Leasingkonditionen.
Irgendwie liest man noch recht wenig zu Leasingkonditionen. Mich würde mal interessieren, was andere so angeboten bekommen haben und für welchen Kurs sie schließlich abgeschlossen haben, da sich die Angebote doch sehr unterscheiden.
Ich habe bisher zwei unverhandelte Angebote erhalten, jeweils über einen 320d für ca. 42.500 EUR bei 36 Monaten und 25.000 km pro Jahr:
Händler 1:
612 EUR (=1,44% des Listenpreises)
Händler 2:
652 EUR (=1,53% des Listenpreises)
Wieviel müsste eurer Einschätzung nach noch rausgehandelt werden können (bitte die 25.000 km Fahrleistung berücksichtigen)?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von KingKamehaMeha
Doch, das tut er ganz sicher, wenn man davon ausgeht das Fahrzeug nach dem Leasing nicht zu übernehmen.Zitat:
Original geschrieben von scene4me
Der Leasingfaktor an sich sagt doch überhaupt nichts drüber aus, ob das Leasing passt, oder nicht.
Hier werden die Konditionen seit Jahren mit der Basis 24 oder 36 /10.000/0 eingestellt bzw. verglichen. Die Kosten für die Mehr-km sind bei Vertragsabschluss fast immer günstiger wenn man sie nachbezahlt als vorher unverhandelt mit einzuberechnen.
Alles unter einem Faktor von 1% bei zuvor genannten Randbedingungen kann zweifelsfrei als gut bezeichnet werden.
Natürlich gilt es zwischen einem selbst konfigurierten Neuwagen oder Lagerwagen bzw. einem Vorführ-/Werkwagen zu differenzieren.
Am Ende muß jeder für sich entscheiden ob es einem die Konditionen wert sind, da wird auch kein Buch helfen können 😉
Der Link war in der Tat mehr als dubios!
Die Sache mit den Mehrklilometern sehe ich nicht ganz so, wie Du. Ein Vorteil des Leasings ist es ja, dass ich bereits im Vorraus genau weiß, was ich bezahlen muss. Wenn ich dann aber einen Vertrag über 10.000 km / Jahr abschließe, erwartet der Händler ein Fahrzeug mit 30.000 km nach drei Jahren. Wenn ich es ihm dann mit 75.000 km auf den Hof stelle, dann habe ich wieder ein unkalkulierbares Risiko, wieviel ich dafür bezahlen muss (zumindest wenn ich darauf spekuliere, dass er mir was erlässt) und damit den Vorteil des Leasings zunichte gemacht.
Interessanter fände ich daher eher, welcher Aufaschlag auf den Leasingfaktor für Mehrkilometer gerechtfertigt ist. Sprich: entspricht ein angebot mit einem LF von 1,0 bei 10.000 km z.B. einem gleich guten Angebot mit Leasingfaktor von 1,2 bei 25.000 km.
Bei den Leasingkosten im BMW-Konfigurator ist es nämlich so, dass für den F30 bei 10.000 km ca. ein LF von 1,5 aufgerufen wird, bei 25.000 km hingegen 1,7.
Was man natürlich generell sagen muss ist, dass jemand mit mehr Kilometerleistung auch bei einem überproportional höheren Leasingfaktor weniger je Kilometer bezahlt.
In besagtem beispiel kostet das 10.000km Leasing 64ct je Kilometer, das Beispiel mit 25.000km hingegen trotz höherem LF nur 2,8ct !! (nackter 320d). D.h. wer viel fährt, der hat auf den Kilometer bezogen auch bei deutlich höherem LF weniger Kosten auf die Strecke gerechnet.
25 Antworten
Die üblichen Verdächtigen im Forum auch schon abgeklappert?
Mir wäre das Privatvergnügen eines überschaubar ausgestatteten 320d für die genannten Konditionen deutlich zu teuer.
36 Monate zu 652,- Leasing sind 23.472,- bei Neupreis 42.000.
Rechnest Du einen Neuwagenrabatt ab, so hättest Du mit dieser Rate das Auto nach weiteren 24 Monaten komplett bezahlt ohne es zu besitzen.
Das Angebot ist echt Klasse.😁😕
Zitat:
Original geschrieben von dcb_dreier
36 Monate zu 652,- Leasing sind 23.472,- bei Neupreis 42.000.
Rechnest Du einen Neuwagenrabatt ab, so hättest Du mit dieser Rate das Auto nach weiteren 24 Monaten komplett bezahlt ohne es zu besitzen.
So kann man das aber nicht rechnen. Wenn man 24 Monate länger leasen würde, wären die Raten ja auch von Anfang an niedriger.
Interessant ist immer nur der Vergleich, wieviel man beim Leasing im Vergleich zum Wertverlust mehr bezahlt. Zu bedenken ist, dass der Wagen nach drei Jahren 75.000 km auf der Uhr hat. Was wäre also ein realistischer Restwert nach drei Jahren?
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Zitat:
Original geschrieben von Third Life
Für das Geld kann man schon 530d fahren. Bei weitem zu teuer. 4xx € und man kann drüber reden.
Mit 25000 km im Jahr??
Wenn man flexibel bei der Ausstattung ist und keinen gesteigerten Wert darauf legt der erste gewesen zu sein, der in die Sitze pupst ist das natürlich möglich.
Zitat:
Original geschrieben von KingKamehaMeha
Wenn man flexibel bei der Ausstattung ist und keinen gesteigerten Wert darauf legt der erste gewesen zu sein, der in die Sitze pupst ist das natürlich möglich.
Das ist für mich aber Gebrauchtwagenleasing und man darf dann nicht mit dem Neupreis rechnen. Natürlich kann das der bessere Deal sein, trotzdem darf man beide Sachen nicht 1:1 miteinander vergleichen.
Mir geht’s auch nicht darum, dass sich jemand den Kopf darüber zerbricht, welche anderen Wagen man für’s gleiche Geld bekommen könnte, mir geht’s draum zu erfahren, wieviel beim 3er momentan maximal möglich ist.
Fakt ist, dass es ein nagelneues Modell ist und für 25.000 km sein soll, von daher macht es keinen Sinn die Zahlen mit Angeboten von gebrauchten Auslaufmodellen über 10.000 km zu vergleichen.
Mit gleichem Motor ist der auch neu als Lagerwagen günstiger zu bekommen.
Wenn die gennannten Konditionen für die i.O. gehen ist doch alles bestens, falls du Zweifel hast musst du eben weitere Händler kontaktieren.
Ich würde z.B. auch nicht mit 25tkm p.a. abschliessen, falls das nicht im Vorfeld schon deutlich reduziert verhandelt wurde.
Zitat:
Original geschrieben von KingKamehaMeha
Ich würde z.B. auch nicht mit 25tkm p.a. abschliessen, falls das nicht im Vorfeld schon deutlich reduziert verhandelt wurde.
ich weiß, dass man hier immer sagt, das es günstiger wäre nachzubezahlen. Allerdings war das bei den Anegboten, die ich hatte nie so. 🙁
Das liegt natürlich am Verkäufer, ich kenne persönlich keinen der die volle km Mehrlaufleistung nachbezahlen musste.
Hm.... ich wundere mich immer wieder über solche Diskussionen, in denen irgendwelche "guten" oder "schlechten" Leasingangebote immer wieder nur über eine Ratenhöhe und "Leasingfaktoren" definiert werden.
Der Leasingfaktor an sich sagt doch überhaupt nichts drüber aus, ob das Leasing passt, oder nicht.
Tipp vom Küken: Leasingfaktor & Vergleich
Zitat:
Original geschrieben von scene4me
Hm.... ich wundere mich immer wieder über solche Diskussionen, in denen irgendwelche "guten" oder "schlechten" Leasingangebote immer wieder nur über eine Ratenhöhe und "Leasingfaktoren" definiert werden.
Der Leasingfaktor an sich sagt doch überhaupt nichts drüber aus, ob das Leasing passt, oder nicht.
Tipp vom Küken: Leasingfaktor & Vergleich
Du bist eigentlich der erste, der hier den Leasingfaktor erwähnt. 😉
Ich habe die Rate ja absichtlich als Prozentwert vom Neupreis angegeben (was manche fälschlicherweise als Leasingfaktor bezeichen). Im Prinzip werden so einfach unterschiedliche Listenpreise rausgerechnet, nicht mehr und nicht weniger.
Dass die Fahrleistung berücksichtigt werden muss, habe ich ja explizit geschrieben.
Zitat:
Original geschrieben von scene4me
Der Leasingfaktor an sich sagt doch überhaupt nichts drüber aus, ob das Leasing passt, oder nicht.
Doch, das tut er ganz sicher, wenn man davon ausgeht das Fahrzeug nach dem Leasing nicht zu übernehmen.
Hier werden die Konditionen seit Jahren mit der Basis 24 oder 36 /10.000/0 eingestellt bzw. verglichen. Die Kosten für die Mehr-km sind bei Vertragsabschluss fast immer günstiger wenn man sie nachbezahlt als vorher unverhandelt mit einzuberechnen.
Alles unter einem Faktor von 1% bei zuvor genannten Randbedingungen kann zweifelsfrei als gut bezeichnet werden.
Natürlich gilt es zwischen einem selbst konfigurierten Neuwagen oder Lagerwagen bzw. einem Vorführ-/Werkwagen zu differenzieren.
Am Ende muß jeder für sich entscheiden ob es einem die Konditionen wert sind, da wird auch kein Buch helfen können 😉
Zitat:
Original geschrieben von KingKamehaMeha
Doch, das tut er ganz sicher, wenn man davon ausgeht das Fahrzeug nach dem Leasing nicht zu übernehmen.Zitat:
Original geschrieben von scene4me
Der Leasingfaktor an sich sagt doch überhaupt nichts drüber aus, ob das Leasing passt, oder nicht.
Hier werden die Konditionen seit Jahren mit der Basis 24 oder 36 /10.000/0 eingestellt bzw. verglichen. Die Kosten für die Mehr-km sind bei Vertragsabschluss fast immer günstiger wenn man sie nachbezahlt als vorher unverhandelt mit einzuberechnen.
Alles unter einem Faktor von 1% bei zuvor genannten Randbedingungen kann zweifelsfrei als gut bezeichnet werden.
Natürlich gilt es zwischen einem selbst konfigurierten Neuwagen oder Lagerwagen bzw. einem Vorführ-/Werkwagen zu differenzieren.
Am Ende muß jeder für sich entscheiden ob es einem die Konditionen wert sind, da wird auch kein Buch helfen können 😉
Der Link war in der Tat mehr als dubios!
Die Sache mit den Mehrklilometern sehe ich nicht ganz so, wie Du. Ein Vorteil des Leasings ist es ja, dass ich bereits im Vorraus genau weiß, was ich bezahlen muss. Wenn ich dann aber einen Vertrag über 10.000 km / Jahr abschließe, erwartet der Händler ein Fahrzeug mit 30.000 km nach drei Jahren. Wenn ich es ihm dann mit 75.000 km auf den Hof stelle, dann habe ich wieder ein unkalkulierbares Risiko, wieviel ich dafür bezahlen muss (zumindest wenn ich darauf spekuliere, dass er mir was erlässt) und damit den Vorteil des Leasings zunichte gemacht.
Interessanter fände ich daher eher, welcher Aufaschlag auf den Leasingfaktor für Mehrkilometer gerechtfertigt ist. Sprich: entspricht ein angebot mit einem LF von 1,0 bei 10.000 km z.B. einem gleich guten Angebot mit Leasingfaktor von 1,2 bei 25.000 km.
Bei den Leasingkosten im BMW-Konfigurator ist es nämlich so, dass für den F30 bei 10.000 km ca. ein LF von 1,5 aufgerufen wird, bei 25.000 km hingegen 1,7.
Was man natürlich generell sagen muss ist, dass jemand mit mehr Kilometerleistung auch bei einem überproportional höheren Leasingfaktor weniger je Kilometer bezahlt.
In besagtem beispiel kostet das 10.000km Leasing 64ct je Kilometer, das Beispiel mit 25.000km hingegen trotz höherem LF nur 2,8ct !! (nackter 320d). D.h. wer viel fährt, der hat auf den Kilometer bezogen auch bei deutlich höherem LF weniger Kosten auf die Strecke gerechnet.