheinwerfer auch schon komplett per LED betrieben, deshalb kann ich mir vorstellen, dass das so nach und nach sicher das Xenon ablösen wird.

Jetzt bin ich über diese hier gestolpert:

http://www.ebay.de/.../201093996358?...

3600Lm klingt schon ganz gut..

Hat irgendjemand mit sowas Erfahrung? Bitte erleuchtet mich zu diesem Thema. LOL

Beste Antwort im Thema

Eingebaut in einen normalen Scheinwerfer (für H4 ausgelegt) wird das sicherlich ne mittlere Katastrophe. Die Leuchtcharakteristik von LEDs ist mit der von Glühlampen nicht vergleichbar. Man benötigt zu den LEDs auch die geeignete Optik im Scheinwerfer (Linsen, Blenden und dergleichen), sonst kommt es unweigerlich zu Blendwirkungen und der ausgeleuchtete Bereich ist auch ungenügend, weil der Strahl sehr gerichtet ist, also herrscht mangelnde Sicht in den Randbereichen.

Klar, in den kommenden Jahren rechne ich schon damit, dass LEDs in der Scheinwerfertechnik im Kommen sind, dann aber bitteschön als optimiertes und abgestimmtes Gesamtbeleuchtungssystem, von dem Ersatz von vorhandenen Glühlampen durch diese LEDs im bestehenden Scheinwerfer halte ich nichts. Heutzutage ist auch die Lebensdauer bei solch geforderten Leistungen im Fahrzeugscheinwerfer noch unbefriedigend, aber ich denk da wird sich auch noch was tun.

Gruß Tobias

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Ich glaube kaum, dass die LEDs für STVO zugelassen sind und benutzt werden dürfen.

Die dürfen im Straßenverkehr nicht eingesetzt werden, weil sie keine E-Zulassung haben.

Gruß Tobias

Themenstarteram 5. Juni 2014 um 14:24

Das glaub ich auch kaum, aber ich denke im Laufe der Jahre wird sich da sicher einiges ändern..

Darum solls hier auch gar nicht gehen, mir gehts nur um die praktische Seite, Leuchtweite, Helligkeit usw.

Eingebaut in einen normalen Scheinwerfer (für H4 ausgelegt) wird das sicherlich ne mittlere Katastrophe. Die Leuchtcharakteristik von LEDs ist mit der von Glühlampen nicht vergleichbar. Man benötigt zu den LEDs auch die geeignete Optik im Scheinwerfer (Linsen, Blenden und dergleichen), sonst kommt es unweigerlich zu Blendwirkungen und der ausgeleuchtete Bereich ist auch ungenügend, weil der Strahl sehr gerichtet ist, also herrscht mangelnde Sicht in den Randbereichen.

Klar, in den kommenden Jahren rechne ich schon damit, dass LEDs in der Scheinwerfertechnik im Kommen sind, dann aber bitteschön als optimiertes und abgestimmtes Gesamtbeleuchtungssystem, von dem Ersatz von vorhandenen Glühlampen durch diese LEDs im bestehenden Scheinwerfer halte ich nichts. Heutzutage ist auch die Lebensdauer bei solch geforderten Leistungen im Fahrzeugscheinwerfer noch unbefriedigend, aber ich denk da wird sich auch noch was tun.

Gruß Tobias

Themenstarteram 5. Juni 2014 um 14:48

Guter Ansatz.

Ich hatte natüerlich nur in der Theorie auch so gedacht, dass diese in nem Xenonscheinwerfer bzw. sicherlich mehr Sinn machen, oder halt in nem Scheinwerfer mit Linse.

Mal davon abgesehen kostet 'ne vernünftige Taschenlame schon ungefähr das selbe (und das ist nur ein Licht).

Nach vernünftigen LEDs sieht mir das auch nicht aus.

PS. Wie willst du denn diese Klötze verbauen? Bei den meisten Karren bricht man sich doch schon die Finger da 'ne normale H1/4/7 reinzufummeln.

Gruß Metalhead

Sinn machen die wirklich nur in einem Scheinwerfer, der explizit dafür entwickelt wurde. Da müssen neben den optischen Eigenschaften (die auch bei jeder popligen LED-Taschenlampe in Form von diversen Linsen, Streuscheiben und dergleichen beachtet wird) auch Dinge wie z.B Kühlung beachtet werden, gerade die ist bei Hochleistungs-LEDs noch ein riesen Problem. Es ist nämlich so: Glühlampen und auch Xenon strahlen die meiste Wärme in Form von IR-Strahlung einfach aus dem Scheinwerfer heraus. Durch die noch verbleibende Wärme heizen sie sich zwar stark auf, das ist aber nicht weiter störend. Bei LEDs ist das anders, die Wärme fällt ausschließlich im Kristall an und muss durch reine Wärmeleitung abgeführt werden. Wenn LEDs warm werden sinkt deren Lebensdauer bis hin zur Zerstörung. Und da haben wir nun den Salat: Konventionelle Scheinwerfer können dies is keiner Weise leisten, deshalb würde eine dort eingesetzte LED den Hitzetod sterben. Also Plug & Play ist hier nicht.

Gruß Tobias

EDIT: Es würde ja auch kein Mensch auf die Idee kommen, einen Xenonbrenner in einen H4-Scheinwerfer einzubauen bzw das zuzulassen. jede Leuchtmitteltechnologie erfordert ihren dafür abgestimmten Scheinwerfer

Interessanter wäre es, wenn gewöhnliche Autolampen (Rückleuchten, Kennzeichenleuchte, Blinker) als LED-Variante mit E-Zulassung verfügbar wären. Ich habe den leisen Verdacht, daß die Lampenhersteller gar nicht sooo sehr daran interessiert sind ;)

am 5. Juni 2014 um 22:27

naja, das mit der abwärme sollte in den griff zu bekommen sein. der vorteil der led ist grade neben anderen, dass sie eben nicht 95% der zugeführten energie in schnöde wärme verwandeln wie glühobst.

led schaffen immerhin ~30-40% wirkungsgrad und sind damit 6-8mal effizienter als glühobst;)

problematisch ist die homogene lichtverteilung wie bei einer birne, welche man im für birnen konstruierten reflektor halt braucht.

vielleicht klappt das ja mit einer diffusen ummantelung, wie man es im haushalt z.t. schon hat?

es gab ja auch bilux mit zulassung, die h4-technik hatten.

das war im wahrsten sinne ein unterschied wie tag und nacht:D

Zitat:

Original geschrieben von agent00

Das glaub ich auch kaum, aber ich denke im Laufe der Jahre wird sich da sicher einiges ändern..

Dafür müsste einiges passieren! Z.B. Abschaffung der HU, Streichung sämtlicher Richtlinien in der StVZO....

Ich denke, selbst in 10 Jahren wirst du keinen China-Schrott in deine alten Scheinwerfer einbauen dürfen. Es wird nur die Umrüstung auf neue Scheinwerfer die einzige legale und vernünftige Lösung bleiben.

PS: Ein Kollege hat ähnliche LEDs gekauft und kam dann bei mir an, weil er nichts mehr sehen konnte. Die Teile haben überall hingeleuchtet. Nur nicht auf die Straße. Nun wollte er von mir wissen, was er denn beim Einbau falsch gemacht hat. Jetzt hat er NightBreaker drin.

Wäre ihm die Polizei entgegen gekommen, hätten die ihn 100% raus gezogen! Denn: Der Gegenverkehr wurde extrem geblendet!

MfG

Zitat:

Original geschrieben von sukkubus

naja, das mit der abwärme sollte in den griff zu bekommen sein. der vorteil der led ist grade neben anderen, dass sie eben nicht 95% der zugeführten energie in schnöde wärme verwandeln wie glühobst.

led schaffen immerhin ~30-40% wirkungsgrad und sind damit 6-8mal effizienter als glühobst;)

Das mit dem höheren Wirkungsgrad ist klar, das ist ja Sinn des Ganzen :-D Wobei man sagen muss dass diese Höchstleistungs-LEDs, die für Fahrzeugbeleuchtungszwecke benötigt werden, nicht weit über 20% kommen, da ist Xenon schon fast besser. Aber da ist noch viel Entwicklungsspielraum. Natürlich, in den Griff zu bekommen ist das mit der Kühlung schon, dann muss der Scheinwerfer aber von vorn herein mit einem geeigneten Kühlsystem (Lüfter, Kühlkörper etc) ausgestattet sein. Es ging ja hier drum in einem konventionellen Scheinwerfer das alte Leuchtmittel zu ersetzen. Das ist nicht ohne weiteres möglich.

Gruß Tobias

In den vergangenen drei Jahren habe ich LED-Abblendlicht im Prius gehabt (leider jetzt im GT86 wieder nur noch Xenon, D4S). Sehr angenehmes und vor allem gleichmäßig helles Licht, das auch bei trüber Witterung die Straße gut ausleuchtet. Es handelte sich hier aber um eine eher kostengünstige Lösung, da keine Kurven-/Abbiege-/etc.-Sonderfunktion realisiert wurde. Am Scheinwerfer ist mir aufgefallen, dass es wohl mindestens drei LED- und Optikblöcke gibt, die dann zusammen ein wie gesagt recht harmonisches Licht liefern. Der bauliche Aufwand ist also ein anderer und wie schon weiter oben zutreffend gesagt wurde, kann man in einen gewöhnlichen H4-Scheinwerfer nicht einfach LED nachrüsten. Irgendein Licht wird schon rauskommen dabei, aber nicht das was man braucht und schon gar nicht das, was man darf.

Grüße

SpyderRyder

Zitat:

Original geschrieben von agent00

Das glaub ich auch kaum, aber ich denke im Laufe der Jahre wird sich da sicher einiges ändern..

Darum solls hier auch gar nicht gehen, mir gehts nur um die praktische Seite, Leuchtweite, Helligkeit usw.

Aber den Anderen geht es darum, denn die werden geblendet und gefährdet und nicht DU :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von UTrulez

Interessanter wäre es, wenn gewöhnliche Autolampen (Rückleuchten, Kennzeichenleuchte, Blinker) als LED-Variante mit E-Zulassung verfügbar wären. Ich habe den leisen Verdacht, daß die Lampenhersteller gar nicht sooo sehr daran interessiert sind ;)

Oh, ich glaube die sind sehr daran interessiert - der Absatz wäre bestimmt da. Aber es ist rechtlich nicht möglich, außer die EU ändert umfassend die Zulassungsregeln für die E-Zulassung oder das BKA erteilt Ausnahmegenehmigungen.

In den Zulassungsvoraussetzungen um ein E-Prüfzeichen zu erhalten steht bei Leuchtmitteln explizit drin, wie die aufgebaut sein müssen, wie sie funktionieren müssen etc.

In einen H-Sockel darf nur die entsprechende Halogenlampe passen etc.

edit:

Zum Wirkungsgrad: Ja ne LED hat einen tollen Wirkungsgrad. Wird aber durch die, meist billigen, Vorschaltelektroniken fast wieder aufgefressen. Aber wer mit dem Licht im Auto Kraftstoff sparen will, probiert auch zu Hause mit Energiesparlampen Strom zu sparen :D :D Das bringt kaum was!

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