Kauf 523i FL OK?
hallo liebe forengemeinde und bmw-freunde,
lese hier vorwiegend immer nur mit und jetzt eröffne ich mal mein erstes thema und hoffe auf eure hilfe.
derzeit gurke ich noch in einem audi a6 rum, doch das soll sich schon bald ändern. bmw ist eine automarke die mich schon immer fasziniert hat und ich mich an diesen fahrzeugen auch nie so richtig sattsehen konnte. plane mir daher einen 523 i Lim. als neuwagen zu bestellen. bin derzeit auch mit zwei verschiedenen bmw-händlern in verhandlung.
das fahrzeug statte ich mit folgenden extras aus:
automatik, leder, metallic-lackierung, advantage paket, navi business, glasdach, durchladesystem, alarmanlage, seitenairbags hinten, usb-audio-schnittstelle, sport-lederlenkrad und getränkehalter
optik soll folgendermaßen sein:
lackierung in spacegrau metallic
leder dakota naturbraun
interieurleisten entweder in grau, oder schwarz hochglänzend (muß ich mir noch überlegen)
leichtmetallräder radialspeiche 244 in 17 zoll
mit dieser zusammenstellung soll mein bmw optisch eine mischung aus sportlich und edel sein. hoffe, dies ist mir gelungen. ob die motorenwahl gut ist, wird eine probefahrt entscheiden müssen. tendiere rein von den leistungsdaten her zwar eher zum 525 i, aber bei einem jetzigen fahrzeugpreis von knapp 52 k euronen wird die luft nach oben schon eher dünn für mich, was die schmerzfreie bereitschaft angeht für ein auto zu bezahlen.
was mich hauptsächlich interessiert, ist die zuverlässigkeit der akutellen modelle. konnte hier in einigen threads noch über einige probleme selbst bei den FL modellen lesen. sind diese weitgehend alle in griff, oder gibt es noch bei heutiger bestellung bekannte schwachstellen an fahrzeug, motor und technik worauf man achten sollte? gute und saubere qualität wäre mir persönlich sehr wichtig.
schon mal vielen dank im voraus für eure antworten.
gruß
lachgas...
31 Antworten
Ohne die Thematik mit der verbauten DI-Generation beim FL jetzt en Detail zu kennen würd ich aus meinen (inzwischen bereits über 1 Jahr zurückliegenden) Erfahrung bei Bosch mal behaupten, das die Problematik nicht von heute auf morgen in den Griff zu bekommen ist.
Hier wird immer von 1. bis 4. Generation von Injektoren gesprochen, ohne zu spezifizieren um was es dabei wirklich geht (Hersteller, Einspritzdruck, Technologie (Piezo?), Lochanzahl etc). Mir ist aus dem Tread nur klar geworden das es anfangs VDO war und BMW jetzt zu Bosch umschwenkt. Das scheint mir angesichts der Entwicklungs- und vor allem Erprobungszeiten einer neuen Injektorgeneration auch die einzige Möglichkeit, und trotzdem absolutes Flickwerk und eines BMW unwürdig. Ich war bei Bosch im Bereich DS (Diesel Systems), aber der Aufwand bleibt etwa der gleiche bis zum ausgereiften Produkt egal ob DS oder GS.
Und wer glaubt man könne innerhalb weniger Monate bei einem fertig entwickelten Motor einfach die Injektorengeneration Tauschen, ein bischen mit der (VDO???) Software spielen und bekommt als Ergebnis immer noch das beste was der deutsche Motorenbau zu bieten hat (nämlich BMW), hat aus meiner sicht einen an der Waffel. Bei uns im Diesel Bereich haben Sie bei neuen Injektorengenerationen einen Typ in versch. Variationen über Monate auf dem Motorenprüfstand gefahren bis die Software reif war um dann nochmal so lange in verschiedenen Versuchsträgern erprobt zu werden (Fahrzeug nach Schweden auf die Teststrecke, nach USA auf Erprobung, Hochgebirge und Klimakammer etc).
Vermutlich wird ein eingeführter (und zugegebenermaßen teurer) Injektor von Bosch auch zuverlässig mit einem für VDO Injektoren ausgelegten ZK laufen, aber in der Zeit die für die SW-Umstellungen und Tests zur Verfügung steht wage ich zu behaupten das die Laufkultur und/oder der Verbrauch leiden werden. Sparsam bekommt man die meisten DI Motoren mit der zur Verfügung stehenden Technik, aber dann sind sie im Magerbetrieb höllisch laut oder die Abgaswerte stimmen nicht, und da fängt das Spiel mit der Abstimmung an das so lange dauert.
Egal, bin gespannt wie es weitergeht, wünsche allen betroffenen schonmal gute Fahrt!
Greetz und Gute Nacht an die die noch auf sind, Christoph
PS: "Lustiger Weise" macht MB ja genau die selben Experimente mit dem Einstiegs-Diesel der nächsten E-Generation, von wegen technikfeindliche/konservative Modellpolitik wie mein Vorredner meinte. Da wurde für den kommenden Standard-Diesel ein System von Delphi ausgewählt das noch nichtmal entwickelt war (Piezo), geschweige denn erprobt. Und das bei der Erfahrung die die Amis im Bereich diesel haben, da würd ich auch von ausgehen das was tolles bei rüber kommt, LOL! Aber was solls, ist halt BILLIGER als Bosch. Und was die MB-intern selber davon halten kann man sich denken wenn man weis das die bei den im Grunde baugleichen Motoren für Nutzfahrzeuge (Spinter etc) doch wieder Bosch nehmen werden.
Will hier nicht in den Verdacht kommen das ich Bosch über alles lobe, ich kenne auch andere Seiten/Produkte der Firma, aber wo gibts schon ein Unternahmen in der Größe (260.000 Leuts, ca 37. Mrd Umsatz) mit der Personal-/Standortpolitik das seinen Gewinn (den Teil der nicht reinvestiert wird) zu 96% in die völlig gemeinnützige Robert-Bosch-Stiftung gibtt und nicht an Banken, Milliardärssäcke, Ex-Nazi Kollaborateure etc.
Zitat:
Original geschrieben von imyselfandme
PS: "Lustiger Weise" macht MB ja genau die selben Experimente mit dem Einstiegs-Diesel der nächsten E-Generation, von wegen technikfeindliche/konservative Modellpolitik wie mein Vorredner meinte. Da wurde für den kommenden Standard-Diesel ein System von Delphi ausgewählt das noch nichtmal entwickelt war (Piezo), geschweige denn erprobt. Und das bei der Erfahrung die die Amis im Bereich diesel haben, da würd ich auch von ausgehen das was tolles bei rüber kommt, LOL! Aber was solls, ist halt BILLIGER als Bosch. Und was die MB-intern selber davon halten kann man sich denken wenn man weis das die bei den im Grunde baugleichen Motoren für Nutzfahrzeuge (Spinter etc) doch wieder Bosch nehmen werden.
Genau das ist der Punkt!
Komponenten werden eingebaut, die kaum oder gar nicht erprobt wurden, das kann dann der Käufer übernehmen. Die Unternehmenspolitik ist scheinbar allein auf Profitmaximierung ausgelegt, Hauptsache billig - bei horrenden "Premium-Verkaufspreisen" versteht sich. Und die "paar" Leute, die sich danach wegen ausgefallener Aggregate beschweren, na und? Die kaufen danach in der Regel wieder einen Mercedes, BMW oder Audi.