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Ladegerät lädt recht leeren Akku nicht mit 5A-Nennladestrom...

Themenstarteram 11. Februar 2021 um 1:11

Mein Golf 6 steht in letzter Zeit viel und wird meist nur kurz bewegt, hin und wieder etwas länger. Der Akku ist ein 61Ah-Exide Premium von September 2019.

Jetzt war es ja die letzten Tage sehr kalt und ich habe heute mal freundliches Wetter mit -2°C genutzt und die Akkuspannung gemessen: 12.0-12.1V. Nicht viel für einen relativ jungen Akku.

Daraufhin hab´ ich den Akku an den Lader angeschlossen. Ich verwende einen Ctek MXS5-Klon:

Dino-Kraftpaket

Ich habe das Dino auf Frost/AGM eingestellt und musste feststellen, dass es höchstens 10 Sekunden auf Stufe 3 (max. Ladestrom) blieb und dann auf Stufe 4 (s. Schema im link) sprang. Auf der Stufe war der Lader dann auch noch nach 3,5 Stunden, als ich die Ladung beenden musste, weil es dunkel wurde. Hatte nämlich das Kabel der Kabeltrommel (mit weiß-rotem Flatterband) quer über den Bürgersteig legen müssen.

Jetzt gibt der Hersteller an, dass auf Stufe 3 mit max. Ladestrom bis zu einem Ladestand von 80% geladen wird. Da der Akku ausgangs mit seinen 12.0V trotzdem nicht mit 5A geladen wurde, würde das ja heißen, dass er schon zu 80% voll war. Das kann man bei einem so jungen Akku mit 12.0 V wohl ausschließen.

Was würdet ihr denken? Kann das an den -2° C liegen? Vielleicht war der Akku sogar innen noch etwas kälter, denn die Nacht hatten wir -10,5° C hier.

Oder liegt es am Ladegerät? Ein ähnliches Verhalten meine ich auch des öfteren beim MXS5 gelesen zu haben. Ich glaube, ich habe das Dino auch noch nie mit 5 A laden gesehen. Sicher bin ich mir nicht.

Man fragt sich schon, warum man sich ein 5A-Ladegerät kauft, wenn es dann nur mit wesentlich weniger lädt.

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80 Antworten

Die verfügbare Kapazität des Akkus nimmt mit sinkender Temperatur ab und der Innenwiderstand steigt. Wenn du dem Akku was gutes tun willst, dann bau ihn aus und lade ihn daheim voll. Einbau dann direkt vor dem Einsatz. Das mit dem Kabel übern Weg ... wenn einer hinfällt bist du hoffentlich ausreichend versichert.

Ich denke,

- Ladegerät mit 5 A ist eher ein Spielzeug und für Motorräder

- Wer billig kauft, kauft zwei Mal

Der Akku bestimmt immer noch selber wie viel Ampere er aufnimmt, das Ladegerät kann sie nur bereithalten.

Du kämpfst also mit der Physik und nicht mit der Technik.

Zitat:

@Provaider schrieb am 11. Februar 2021 um 01:48:52 Uhr:

Der Akku bestimmt immer noch selber wie viel Ampere er aufnimmt, das Ladegerät kann sie nur bereithalten.

Du kämpfst also mit der Physik und nicht mit der Technik.

Damit ist alles auf den Punkt gebracht.

Zitat:

@golfmanhattan schrieb am 11. Februar 2021 um 01:11:35 Uhr:

 

Ich habe das Dino auf Frost/AGM eingestellt und musste feststellen, dass es höchstens 10 Sekunden auf Stufe 3 (max. Ladestrom) blieb und dann auf Stufe 4 (s. Schema im link) sprang. Auf der Stufe war der Lader dann auch noch nach 3,5 Stunden, als ich die Ladung beenden musste, weil es dunkel wurde. Hatte nämlich das Kabel der Kabeltrommel (mit weiß-rotem Flatterband) quer über den Bürgersteig legen müssen.

Aber den realen Ladestrom hast du nicht gemessen?

Das Ladegerät muss min 24 Stunden dran bleiben, besser 48 Stunden. Vorher ist keine Aussage treffend.

Optimal natürlich übers Wochenende in der warmen Wohnung.

Der LED Anzeige würde ich nicht trauen. Übrigens ....für 65€ hätteste das Original Ctek bekommen.

Zitat:

@stinni schrieb am 11. Februar 2021 um 06:47:59 Uhr:

..für 65€ hättest das Original Ctek bekommen.

Das stimmt schon, aber das hätte auch nicht ständig mit 5 A geladen hätte. Das ist nur der nominale Maximalwert, der vom aktuellem Ladezustand der Batterie abhängt, denn die Batterie allein bestimmt, wie viel Ampere sie aufnimmt.

Vermutlich ist der Akku aufgrund genannten Fahrprofils nie richtig geladen worden und bereits sulfaltiert. Das erklärt jedenfalls die kurze Ladezeit mit max. Strom. Wie Provaider schon sagte, der Akku bestimmt, wieviel Strom er zieht.

Kann auch sein, dass der Ruhestrom zu hoch ist und deshalb der Akku schnell leer ist. Alles außer voller Akku ist Dauer auf aber tödlich für ihn.

Fahr mal zum Werkstatt und lass den Akku Testen. Vermutlich hilft da nur ein Austausch. In Zukunft einfach den Akku alle paar Wochen nachladen oder zwischendurch mal längere Fahrten.

 

Zitat:

@1.4571 schrieb am 11. Februar 2021 um 01:44:58 Uhr:

Ich denke,

- Ladegerät mit 5 A ist eher ein Spielzeug und für Motorräder

- Wer billig kauft, kauft zwei Mal

Worauf stützt du diese etwas zweifelhafte Aussage?

Zitat:

@1.4571 schrieb am 11. Februar 2021 um 01:44:58 Uhr:

Ich denke,

- Ladegerät mit 5 A ist eher ein Spielzeug und für Motorräder

- Wer billig kauft, kauft zwei Mal

5A ist für das Nachladen von üblichen Pkw-Starterakkus (dafür sind diese Lader je eigentlich gedacht), völlig ok und deshalb gibt es für diesen Zweck sogar von teureren Marken Ladegeräte für Pkw mit 5A und etwas weniger.

Bei den Daten deines CTEK-Clones sollte man davon ausgehen, dass es tatsächlich so ähnlich funktioniert, wie ein CTEK MXS 5.

D.h. es sollte in der gesamten Hauptladephase 5A abgeben.

Wenn diese Hauptladephase sehr kurz und das Gerät in Ordnung ist, nimmt die Batterie kaum Strom auf.

Das kann mit der Kälte zusammen hängen, sollte aber bei einer vorherigen Ruhespannung von ca 12V eigentlich nicht so ausgeprägt sein.

Es kann auch, ganz simpel, an einem schlechten Kontakt (Steckkupplung/Laddezangen) zwischen Ladegerät und Batterie liegen.....

Die Stromstärke ist erst einmal nicht so interessant. Das kann man später klären....

Miss mal die Spannung an den Ladezangen des Ladegerätes ab dem Zeitpunkt, wo das Ladegerät eingeschaltet wird.

Wenn diese in der Absorptionsphase ca der am Ladegerät eingestellten Spannung (14,X V) entspricht, ist das Ladegerät grundsätzlich ok (das sagt aber nicht, ob es wirklich in der Lage ist 5A abgeben zu können)

.

 

eine gering gewordene Kapazität kann aber auch an der Entmischung der Säure liegen. Die schwere Schwefelsäure sinkt ab, dann hast du oben eine zu geringe Konzentration und unten eine zu hohe. Besonders wenn man sehr wenig fährt.

Mach doch den Refresh Modus ein paar mal. Da wird die Säure wieder "umgerührt".

Wie erwartet,@NAVEC mit sach und fachgerechter Ausführung ohne das Thema zu zerreden.

AEG

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 11. Februar 2021 um 01:29:13 Uhr:

Die verfügbare Kapazität des Akkus nimmt mit sinkender Temperatur ab und der Innenwiderstand steigt. Wenn du dem Akku was gutes tun willst, dann bau ihn aus und lade ihn daheim voll. Einbau dann direkt vor dem Einsatz. Das mit dem Kabel übern Weg ... wenn einer hinfällt bist du hoffentlich ausreichend versichert.

Bleibt die Frage, ob man das überhaupt so machen kann?

Da hat mir mal bei meinem Citroen Xsara das Aufladen der Batterie 180€ gekostet.

Übers Wochenende waren mal eine Nacht -20° und und er stand schon nen paar Tage ungenutzt, bei um die -10°, rum.

Ich habe dann am Sonntag Abend die Batterie rausgenommen und über nacht ans Ladegeät gehangen.

Montag früh eingebaut und nix ging mehr am Auto.

Da hatte sich bei der Kälte, ohne eingebauter Batterie, die Software für die Steurgeräte komplett verabschiedet. Kein Anlernen, Wachküssen etc., nichts mehr möglich gewesen. Sie musste neu installiert werden.

 

Zitat:

@navec schrieb am 11. Februar 2021 um 09:17:38 Uhr:

Bei den Daten deines CTEK-Clones sollte man davon ausgehen, dass es tatsächlich so ähnlich funktioniert, wie ein CTEK MXS 5.

D.h. es sollte in der gesamten Hauptladephase 5A abgeben.

ich habe das Ctek seit Jahren im Einsatz. Ferner habe ich eine permanente Spannungs.- und Stromstärkenanzeige.

5 A habe ich noch nie gesehen. Max 3 A für wenige Sekunden dann schaltet es schon runter auf ca. 2 A.

3 A aber auch nur wenn die Batteriespannung auf 12,1 Volt runter ist. Meist lade ich bei 12,3-12,4 Volt nach und dann ist der Anfangsstrom ca 2 A

Soviel zu Behauptungen. Vertrauen ist gut - Kontrolle besser und ich habe kontrolliert!

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 11. Februar 2021 um 09:41:35 Uhr:

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 11. Februar 2021 um 01:29:13 Uhr:

Die verfügbare Kapazität des Akkus nimmt mit sinkender Temperatur ab und der Innenwiderstand steigt. Wenn du dem Akku was gutes tun willst, dann bau ihn aus und lade ihn daheim voll. Einbau dann direkt vor dem Einsatz. Das mit dem Kabel übern Weg ... wenn einer hinfällt bist du hoffentlich ausreichend versichert.

Bleibt die Frage, ob man das überhaupt so machen kann?

Da hat mir mal bei meinem Citroen Xsara das Aufladen der Batterie 180€ gekostet.

Übers Wochenende waren mal eine Nacht -20° und und er stand schon nen paar Tage ungenutzt, bei um die -10°, rum.

Ich habe dann am Sonntag Abend die Batterie rausgenommen und über nacht ans Ladegeät gehangen.

Montag früh eingebaut und nix ging mehr am Auto.

Da hatte sich bei der Kälte, ohne eingebauter Batterie, die Software für die Steurgeräte komplett verabschiedet. Kein Anlernen, Wachküssen etc., nichts mehr möglich gewesen. Sie musste neu installiert werden.

Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass ein Xsara da schon so zickig ist. Wo es nötig ist, ist doch meist ein weiterer Stützakku im Auto versteckt.

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