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Kosten- und Verbrauchs-Übersicht BMW, Audi

BMW 3er E93
Themenstarteram 13. Januar 2012 um 10:35

Hier mal eine aufwendige Kosten- und Verbrauchsübersicht von einigen BMW und Audi Modellen mit viel PS.

Grund: Ich wollte einfach mal den realen Verbrauch und die echten monatlichen / jährlichen kosten GENAU wissen,

weil ich überlege WELCHES Auto ich mir leisten möchte. Alles so genau wie es geht. (siehe Anhang).

Ich warte schon gespannt auf die typischen Antworten: Auf Kosten achten nur Leute die sich so ein Auto nicht leisten können...

Versteh ich bis heute nicht: Wenn ich mirs leisten kann und 1000€ im Jahr spare, welche ich für sonstwas verwenden kann, warum soll ich mir das nicht mal anschauen oder tatsächlich auch sparen? Maximaler Spaß und minimale Kosten.

Mit dieser Aufstellung dürften sich einige Diskussionen über Kostenvergleiche erledigen, denn für Steuer, Versicherung und Wartung habe ich http://www.autokostencheck.de genommen und für den tatsächlichen Verbrauch die Daten aus Spritmonitor.de kopiert und noch mal realistische Schnellfahrer Prozent aufgeschlagen (die letzten 22% der Werte oder anders gesagt ich habe nicht den Durchschnitt aller Verbräuche genommen (50%), sondern 22% aufgeschlagen um realistische Verbräuche zu bekommen. Denn keiner fährt mit einem 335i auf der Autobahn die ganze Zeit mit 140 vor sich hin. Da würde auch ein 318i reichen...

Wers genau wissen will kann ja auf der zweiten Excel-Seite die durchschnittlichen Verbrauchswerte sehen.

 

Diese Liste mag noch nicht ganz genau sein, lässt aber sehr gute Schlüsse zu wo der Unterschied bei den Autos in den kosten hängt oder was ein paar Liter Verbrauch mehr monatlich oder jährlich ausmacht...nämlich nicht wenig..

Beste Antwort im Thema
am 27. Januar 2012 um 11:07

Zitat:

Original geschrieben von Maks77

 

Ich warte schon gespannt auf die typischen Antworten: Auf Kosten achten nur Leute die sich so ein Auto nicht leisten können...

Versteh ich bis heute nicht: Wenn ich mirs leisten kann und 1000€ im Jahr spare, welche ich für sonstwas verwenden kann, warum soll ich mir das nicht mal anschauen oder tatsächlich auch sparen? Maximaler Spaß und minimale Kosten.

Ohne jetzt zu dekandent klingen zu wollen, an dem Spruch ist ja auch was dran. Meine Devise ist immer: Alles was keinen Verbrauch von mindestens 20 Litern schafft, taugt auch nix :D

Bei den von dir vorgestellten Modellen kann ich es aber nachvollziehen, das sind jetzt keine wirklich Leistungsstarken Modelle dabei, sondern eher Modelle wo der Fahrspaß gerade los geht, die sich der Otto-Normal Bürger aber durchaus leisten kann, wenn er wie du eine Finanzplanung hat und kalkulatorisch mit den Kosten umgeht.

Allerdings möchte ich dir trotzdem noch 3 Punkte zum bedenken geben, schließlich gibt es in deiner Tabelle in Zeile 18 den Punkt Gesamtkosten im Jahr, dies ist aber gerade mal der Best Case.... wo ist der Worst Case?

1. Spritkosten: du willst dir zukünftig ein Auto holen, rechnest aber mit aktuellen Spritpreisen.

Ein Preis von 1,75€ & Diesel 1,60€ wäre realistischer wenn du dir zukünftig ein Auto holen willst....

2. Wartungskosten: die maximalen Wartungskosten hast du beim BMW 335i Touring mit 49€/mtl. mit anderen Worten du veranschlagst 588€ im Jahr für eine Inspektion...

Wo sind die Kosten für Materialverschleiß? Wenn du ein Auto mit Bums hast, tritt man ab und an mal drauf und da kann es schonmal passieren das etwas Gummi auf der Straße bleibt.

Bei einer Fahrleistung von 30.000km solltest du (sofern du den Wagen artgerecht fährst) auch mindestens alle 2 Jahre, neue Bremsen und Reifen einrechnen.

3. Unvorhersehbare Reparatur (die nicht in den Garantie/Gewährleistungsbereich des Händlers fällt): Wo sind die 3.000 - 5.000€ Rücklage, für eine solche Reparatur fällig wäre?

 

Wenn du diese 3 Punkte in deiner Planung auch berücksichtigst und dann immer noch sagen kannst, kein Problem, kann ich mir leisten und spare dabei auch noch....dann kannst du es dir auch leisten.

Wenn du aber bei der ersten Kupplung- Querlenker whatever Reparatur aufm Schlauch stehst, dann laß die Finger davon!

BTW - gibt es einem besonderen Grund warum du ausschließlich deutsche Fahrzeuge herangezogen hast? Aus meiner perönlichen Erfahrung kann ich dir sagen das Ich mit meinen Japanischen Spielzeugen viel mehr Spaß habe als mit den deutschen Wagen und preislich locker 1/3 Drittel vorallem an Werkstattkosten spare.

Dieses Jahr kommt von Hyundai das überarbeitet Genesis Coupe mit einer 3,8L V6 Maschine mit 350PS raus, vom Fahrspaß Steckt der vorallem die Audi/VW Fraktion locker in die Tasche.

Denn wirst du neu für unter 30.000€ bekommen und sparst jede Menge Geld in der Werkstatt im Vergleich zu unseren Apotheken. Das käme in meinen Augen, deinem Anspruch maximaler Fahrspaß mit möglichst wenig Geld wesentlich näher. Das nur mal am Rande.

 

 

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Ist interessant und bestätigt mir was ich mir damals gedacht hatte.

Ich fahre eh nur ca. 15.000km im Jahr mit dem Wagen und da ist der Unterschied zwischen 335d und i praktisch egal und der Diesel vom Fun-Faktor her (Sound etc) eigentlich für meinen Zweck unsinnig. Die 100 Euro im Monat sind mir das Wert :)

Ändere die Verbräuche ab, indem du auf den EU Verbrauch nochmal 50% draufschlägst. Wie falsch deine Verbrauchsangaben momentan sind zeigt doch allein schon, dass der 135i 2L weniger verbrauchen soll als der 335i - da ist der gleiche Motor drin. So viel machen die 100kg nicht aus, die der 135i weniger wiegt. Ist in der Praxis vernachlässigbar, da der 3er die bessere Aerodynamik hat.

Du kannst nicht einfach die letzten 22% der Spritmonitorwerte nehmen, weil das einfach keinen vernünftigen, mit anderen Modellen vergleichbaren Wert ergibt. Für einen Vergleich wäre wie schon gesagt der EU Verbrauch perfekt (auch wenn der nichts mit einem in der Praxis realistischen Verbrauch zu tun hat, aber die Werte sind vergleichbar)

Interessant ist doch der Verbrauch den man bei Autobahntempo 160-180 hat. Da kommen die Angaben in der Tabelle soweit schon hin 10l bei 335d und 13-14l bei 335i

Zitat:

Original geschrieben von RS_Borsti

Interessant ist doch der Verbrauch den man bei Autobahntempo 160-180 hat. Da kommen die Angaben in der Tabelle soweit schon hin 10l bei 335d und 13-14l bei 335i

Es wurde hier aber vom Durchschnittsverbrauch gesprochen, den man eben auch braucht, um die monatlichen Kosten zu ermitteln. Oder fährst du zu 100% mit 180 über die AB? Und die Methode, mit der dieser ermittelt wurde, ist absolut unbrauchbar, da die Werte nicht vergleichbar sind.

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix

Zitat:

Original geschrieben von RS_Borsti

Interessant ist doch der Verbrauch den man bei Autobahntempo 160-180 hat. Da kommen die Angaben in der Tabelle soweit schon hin 10l bei 335d und 13-14l bei 335i

Es wurde hier aber vom Durchschnittsverbrauch gesprochen, den man eben auch braucht, um die monatlichen Kosten zu ermitteln. Oder fährst du zu 100% mit 180 über die AB? Und die Methode, mit der dieser ermittelt wurde, ist absolut unbrauchbar, da die Werte nicht vergleichbar sind.

Ich weiß schon was du meinst, aber die Schere zwischen Diesel und Benziner geht mit zunehmendem Tempo weiter auseinander. Da wir hier von sportlicheren Autos sprechen, schaue ich da primär auf die Werte die man bei sportlicher Fahrweise hat. Das man einen 335i auch unter 10l bewegen kann ist zwar klar, aber dann muss man das Auto sehr moderat bewegen.

Mir persönlich sind die Verbrauchs-Werte eben zwischen 160-180 interresant und was er im Stadtverkehr verbraucht. EU Verbrauch ist absoluter Käse.

Wie man das besser vergleichen kann weiß ich auch nicht. Ist mir aber wie gesagt auch nicht so wichtig

Du hast schon recht, aber hier ging es ja um den Vergleich verschiedener Modelle. Und wenn ich da schon sehe, dass ein 335i angeblich 2L mehr verbrauchen soll als ein gleich gefahrener 135i, dann wirst du mir wohl zustimmen, dass da was nicht stimmen kann ;) Und ich denke die anderen Werte sind genauso wenig vergleichbar, da genauso mit Spritmonitor ermittelt

Und für die Vergleichbarkeit ist der EU Verbrauch eben nicht absoluter Käse. Ein Auto mit höherem EU Verbrauch hat auch in der Praxis meist einen höheren Verbrauch.

Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix

Du hast schon recht, aber hier ging es ja um den Vergleich verschiedener Modelle. Und wenn ich da schon sehe, dass ein 335i angeblich 2L mehr verbrauchen soll als ein gleich gefahrener 135i, dann wirst du mir wohl zustimmen, dass da was nicht stimmen kann ;) Und ich denke die anderen Werte sind genauso wenig vergleichbar, da genauso mit Spritmonitor ermittelt

Und für die Vergleichbarkeit ist der EU Verbrauch eben nicht absoluter Käse. Ein Auto mit höherem EU Verbrauch hat auch in der Praxis meist einen höheren Verbrauch.

Ja, das mit dem 135i/335i halte ich auch für Unsinn. Da macht sich aber evtl. der höhere Handschalter-Anteil beim 1er bemerkbar. Im Stadtverkehr sorgt der Wandler sicher für einiges an Mehrverbrauch.

Auch mit dem EU Verbrauch ist das so ne Sache.

335d EU: 6,6l

Realistisch: 9-10l

335i: 8,4

Realistisch: 13-14

Klar kann man darüber streiten was da nun realistisch ist. Aber wenn ich einen 335d so bewegen würde wie meinen 335i, dann hätte ich den bei ca. 9l. Meinen 120d hatte ich bei 7-8l

Hier mal vom Sportauto Dauertest des 335i. Vielleicht sollte man einfach den ECE Stadt-zklus hernehmen für einen Vergleich ;)

http://www.sportauto-online.de/.../...60000-kilometer-1462838.html?...

Maximalverbrauch: 21,6 L/100 km

Minimalverbrauch: 9,8 L/100 km

Testverbrauch: 12,4 L/100 km

ECE-Verbrauch (Stadt): 13,2 L/100 km

ECE-Verbrauch (über Land): 6,7 L/100 km

ECE-Verbrauch (gesamt): 9,1 L/100 km

Themenstarteram 17. Januar 2012 um 19:21

Danke für die Rückmeldungen.

Also man kann noch ein paar Schrauben drehen in der Excel-Liste.

Wenn man unten in der Zeile die jährlichen Kilometer ändert ändern sich oben auch alle Werte. Nur die Zeile 13

Kraftstoffkosten bei 30.000 km im Jahr stimmt dann natürlich im TEXT nicht mehr, die Zahlen schon.

die aktuellen Benzin/Diesel-Kosten lassen sich in Zeile 9 eintragen und damit ändern. Leider muss man alles von Hand ändern.

 

Der wichtigste Punkt: der Verbrauch:

Meine Absicht bei dem ganzen war möglichst realistische Verbrauchswerte für MICH und meine Fahrweise zu ermitteln.

Deshalb hab ich zuerst mal Spritmonitor genommen (siehe Sheet 2: "Spritmonitor" genannt) und aus allen Werten den Durchschnitt genommen. Das dürfte also WIRKLICH einen relativ realistischen Wert bieten.

Allerdings weiß ich für mich, daß ich ich kein Auto mit viel PS mit dem Minimal-Verbrauch fahren werde (sowas schaffe ich nur mit dem 75 PS Corsa meiner Mutter, weil da eh nix vorwärts geht) und ziemlich wahrscheinlich auch nicht mit dem Durchschnitt.

Also hab ich als mögliche Rechnung die letzten 22% genommen, weil das bei dem R32 für meine Fahrweise genau hinkommt.

Jeder kann das natürlich anders machen. Zeile 8 nimmt automatisch die Werte von Sheet2 "Spritmonitor" von Zeile 93.

Wer den Durchschnitt nehmen will, muss nur Zeiel 82 als Referenz eintragen oder lässt sich eigene Rechnungen einfallen.

Daß diese pauschale Rechnerei natürlich zu dem auch meiner Meinung nach ziemlich großen Unterschied von 2 Litern zwischen dem 135i und dem 335i führt mag darauf hindeuten, daß mein Versuch die Realität zu treffen wohl daneben gegangen sein könnte. Allerdings (wie man auf Seite 2 in Spalte 82 sieht) unterscheiden sich die beiden auch schon bei den Durchschnittswerten um einen Liter.

Obwohl der 135i leichter ist, könnte ein ganz anderer Grund für den Liter Unterschied sein, daß die ganzen Werte die Spritmonitor liefert noch nicht genug waren um einen statistisch aussagekräftigen Durchschnittswert zu bilden, da ich für den 135i nur 6 Werte habe.

Es kann natürlich auch sein, daß 135i-Fahrer vielleicht sparsamer als 335i Fahrer fahren. (was ich nicht so ganz glauben kann). Also liegts wohl an der Anzahl der Werte und am Wandler und am Gewicht.

Das sind ja schon mal Anhaltspunkte

Aber ansonsten denke ich, daß es kaum realistischere Werte gibt als diese. Wie schon gesagt: die EU Verbrauchsnorm-Werte kann man in die Tonne treten. Da hätte mein damaliger Golf R32 7,8 Liter gebraucht, welche ich nicht mal bei beschränktem Tempo 60-80 auf der Landstrasse geschafft habe (8,5L)

 

Zitat:

Original geschrieben von Maks77

Wie schon gesagt: die EU Verbrauchsnorm-Werte kann man in die Tonne treten. Da hätte mein damaliger Golf R32 7,8 Liter gebraucht, welche ich nicht mal bei beschränktem Tempo 60-80 auf der Landstrasse geschafft habe (8,5L)

[off-topic]

Der letzte .:R32 war von Volkswagen offiziell mit einem CO²-Emissionswert von 255 g/km (DSG: 231 g/km) angegeben, was einem kombinierten Verbrauch von von 11,0 Liter/100 km (DSG: 9,9 Liter/100 km) entspricht. ;)

[/off-topic]

Themenstarteram 18. Januar 2012 um 11:06

Zitat:

Original geschrieben von Rigero

Zitat:

Original geschrieben von Maks77

Wie schon gesagt: die EU Verbrauchsnorm-Werte kann man in die Tonne treten. Da hätte mein damaliger Golf R32 7,8 Liter gebraucht, welche ich nicht mal bei beschränktem Tempo 60-80 auf der Landstrasse geschafft habe (8,5L)

[off-topic]

Der letzte .:R32 war von Volkswagen offiziell mit einem CO²-Emissionswert von 255 g/km (DSG: 231 g/km) angegeben, was einem kombinierten Verbrauch von von 11,0 Liter/100 km (DSG: 9,9 Liter/100 km) entspricht. ;)

[/off-topic]

[off-topic]

Danke..ich hab zwar eh nicht mit Werten unter 11 gerechnet, aber ich frage mich doch woher ich dann meine Werte hab....

War DAS ein schönes Auto...bis auf den sch... Verbrauch. Heutzutage bekommt man für weniger (EU Norm-)Verbrauch ein Auto mit 90PS mehr (Audi RS3)[/off-topic]

am 27. Januar 2012 um 11:07

Zitat:

Original geschrieben von Maks77

 

Ich warte schon gespannt auf die typischen Antworten: Auf Kosten achten nur Leute die sich so ein Auto nicht leisten können...

Versteh ich bis heute nicht: Wenn ich mirs leisten kann und 1000€ im Jahr spare, welche ich für sonstwas verwenden kann, warum soll ich mir das nicht mal anschauen oder tatsächlich auch sparen? Maximaler Spaß und minimale Kosten.

Ohne jetzt zu dekandent klingen zu wollen, an dem Spruch ist ja auch was dran. Meine Devise ist immer: Alles was keinen Verbrauch von mindestens 20 Litern schafft, taugt auch nix :D

Bei den von dir vorgestellten Modellen kann ich es aber nachvollziehen, das sind jetzt keine wirklich Leistungsstarken Modelle dabei, sondern eher Modelle wo der Fahrspaß gerade los geht, die sich der Otto-Normal Bürger aber durchaus leisten kann, wenn er wie du eine Finanzplanung hat und kalkulatorisch mit den Kosten umgeht.

Allerdings möchte ich dir trotzdem noch 3 Punkte zum bedenken geben, schließlich gibt es in deiner Tabelle in Zeile 18 den Punkt Gesamtkosten im Jahr, dies ist aber gerade mal der Best Case.... wo ist der Worst Case?

1. Spritkosten: du willst dir zukünftig ein Auto holen, rechnest aber mit aktuellen Spritpreisen.

Ein Preis von 1,75€ & Diesel 1,60€ wäre realistischer wenn du dir zukünftig ein Auto holen willst....

2. Wartungskosten: die maximalen Wartungskosten hast du beim BMW 335i Touring mit 49€/mtl. mit anderen Worten du veranschlagst 588€ im Jahr für eine Inspektion...

Wo sind die Kosten für Materialverschleiß? Wenn du ein Auto mit Bums hast, tritt man ab und an mal drauf und da kann es schonmal passieren das etwas Gummi auf der Straße bleibt.

Bei einer Fahrleistung von 30.000km solltest du (sofern du den Wagen artgerecht fährst) auch mindestens alle 2 Jahre, neue Bremsen und Reifen einrechnen.

3. Unvorhersehbare Reparatur (die nicht in den Garantie/Gewährleistungsbereich des Händlers fällt): Wo sind die 3.000 - 5.000€ Rücklage, für eine solche Reparatur fällig wäre?

 

Wenn du diese 3 Punkte in deiner Planung auch berücksichtigst und dann immer noch sagen kannst, kein Problem, kann ich mir leisten und spare dabei auch noch....dann kannst du es dir auch leisten.

Wenn du aber bei der ersten Kupplung- Querlenker whatever Reparatur aufm Schlauch stehst, dann laß die Finger davon!

BTW - gibt es einem besonderen Grund warum du ausschließlich deutsche Fahrzeuge herangezogen hast? Aus meiner perönlichen Erfahrung kann ich dir sagen das Ich mit meinen Japanischen Spielzeugen viel mehr Spaß habe als mit den deutschen Wagen und preislich locker 1/3 Drittel vorallem an Werkstattkosten spare.

Dieses Jahr kommt von Hyundai das überarbeitet Genesis Coupe mit einer 3,8L V6 Maschine mit 350PS raus, vom Fahrspaß Steckt der vorallem die Audi/VW Fraktion locker in die Tasche.

Denn wirst du neu für unter 30.000€ bekommen und sparst jede Menge Geld in der Werkstatt im Vergleich zu unseren Apotheken. Das käme in meinen Augen, deinem Anspruch maximaler Fahrspaß mit möglichst wenig Geld wesentlich näher. Das nur mal am Rande.

 

 

Themenstarteram 1. März 2012 um 19:26

Zitat:

Original geschrieben von Mindless75

Zitat:

Original geschrieben von Maks77

 

Ich warte schon gespannt auf die typischen Antworten: Auf Kosten achten nur Leute die sich so ein Auto nicht leisten können...

Versteh ich bis heute nicht: Wenn ich mirs leisten kann und 1000€ im Jahr spare, welche ich für sonstwas verwenden kann, warum soll ich mir das nicht mal anschauen oder tatsächlich auch sparen? Maximaler Spaß und minimale Kosten.

Ohne jetzt zu dekandent klingen zu wollen, an dem Spruch ist ja auch was dran. Meine Devise ist immer: Alles was keinen Verbrauch von mindestens 20 Litern schafft, taugt auch nix :D

Bei den von dir vorgestellten Modellen kann ich es aber nachvollziehen, das sind jetzt keine wirklich Leistungsstarken Modelle dabei, sondern eher Modelle wo der Fahrspaß gerade los geht, die sich der Otto-Normal Bürger aber durchaus leisten kann, wenn er wie du eine Finanzplanung hat und kalkulatorisch mit den Kosten umgeht.

Allerdings möchte ich dir trotzdem noch 3 Punkte zum bedenken geben, schließlich gibt es in deiner Tabelle in Zeile 18 den Punkt Gesamtkosten im Jahr, dies ist aber gerade mal der Best Case.... wo ist der Worst Case?

1. Spritkosten: du willst dir zukünftig ein Auto holen, rechnest aber mit aktuellen Spritpreisen.

Ein Preis von 1,75€ & Diesel 1,60€ wäre realistischer wenn du dir zukünftig ein Auto holen willst....

2. Wartungskosten: die maximalen Wartungskosten hast du beim BMW 335i Touring mit 49€/mtl. mit anderen Worten du veranschlagst 588€ im Jahr für eine Inspektion...

Wo sind die Kosten für Materialverschleiß? Wenn du ein Auto mit Bums hast, tritt man ab und an mal drauf und da kann es schonmal passieren das etwas Gummi auf der Straße bleibt.

Bei einer Fahrleistung von 30.000km solltest du (sofern du den Wagen artgerecht fährst) auch mindestens alle 2 Jahre, neue Bremsen und Reifen einrechnen.

3. Unvorhersehbare Reparatur (die nicht in den Garantie/Gewährleistungsbereich des Händlers fällt): Wo sind die 3.000 - 5.000€ Rücklage, für eine solche Reparatur fällig wäre?

 

Wenn du diese 3 Punkte in deiner Planung auch berücksichtigst und dann immer noch sagen kannst, kein Problem, kann ich mir leisten und spare dabei auch noch....dann kannst du es dir auch leisten.

Wenn du aber bei der ersten Kupplung- Querlenker whatever Reparatur aufm Schlauch stehst, dann laß die Finger davon!

BTW - gibt es einem besonderen Grund warum du ausschließlich deutsche Fahrzeuge herangezogen hast? Aus meiner perönlichen Erfahrung kann ich dir sagen das Ich mit meinen Japanischen Spielzeugen viel mehr Spaß habe als mit den deutschen Wagen und preislich locker 1/3 Drittel vorallem an Werkstattkosten spare.

Dieses Jahr kommt von Hyundai das überarbeitet Genesis Coupe mit einer 3,8L V6 Maschine mit 350PS raus, vom Fahrspaß Steckt der vorallem die Audi/VW Fraktion locker in die Tasche.

Denn wirst du neu für unter 30.000€ bekommen und sparst jede Menge Geld in der Werkstatt im Vergleich zu unseren Apotheken. Das käme in meinen Augen, deinem Anspruch maximaler Fahrspaß mit möglichst wenig Geld wesentlich näher. Das nur mal am Rande.

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Danke für den ausführlichen Beitrag, da sind wirklich gute Punkte dabei!

ein paar Kommentare hätte ich noch:

zu 1.) Siehe hier Da ist zwar erwähnt, daß man an den Excel-Einstellungen noch was ändern kann, also auch den Preis, allerdings hast Du generell recht, daß ich eigentlich gleich höhere Preise hätte ansetzen müssen um realistisch einzuschätzen was das Auto "in Zukunft" kosten wird.

zu 2.) Ja Reifen ist ein Punkt, an den ich ständig gedacht, es aber nicht integriert habe. Sehr wichtig, da vier 225er Reifen schon mindestens 600€ kosten, was wie Du sagtest wirklich alle 2 jahre fällig wird. 255er Reifen werden wohl dann so mit 900€ gerechnet werden müssen. Vor Allem, weil ich nicht immer die billigsten kaufen möchte. Gute Reifen sind fast so wichtig wie ein gutes Fahrwerk.

zu 3.) 3.000€ - 5.000€ Rücklagen für unvorhergesehene Reparaturen.

Da hab ich mal vorausgesetzt, daß die Leute das selbst wissen müssten, ob sie das Risiko eingehen wollen. ich für meinen Teil, möchte nie mit leerem Konto leben. Allerdings wird man schnell leichtsinnig, wenn man das Auto kauft und man mit 28.000€ rechnet, man aber eins mit Vollausstattung entdeckt, was man unbedingt haben will und dann die Reserve angreift. So würde es vielleicht mir ergehen.

Es gibt noch andere Leute die sagen: Alles kein Problem, 15.000€ hab ich, Rest auf Kredit, wenn was passiert, nehm ich halt nochmal schnell eine Kreditaustockung. Keiner weiß ob einem die Bank das gewährt, aber manche machen das halt einfach so. Oder sagen sich: Die Eltern sind im Notfall auch noch da...

Das ist wie gesagt jedem selbst überlassen.

Und stimmt: für nen 3er 588€ Inspektion im Jahr zu rechnen ist wohl etwas niedrig gegriffen. Das ist aber der Seite http://www.autokostencheck.de zu verdanken, von der ich mal ungeprüft die Wartungskosten übernommen habe.

 

Das mit den "nur deutschen Fahrzeugen" ist zum einen eine Sache der Form, die mir gefällt. Japaner schauen in der Formensprache nicht immer ganz so mitreißend aus. Außerdem sitzt scheinbar immer noch im Hirn der Gedanke fest: Die Händlerdichte in Deutschland ist mit Japanern (oder ähnlichen Fahrzeugen) nicht ganz so groß wie für Deutsche Fahrzeuge, weshalb es schwieriger ist eine passende Werkstatt zu finden. Da gibts so Kleinstädte in denen kaum ein Ausländer vertreten ist.

Und daß die Wertarbeit bei den Ausländern eben nicht so hochwertig ist.

Teilweise ist das so ein Gefühl (Überbleibsel aus früheren Erfahrungswerten) und man siehts auch an der Pannenstatistik. Dort stehen mengenmässig mehr deutsche Fahrzeuge an der Spitze.

Alledings gibts auch schon einige Ausländer die in der Statistik weit oben stehen und teilweise bieten heute schon einige jahrelange Garantie auf Neuwagen von der die Deutschen nur träumen können. und sind auch noch günstiger.

 

Aber insgesamt Danke für die ganzen Anregungen!

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