Kaufberatung 125ccm für Pendler

Yamaha

Hallo,
Ich beabsichtige demnächst, meinem täglichen Arbeitsweg 30 km insgesamt, mit einem Roller durchzuführen.
Von den 30 km fahre ich 90 Prozent auf einer Bundesstraße (max. 80 km/h) im Großraum Stuttgart, keine Steigung.
Da ich nicht einsehe, unseren C4 mit 7 Plätzen und einem Verbrauch von guten 8 - 9 Litern zu nehmen, ist ein sparsamer Roller eine echte Alternative. Bahn fällt raus, wegen Umstieg zu lange..
Ich habe folgende Modelle gefunden, die mich ansprechen:
- NMAX 125
- PCX125 (cooles Design)
- Honda SH125i
- Piaggio Medley
- Vespa Primavera/Sprint
(Groß bin ich nicht, 170 cm 70 kg)

Auf der Yamaha saß ich schon, hat sich gut angefühlt; bei den japanischen Modellen gehe ich davon aus, dass sie lange bei entsprechender Pflege halten. Den PCX finde ich auch von der Größe ansprechend.

Eine Vespa LX50 bin ich schon mal gefahren, sehr gemütlich. Aber sind die kleinen Reifen einer Primavera 125 für Bundesstraßen geeignet? Aber Vespas sind mir eigentlich zu teuer, wobei es auch viele gebauchte günstige gibt.

Die Honda 125i hat größere Reifen, und zieht wohl gute 110 km/h, aber fühlt er sich auch auf der Bundesstraße wohl?

Bei Piaggio kenne ich mich zu wenig aus, wie sind die von der Wertigkeit bzw. Langlebigkeit?

Habt ihr für mich eine eindeutige Empfehlung? Womit fahrt ihr? (Kein Stadtverkehr).

Klar, Probefahrten sind das A und O. Und es muss nichts neues sein, gebraucht ist auch sinnvoll.

Der NMAX und PCX gelten ja laut Katalog als Stadtroller, fallen sie dann sozusagen für Landstraße bzw. Bundesstraße raus? Da der Motor das auf Dauer nicht mitmacht, immer an der Grenze gefahren zu werden?

Die ein oder andere Ausfahrt will ich auch unternehmen, vermeide dann aber BAB-Fahrten.

Vielen Dank und einen schönen Abend :-)

295 Antworten

Zitat:

@Px200ELusso schrieb am 24. Februar 2022 um 05:07:48 Uhr:


Außerdem verbraucht so ein 125er bei Vollgas auf der Bundesstraße auch eher 4-5 als 3 Liter Benzin auf 100 Km. Versicherung und Steuer fallen an, genauso wie Service. Bei 10.000 Km im Jahr kann man schon mal einen Satz Reifen und 1-2 Ölwechsel rechnen.

Viel Erfolg beim Herausfinden der richtigen Lösung!

Deine bescheidene Meinung ist gut. Aber vieles überholt.

10.000km sind mit einem Satz Reifen drin, durchaus 15.000km. Auch mit Heidenau k66. Wo sein Limit liegt, wird er sehen. Ich bin bei -8 und -10 Grad unterwegs gewesen. Nicht schön, geht weil eisfrei. Und es sind auch nur 15km.

Die Versicherung ist immernoch ein Witz 85€ im Jahr inkl TK hab ich ohne SF gezahlt. Zudem sind 125er immernoch steuerbefreit.

Einen modernen 4 Takt Motor bekommst du selbst mit Dauervollgas kaum über 3 Liter. Deine Angabe ist aus 2 Takt Zeiten.

Der unbedingte Wunsch billigst sich fortzubewegen Scheint nicht im Vordergrund zu stehen. Da müsste man in der 125er klasse andere Fahrzeuge wählen und würde auch nicht solche Summe investieren. Da ist eher Spass und Freude an was neuem dabei.

Das fasst es auch für viele B196er zusammen.

Zitat:

@Pologurke schrieb am 21. Februar 2022 um 21:37:40 Uhr:


Erfahrungsgemäß wird eine gebrauchte 125er auch nicht so weh tun, wenn man merkt, das Pendeln mit dem Roller nicht immer Spaß macht!

Hallo Px200ELusso

Hier hatte ich schon mal darauf hingewiesen...das war auf Seite 3!

Jeder Fußgänger und Fahrradfahrer weiß, was im Winter notwendig ist. Das muß man nicht immer wieder aufzählen...

Zitat:

@B196BerlinScooter schrieb am 23. Februar 2022 um 22:10:56 Uhr:



Zitat:

@schaubuehne schrieb am 23. Februar 2022 um 21:48:48 Uhr:


Das ist wohl wahr. Leider ist der Markt mit Rollern, die in der 16 Zoll Liga mitspielen und dabei vergleichsweise niedrige Sitzhöhe, doch sehr begrenzt, bzw. gibt es ihn überhaupt nicht. Was ist eigentlich mit den Kits zum Tieferlegen? Gehen die auch mit einem Scooter?

ich habe schon öfter gelesen, dass sich roller fahrer ihre sitzbank selbst abgepolstert haben oder das bei einem sattler in auftrag gegeben haben, letzteres kostet natürlich einiges, weil handarbeit. ich habe noch nix davon gehört, dass es verschiedene sitzbänke gibt. gibts wohl nur bei teuren motorädern.

beim fahrwerk könnte man theoretisch was machen aber habe ich beim roller auch noch nie gehört.

stiefel bringen ein paar zentimeter, wenn man sonst normale halbschuhe trägt, das reicht oft schon und ist ja eh sicherer beim fahren, wenn es wenigstens über den knöchel geht.

Den Tipp mit dem Schuhwerk würde ich kleineren Personen auch ans Herz legen. Damit lassen sich ein paar cm überbrücken. Zumal Stiefel sowieso das bessere Schuhwerk als beispielsweise dünne Sneaker oder Sandalen sind. Allerdings muss ich zugeben, dass ich selbst beim Sicherheitsaspekt und Wahl der Schuhe etwas leichtsinnig bin, wenn auch nicht mit Sandalen bzw. Flipflops.

Zitat:

@Papstpower schrieb am 24. Februar 2022 um 07:36:37 Uhr:



Zitat:

@Px200ELusso schrieb am 24. Februar 2022 um 05:07:48 Uhr:


Außerdem verbraucht so ein 125er bei Vollgas auf der Bundesstraße auch eher 4-5 als 3 Liter Benzin auf 100 Km. Versicherung und Steuer fallen an, genauso wie Service. Bei 10.000 Km im Jahr kann man schon mal einen Satz Reifen und 1-2 Ölwechsel rechnen.

Viel Erfolg beim Herausfinden der richtigen Lösung!

Deine bescheidene Meinung ist gut. Aber vieles überholt.

10.000km sind mit einem Satz Reifen drin,

Das schrieb ich.

Zitat:

durchaus 15.000km. Auch mit Heidenau k66. Wo sein Limit liegt, wird er sehen.

Ein Satz Reifen für einen Großroller kostet ca. 100 Eur.
Ein Satz Ganzjahresreifen für den verlinkten kleinen Nissan 300 Eur.
Diese halten locker 50.000 Km.

Mal nachrechnen, bitte.

Zitat:

Ich bin bei -8 und -10 Grad unterwegs gewesen. Nicht schön, geht weil eisfrei. Und es sind auch nur 15km.

Du ja. Der Rest nicht.

Zitat:

Die Versicherung ist immernoch ein Witz 85€ im Jahr inkl TK hab ich ohne SF gezahlt. Zudem sind 125er immernoch steuerbefreit.

Der kleine Nissan dürfte an Versicherung und Steuer ca. 300 Eur kosten. Und er kann ihn 220 Arbeitstage im Jahr benutzen.

Zitat:

Einen modernen 4 Takt Motor bekommst du selbst mit Dauervollgas kaum über 3 Liter. Deine Angabe ist aus 2 Takt Zeiten.

Habe einen 4-T 125cc Roller mit Euro 5 und Einspritzung sowie nur 100 Kg Leergewicht hier 2m neben mir in der Garage stehen.

Zitat:

Der unbedingte Wunsch billigst sich fortzubewegen Scheint nicht im Vordergrund zu stehen. Da müsste man in der 125er klasse andere Fahrzeuge wählen und würde auch nicht solche Summe investieren. Da ist eher Spass und Freude an was neuem dabei.

Das fasst es auch für viele B196er zusammen.

Du siehst, der TE ist hier von euch bislang schlecht beraten worden.

Er schrieb er wolle den Familienwagen schonen. Also Geld sparen. Das wird er nciht bis kaum, wenn er einen Roller für den Alltag in Deutschland kauft. Dafür bräuchte es schon nochmal ordentlich mehr an Klimawandel.

Ähnliche Themen

Zitat:

@Pologurke schrieb am 24. Februar 2022 um 07:57:10 Uhr:



Zitat:

@Pologurke schrieb am 21. Februar 2022 um 21:37:40 Uhr:


Erfahrungsgemäß wird eine gebrauchte 125er auch nicht so weh tun, wenn man merkt, das Pendeln mit dem Roller nicht immer Spaß macht!

Hallo Px200ELusso

Hier hatte ich schon mal darauf hingewiesen...das war auf Seite 3!

Jeder Fußgänger und Fahrradfahrer weiß, was im Winter notwendig ist. Das muß man nicht immer wieder aufzählen...

Doch, das sollte man dann tun, wenn die Diskussion in eine nicht zieführende Richtung läuft, wie das hier der Fall war.
Ihr diskutiert hier über 5.000 Eur Roller und 1 Zoll für die Räder hin oder her, anstatt euch mal die Aufgabenstellung anzusehen: das Familienauto aus finanziellen Gründen nciht zum Pendeln benutzen.

Wenn er mit einem Roller pendeln will, kann er das wunderbar mit einem 1.200 Eur Chinakracher tun. 10" Räder sind dabei absolut kein Problem bzw. nur ein kleines Detail bei der ganzen Thematik.
Ein 10" Reifen kostet übrigens 25 Eur.

Ihr ergeht euch in nebsächlichkeiten und schiesst mit Kanonen auf den Spatzenbedarf des TE von 60 Km an vielleicht 50 Sonnentagen im Jahr. Mehr als diese 3.000 Km wird er niemals fahren und das ist das halbe Serviceintervall bei den billigsten Chinarollern, wofür seit Jahren schon Pauschalservice zu Hause für 150 Eur angeboten wird.

Was soll er denn da mit einer Honda für 5.000 Eur, die für intensivste Nutzung in Südeuropa und Südostasien ausgelegt ist und jedes Jahr mindestens 500 Eur Servicekosten verursacht?

Spätestens jetzt ist dieser Fred von den Trollen übernommen worden und tot. Wie eigentlich immer irgendwann. Jetzt darf der User sich nicht einmal mehr einen Scooter kaufen. Krank.

Zitat:

@B196BerlinScooter schrieb am 24. Februar 2022 um 08:56:17 Uhr:


Spätestens jetzt ist dieser Fred von den Trollen übernommen worden und tot. Wie eigentlich immer irgendwann. Jetzt darf der User sich nicht einmal mehr einen Scooter kaufen. Krank.

Der Fragesteller hat einige Antworten erhalten. Manche passen zu seiner Fragestellung, andere weniger.
Er wird schon wissen, was er nun machen will.

Viel Spaß euch noch beim Theoretisieren über 16" Räder und 125er Roller für Preise, für die man auch ein feines 500er Motorrad bekommen kann.

Bin dann mal raus.

die PX

"DFTT!, daher aktuell geblockt: Haubenzug, Papstpower und die Pologurke."

Lächerlich, wenn du immer wieder auf uns eingehst...

Zitat:

@Px200ELusso schrieb am 24. Februar 2022 um 08:29:51 Uhr:


Er schrieb er wolle den Familienwagen schonen. Also Geld sparen. Das wird er nciht bis kaum, wenn er einen Roller für den Alltag in Deutschland kauft. Dafür bräuchte es schon nochmal ordentlich mehr an Klimawandel.

Ein Zweitwagen ist kein besserer Weg! Und teurer...weil deine Rechnung nicht aufgeht. Ich verstehe aber, worauf du hinaus willst!

So, habe mich mal ganz bewusst auf den SH gesetzt und auf die Position meiner Füße im Stand geachtet. Alles bestens. Auch wenn ich eher zu den Langbeinern gehöre und das berücksichtige: meine Knie sind deutlich angewinkelt, wenn ich beide Füße flach auf den Boden stelle. Dabei hatte ich weder Highheels noch Plateauschuhe an. Da ich auch kein Riese bin, dürfte meine Einschätzung für gefühlte 97 % aller Personen zwischen 170 und 180 cm passen. Vermutlich auch noch für sehr viele unter 170 cm.

Zitat:

@B196BerlinScooter schrieb am 24. Februar 2022 um 08:56:17 Uhr:


Spätestens jetzt ist dieser Fred von den Trollen übernommen worden und tot. Wie eigentlich immer irgendwann. Jetzt darf der User sich nicht einmal mehr einen Scooter kaufen. Krank.

Du warst doch schon früher dabei... Ich verstehs nicht. Oder doch? Ja, wer dir nicht beipflichtet, darf keine eigene Meinung haben? Stattdessen beschwerst du dich hinten dem Rücken der User, dass man dir widerspricht?! Man kann im übrigen alles nachvollziehen was du schreibst oder erstellst. Ja, auch wir...

Zitat:

@Px200ELusso schrieb am 24. Februar 2022 um 08:29:51 Uhr:



Er schrieb er wolle den Familienwagen schonen. Also Geld sparen. Das wird er nciht bis kaum, wenn er einen Roller für den Alltag in Deutschland kauft. Dafür bräuchte es schon nochmal ordentlich mehr an Klimawandel.

Du hast in deiner Kleinwagenrechnung vergessen, dass er Roller fahren will.. Wo kommt das vor?

Zitat:

@Px200ELusso schrieb am 24. Februar 2022 um 05:07:48 Uhr:


Was ich hier interessant finde ist, dass auf 7 Seiten bislang niemand dem TE erzählt hat, dass man trotz bester Vorsätze im deutschen Winter so gut wie nie mit dem Zweirad fährt.

Das wusste ich nicht. 😉

Und ich habe in einem relativ warmen südasiatischen Land mit Motorradfahren angefangen, ich bin also kein gebürtiger Inuit, der bei +20°C einen Hitzschlag bekommt.

Siehe Bild im Anhang. Ich mache so etwas zum Spaß! Ich dürfte in den letzten 40 Jahren etliche tausend Kilometer auf Schnee zurückgelegt haben. Mein Highlight war der Hochtannbergpaß im Winter. Bis zum Bauch im Schnee. Natürlich war der Paß gesperrt, aber die Gendarmerie kommt ja nicht hinterher. 😉

Zitat:

Außerdem verbraucht so ein 125er bei Vollgas auf der Bundesstraße auch eher 4-5 als 3 Liter Benzin auf 100 Km.

Meinst Du einen 2T Vergaser?

Mit meinem koreanischen 125er (aber nicht der im Bild) habe ich den 16/24 Iron Butt gefahren, also alle 16 Bundesländer Deutschlands und über 1000 Meilen in unter 24 Stunden. Da ist naturgemäß viel Gas dabei.

49.85 Liter auf 1646,4 km - macht im Durchschnitt 3.0 Liter / 100km.

Und das Ding kommt nur aus Korea, nicht aus einem Wunderland der Technologie wie Japan oder USA.

Würde mich überhaupt nicht wundern, wenn ein Honda mit 2.5 Litern auskommt. (Allerdings würde für so einen Honda wahrscheinlich ein bißchen mehr 2000€ aufgerufen werden.)

Zitat:

Versicherung und Steuer fallen an, genauso wie Service.

Welchen 125er meinst Du mit Kfz-Steuer? Leichtkrafträder sind davon ausgenommen!

Aber wahrscheinlich denkst Du nur an die offenen 2T Raketen. Ja, dann sind 5 Liter normal. Aber so etwas hat ihm keiner empfohlen.

Winterfreuden

@tomS
Die Verbräuche des 125i liegen, wie Du richtig schreibst, fern von 5 L. Korrekt ist eher irgendwas zwischen 2 L und 2,5 L, selten höher, selten niedriger. Dazu kann man sich auf Spritmonitor umzusehen. Vielleicht gibt es Fliegengewichte, die es unter 2 L schaffen und andere mit mehr Gewicht (als gut ist) auf 3 L.

Wegen Fahrten auf Schnee: wie schaffst Du das? Ich bin vor 2 Jahren in den seltenen Schnee gekommen. Irgendwie ging es, aber richtig sicher fühlte ich mich nicht.

Mein Nmax verbraucht im Schnitt 2,7l.
Stadt, BAB, Landstraße, zügig gefahren

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