Kaufberatung BMW i4 eDrive 35

BMW i4 I04

Hallo zusammen,

ich spiele gerade mit dem Gedanken (auch aufgrund der derzeitigen Mondpreise auf dem Gebrauchtwagenmarkt für Diesel) noch für dieses Jahr einen BMW i4 eDrive bestellen um damit meinen derzeitgen F30 320d BJ2014 abzulösen. Wichtig wäre mir dann noch die BAFA Prämie mitnehmen zu können.

Daher meine Frage: Haltet ihr bei einer zeitnahen Bestellung eine Lieferung in 2023 noch für gut möglich? Leider sind die Angaben da momentan ja recht ungenau und der Händler wagt auch keine genaue Prognose. Daher würde ich mich über Eure Erfahrungen / Einschätzung freuen.

Alternativen wären:
1. Derzeitigen Wagen noch 1-1,5 Jahre weiterfahren, in der Hoffnung, dass keine größeren Reparaturen kommen und dann auf dem dann hoffentlich besseren Gebrauchtwagenmarkt zuschlagen. Ggf. dann auch direkt einen 40er.

2. Jetzt noch einen Tesla Model 3 mit garantierter Lieferung in 2023 und 4.500 Euro BAFA kaufen und dann wie bei 1. nach gewisser Zeit auf den i4 umsteigen oder bei Gefallen einfach bis zur Neuen Klasse weiterfahren...

Vielen Dank!

27 Antworten

Zitat:

@frederic3105 schrieb am 12. September 2023 um 11:30:20 Uhr:



Der LFP Akku im Tesla ist da meiner Meinung nach einfach praktikabler: 1mal pro Woche beim Einkaufen am EnBW Hypercharger auf 100% Laden würde mir für den Alltag in den meisten Fällen ausreichen...

Hi, warum sollte das mit dem BMW nicht möglich sein? Wenn du ja direkt wieder fährst danach, steht er ja nicht mit 100% rum.

Von dort aus ist es nur eine kurze Strecke zu mir daheim, sodass ich mit 97-98% dort ankommen würde...das würde ich mich bei dem NMC Akku nicht dauerhaft trauen wöchentlich. Also könnte ich in den meisten Fällen nur max. 90%, besser 80% der Akku Kapazität nutzen. Selbst wenn am nächsten Tag eine Langstrecke geplant ist, wäre es nicht besonders gut das Auto über Nacht in dem Ladezustand zu belassen. Zumal man dann halt auch den Abend vorher nochmal zum Laden los muss.
Mit dem LFP ist das alles entspannter, den kann man auch länger bei hohen Ladezuständen parken. Gerade bei kleineren Akkus einfach die bessere Wahl, da die reale Reichweite dadurch immens sinkt.

Als Heimlader hat man die Probleme natürlich nicht so, aber wenn man auf öffentliche Ladestationen angewiesen ist, dann ist es einfach extrem komfortabel immer auf 100% Laden zu können wenn man gerade die Zeit hat wie beim Einkaufen oder Essen gehen etc.

Das Schnellladen ist sicher schädlicher, als 1-2 Tage mit 100% stehen zu lassen.

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Zitat:

@frederic3105 schrieb am 12. September 2023 um 13:07:51 Uhr:


Mit dem LFP ist das alles entspannter, den kann man auch länger bei hohen Ladezuständen parken

Das halte ich für ein Gerücht, auch bei Heimspeicher (die praktisch immer LiFePo sind) wird vom vollgeladenen Stehenlassen dringend abgeraten. Auch ein LiFePo mag so etwas nicht...

Genau, beim LFP Akku hat man einfach ein Problem, dass die Spannung sich sehr wenig verändert, beim leeren also fast gleich wie beim vollen ist. Also kann das BMS nicht einfach identifizieren, wie denn der aktuelle Ladestand ist. Um die Kalibrierung ständig "nachschärfen" zu können, muss man einen LFP Akku hin und wieder voll laden. Dann weiß das BMS: ok, jetzt ist die oberste Grenze erreicht, ab hier zählen wir nun die XX kWh Kapazität runter.

Es ist genauso wenig fördernd für den LFP Akku als für den NCM Akku. Nur ist halt das Risiko, dass man auf der Autobahn mit angezeigten 10% liegen bleibt, weil es keine realen 10% mehr sind, unvergleichbar höher, als die etwas kürzere Lebenszeit. Daher die Empfehlung, den LFP Akku mindestens wöchentlich auf 100% zu laden.

Das stimmt nicht ganz, denn die LFP-Batterie kann eben ein Vielfaches an Zyklen ab und durch die von dir genannten geringeren Spannungsunterschiede sind auch die 100% nicht eine so starke Belastung wie bei NMC.
Entsprechend kann man LFP tatsächlich regelmäßig auf 100% laden, ohne dabei eine schlechtere Lebenserwartung als bei NMC erwarten zu müssen, auch wenn es korrekt ist, dass auch die LFP sich nicht "freut" auf 100% geladen zu werden.

@frederic3105 - LFP hat natürlich Vorteile, aber eben auch etliche Nachteile, wie das schlechtere Kälteverhalten oder das höhere spezifische Gewicht gegenüber NMC. Meines Wissens haben die Fahrzeuge mit LFP (wohl auch wegen dem Gewicht) eher Kapazitäten um 50 bis 60 kWh, wogegen der eDrive 35 immerhin 70 kWh bzw. 67 kWh nutzbar hat. Wenn Du den i4-e35 Akku immer nur bis 80% laden würdest, liegst Du damit im Bereich der meisten LFP Fahrzeuge.

Unterwegs kannst Du aber problemlos auf 100% laden, und genau da ist der größere Akku notwendig bzw. von großem Vorteil. Wenn Du Daheim im Umkreis von <100km den Wagen bewegst, kommst Du auch gut mit kleineren Ladeständen klar, was für den Akku sicherlich schonender ist.

Deshalb würde ich Dir auf jeden Fall den eDrive 35 (oder gar den eDrive 40 wenn's finanziell und von der Lieferzeit her drin ist) empfehlen, gegenüber einem LFP Auto. Zumal der i4 - und das werden sicherlich viele hier bestätigen können - ein Traumauto ist!

Gehört der WLAN Hotspot zur Serie oder ist das ein Extra?

Personal eSim für 320€. Beinhaltet 5G, den Hotspot, und Telefonfunktionalität des Fahrzeugs.

Ein Freund von mir hat auf seinem 35er etwas über 4 Wochen gewartet und der Preisnachlass lag bei rund 17.000 Euro.

Der i4 sieht mMn nicht nur besser als das rundgelutschte Model 3 aus, er ist auch in Sachen Materialanmutung deutlich wertiger, steht dem in Sachen Effizienz nicht nach und hat das komfortablere Fahrwerk.
Im Winter ist zudem das Fahren mit einem LFP-Akku nicht lustig.

Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller gewesen, wenn BMW den 35er hier in D eingepreist hätte, wie in Österreich auch. Dann müsste man nicht so hohe Rabatte geben und als Dienstwagenfahrer bekäme man auch für Knapp unter 60.000 Euro Liste schon eine brauchbare Konfiguration und käme mit der 0,25% Besteuerung hin.

Dem stimme ich zu.
Der LP mit Sonderausstattung lag bei rund 73.000 Euro. Das ist für ein E-Auto mit der Leistung und der Akkugrösse zu viel. Der riesige Nachlass ist es auch.

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