Klimasteuer - was kommt da uf uns zu ???
Hallo,
die Frage wird wohl insbesondere die Privatkäufer unter uns bald beschäftigen (müssen) :
Was muss man (wenn diese Klimasteuer kommt) an KfZ-Steuer künftig zahlen?
Bleibt es dann dabei, dass die Diesel generell teurer sind ?
Oder wirds dann so werden:
4-Zylinder (egal ob 2.0 TDI oder TFSI) - CO²-Ausstoß noch einigermassen passabel --> relativ günstig
6-Zylinder (2.8/3.2 FSI / 2.7/3.0 TDI) --> schon deutlich teurer
8-Zyl. / S6 --> kaum noch zu bezahlen ... 🙁
Wer hat schon Erkenntnisse bzw. Vermutungen, was da auf uns zu kommt ?
Udo
57 Antworten
http://www.bild.t-online.de/.../erde-retten.html -> ein von wissenschaftlichen Fakten nur so triefender Genuß 😁
Dass unter den Top 10 zur Rettung der Erde der Trockenreisanbau gefördert werden muss, um weniger Methangas zu produzieren ist schon bemerkenswert. Wusste immer schon, dass die Asiaten an allem schuld sind 😉 Bin gespannt wann der Kelch an die Dunkelhäutigen weitergereicht wird... Da waren ja die Massai mit ihren methanproduzierenden Viehherden... Oder werden gar in Zukunft unsere geliebten Bohneneintöpfe rationiert, die ja auch zur Treibhausbilanz beitragen. Ich seh schon die Transparente: Bohnen raus aus Deutschland!
Wichtig wäre auch die CO2 Bilanz der Papierproduktion zu verbessern. Die Bildzeitung könnte mit lobendem Beispiel vorangehen und ihren Inhalt auf lesenswerte Kommentare begrenzen. Würde dann wohl Platz auf einem "Post it Zettel" finden. Um die Leserschaft wenigstens kulinarisch bei Laune zu halten könnte man den in einem umweltschonend verpackten Glückskeks anbieten.
Zitat:
Original geschrieben von Sereno
http://www.bild.t-online.de/.../erde-retten.html -> ein von wissenschaftlichen Fakten nur so triefender Genuß 😁
Zitat:
Original geschrieben von dem Wissenschaftsblatt für alternative Antriebskonzepte
Tip: Autos müssen kleiner und leichter werden. Biokraftstoffe oder Hybridantriebe müssen Benzin ersetzen
Das ist gut. Weg mit dem Benzin, Hybrid gibt es in unbegrenzten Mengen, Hybrid verbrennt schadstofffrei und Hybrid ist kostenlos.
Wenn Toyota mit dem Prius nun noch auf den Benzinmotor verzichten würde und nur noch das gute Hybrid benutzen würde, dann wären sie auch in Verbrauch und Schadstoffausstoß besser als der Smart (der zugegebenermassen kleiner ist). Muss man den Herren einmal sagen.
ich würde mal ganz süffisant behaupten das es für meinen A6 einen vorteil ist. 240ps, aber nur 2.0liter hubraum, aber so schnell wie ein dicker und schwerer 3.0 tdi.
dazu steigt die beliebtheit der A6 tfsis und somit auch der gebrauchtwagenwert.
daumen hoch, perfekt 🙂
von meinem V8 wollen wir nicht reden, das versaut mir die laune 🙁
greetz chris
War interessant hier zu lesen und jetzt ist absolute Funkstille, schade.
Wer oder was hat euch die Sprache verschlagen ?
Ich finde das Steuermodell von ADAC recht gut und es ist immerhin ein Vorschlag anstatt immer nur gejammer.
Der Preis pro g/CO² Austoss ist ebenfalls nur ein Richtwert und noch kein Endgültiger. Auch da gibt es Spielraum.
Wenn dann noch die Umweltzonen dazukommen wird der Bürger quasi verleitet immer weniger das Auto zu nutzen um in die Stadt zu kommen.
Wenn man sich überlegt wie unser Lebensstandart in den letzen 10 Jahren gestiegen ist... Gerade beim Autokauf, wieviele von euch haben schon ein Zweitwagen oder Drittwagen.
Dann für die Personen die Firmenwagen zu Top Konditionen fahren . Autofahren ist zu einer solch Selbstverständlichkeit geworden da besteht nunmal Handlungsbedarf. Wer konstruktive Vorschläge machen kann der Soll dies auch tun und nicht nur alles schlecht reden.
Desweiteren, sollte sich das ADAC Modell durchsetzen, muss Gesetzlich vorgeschrieben werden, dass die Eingenommenen Gelder auch nur für Straßenbau/instandhaltung, Umwelt und Förderung neuer Technologien im Motorenbau usw. usw. eingesetzt werden.
In einem etwas länger her liegenden Bericht, laß ich mal, wenn die KfZ Steuer nur in dem Bereich eingestetzt werden würde wofür sie da ist, könnte man theoretisch heute auf Blattgold überzogenen Autobahnen fahren.
Um unsere überbezahlten Politiker mal dazu zu bewegen mehr engagement in ihrem Job zu zeigen, sollten die nach Leistung bezahlt werden. Wenn ich lese was die fürs morgentliche Erscheinen im Bundestag bekommen unfassbar.
Die Bundestagsabgeordneten fahren deshalb so dicke Wagen, weil diese gepanzert sind. Es ist ziemlich Schwierig ein VW Polo Blue Motion nach der Widerstandsklasse B7 zu panzern.
Sei es wie es ist, es muss einfach etwas passieren und es geht nunmal zum Leidwesen unserer selbstverständlichen Lebensweise
MfG Mccreak
Hätte man mit einer Änderung der Lebensweise nicht schon vor 10 - 15 jahren anfangen sollen und die Käufer von Autos nicht schon vor längerer Zeit warnen sollen was auf sie zukommt. Ich für meine Person hätte mir bestimmt keinen 3.0 TDI Anfang Januar bestellt wenn mir dummen Konsumenten mehr Aufklärung über CO2 etc. von den Politikern mitgeteilt worden wäre wie es zur Zeit der Fall ist.
Ich fühle mich verarscht und betrogen von der Bande. Die meiste Zeit sind die doch mit sich selbst beschäftigt.
wenn man sich nur auf Energieverbrauch und CO2 Emission konzentriert, wäre der Diesel Direkteinspritzer schon eine gute Wahl gewesen. Besser wäre aber noch Erdgas, zumindest was die Treibhausgase im gesamten Herstellungs und Verbrauchprozess betrifft.
Da gibts eine ganz interessante Studie über den gesamten Prozess der Herstellung und Verwendung von Kraftstoffen:
http://www.lbst.de/publications/studies__d/2002/Well2WheelStudie_d.pdf (Seite 21)
Demanch wäre die Druckwasserstoff Brennstoffzelle der beste und die Flüssigwasserstoff Brennstofzelle der schlechteste Energieträger, zumindest was Treibhausgase angeht...
Ein besonders wesentlicher Faktor für den CO2 Austoss ist aber auch das Gewicht eines Fahrzeuges. Das wäre ja auch nochmal ein Steuermodell 😉
Das Gewicht eines PKW als Berechnung für eine zusätzliche Steuereinnahme finde ich gut. Bist Du Finanzbeamter ?
Evtl. sollte man auch Breitreifen ab 95er Reifen mit einbeziehen.
Zitat:
Original geschrieben von Mccreak
Ich finde das Steuermodell von ADAC recht gut und es ist immerhin ein Vorschlag anstatt immer nur gejammer.
Ich hab am Wo-Ende diesen Bericht in der motorwelt gesehen / gelesen... Da ist so ne Tabelle mit 20-30 Fahrzeugen drin.
Ich hab die Zahlen nicht mehr genau im Kopf - aber die Tendenz bzw. das (mein) Fazit: Besitzer spritfressender Autos (insbesondere Geländewagen mit einem cw-Wert eines Staudamms) juckt diese neue Steuer nach ADAC-Modell wohl überhaupt nicht.
Wer sich einen V6, V8, V10 oder V12 Touareg, M-Klasse, X5 oder Chrylser kauft, dem sind 100, 200 oder auch 500 EUR mehr im Jahr sowas von egal !
Nicht unbedingt in dem Sinne, daß denen das egal ist und sie es gerne zahlen ... wenn sie nicht müssten, würden sie es auch nicht zahlen wollen, klar. Aber es KANN ihnen egal sein, weil solche Leute sowas normalerweise 'aus der Portokasse' bezahlen.
Es mag zwar auch Fälle geben, wo sich ein nicht so vermögender Mensch seinen V6/V8/V10/V12 Traum 10 Jahre lang vom Munde abgespart hat und sich jetzt gerade noch so das Benzin für 100 km / Woche leisten kann - aber das dürfte eine seltene Ausnahme sein.
Wenn man wirklich was für die Umwelt tun wollte, müsste die monetäre Belastung viel höher sein - nämlich so hoch, daß sich ein potenieller 300-PS-Geländewagen-Käufer statt dessen lieber einen 170 PS Kombi kauft. Und ich vermute mal, daß dazu eher Beträge wie 500 oder 1000 EUR pro Monat als pro Jahr als Steuerzuschlag nötig wären.
Eigentlich sollte so eine Umweltsteuer auch die Fahrweise berücksichtigen... ein großes Problem. Denn das würde entweder dazu führen, daß jedes Auto so eine Art Toll-Collect OBU haben müsste, welche die Verbräuche berechnet und weitermeldet... oder eine Art Verbrauchszähler - geeicht und verplombt - der jährlich auf TÜV/Dekra abgelsene wird. Oder man macht es über den Preis für Benzin/Diesel - aber dann sind die Deutschen wieder die Dummen und die Tschechen und Holländer Brummis fahren mit ihren XXX Liter Tanks in einem Zug durch....
Vielleicht würde es dann im ersten Zug ja doch ausreichen, nur den 'potentiellen' Schadstoffausstoß zu betrachen und die Fahrweise außer Acht zu lassen. Meinen Erfahrungen nach passt sich die auch meist den Möglichkeiten des Autos an *g*
Ich würde eine solche Besteuerung nach Schadstoffen schon richtig finden - allerdings unter bestimmten Rahmenbeduingungen:
- muss für Politiker auch gelten bzw. diese müssen auch ihren teil dazu beitragen. Statt mit dem Flieger zwischen Bonn und Berlin täglich zu pendeln (und uns den Ferienflug verbieten zu wollen) sollen die halt mit dem Zug fahren und mal 2 oder 3 Tage an einem Ort bleiben. Andere Menschen sind beruflich auch jede Woche 2-4 Tage von Frau & Kind & Freunden getrennt....
Auch PS-starke Benziner sollten durch Diesel erstzt werden. Auch wenn das Fahrzeug gepanzert ist - ein 2.7 V6 Diesel reicht vollkommen aus - es muß kein V8 4.2 TDI oder Benziner sein...
- insbesondere das LKW-Fahren muß teurer werden. Sehr viel teurer. Es kann nicht sein, daß in Hamburg unbedingt Milch aus Bayern getrunken werden muss oder daß in Kempten unbedingt irische Kerrygold Butter auf den Tisch kommen muß. Man soll es nicht vebieten - sondern es wird dann halt teurer. Dann kostet die irische Butter nicht 1,19 und die deutsche 1,29 - sondern die irische 2,39 oder 3,49. Wer die dann immer noch mag - bitte. Freihandel ja, aber der Freihandel muss dann auch solche Kosten tragen...
- Aus dem gleichen Grund auch kein allg. Tempolimit auf Autobahnen. Wer schnell fahren will, bezahlt dann halt über den Verbrauch. Und: erstens ist je nach Tageszeit sowieso nicht mehr als 100-140 km/h machbar. Und 2. ist der Sinn einer Autobahn, schnell von A weit weg nach B zu kommen - und bei 500 oder 800 km Distanz ist 100 km/H nicht mehr 'schnell' ...
(Und wenn es unbedingt ein Limit sein muß: warum ausgerechnet 100 oder 120 ??? Warum nicht 130 wie in Frankreich... geht doch auch. Oder 160 - 180. Das ist auch noch erträglich...)
- Das ganze muss auf EU-Ebene durchgezogen werden. Treibstoffpreise müssen angeglichen werden, damit der Tanktourismus aufhört (z.B. nach Luxemburg). Ebenso muss eine Regelung gefunden werden, damit osteuropäische LKWs hier ausreichend beteiligt werden und keine Schlupflöcher entstehen.
- Es muss auch in anderen Bereichen - nicht nur im Verkehr - ein Umdenken geben. Nachrüstung von Wärmedämmung bei alten Häusern z.B.. Den Autofahrer zwingt man indirekt zusparsamen Autos - aber ein Haus aus den 50er Jahren mit einem ungedämmten beheizten Dachgeschoss verschwendet weitaus mehr Energie.
- und die USA und China müssen auch mitmachen. Bringt der Erde nix, wenn wir Europäer uns todsparen, die Erdölreserven dann 10 Jahre länger halten, aber in den letzten 10 Jahren fast kpl. von USA & China verfeuert werden....
Wahrscheinlich kommt als erstes wieder das Argument: eine Verteuerung des Verkehrs ist ungerecht wegen der Pendler...... aber vielleicht ist auch hier ein Umdenken angebracht.
Erstes sind gerade Pendler dazu in der Lage, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen (im Gegensatz z.B. zum Handlungsreisenden oder Kundendiensttechniker). Bund, Länder und Gemeinden müssten dort dann natürlich massiv ausbauen. Und da gehört AUCH dazu, daß man sein Kind auch schon um 7:30 oder 7:00 Uhr statt um 8 Uhr in den Krippenplatz bringen kann oder ein gesetzliches Recht, daß ein Elternteil nicht unbedingt um 8 Uhr auf der Arbeit sein muß - sonst brauch man nämlich wieder ein Auto, um das Kind wegzubringen, weil es mit dem ÖPNV halt 30 Minuten länger dauert....
Zweitens: wenn das Pendeln teurer wird, fordern die Arbeitnhemer mehr Geld...werden unzufiredener... und vielleicht stellt sich dann bei großen Unternehmen mal ein Umdenken ein, daß es nicht unbedingt immer München oder Berlin City sein muss - wo man 100 km Anfahrt / Tag haben muss, daß man sich überhaupt mal ne Wohnung leisten kann....
Hn... alles so Sachen, die anfangs weh tun werden - aber langfristig sicher mehr Lebensqualität bringen.
6502
Ich habe jetzt über die Feiertage etwas Zeit gehabt, um einige Autozeitschriften durchzuschauen.
Folgende Zahlen sind mir da aufgefallen, vor allem die erstere hat mich dann doch überrascht, da ich durch die Informationspolitik der letzten Wochen schon fast geglaubt habe, dass die Autofahrer das Klima jetzt auf dem Gewissen haben ...
- 3 % des weltweiten CO²-Ausstosses wird durch den Menschen verursacht, die "restlichen" 97 % durch Ausgasung der Meere, durch Mikroorganismen usw.
- von diesen 3 % wiederum sind ca. 20 % durch den Verkehr verursacht
- an diesen 20 % ist der PKW-Verkehr mit ca. 30 % beteiligt
Habe jetzt keine Lust das weiter auszurechnen, aber irgendwie geht das dann doch fast in den 0,0 - Bereich ... ???
Naja. Das Unverständliche an unserem Steuersystem ist, dass die Steuer in der Regel nicht zweckgebunden sind. Das betrifft vor allem alle Steuern im Zusammenhang mit dem Autoverkehr (Mineralölsteuer, KFZ-Steuer).
Die Argumentation, die sich auf Umweltschutz stützt, ist bei genauer Betrachtung sowieso ziemlich hinfällig. Wenn es wirklich darum gehen würde die Schadstoffbelastung der Umwelt zu liebe zu reduzieren, müssten die Politik die Steuer zumindest mal zweckbinden.
Ist so ähnlich wie mit der Ökosteuer. Eigentlich ein guter Ansatz (Lohnnebenkosten senken bzw. nicht erhöhen ist immer eine gute Idee) - aber die Leute werden verarscht. Falsches Etikett auf der richtigen Idee.
Allerdings sind Autofahrer in einer Zwangslage und damit relativ gut zu melkende Steuerzahler: Sie haben oft keine Wahl, sie müssen mit dem Auto fahren. Bus & Bahn sind eben häufig keine Alternative (was natürlich viele einseitig gebildete Politiker nicht einsehen wollen). Das heißt wir _müssen_ - ob nun mit erheblichen Steuern oder ohne.
Die eigentlich Ungerechtigkeit ist aber, dass man wieder mal die trifft, die es sowieso nicht so reichlich haben: Die normalen Arbeiter und Angestellten. Firmen und Selbständige ärgern sich zwar, setzen die Belastung aber zumindest mal von der Steuer ab. Es heißt zwar trotzdem "höhere Steuer = weniger Netto" aber eben nicht so viel weniger als bei Menschen, die die steuerliche Begünstigung nicht genießen können (obwohl größtenteils die Begründung "beruflich bedingte Kosten" bei allen ziehen würde...).
Aber das wundert einen nicht wirklich, oder? Die Grünen sind schon seit mindestens 10 Jahren keine Partei der Alternativen oder Umweltschützer mehr. Sie sind eine Alternative zur FDP und damit quasi Lobbypartei der Selbständigen und des Mittelstandes 😉
Zitat:
Original geschrieben von udo4A6
I
- 3 % des weltweiten CO²-Ausstosses wird durch den Menschen verursacht, die "restlichen" 97 % durch Ausgasung der Meere, durch Mikroorganismen usw.
- von diesen 3 % wiederum sind ca. 20 % durch den Verkehr verursacht
- an diesen 20 % ist der PKW-Verkehr mit ca. 30 % beteiligt
Zu den prozentuellen Verhältnissen muss man sagen, dass angeblich eben genau diese 97% (ob die Zahl nun stimmt oder nicht, ist mal gleichgültig) Teil des natürlichen Kreislaufes sind. CO2 wird ja nicht nur emittiert, sondern auch wieder absorbiert und in O2 usw. umgewandelt. Die Treibhaustheorie besagt nun, dass das auf nicht natürlichem Wege erzeugte CO2 nicht mehr umgewandelt werden kann, somit in der Atmosphäre verbleibt und die Konzentration kontinuierlich ansteigt.
Bildlich gesprochen könnte man das Phänomen mit einem Wasserbassin erklären, dem man kontinuierlich 100 l/min zuführt. Bewältigt der Abfluss ebenfalls genau 100l/min dann bleibt der Wasserspiegel konstant und der Kreislauf könnte auf ewig laufen, ohne dass sich jemand nasse Füße holt. Steigert man den Zufluss auch nun um ein paar %, dann führt das zwangsläufig zum Ansteigen des Wasserspiegels bzw. zum Überlaufen.
Die Panikmache und das beinahe hysterische Gekreische sind in der Tat nervenaufreibend und der Sache wohl wenig dienlich. Wäre man böswillig, könnte man meinen, dass man hier mit radikalen, vielleicht übertriebenen Schreckenszenarien das Bewusstsein in der Bevölkerung sensibilisieren möchte. Um einen subversiven Gedanken ein wenig weiterzuspinnen: Was, wenn der Klimawandel nun wirklich Teil eines natürlichen Phänomens wäre? Dann müsste man zugeben, dass man nichts Großartiges in der Hand hätte um dagegen anzugehen. Jemand aus der Opposition könnte dies aufgreifen und der führenden Partei Planlosigkeit unterstellen. Dies macht sich dann spätestens bei der nächsten Wahl unvorteilhaft bemerkbar. Also ist der vielleicht etwas übertriebene Aktionismus aus logischer Sicht nachvollziehbar und angesichts der Tatsache, dass es sich hier auf alle Fälle um eine begrüßenswerte Maßnahme handelt, auch tragbar. Und darüber hinaus verursacht eine derartige Maßnahme genügend andere pos. Nebeneffekte. Also ist der eingeschlagene Kurs nicht der falsche. So jetzt aber wieder mal genügend polarisiert 😁
Eine verursachergerechte Besteuerung ist ziemlich einfach über eine Kombination aus Schadstoffklasse und Treibstoffsteuer zu definieren. Immer wieder bemerkenswert wie man einen relativ einfachen Sachverhalt maßlos verkomplizieren und in die Länge ziehen kann. Wäre man wieder bösartig könnte man doch glatt wieder unterstellen, dass es bei dem Gezanke um eine allumfassende Lösung doch vor allem ums Sichern bzw. Generieren eigener Pfründe geht… 😉