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Kauf Phaeton V8/V10 Jahrgang 2003/2004

Themenstarteram 29. September 2007 um 15:29

Hallo zusammen,

demnächst möchte ich einen Phaeton in der Preisklasse zwischen 25.000 und 35.000 € kaufen. Ich schwanke zwischen dem V10 Diesel und dem V8 Benziner, tendiere aber zu letzterem, da ich nur ca. 15.000 km pro Jahr fahre. Vielleicht könnt Ihr mir einige Ratschläge geben.

1. Ist ein Phaeton aus dem Jahr 2003 überhaupt empfehlenswert, oder muß man mit Kinderkrankheiten rechnen? Falls ja, sind diese bei einem Auto mit 70.000 bis 90.000 km vielleicht schon beseitigt?

2. Gab es bis Ende 2004 möglicherweise konstruktive Änderungen, die einen Aufpreis von 6-10.000 € rechtfertigen?

3. Gibt es in der Praxis gravierende Unterschiede zwischen dem V10 Diesel und dem V8 Benziner?

Danke im voraus

Gruß

Martin

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26 Antworten

Generell kann man ohne Problem sagen das sowohl als auch beide grund solide Fahrzeuge der spitzenklasse sind. Es gibt eigentlich nichts vor dem man sich Sorgen machen sollte.

Generell:

Der Phaeton wurde entwickelt um gerade die Präzisionsarbeit und Manufakturskunst der GMD in Beweis zu stellen. Gravierende Produktionsfehler gab es nie wirklich. Kinderkrankheiten die gleich mehrere 100 oder gar tausende Phaetons gleichzeitig betrafen wurden nie reklamiert. Das ein oder andere musste natürlich getauscht werden, ist aber für ein neues Modell völlig normal(und garantiemässig abgesichert)

Natürlich, die Fahrzeuge sind vollgestopft mit empfindlicher High Tech Elektronik die hin und wieder mal Probleme machen kann aber das ist ganz normal und gilt für alle Luxus PKWs mit mehr als nur ABS an Bord.

 

Zu den Motoren:

Der V8 hat eine längere Evolutionsgeschichte hinter sich als der V10 und gilt als 'unkapputbar'. Selbst der FSI V8 macht mehr Schwierigkeiten dank empfindlicher FSI Technologie !

Der V10 ist ein Diesel, ein Monster Diesel. Mehr kann ich auch nicht zu ihm sagen. Habe nur einmal einen Ersatz V10 gefahren mit jeder Menge Vibration aber Durchzug wie im V8, Respekt.

 

Ich persönliche tendiere zum harmonisch ausgeglicheren, traditionsgemäßen, ausgewogenerem prestigereicherem V8 Triebwerk. Die Zahl 8 wird traditionsgemäß im Oberklasse Luxussegment nur noch von der Zahl 12 getoppt. Alles andere wird (leider!) von der Konkurrenz nur belächelt.(bisher!)

 

Lass dich nicht zu sehr vom Motor beeinflussen. Auch die Ausstattung muss stimmen.

4 Zonen Climatronic, 18-Wege Sitze und erweiterte Holzausstattung, elektrische Heckklappe(wegen dem Posen-Effekt!), 18 Zöller und, wenn's klappt, die Volllederausstattung müssen dabei sein sonst is es bloß ein 'Spar Phaeton'(klingt hart ist aber so).

4 Sitzer und Langversion wären dann das Sahnehäubchen aber das was da oben steht muss drin sein egal welcher Motor, sonst kommt er erst gar nicht in Frage.

 

Drei Dinge würde ich beachten: Probefahrt (klärt auch die Modellfrage!), Scheckheftpflege, Gebrauchtgarantie

Ich bitte um Aufklärung: was ist ein »Posen-Effekt«? Selbst Google kennt keine Antwort.

 

Danke und Gruss

 

Zitat:

Original geschrieben von AudianerA6

 

elektrische Heckklappe(wegen dem Posen-Effekt!)

 

Posen-Effekt:

Vermutlich handelt es sich um den "Show"- oder "Dicke Hose"- Effekt, auch bekannt als Opel-Mantaletten-Syndrom.

"Hallo, hierkommich! Mein Heck öffnet sich automatisch; Ihr Luschen müsst selbst Hand anlegen..."

Geheilt werden kann das Syndrom durch regelmäßige Probefahrten mit 7er BMW, weil dieser die Heckklappe

nicht nur elektrisch öffnet, sondern auch schließt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Frau oder Ihren Banker.

Moin matchless,

aber gern: Der Audianer A6 wird statt "wegen dem Posen-Effekt" wohl "wegen des Poser-Effekts" gemeint haben (der Dativ ist dem Geninitiv sein Tod ;)!).

Ein Poser ist in der aktuellen Jugensprache ein zur überzogenen Selbstdarstellung und -inszenierung neigenden Mitmensch (zumindest hat es mir mein 20-jähriger Sohn so erklärt). Abgeleitet ist diese Bezeichning vom englischen "to pose".

Grüße aus Hamburg

Björn

Zitat:

Original geschrieben von WerthersEchter

Geheilt werden kann das Syndrom durch regelmäßige Probefahrten mit 7er BMW, weil dieser die Heckklappe

nicht nur elektrisch öffnet, sondern auch schließt.

Moin WerthersEchter,

da bist Du schneller als ich gewesen!

Die Heckklappe meines Phaetons schließt übrigens auch elektrisch.

Grüße aus Hamburg

Björn

Sorry,

ich meinte natürlich fernbedient elektrisch, vom Fahrersitz aus!!!!

Ich dachte auch immer, der Phaeton sei keine >Posenkiste<. Nun sehe ich bei E-Gay den einzigen Gegenstand, den eine Posenkiste ggf. bräuchte.....(?): ein VW-Emblem im MB-Stern-Design für die Kühlerhaube! Tja, vielleicht als Weihnachtsgeschenk???

Ich würd IMMER den V10 empfehlen.

smartelman

Zitat:

Original geschrieben von knetkopp

1. Ist ein Phaeton aus dem Jahr 2003 überhaupt empfehlenswert, oder muß man mit Kinderkrankheiten rechnen? Falls ja, sind diese bei einem Auto mit 70.000 bis 90.000 km vielleicht schon beseitigt?

2. Gab es bis Ende 2004 möglicherweise konstruktive Änderungen, die einen Aufpreis von 6-10.000 € rechtfertigen?

3. Gibt es in der Praxis gravierende Unterschiede zwischen dem V10 Diesel und dem V8 Benziner?

Hallo,

zu Deinen Fragen mal ein Spruch:

zu 3.) Der Unterschied ist gravierend: Der eine tankt Diesel, der andere Benzin. ;-)

zu 2.) Es gab am Anfang Phaetonen mit Fronttriebwerk. Kann aber sein, dass V10/V8 schon immer Allrad-Antrieb hatten.

Es gab außerdem eine Änderung im Innendesign. Heutige Phaetonen haben eine Konsole komplett aus Holz. Alte Phaetonen haben eine Mittelkonsole aus Kunstleder(?). Der optische Unterschied ist IMO gewaltig.

Zu 1.) Es gab ganz am Anfang ein paar echte Montagsautos. Die sind aber meines erachtens alle aus dem Verkehr gezogen worden. Beim V10 gab es eine Rückruf-Aktion für die Turbo-Auflader: Du musst drauf achten, dass die gemacht wurde oder vor Übergabe gemacht wird. Kostet im fünfstelligen Bereich.

Grundsätzlich gilt: Hier im Forum tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Bitte Suchfunktion benutzen. :)

Die wichtigsten Punkte sind: Lass Dir die Reparaturhistorie geben, achte darauf das Du die VW-Pro-Garantie bekommst, achte darauf, dass vor der Übergabe eine Durchsicht gemacht wird, achte darauf das alle Rückrufaktionen (insbesondere das Bi-Turbo-Ding beim V10) gemacht wurden. Du solltest beim VW-Händler kaufen, nur dort bekommst alles was gerade aufgezählt wurde.

Betreffs V8/V10: Der V10 hat IMO rund 400 oder 500,- EUR höhere Steuer. Spart bei 15.000,- KM dafür aber rund 300-400,- EUR Spritkosten. Das ganze jetzt pro Jahr. In der Summe also nicht wirklich ein preislicher Unterschied.

Du solltest Dich daher auf den optimalen Kaufpreis konzentrieren. Ich würde vorschlagen, im Zweifel etwas mehr Geld für etwas mehr Ausstattung zu bezahlen. Mal sinngemäß ein Bentley-Spruch: Qualität bleibt auch dann, wenn der Preis schon lange vergessen ist.

Sinnvolle "Must-Have"-Ausstattungen sind: Automatik, Leder, Navi (Ja, gibt Phaetonen mit Stoff, Handschaltung und ohne Navi). Außerdem 18-Wege-Sitze.

Weiterhin sinnvoll: 12-Lautsprecher System (es gibt da unterschiedliche Bezeichnungen, etwa DSP, großes System, Digitales System, ...) aber hier scheiden sich die Geister. Ich selbst würde dafür kein zusätzliches Geld ausgeben, andere würden mich für so einen Spruch ausbuhen ...

Dann Keyless-Go (ist wahnsinnig bequem, früher dachte ich, dass Keyless-Go Spielkram ist. Heute bin ich am überlegen sowas bei meiner Wohnungstür zu machen. :), elektrische Heckklappe (sieht cool aus und ist bequem), Bi-Xenon, Solarschiebedach (wenn das Auto draußen parkt, heizt sich das Auto im Sommer nicht wesentlich über Außentemperatur auf), Standheizung.

Bei den älteren Modelljahren gab es ein sog. Kommunikationspaket. Enthalten sind dabei Telefon, analoger TV-Tuner, Großes Soundsystem. Ist sowas im Auto enthalten, hast Du meist eine liebevollere Ausstattung. Sinnvoll ist auch das RDK (Reifendruckkontrolle). Es gibt ein erweitertes Holzpaket (erkennt man an Holzeinlagen in den Griffen über der Tür) und ein erweitertes Lederpaket (z.B. Echtleder an der Türverkleidung). Musst sehen worauf Du stehst. :)

Mein persönliches Killer-Feature ist aber Abstandsradar: Einmal den Abstand zum Vordermann einstellen und danach Bremsen und Gasgeben vergessen können.

Ohne Dein Budget zu kennen: Es lohnt sich längere Zeit den Markt zu sondieren und ggf. mehr auszugeben als geplant. Ein Phaeton ist im Kern weiblich: Man muss halt etwas mehr Geld investieren und bekommt im Gegenzug eine Liebe die lange Zeit hält...

Viele Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Tukaram

... Ein Phaeton ist im Kern weiblich: Man muss halt etwas mehr Geld investieren und bekommt im Gegenzug eine Liebe die lange Zeit hält...

Also DAS hast Du jetzt aber wirklich schön formuliert :-)

MfG

Themenstarteram 1. Oktober 2007 um 21:59

Hallo AudianerA6, Tukaram und alle, die geschrieben haben,

danke für die schnellen und ausführlichen Antworten. Ihr bestätigt meine Präferenz für den V8. An dem großen Diesel ist ungleich mehr, was kaputtgehen kann.

Sehr interessant fand ich die Hinweise zur Ausstattung. Keyless-Go und Abstandsregeltempomat hätte ich als zweitrangig eingeschätzt. Aber wahrscheinlich gewöhnt man sich schnell an diese Annehmlichkeiten.

Ich parke häufiger auf Universitätsparkplätzen, und dafür wäre die Langversion zu sperrig. Auch auf den „Dicke-Hose“-Effekt muß ich dort verzichten, weil die Uniwissenschaftler maximal E-Klasse fahren. Dort sollte man also den Pelz besser nach innen tragen.

Tukaram, danke für den Tip mit der Suchfunktion; ich wußte gar nicht, daß es die gibt.

Was den finanziellen Einsatz angeht, bin ich äußerst unschlüssig. Hierzu zwei Beispiele:

Der Autofahrer in mir würde einen relativ neuen Phaeton nehmen: V8, Bj. 6/05, 25.000 km, rund 39.000,- €, die meisten Spaßmacher sind enthalten. Mit den paar Kilometern ist der Wagen gerade mal eingefahren und so gut wie neu.

Der kleine Kaufmann im Hinterkopf würde weniger investieren: V8, Bj. 11/03, 79.500 km, 23.000,- €, auch ganz ordentlich ausgestattet. Er sagt sich nämlich, daß die 80.000 km nicht viel sind für so ein Auto, und daß es unwahrscheinlich ist, daß in absehbarer Zeit Defekte für mehr als 16.000,- € auftreten würden.

Also, was tun, sprach Zeus.

Und weil ich gerade wieder beim Fragenstellen bin: Wofür steht eigentlich „IMO“? (Ich komme halt vom Dorf.)

Und nochwas: Was ist eigentlich von der Fa. Gemballa zu halten? Die setzen jeden Phaeton dreimal ins Netz. Haben die einen an der Waffel? So blind kann man nicht sein, daß das nicht auffällt. Und alle paar Tage nehmen sie die Autos raus und stellen sie neu wieder rein, so daß man die Parkplatz-Funktion bei mobile.de vergessen kann. Das Ganze wirkt ziemlich windig. Hat jemand Erfahrungen mit Gemballa gemacht?

Gruß

Martin

P.S. Aus der Diskussion um dicke Hosen und die holde Weiblichkeit halte ich mich raus. Das überlasse ich lieber den Fachleuten.

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von knetkopp

Und weil ich gerade wieder beim Fragenstellen bin: Wofür steht eigentlich „IMO“? (Ich komme halt vom Dorf.)

In my opinion ;)

Zitat:

Original geschrieben von knetkopp

Was den finanziellen Einsatz angeht, bin ich äußerst unschlüssig. Hierzu zwei Beispiele:

Der Autofahrer in mir würde einen relativ neuen Phaeton nehmen: V8, Bj. 6/05, 25.000 km, rund 39.000,- €, die meisten Spaßmacher sind enthalten. Mit den paar Kilometern ist der Wagen gerade mal eingefahren und so gut wie neu.

Der kleine Kaufmann im Hinterkopf würde weniger investieren: V8, Bj. 11/03, 79.500 km, 23.000,- €, auch ganz ordentlich ausgestattet. Er sagt sich nämlich, daß die 80.000 km nicht viel sind für so ein Auto, und daß es unwahrscheinlich ist, daß in absehbarer Zeit Defekte für mehr als 16.000,- € auftreten würden.

Ich würde in jedem Fall den Neueren nehmen. Beim Baujahr 05 wurden einige Kinderkrankheiten beseitigt (ich kenne beide Generationen) und der Aspekt der Garantie ist auch nicht zu verachten. Die Folgekosten bei dem 03er Modell könnten sehr hoch sein und das sollte den "kleinen Kaufmann" überzeugen ;)

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