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Langzeitqualität A3 (8PA) - und wie sieht es bei neueren Audis aus ?

Audi
Themenstarteram 18. August 2018 um 18:34

Hallo,

gerade habe ich meinen A3 durch die Waschstraße gefahren und danach festgestellt, kein Rost, der Lack steht noch ordentlich da (Garagenfahrzeug, aber immer nur ab und zu Waschstraße). Trotz 12 Jahre und 160t km wäre das Auto zu schade zum wegwerfen. Offensichtlich tun Vollverzinklung und die Wachstauchbäder bei der Herstellung ihr Werk immer noch ziemlich gut.

Zu den Daten: Sportback TDI mit 170 PS & Allrad. Eigentlich ein unkompliziertes Auto, von meinem Großschaden am Motor abgesehen (andere Geschichte, ist auch auf MT zu finden). Aber seitdem läuft das Auto mit neuem Motor besser als je zuvor, so dass er immer noch Spaß macht.

Nun zur Frage, werden die neueren Audis auch immer noch mit solcher Langzeitqualität hergestellt oder wurde hier in der Produktqualität abgespeckt, irgendwo habe ich z.B. mal gelesen neuere Audis hätten keine Vollverzinkung mehr etc..

Gruß

apollo

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22 Antworten

unser 12 Jahrer alter A3 8P (1,6er Benziner) ist auch zwar optisch auch noch ganz gut in Schuß aber ganz sorgenlos war der Wagen nicht. In den letzten 5 1/2 Jahren (seit Kauf) mussten der Motordrehzahlgeber, die vordere linke Feder (also beide neu) die hinteren Bremssättel und der komplette Auspuff erneuert werden. Der Motor hat jetzt ca. 140.000km auf der Uhr und braucht relativ viel Öl und leider auch Kühlwasser. So richtig überzeugt bin ich also nicht von der Langzeitqualität des 8P.....

Themenstarteram 18. August 2018 um 19:14

Wartungsteile habe ich mal außen vor gelassen, d.h. neue Bremsen und Stoßdämpfer.

Die Krankheit der gerissenen Achsmanschettten htte er auch, aber das war eine der wenigen Probleme, die auf der Inspektionsrechnung (bis zum Großschaden) drauf waren. Außer der Reihe war ich (bis zum Großschaden) nur zweimal wegen Luftmassenmesser bzw. Scheibenwischermotor in der Werkstatt.

Zitat:

@Atomickeins schrieb am 18. August 2018 um 19:02:25 Uhr:

unser 12 Jahrer alter A3 8P (1,6er Benziner) ist auch zwar optisch auch noch ganz gut in Schuß aber ganz sorgenlos war der Wagen nicht. In den letzten 5 1/2 Jahren (seit Kauf) mussten der Motordrehzahlgeber, die vordere linke Feder (also beide neu) die hinteren Bremssättel und der komplette Auspuff erneuert werden. Der Motor hat jetzt ca. 140.000km auf der Uhr und braucht relativ viel Öl und leider auch Kühlwasser. So richtig überzeugt bin ich also nicht von der Langzeitqualität des 8P.....

du hast schon viele schwachstellen aufgezählt,und dazu kommen noch sehr viele hinzu!

wenn man den wagen von unten betrachtet ist es im vergleich zum alten audi80 absolut vergammelt(beispiel) Andere würden dazu sagen-etwas flugrost- naja jedem das seine! Meine Tochter ihr fsi hat auch viele krankheiten obwohl der lack super ist!Aber für mich hingegen ist der Lack das letzte was wichtig erscheint!Fahren muß das! heute hab ich zwei steuergeräte repariert,zentralelektrik und einparkhilfe. Dazu kam der verursacher ,die schlauchverbindung für wischwasser hinten. dann beide federn vorne plus koppelstangen und domlager. zum schluß habe ich noch die bremsen gängig gemacht. gegen den ölfraß habe ich ein additiv genommen,etwas besser. Ich finde es sehr traurig solch einen schrottmotor wie den FSI in umlauf zu bringen! vor 40 jahren waren die motoren eindeutig besser ! Dieser lugtrug von umweltschutz ist hier wieder mal bestens zu sehen! ne ne ich bleib bei meinem v8 euro2,der fährt und brauch selten ersatzteil und werkstatt,bis jetzt jedenfalls.

Mein ebenfalls 12 Jahre alter Sportback 2.0 TDI BMM sieht aufgrund entsprechender Pflege aus wie ein Jahreswagen. Technisch keine Probleme, außer Verschleiß. Dazu zähle ich jetzt auch mal die Bremssättel hinten. Ein Bombenauto, den fahr ich bestimmt noch 10 Jahre. Es gäbe auch keinen Grund, ihn herzugeben. Öfter gewechselt hab ich immer den Erstwagen, aber der Audi bleibt.

ich plauder mal bischen aus den Nähkästchen :)

mein erster Audi war ein 1998er A4 (2,8er 6 Zyliner Benziner mit 192 PS), da war nie was am Motor solange ich den hatte aber nach 12 Jahren und ca. 215.000km war das Fahrwerk am schwächeln. Die hinteren Radlager wurden in den ca. 130.000km wo ich den Wagen hatte zweimal erneuert - ansonsten war der A4 absolut problemlos. Als ich den in Zahlung gegeben habe war noch der erste Auspuff und die erste Kupplung verbaut...

Der nächste war dann ein 2007er A6 (3.0 TDI) der 2013 leider mit nur 143.000km einen Unfall mit Totalschaden hatte, der hatte dann in den 60.000km mit mir schon mehr Macken wie der A4 (defekte Saugrohrklappen und Glühkerzen) aber das hielt sich auch noch in Grenzen.

Als Notwagen habe ich dann den A3 gekauft den meine Frau heute noch fährt und mir nach der Unfallklärung den A6 gekauft den ich heute noch fahre. Es ist ein 2010er Avant 3.0 TDI mit inzwischen 192.00km. Das ist der Audi der mir bisher die meisten Probleme bereitet hat was Reparaturen angeht: defekte Kühlerlüfter (beide), defekte Standheizung, defekter AGR-Kühler, defekte Saugrohklappe, gebrochene Riemenscheibe incl. Ausfall von Servolenkung, Klima und Lichtmaschiene. Dann noch massive Steinschlagschäden an der Front (wahrscheinlich durch schlechte Lackgrundieung) und noch paar Macken wie defekte Bose-Lautsprecher, weggegammlte Auspuffschelle, festgerostete schwenkbare AHK, Rücksitzlehnen die nicht mehr im Schloß halten (fallen beim starken Bremsen nach vorne), eingerissene Gurtführung, undichte Dachantenne und Seitenklappen im Kofferraum die rausfallen.

Letzen Sommer habe ich mir dann noch einen langjährigen Traum vom Cabrio erfüllt und einen 2008er TT Roadster gekauft. Der hat aktuell erst 120.000km auf der Uhr (mit 112.00km gekauft) aber auch so seine Macken wie defekte Defrosterklappe (kostet in der Werkstatt ca. 1500 Euro), defekte Lautsprecher, defekte Verdeckklappen (Verdeck schließt nicht) und den bekannten Ölverbrauch des 2.0 TFSI Motors.

Mein Fazit nach 14 Jahren mit Audi: die Zeiten von den viel gelobten unkaputtbaren Audis (z.B. Audi 80 oder Audi 100) sind wohl vorbei und je neuer die Modelle werden desto mehr geht auch kaputt aber Audi baut immer noch tolle Autos....

Es wird einfach immer mehr verbaut was kaputt gehen kann...

Ich bin mit der Bilanz eigentlich ganz zufrieden.

11 Jahre alt, knapp 88.000km gelaufen, Garagenfahrzeug, im Winter wenig benutzt.

Außerplanmäßige Reparaturen bisher im Laufe der Jahre:

Wasserpumpe neu 700 Euro

Türschloss Fahrer-und Beifahrerseite neu jeweils 250 Euro

Batterie 1x neu 150 Euro

Frontscheibe neu wg. Steinschlag 150 Euro

Ansonsten nur jährlich Ölwechsel und alle 2 Jahre Service. TÜV im Juli 2018 bestanden ohne Mängel. :)

Erster Turbo, erster Auspuff, erstes DSG Getriebe, erste Bremsbeläge, erste Steuerkette, erster Klimakompressor, erstes Handschuhfach ;) Standheizung funktioniert einwandfrei.

Eine Elektronik Macke gibt es jedoch seit Jahren: ca. alle 1-2 Jahre leuchtet die Abgaskontrollleuchte mal für ein paar Tage und geht dann wieder aus. ;)

Der Lack ist im prima Zustand und wird nur alle 1-2 Jahre mit Wachs behandelt. Ich hoffe, dass ich noch lange Freude am Fahrzeug haben werde.

wenn man im Schnitt nicht mal 700km im Monat fährt, den Wagen im Winter kaum benutzt und immer in die Garage stellen kann geht natürlich auch weniger kaputt...... :)

Ich hab einen 8P von 2005 und mittlerweile auch einen 8V von 2015.

Beim 8V hab ich in der kurzen Zeit schon paar mal gedacht „ohje“.

Der Hebel um die Motorhaube zu öffnen fühlt sich so unfassbar billig und brüchig an, dass ich jedes mal denke der bricht jeden Moment ab.

Neulich hatte ich die Heckstoßstange ab, der Pralldämpfer ist an allen Schweißpunkten schon völlig verrostet, das Auto ist nichtmal ganz 3 Jahre alt, so sieht der Pralldämpfer am 8P nichtmal nach 12 Jahren aus...

Technisch ist aber bisher trotzdem alles zufriedenstellend.

Auch mein 8P ist jetzt 12 Jahre alt und 300.000km gelaufen. Die Reparaturen in der Zeit kann ich an einer Hand abzählen und war nur kleinscheiss wie Achsmanschette, Differenzdruckgeber und Bremsschläuche.

Turbo, Getriebe, DPF wurden noch nie angerührt. Bin mega zufrieden mit der Qualität des Autos.

Sonst haben wir noch einen 2012er A8 in der Familie, das ist eine einzige Katastrophe. Die Verarbeitungsqualität im Innenraum ist unterirdisch, erst recht in Anbetracht der Fahrzeugklasse...

Der klappert und knarzt, die Klappen im Innenraum für die Ablagen etc haken und bleiben oft nichtmal mehr geschlossen. Und auch technisch ist dauernd irgendwas, Servolenkung, Luftfederung, Klimaanlage usw

Themenstarteram 19. August 2018 um 19:36

Interessant wäre wo man, außer in solchen Foren, Informationen über solche Änderungen in der Verarbeitungsqualität wie Sie chrisms77 beschreibt über den Wechsel vom 8PA zu 8V, bekommen könnte ?

meiner Meinung nach wird man nur in Foren, über Testberichte oder halt (leider) durch eigene Erfahrung mitbekommen wenn was schlechter geworden ist. Audi wird es sicher nicht veröffentlichen wenn die schlechtere Qualität verbauen und zeitgleich die Preise erhöhen....

Zitat:

@chrisms77 schrieb am 19. August 2018 um 09:33:37 Uhr:

Ich hab einen 8P von 2005 und mittlerweile auch einen 8V von 2015.

Beim 8V hab ich in der kurzen Zeit schon paar mal gedacht „ohje“.

Der Hebel um die Motorhaube zu öffnen fühlt sich so unfassbar billig und brüchig an, dass ich jedes mal denke der bricht jeden Moment ab.

Beim 8P betätigt man den Haken direkt, beim 8V sind es 2 Haken die über einen Kunststoffhebel betätigt werden. Ja, der ist nur halbwegs vertrauenserweckend.

Mein 8P, 11 Jahre, knapp 300tkm (BMM, verkauft):

-beide Türschlösser innerhalb von wenigen Monaten (sind Teile vom A6...)

-Differenzdrucksensor vom Partikelfilter

-Unterboden am Mitteltunnel hatte beginnende Korrosion (beim Touran noch häufiger), Kulanz

-Schleifring Lenkrad defekt

-Wasserkühler war am Übergang Alu zu Kunststoff leicht undicht

-Raddrehzahlgeber hinten defekt, starke Korrosion

Allgemeine Einsparungen vom 8P zum 8V habe ich hier zum Teil auch gelistet:

https://www.motor-talk.de/.../...parungen-beim-a3-8v-t6213774.html?...

Ich habe mich vorige Woche von meinem A3 8PA 2.0 TDi, 140 PS, Bj. 2005 verabschiedet.

Das Fahrzeuig hatte jetzt knapp 253.000 km gelaufen.

Nach ca. 140.000 km war der Turbo hinüber. Bei ca. 200.000 war ein neuer Kopf fällig (die PD-Elemente hatten sich eingearbeitet), Vor wenigen Wochen musste das PD-Element des ersten Zylinders ersetzt werden, da sich das Fahrzeug nur noch unwillig schüttelte. Das PD-Element des 3. Zylinders macht sich auch schon bemerkbar.

Das ZMS macht Geräusche.

Äußerliche Mängel: Die Schweller rosten im vordernen Bereich von innen nach außen. Da hat sich im Laufe der Jahre unglaublich viel Dreck und Nässe in die Schweller eingearbeitet, die nun ihr unsägliches Werk verrrichten.

Lt. meinem Werkstattmeister (freie Werkstatt) ein typisches A3-Problem. Die Kanten an den Türen rosten. Rost bildet sich auch um die 3. Bremsleuchte.

Und da man wohl nie mehr günstiger an einen Neuwagen kommt wie jetzt vor Einführung des WLTP zum 1. September war es Zeit, Abschied zu nehmen. Ciao Audi!

Mein A3 (Bj. 2012) hat nunmehr knapp 100tkm drauf.

Bei 60t war das AGR fällig (inkl. Notlauf auf Autobahn), das Fahrzeug ist im am Unterboden ziemlich gammelig und rostig, das Fahrwerk ist auch schon ziemlich durchgeritten. So bei 80tkm hat er langsam zu scheppern/knarzen begonnen.

Fazit: Bin schon schlimmere Fahrzeuge gefahren (z.b. einen Twingo) aber auch wesentlich bessere. Der Kaufpreis/Wertverlust steht m.M.n. in keiner Relation zur gebotenen Qualität.

Noch schlimmer ist es beim A1 meiner Frau: Steuerkette, Wastegate, klebende Fensterdichtungen, ...

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