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Kupplung defekt, Getriebe geht nicht runter

VW Golf 1 (17, 155)
Themenstarteram 22. Juli 2008 um 23:01

Moin zusammen!

Also: Bei meinem '83er "Golf 1 C" 1,1 L 37 kW hat es die Kupplung zerrissen. Ich habe den Wagen nun beifahrerseitig auf Auffahrrampe stehen, fahrerseitig ist er durch Stütze gesichert. Beide Antriebswellen, sowie sämtliche Kabel und Züge sind vom Getriebe entfernt. Dennoch kriege ich das Getriebe selbst mit Brecheisen nicht vom Kurbelwellenzapfen abgehebelt. Sowohl Motor, als auch Getriebe sind durch Spanngurte abgefangen (habe schon einen Getriebewechsel am Golf 2 hinter mir und bin daher grob mit den Abläufen vertraut). Im Grunde sollte das gar kein Problem sein. Wer hat so etwas schon erlebt und kann helfen?

MfG,

Marcel.

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43 Antworten

die dinger sind vom golf 2 fast identisch, also entweder haste ne Schraube übersehen, oder du musst einfach mehr ziehen, stecken manchmal etwas, aber mit ein bisschen wackeln gehen die allle runter.

lg

stefan

am 22. Juli 2008 um 23:44

du mußt die beiden bleche entfernen.

9er und 10er schrauben. 

Themenstarteram 23. Juli 2008 um 10:46

Zitat:

Original geschrieben von 2erlei

du mußt die beiden bleche entfernen.

9er und 10er schrauben.

Moin 2erlei.

Bleche sind weg, ich kann das Getriebe ca. 1,5 cm vom Motorblock abdrücken und die Außenverzahnung des Schwungrades sehen. Danach rührt sich aber nichts mehr, besser gesagt, federt das Ding wieder in die Ursprungslage (Spalt = 1,5 cm) zurück. Kann das damit zusammenhängen, dass es ursprünglich das Ausrücklager erwischt hat? Sitzt dieses jetzt vielleicht "verschweißt" auf dem Kurbelzapfen fest und ich kämpfe im Grunde mit der Kupplung?

Hatte daran gedacht Gewindestangen in den Motorblock einzuschrauben (ursprüngliche Positionen der Halteschrauben), eine Nähe Anlasser, eine möglichst 180 Grad gegenüberliegend, und dann die ganze Sache gleichmäßig und vorsichtig mit Muttern und Unterlegscheiben abzudrücken. 1,5 cm sollten dafür ja eigentlich genügen. Die Versuche mit dem Montiereisen haben am Aluminium der Kupplungsglocke deutliche Spuren hinterlassen... .

Gibt es da Erfahrungen / Einwände, bzw. kann ich dadurch mehr kaputt machen als schon kaputt ist? So ein Ärger.

Gruß,

Marcel.

das ausrücklager sitzt wo ganz anders, das sitzt hinter dem grünen deckel im getriebe, durch das getriebe geht eine stange durch die dann auf die kupplung drückt, diese stange allerdings ist lose im getriebe und kann rausgezogen werden, die müsste schon auf der kupplung UND im getriebe fest sein -> unwahrscheinlich.

das getriebe geht mit der verzahnung der eingangswelle ja in die mitnehmerscheibe der kupplung, irgendwas sitzt da bei dir fest denke ich... musste halt bissel mit gewalt rangehen

Zitat:

Original geschrieben von mirko.steiner

das ausrücklager sitzt wo ganz anders, das sitzt hinter dem grünen deckel im getriebe, durch das getriebe geht eine stange durch die dann auf die kupplung drückt, diese stange allerdings ist lose im getriebe und kann rausgezogen werden, die müsste schon auf der kupplung UND im getriebe fest sein -> unwahrscheinlich.

Grüner Deckel???

Siehe:

Zitat:

Original geschrieben von Wahlbayer2003

Bei meinem '83er "Golf 1 C" 1,1 L 37 kW...

am 23. Juli 2008 um 13:14

Zitat:

Original geschrieben von GLI

Zitat:

Original geschrieben von mirko.steiner

das ausrücklager sitzt wo ganz anders, das sitzt hinter dem grünen deckel im getriebe, durch das getriebe geht eine stange durch die dann auf die kupplung drückt, diese stange allerdings ist lose im getriebe und kann rausgezogen werden, die müsste schon auf der kupplung UND im getriebe fest sein -> unwahrscheinlich.

Grüner Deckel???

Siehe:

Zitat:

Original geschrieben von GLI

Zitat:

Original geschrieben von Wahlbayer2003

Bei meinem '83er "Golf 1 C" 1,1 L 37 kW...

genau, das ist ein ganz anderes Getriebe. Ausrücklager sitzt direkt vor der Kupplung.

Themenstarteram 23. Juli 2008 um 13:53

Erstmal Danke in die Runde!

Jetzt bloß nicht streiten wo genau das Ausrücklager sitzt. War ja bloß eine Vermutung von mir gewesen. Da ich ohne Handbuch schraube, bin ich nicht im Bilde was mir da so alles entgegen kommen könnte. Es bleibt spannend und "geht nicht" gibt's nicht! Da es sich nicht um ein Alltags-, sondern ein pures Spaßauto, verbunden mit etwas 80er Jahre Nostalgie handelt, habe ich keine Eile. Nur am Ende sollte er schon wieder fahren.

Habe inzwischen mit der Gewindestangen-Abdrückmethode begonnen. Wegen Platzmangel geht es eher schleppend voran (19er Maulschlüssel dauernd umsetzen - vielleicht baue ich doch noch ein paar Schläuche weg...). Allerdings kann ich nun von vorne her beinahe die gesamte Schwungscheibe sehen, hinten beim Anlasser sind es nun gut drei cm Luft. Viel kann da doch nun nicht mehr fehlen, oder? Unglaublich wie fest sich das Ding gebacken hat! Weiß vielleicht jemand aus dem Kopf um wieviel man das Getriebe insgesamt vom Motor abdrücken muss um es lose zu haben?

Gruß,

Marcel.

okay, mit den kleinen Maschinen kenne ich mich nicht aus... :-(

am 23. Juli 2008 um 14:59

Am Wasserrohr sitz so ne kleine Nase wo  auch eine von den Schrauben des Anlassers durchgeht, diese Nase sollte nach oben gebogen werden. Ich denke aber das Du eine Schraube vergessen hast. Hast du auch die vordere Getriebestütze komplett entfernt?? Wie seht es aus mit der hinteren Aufhängung? Noch drann oder auch abgebaut? Schau noch mal alles genau nach, im Normalfall sollte das Getriebe ohne viel Gewalt runtergehen. Wenn du meinst das es das Ausrücklager sein könnte welches dein Getriebe festhält dann schau mal auf den Hebel vom Ausrücklager. Geht bewegt der sich wenn du das Getriebe wegmachen willst?

Das Blech unten mit der 11er Schraube entfernt?

Beim 2er ist es im Motorraum schon ziemlich eng, wenn das Getriebe frei ist (stößt dann eigentlich schon am Holm an). Beim 1er dürfte ähnlich wenig Platz sein. Ich habe mein Getriebe deshalb nach unten abgelassen.

am 23. Juli 2008 um 15:54

Ich vermute, das Ausrücklager hat sich mit dem Druckteller "verheiratet". So wie es weiter oben schon angedeutet wurde.

Versuche das oben angesprochene: Drück das Getriebe vom Motor weg soweit es geht und beobachte dabei den Ausrückhebel. Bewegt der sich synchron mit, dann ist diese Theorie bestätigt.

Themenstarteram 23. Juli 2008 um 20:13

Liebe Leute,

zunächst einmal vielen Dank für die Anregungen! Leider bin ich auch mit dem Abdrücken vorläufig gescheitert. Zwei Gewindestangen M12, 8.8 (!!!) hat es verbogen, die Muttern haben gefressen, und sie haben sich in das Material der Kupplungsglocke eingearbeitet. Noch immer hält sich das Getriebe am Motorblock, wenn nun inzwischen auch gut acht cm an der weitesten Stelle entfernt. Völlig krumm und schief, da sich mit nur zwei Punkten schlecht gleichmäßig drücken lässt. Aber die Halteschrauben sind eben auch extrem ungleichmäßig am Umfang der Kupplungsglocke verteilt. Ich habe die Aktion somit für heute beendet und für morgen den kompletten Ausbau Motorblock + Getriebe mittels Trekker-Frontlader in Planung genommen. Sind ja im Grunde bloß noch die bekannten Schläuche und ein paar Kabel. Danach ist freie Bahn. Meiner Rechnung nach dürften bereits jetzt etliche hundert kg Druck auf dem Getriebe lasten, aber ich komme einfach nicht ordentlich dran und vorwärts. Photos auf Wunsch.

Der Kupplungshebel ist inzwischen übrigens ohne jede Funktion und locker. Beim Betätigen hört man ein metallisches Knacken/Überspringen. Wenn alles scheitern sollte: Hat vielleicht jemand eine 1,1 Liter Antriebseinheit herum liegen?

Gruß,

Marcel.

am 24. Juli 2008 um 15:01

Würde gern mal ein paar fotos sehen wie es bei Dir so unterm Auto aussieht, denn ich kann mir nicht vorstellen das bei so nem kleinen Motor das Getriebe solche Probleme macht herunter zu kommen, da kann nur etwas klemmen, oder hast Du eventuell vergessen die Antriebswellen zu lösen?

Themenstarteram 24. Juli 2008 um 20:38

N'abend jj1976!

Nee - keine Angst; wie weiter oben erwähnt habe ich bei 'nem 2er Golf schon einmal das Getriebe gewechselt - was Antriebswellen sind, wo sie befestigt sind und wie man sie entfernt ist mir daher bekannt! 8er Torx mit 12 Spitzen - sehr gängig... .

Die Reaktionen hier im Forum beweisen mir, dass ich mit einem eher selten auftretenden Problem da stehe, um nicht zu sagen "etwas ganz neuem". Vielleicht sollte man diesen Umstand als "Wahlbayer-Syndrom" aufnehmen.

Also: Ich sende gerne Photos von der Sache. Einige sind auf spontane Anforderung hin mit dem Handy aufgenommen, und daher eher unscharf, aber ein Kenner wird Bauteile und Aufnahmeposition richtig bewerten können. Lass' mir bitte eine Adresse zum Versand zukommen, ggf. auf Handy (0151/14934237).

Gruß,

Marcel.

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