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Kann man denn aus Umweltgesichtspunkten den CLC kaufen?

Themenstarteram 30. Juni 2008 um 20:15

Hallo,

habe mir den CLC letztens angeschaut. Wenn man die Motorhaube öffnet, kann man auf den diversen Nebenaggregaten Produktionsländer in Osteuropa lesen (wenigstens Europa, bei meinem C aus 2000 kommt noch einiges aus Asien).

Jetzt frage ich mich, was das Auto denn für ne Umweltbilanz aufweist? Da bauen die die Teile in Osteuropa, transportieren sie an irgendeinen Hafen in Europa, verschiffen den ganzen Krempel nach Brasilien, bauen da alles zusammmen und bringen es als CLC wieder nach Deutschland. Bevor das Auto einen Meter auf dt. Straßen zurücklegt hat es wohl schon eine schlechtere Bilanz als ein 30 Jahre alter 123er mit einer Million aufm Tacho...

Wie seht ihr das?

Gruß

pettendorfer

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 30. Juni 2008 um 20:15

Hallo,

habe mir den CLC letztens angeschaut. Wenn man die Motorhaube öffnet, kann man auf den diversen Nebenaggregaten Produktionsländer in Osteuropa lesen (wenigstens Europa, bei meinem C aus 2000 kommt noch einiges aus Asien).

Jetzt frage ich mich, was das Auto denn für ne Umweltbilanz aufweist? Da bauen die die Teile in Osteuropa, transportieren sie an irgendeinen Hafen in Europa, verschiffen den ganzen Krempel nach Brasilien, bauen da alles zusammmen und bringen es als CLC wieder nach Deutschland. Bevor das Auto einen Meter auf dt. Straßen zurücklegt hat es wohl schon eine schlechtere Bilanz als ein 30 Jahre alter 123er mit einer Million aufm Tacho...

Wie seht ihr das?

Gruß

pettendorfer

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JEDER Neuwagen ist eine Katastrophe für die Klimabilanz.

Der Transport der Teile ist nicht entscheidend, es geht im Wesentlichen um den Energiebedarf bei der Stahl- und Aluminiumherstellung.

JEDES alte Auto, und sei es noch so ein Stinker, ist unter Umweltaspekten günstiger als ein neu gebauter 3L Lupo.

Bloss passt diese Tatsache halt der deutschen Automobilwirtschaft nicht in den Kram, deswegen sind unsere Abgas- und Umweltgesetze entsprechend vorteilhaft für neue Autos gestrickt.

Gruß

Brett

Zitat:

Original geschrieben von Brett Sinclair

JEDER Neuwagen ist eine Katastrophe für die Klimabilanz.

Der Transport der Teile ist nicht entscheidend, es geht im Wesentlichen um den Energiebedarf bei der Stahl- und Aluminiumherstellung.

JEDES alte Auto, und sei es noch so ein Stinker, ist unter Umweltaspekten günstiger als ein neu gebauter 3L Lupo.

Bloss passt diese Tatsache halt der deutschen Automobilwirtschaft nicht in den Kram, deswegen sind unsere Abgas- und Umweltgesetze entsprechend vorteilhaft für neue Autos gestrickt.

Gruß

Brett

so ist es

Die Anwort gibt es hier:

http://www.mercedes-benz.de/.../Umweltzertifikat.pdf

Gruß

Danke boofoode für den Link.

 

Die Aussage "JEDES alte Auto, und sei es noch so ein Stinker, ist unter Umweltaspekten günstiger als ein neu gebauter 3L Lupo." ist damit jedenfalls als Ammenmärchen widerlegt.

 

Die entscheidende Schaugrafik ist hier verlinkt: 

Als wäre CO2 schlecht für die Umwelt. Wer noch an das Märchen glaubt sollte sich mal informieren.

Ansonsten sind die anderen Umweltfaktoren, also verursachtes Vekehrsaufkommen und damit verbundener Lärm, Abgas in Form von Schadstoffen etc., natürlich erschreckend aber das ist nunmal so.

Zitat:

Original geschrieben von Softwarekiller

Als wäre CO2 schlecht für die Umwelt. Wer noch an das Märchen glaubt sollte sich mal informieren.

Du bist nicht zufällig mit einem gewissen George W. Bush verwandt, oder?

Gruß

UGLY

Zitat:

Original geschrieben von andjessi

Danke boofoode für den Link.

Die Aussage "JEDES alte Auto, und sei es noch so ein Stinker, ist unter Umweltaspekten günstiger als ein neu gebauter 3L Lupo." ist damit jedenfalls als Ammenmärchen widerlegt.

Die entscheidende Schaugrafik ist hier verlinkt:

Fragt sich halt wo die Mercedes-Umweltengel mit dem Zählen anfangen. In der Eisenerzmine oder an der Kotflügelpresse?

Bitte nicht jeden Mist glauben der in "Zertifikaten" steht. Vor allem wenn die Zertifikate vom Hersteller selbst kommen...

Gruß

Brett

Zitat:

Fragt sich halt wo die Mercedes-Umweltengel mit dem Zählen anfangen. In der Eisenerzmine oder an der Kotflügelpresse?

Zitat Seite 22: " Für die CO2-Emissionen und auch den Primärenergieverbrauch ist die Nutzungsphase mit einem Anteil von über 86 Prozent dominant"

Wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest, die Broschüre zu lesen, hättest Du erkannt, dass es tatsächlich eine Gesamtbetrachtung ist. (siehe Seite 19). Viel umfassender kann ich mir die Ökobilanz eines Produktes kaum vorstellen. Die Analyse und Transparenz ist wirklich vorbildlich.

Ich hätte jetzt von Dir eher erwartet, dass Du sagst: "Stimmt. Da habe ich mich wohl geirrt." anstatt sachwidrig zu stänkern, gerade wenn sich hier schon die Mühe gemacht wird, die Ausgangsfrage ernsthaft zu recherchieren.

Zitat:

Bitte nicht jeden Mist glauben der in "Zertifikaten" steht. Vor allem wenn die Zertifikate vom Hersteller selbst kommen...

Das Aussagen wurden vom TÜV Süd geprüft. Es gibt die ISO Normen 14040, 14044, 14020, 14021 14062 für die Anforderungen an solche Umweltzertifikate. Natürlich darf man auch bei solchen Zertifikaten nicht blauäugig sein, aber hier glaube ich den Aussagen des Zertifikats weitgehend, denn die Anforderungen und Kontrollen sind doch sehr weitgehend.

Zitat:

Original geschrieben von Ugly

Zitat:

Original geschrieben von Softwarekiller

Als wäre CO2 schlecht für die Umwelt. Wer noch an das Märchen glaubt sollte sich mal informieren.

Du bist nicht zufällig mit einem gewissen George W. Bush verwandt, oder?

Nein, nicht dass ich wüsste. Aber ich weiß dass G. W. Bush auf seiner Ranch das komplette Dach mit Solaranlagen zugebaut hat und sein Haus völlig autark in dieser Hinsicht ist, während das Haus von Al Gore ungefähr das 20-fache der Eenergiekosten eines normalen amerikanischen Hauses auffrisst.

Soviel also mal zur Scheinheiligkeit unserer Medien. Über den wissenschaftlichen Aspekt dieses CO2 Nonesense verliere ich jetzt kein wort, darüber kann sich jeder bei belieben selbst informieren.

Zitat:

[Über den wissenschaftlichen Aspekt dieses CO2 Nonesense verliere ich jetzt kein wort

Stimmt, es war schon mehr wie eines. Und weißt Du was: Alle waren hirnrissig.

Zitat:

Original geschrieben von Ugly

Zitat:

[Über den wissenschaftlichen Aspekt dieses CO2 Nonesense verliere ich jetzt kein wort

Stimmt, es war schon mehr wie eines. Und weißt Du was: Alle waren hirnrissig.

Darüber müssten wir uns wenn dann im Detail und per Privatmessage unterhalten. Hirnrissig sind tatsachenverdrehende Abschätzungen von nicht bestimmbaren Temperaturschwankungen und Berechnungen die auf Formeln beruhen die niemals auf komplexe choatische Systeme wie das Wetter angewendet werden dürften.

Das hört sich fast so lustig an wie die Ergüsse des Weißen Hauses zu diesem Thema. Wenn Formeln und damit wissenschaftliche Forschung niemals auf komplexe chaotische (nicht choatische) Systeme angewendet werden dürfen, weil die daraus resultierneden Ergebnisse "hirnrissig und tatsachenverdrehend" sind, dann hätten niemals Forschungen zum Thema Aerodynamik oder Optimierung der Verbrennungsvorgänge in Explosionsmotoren aufgenommen werden dürfen. Der Sinn von Forschung ist es eben "Chaos" zu strukturieren und damit erklärbar und vorhersehbar zu machen.

Falls Dir das zu theoretisch ist, dann frage Dich mal, was denn 99,9% der Forscher davon haben, daß sie den weltweiten Temperaturanstieg, der in den letzten 100 Jahren durch Messungen beobachtbar ist (einem Thermometer wirst Du doch wohl hoffentlich vertrauen) auch dem in den letzten 100 Jahren meßbar gestiegenen Kohlendioxid-Ausstoß in die Schuhe zu schieben.

Gruß

UGLY

hi männas,

na da haben wir ja mal einen echt intellektuellen disput! aber bitte bleibt sachlich, und belegt euch nicht.

das zertifikat ist schon interessant. dennoch sollte man demgegenüber ebenso kritisch sein wie den angaben des herstellers zu solchen werten wie höchstgeschwindigkeit, beschleunigung, bremsweg, kofferraumvolumen, verbrauch... die sind auch nach gültigen normen ermittelt, von mir und vielen anderen jedoch nie erreicht worden.

wer heute immer noch abstreitet (oder es einfach nicht wahr haben will), dass der weltweite co2- ausstoß (ebenso wie methan, stickoxide,...) nicht zur klimaveränderung beiträgt, der ist ein ignorant (im wörtlichen und/ oder übertragenen sinne).

natürlich geht die ganze klimadiskussion kopflastig in richtung auto, und der deutsche autofahrer soll mal wieder die welt retten. an die hauptursachen des anthropogenen (vom menschen verursachten) treibhauseffektes geht man eher zögerlich ran (warum wohl??).

verunsichert sind aber selbst die echten klimaexperten, weil es ähnliche veränderungen in der (erd)geschichte schon mehrfach (ohne zutun des menschen) gab. andererseits verringerte sich die temperatur sogar zu zeiten wirtschaftlicher booms!

außer der treibhaustheorie gibt es aber noch eine: nämlich, dass die erderwärmung mit unterschiedlichen periodischen sonnenaktivitäten (s. "sonnenflecke") verbunden ist (oder sein kann)...

wer weiß? ich nicht. und außerdem ist das ja hier kein "grünen- forum", und ich bin schon gar keiner!

also: lasst uns das (c- klasse-) auto- fahren noch genießen, solange wir es uns leisten können oder dürfen bzw. mit unserem gewissen vereinbaren können!

in dem sinne,

gruß, rainer

Zitat:

Original geschrieben von Ugly

 

Das hört sich fast so lustig an wie die Ergüsse des Weißen Hauses zu diesem Thema. Wenn Formeln und damit wissenschaftliche Forschung niemals auf komplexe chaotische (nicht choatische) Systeme angewendet werden dürfen, weil die daraus resultierneden Ergebnisse "hirnrissig und tatsachenverdrehend" sind, dann hätten niemals Forschungen zum Thema Aerodynamik oder Optimierung der Verbrennungsvorgänge in Explosionsmotoren aufgenommen werden dürfen. Der Sinn von Forschung ist es eben "Chaos" zu strukturieren und damit erklärbar und vorhersehbar zu machen.

Falls Dir das zu theoretisch ist, dann frage Dich mal, was denn 99,9% der Forscher davon haben, daß sie den weltweiten Temperaturanstieg, der in den letzten 100 Jahren durch Messungen beobachtbar ist (einem Thermometer wirst Du doch wohl hoffentlich vertrauen) auch dem in den letzten 100 Jahren meßbar gestiegenen Kohlendioxid-Ausstoß in die Schuhe zu schieben.

Gruß

UGLY

Grundlegend ist das richtig, allerdings hat man durch numerische Berechnung einer bestehenden Formel, nämlich der Navierstokes bzw Prandl Gleichung eine Lösung für Hydrodynamisch bzw. Aerodynamische Probleme. Im Normalfall baut man aber für Strömungen Modelle und schaut sich das ganze im z.B Windkanal an.

Wetter lässt sich hingegen nicht nachbauen, also wird versucht an jedem Ende eine physikalische Formel hinzuklatschen. Unteranderem die Boltzmannsche Strahlungsformel die in wirklich geradezu lustigem Zusammenhang verwendet wird (Besonders die T^4 abhängigkeit). Wer sich mit der Sache mal näher beschäftigt wird schon allein bei den Vereinfachungen der Modellrechnung hellhörig. Ein infenitesimales Volumenelement ist 64 Mio Kubikkilometer groß. Wer die mathematische Bedeutung von infenitesimal kennt und weiß wie sensibel sich chaotische Lösungen zeitlich entwickeln, dann wird schnell klar werden welch Lug und Trug hier vorsich geht, besonders weil das Komittee die Lösungen die auf niedrigere Temperaturwerte hinauslaufen kategorisch aus dem Rennen wirft, obwohl gerade die Werte interessant sind. Deuten die doch gerade darauf hin, dass die Modelle viel zu großen Streuungen unterworfen sind.

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