Kaufberatung Audi
Hallo liebe Community,
nach ca. 4 Jahren möchte ich nun von Opel auf Audi umsteigen und möchte euch Profis fragen welches Auto ich holen soll.
Meine max. Budget ist 10.000€.
Ich habe mir ein paar Autos angeschaut;
Audi A6 Limousine S-Line 2007 mit 200.000km 2.7 TDI Handschalter
Audi A4 2008 2.0 TDI S-Line mit 215.000km Handschalter
Audi A5 2009 2.0 TDI S-Line mit 214.000 Handschalter.
Was muss ich bei den Autos beachten? Welche Autos sind anfälliger, Anschaffkosten, Reparaturen etc.
Und lohnt es sich bei der Laufleistung um den Preis ein 2.0TDI zu holen.
LG
neutron aus Wien
52 Antworten
Zitat:
@Escousuf schrieb am 15. Oktober 2022 um 23:42:11 Uhr:
Zitat:
@neutron schrieb am 15. Oktober 2022 um 22:55:00 Uhr:
Stimmt jedoch hab ich den Verkäufer gesagt es gibts knapp 1500 Euro in das Auto einzustecken (Kupplungssatz und Traggelenke genausowie den TÜV) und habe es mit ihm verhandelt weil er auch zudem ein Landsmann ist von mir.
Auch die "Landsmänner" machen keinen Halt um Profit zu schlagen 🙂
Eigentlich ist es ein Tabu von einem Landsmann ein Auto zukaufen bzw allgemein von nicht Deutsche/Österreicher jedoch ist das ein junger Mann der die Uni beendet hat und eine Führungsposition in einer Firma hat.
Ich weiß es ehrlicherweise nicht ich lass das Auto mal am Freitag anschauen und rufe den Audi Händler an was beim Serviceheft zu sehen ist und dann schau ich mal weiter.
Aber im großen und ganzen lässt sich das Auto sehr sparsam bewegen und zur Vergleich mit meinem Insignia ist es sehr sportlich und macht sehr spaß beim fahren.
Lg
Ich habe heute mir noch zusätzlich einen A6 4G 2.0 TDI 2012 Kombi angeschaut 3x Sline mit 274tkm für 11k.
Das Auto gehört einen Werkstattmeister von einem Audi Händler es sollen alle Injektoren, Automatikwandler, Zahnriemen getauscht sein.
Es hat keine Mängeln.
Entweder den A5 mit 200k oder den A6 mit 275k aber ich will kein Risiko eingehen.
Zitat:
@neutron schrieb am 16. Oktober 2022 um 16:24:24 Uhr:
. . . . aber ich will kein Risiko eingehen.
-
Nix für ungut - aber das gehst Du mit so alten Schlitten IMMER ein.
Warum z.B. wurde der Automatikwandler denn getauscht ? - ohne Grund bestimmt nicht. 😉
Zitat:
@neutron schrieb am 16. Oktober 2022 um 16:24:24 Uhr:
Ich habe heute mir noch zusätzlich einen A6 4G 2.0 TDI 2012 Kombi angeschaut 3x Sline mit 274tkm für 11k.
Das Auto gehört einen Werkstattmeister von einem Audi Händler es sollen alle Injektoren, Automatikwandler, Zahnriemen getauscht sein.
Es hat keine Mängeln.
Entweder den A5 mit 200k oder den A6 mit 275k aber ich will kein Risiko eingehen.
Der hat keinen Wandler. Als 2.0 TDI ist eine Multitronic verbaut. Wenn natürlich das anfällige Teil dort ersetzt wurde- umso besser.
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Wir sollten uns verständigen, das beim Getriebe getauscht nicht neu bedeutet. Ein Austauschgetriebe von Audi schlägt mit gut 4000 Euro ohne Einbau zu Buche. Sehr fraglich ob das jemand in so einen alten Wagen noch investiert oder einfach ein nicht revidiertes vom Schrott holt.
Nur mal so am Rande - der A6 meines Kollegen war wirtschaftl. Totalschaden, als es das ZMS zerlegt hatte.
Die Kosten hat er nicht mehr investiert - war noch ein Modell älter, glaube ich - aber da war er auch Richtung 3 Mille Reparaturkosten unterwegs, vielleicht auch drüber.
Nur mal so zum Nachdenken beim Kauf älterer gehobener Mittel-/Oberklasse.
Das ZMS beim Astra H liegt auch bei 2 Mille. 😉
Also wenn ich persönlich würde dann zum A5 greifen, aber würde noch darauf achten ob die meisten Verschleißteile schon bei dieser Laufleistung schon gewechselt wurden z.B. Querlenker, Zahnriemen etc.
Am besten einmal das Auto auf der Hebebühne nehmen und den Unterboden auf Rost durch checken. Ist beim A5 eigentlich selten der Fall, glaube ich, dass die rosten.
Aber wie alle sagen, da kann jederzeit eine Reperatur kommen, bei der man tief in die Tasche greifen muss. Ich selber habe es bei meinem A6 4f erlebt dass einem Monat nach dem Kauf die Steuerkette anfing zu Rasseln. Musste jetzt fast nen Jahr sparen um die wechseln zu lassen und jetzt steht der für die Reparatur seit 2 Wochen in der Werkstatt. Musste jetzt dafür 2.300€ bezahlen.
Also immer um die 2k im Jahr für Reperaturen würde ich schon zu Seite legen fürs Auto 🙂
Der A5 mit dem 2.0tdi ist aber anscheinend recht robust (habe ich mal gehört 😉 )
Zitat:
@attx... schrieb am 16. Oktober 2022 um 20:38:32 Uhr:
Also wenn ich persönlich würde dann zum A5 greifen, aber würde noch darauf achten ob die meisten Verschleißteile schon bei dieser Laufleistung schon gewechselt wurden z.B. Querlenker, Zahnriemen etc.
Am besten einmal das Auto auf der Hebebühne nehmen und den Unterboden auf Rost durch checken. Ist beim A5 eigentlich selten der Fall, glaube ich, dass die rosten.
Aber wie alle sagen, da kann jederzeit eine Reperatur kommen, bei der man tief in die Tasche greifen muss. Ich selber habe es bei meinem A6 4f erlebt dass einem Monat nach dem Kauf die Steuerkette anfing zu Rasseln. Musste jetzt fast nen Jahr sparen um die wechseln zu lassen und jetzt steht der für die Reparatur seit 2 Wochen in der Werkstatt. Musste jetzt dafür 2.300€ bezahlen.
Also immer um die 2k im Jahr für Reperaturen würde ich schon zu Seite legen fürs Auto 🙂
Der A5 mit dem 2.0tdi ist aber anscheinend recht robust (habe ich mal gehört 😉 )
Zahnriemen, Wasserpumpe ist getauscht - was aufjedenfall innerhalb paar Monate getauscht werden muss ist die Kupplung weil es schon sehr hinnig ist. (Kosten mit Arbeitszeit ca. 1100€ Kupplungssatz von SACHS). Die Lenkung ist ein bisschen am Schwimmen aber soll an den Trägergelenken liegen aufjedenfall Freitag gibts einen 2 Stündigen Kauftest bei ÖAMTC (ADAC in DE) und dann je nach dem werd ich schauen ob ich es kaufe oder nicht.
Ich fahre seit 4 jahren ein Insignia motorisch Top aber für Anbauteile hab ich in 4 jahren fast über 4000 Euro investiert obwohl es für das Auto nicht Wert war..
Nie wieder Opel!
Dann heisst es bald "nie wieder Audi" wenn Du solch eine Summe in ein dermassen alles Auto mit so vielen Kilometern investieren willst, aber eigene Erfahrungen braucht's manchmal um zu lernen.
Mit dem Budget muss einem klar sein, dass kleiner Brötchen gebacken werden müssen wenn man etwas länger davon gut haben will.
Kupplung defekt, Lenkung schwammig, wahrscheinlich die Traggelenke... Naja, warum macht man die dann nicht? Ist es vielleicht ein Modell, wo es ein Vermögen kostet, das instandzusetzen...
Das Geld für den Check ist rausgeworfen oder zahlt der Verkäufer?
Ich bleibe dabei, über 200tkm, keine Ahnung von Autos, nicht selber schrauben, das wird nichts.
Warum unbedingt so ein Audi?
Warum nicht den Insignia weiterfahren, da haste doch anscheinend alles repariert?
Genau das wird am Audi auch kommen, ein Auto mit vielen km hat nun mal anstehende Reparaturen.
Will man das nicht, muss man Neuwagen kaufen, da zahlt man statt dessen eben den Wertverlust.
Der Komfort des Insignia dürfte ebenbürtig sein, der Unterhalt günstiger. Es ist doch nur das Haben-wollen. Denke mal rational und wirtschaftlich über die Anschaffung nach. In 10 Jahren wirst du sich resümieren, dass die Anschaffung eines so alten Audis ne Scheißidee war.
Zitat:
@neutron schrieb am 16. Oktober 2022 um 16:24:24 Uhr:
Ich habe heute mir noch zusätzlich einen A6 4G 2.0 TDI 2012 Kombi angeschaut 3x Sline mit 274tkm für 11k.
Das Auto gehört einen Werkstattmeister von einem Audi Händler es sollen alle Injektoren, Automatikwandler, Zahnriemen getauscht sein.
Es hat keine Mängeln.
Entweder den A5 mit 200k oder den A6 mit 275k aber ich will kein Risiko eingehen.
Meine Meinung dazu - kaufe niemals ein Auto von einem KFZ-Meister. Da stimmt der Spruch "Schuster tragen die schlechtesten Schuhe". Ein Freund von mir (= einer der besten KFZler die ich kenne) sagt selber, er würde niemals sein eigenes Auto kaufen oder einem Freund empfehlen.
Kein Risiko eingehen? Das kann in der Preisklasse für so ein Auto und den angegebenen Laufleistungen nicht ernst gemeint sein?
Zitat:
@neutron schrieb am 16. Oktober 2022 um 21:34:39 Uhr:
Ich fahre seit 4 jahren ein Insignia motorisch Top aber für Anbauteile hab ich in 4 jahren fast über 4000 Euro investiert obwohl es für das Auto nicht Wert war..
Nie wieder Opel!
Ich denke, dass Du eine unrealistische Erwartungshaltung hast. Zum einen sind 1000€ pA nicht überbordend viel (je nach dem wie alt und gepflegt das Fahrzeug ist, wie viel gelaufen). Zum zweiten wird das mit einer knapp 300k km Rutsche tendenziell nicht weniger werden ...
Zitat:
@benprettig schrieb am 17. Oktober 2022 um 09:02:11 Uhr:
Kupplung defekt, Lenkung schwammig, wahrscheinlich die Traggelenke... Naja, warum macht man die dann nicht? Ist es vielleicht ein Modell, wo es ein Vermögen kostet, das instandzusetzen...Ich bleibe dabei, über 200tkm, keine Ahnung von Autos, nicht selber schrauben, das wird nichts.
Warum unbedingt so ein Audi? Warum nicht den Insignia weiterfahren, da haste doch anscheinend alles repariert?
Genau das wird am Audi auch kommen, ein Auto mit vielen km hat nun mal anstehende Reparaturen.
Will man das nicht, muss man Neuwagen kaufen, da zahlt man statt dessen eben den Wertverlust.Der Komfort des Insignia dürfte ebenbürtig sein, der Unterhalt günstiger. Es ist doch nur das Haben-wollen.
benprettig und ich sind oft nicht einer Meinung. Aber hier muss ich mich ihm voll und ganz anschließen ...
Hab bei meinem A6 4F 2.8 FSI Quattro 2009 10k reingesteckt (Service, TÜV, Inspektion, Reparaturen) die letzten 3 Jahre. Gekauft mit 68.000km und nun 202.000km. Nur mal so zum Vergleich 🙂
Ich habe alles aufgeschrieben und eine Tabelle erstellt, an Verschleiß- und Ersatzteilen und Inspektionen habe ich in 8 Jahren und 118.208 km ca. 10.575 € für meinen ehemaligen 2010er 4F Avant 3.0 TDI ausgegeben. Gekauft hatte ich den Wagen mit 98.992 km auf der Uhr im März 2013, in Zahlung gegeben habe ich den mit knapp 217.000 km im März 2021.
Dazu kamen noch 49.981 € für Wagenkauf, Steuer, Versicherung, Kraftstoff und Wagenpflege. Wenn man davon die 6.500 € die ich beim 4G Kauf, noch dafür bekommen habe abzieht, haben mich die 8 Jahre 4F 54.057,58 € gekostet, oder 6.757,20 € im Jahr oder 0,46 € pro Kilometer. Die durchschnittliche jährliche Kilometerleitung lag bei 14,776 km.
Ich muss aber sagen, dass ich viel Pech mit dem Wagen hatte. Vor allem als der älter wurde, gab es viele ärgerliche Defekte (z.B. beide Kühlerlüfter, AGR-Kühler, Schwingstampfer, Federbruch, Achsmanschette, Standheizung, Bose-Verstärker und viele Kleinigkeiten und wenn ich nicht das meiste mit meinem Sohn selbst repariert hätte, wären es noch paar Tausender mehr gewesen.
Zitat:
@Atomickeins schrieb am 17. Oktober 2022 um 12:07:04 Uhr:
Ich habe alles aufgeschrieben und eine Tabelle erstellt, an Verschleiß- und Ersatzteilen und Inspektionen habe ich in 8 Jahren und 118.208 km ca. 10.575 € für meinen ehemaligen 2010er 4F Avant 3.0 TDI ausgegeben. Gekauft hatte ich den Wagen mit 98.992 km auf der Uhr im März 2013, in Zahlung gegeben habe ich den mit knapp 217.000 km im März 2021.Dazu kamen noch 49.981 € für Wagenkauf, Steuer, Versicherung, Kraftstoff und Wagenpflege. Wenn man davon die 6.500 € die ich beim 4G Kauf, noch dafür bekommen habe abzieht, haben mich die 8 Jahre 4F 54.057,58 € gekostet, oder 6.757,20 € im Jahr oder 0,46 € pro Kilometer. Die durchschnittliche jährliche Kilometerleitung lag bei 14,776 km.
Ich muss aber sagen, dass ich viel Pech mit dem Wagen hatte. Vor allem als der älter wurde, gab es viele ärgerliche Defekte (z.B. beide Kühlerlüfter, AGR-Kühler, Schwingstampfer, Federbruch, Achsmanschette, Standheizung, Bose-Verstärker und viele Kleinigkeiten und wenn ich nicht das meiste mit meinem Sohn selbst repariert hätte, wären es noch paar Tausender mehr gewesen.
Dann kommts ja gut hin mit meinen 135.000km und ca. 10.000€ „Unterhalt“ an Reparaturen Tüv Service 🙂
Zitat:
Dann kommts ja gut hin mit meinen 135.000km und ca. 10.000€ „Unterhalt“ an Reparaturen Tüv Service 🙂
Also 0,135 € pro km an Wartungs- und Reparaturkosten. Ich komme auf einen ganz ähnlichen Betrag, wobei meiner beim Kauf schon deutlich älter war. Wer selber schraubt und ggf. auch gebrauchte Teile kauft, kommt natürlich günstiger davon.
Habe eben den restlichen Thread durchgelesen. Ich würde bei der aktuellen Marktlage kein Auto kaufen, wenn ich nicht unbedingt muss (also bei Super-GAU wie Totalschaden, Brand, Diebstahl o.ä.). Ein Insignia ist vielleicht nicht so sexy wie ein A5 Sportback, aber er hat den unschätzbaren Vorteil, dass der TE ihn gut kennt.
Die anderen Kandidaten wären für 6.000,- € und bei vorhandenen handwerklichen Kenntnissen sicher eine Überlegung wert, aber nicht für 10.000 € (selbst wenn der Insignia auch einen überdurchschnittlichen Wiederverkaufspreis bringt).