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Jetzt umsteigen auf Elektro, auch ohne Wallbox?

Themenstarteram 30. Dezember 2021 um 21:27

Da ich in den nächsten Monaten einen neuen fahrbaren Untersatz als Erstwagen benötige,

schwankt aktuell die Entscheidung zwischen einem gebrauchten Kleinwagen bis 10.000€ oder dem Leasing eines kleineren E-Autos mit genug Schnellladefähigkeit, z.B. Corsa-e.

Allerdings habe ich nicht die Möglichkeit zu Hause zu laden, da ich das Kabel über den Bürgersteig legen müsste, selbst wenn ich den Vermieter von einer Wallbox überzeugen könnte.

Fahrprofil ist meistens Pendeln zur Arbeit und zurück, ca. 15km eine Strecke.

Und am Wochenende 150-200km Autobahn, auf der 100-120 in der Region erlaubt sind.

Ab und zu auch mal kleinere Ausflüge bis 200km, bei Langstrecken, die selten sind,

würde ich ein Auto mieten.

Wohne vorstädtisch und Schnellladesäulen sind eher rar gesät.

Auf der Arbeit könnte ich immerhin mit bis zu 22kW laden.

Macht es so überhaupt Sinn?

Meine Hintergedanken sind natürlich, weniger der Umwelt zu schaden und auf der anderen Seite

die steigenden Benzinpreise.

Wenn ich mir einen gebrauchten Verbrenner kaufen und nach 2-3 Jahren wieder verkaufen würde,

könnte ich wohl arg ins Klo gelangt haben, da aktuell die Gebrauchtwagenpreise hoch sind

und Verbrenner an Beliebtheit verlieren werden. Fragt sich halt, wie schnell.

Wie würdet ihr an meiner Stelle entscheiden?

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3 Antworten

Wichtiger Grundsatz: Wenn du das Auto ohne größere Probleme laden lassen kannst wenn es steht, tue es auch. Allerdings wäre ich auf der Arbeit ggf. so nett die Ladesäule bei vollem Akku freizumachen. Ob man in dem Moment immer Zeit hat, ist so eine Frage. Das ist eine Sache zwischen dir und deinen Kollegen.

Habe in meinem Blog vor kurzem einen Kostenvergleich gemacht: https://www.motor-talk.de/.../...hev-verbrenner-beispiel-t7211739.html

Generell bin ich jemand, der wenn er ein Auto kauft, es nicht nach ein paar Jahren wieder verkaufen möchte. Mein aktuelles Auto (Verbrenner) ist >10 Jahre alt. Das will ich auch noch fahren bis ich ein E-Auto habe. Muss mal schauen, was der Chipmangel so mit den Preisen und den Lieferzeiten macht.

Du hast also z. B. auf https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/ nach Ladesäulen in deiner Gegend geschaut?

Ein Problem kann auch sein, dass bei gängigen Ladetarife nach 1-4h nach dem Start des Ladevorgangs noch eine Strafgebühr draufkommt, auch wenn du noch mit ordentlich Leistung lädst.

Tarife findest du z. B. in meinem Blog: https://www.motor-talk.de/.../...r-neue-tarife-2021-juli-t7125610.html

Wenn du dich tatsächlich längerfristig für ein E-Auto entscheidest, wirst du vermutlich mangels Lademöglichkeit daheim einen Tarif mit Grundgebühr und geringeren kWh-Preisen bevorzugen (bzw. auch je nach dem wieviel du tatsächlich bei deinem Arbeitgeber laden kannst), entweder vom Hersteller deines Fahrzeugs oder z. B. der entspr. Tarif von EnBW. Musst du dir durchrechnen, wenn du anhand der realen Abrechnungen deinen realen selbst zu zahlenden jährl. Verbrauch ermitteln kannst (gibt viele Tarife ohne Grundgebühr).

Man muss aber wie gesagt nicht warten bis der Akku richtig leer ist und auch nicht warten bis der Akku komplett voll ist. Hauptsache man hat genug Reserve bis zur übernächsten recht sicheren Lademöglichkeit.

Kannst du auf der Arbeit mit 22kW DC oder AC laden? Die meisten E-Autos können über AC max. 11kW. Schaue in die Angaben des Herstellers, wie lange das Laden im schlimmsten Fall dauern würde.

Bedenke beim DC-Laden, dass meisten spätestens ab 80% der Ladevorgang furchtbar langsam wird. In https://www.motor-talk.de/.../...schnell-wie-man-meint-2-t6919534.html habe ich Ladekurven verlinkt. Zumindest der e-208 (selbe Plattform wie E-Corsa) ist dort vertreten und sollte ähnl. sein.

Hyundai Kona und Kia E-Niro sind auch beliebte E-Autos. Mit großem Akku haben die AFAIK eine größere Reichweite als e-208/E-Corsa. Ladekurve müsstest du auch schauen.

Z. B. der Zoe ist einer der wenigen Kleinwagen, der 22kW AC kann und das sogar serienmäßig. Das ist ein Vorteil in "Ladeinfrastruktur-Randzonen" wo's keine DC-Lader sondern nur AC gibt, die meist 22kW haben. Allerdings ist der gerade wg. einem weggesparten Seitenairbag etwas in Verruf geraten. Außerdem ist DC-Ladung nur optional und viel lahmer als bei e-208/E-Corsa/Kona/E-Niro. Dafür hat er etwas mehr Reichweite. Es ist also am Ende eine Geschmacksfrage.

Wie wäre es 1-2 Wochen ein E-Auto für deinen persönlichen Praxistest unter deinen Randbedingungen zu mieten? -> https://www.motor-talk.de/.../...-auto-am-besten-schnell-t7039977.html

notting

PS: Deine Zeilenumbrüche sind irgendwie kaputt (immer wieder mitten im Satz wo's keinen Sinn macht).

Das Laden an der Arbeitsstelle sollte schon fast alles abdecken. Du musst da nur die Verfügbarkeit für dein Auto sicherstellen.

Ansonsten muss man für sonstige oder für Fernfahrten sowieso schauen, wo man nachladen kann und sich die entsprechenden Zugänge holen.

Würde aktuelle Angebote mit kurzer Laufzeit wählen, um Fahrzeuge und Bedarf kennzulernen.

Wenn du auf der Arbeit laden kannst, ist der Bedarf überwiegend gedeckt. Dann sollte möglichst in der Nähe deiner Wohnung eine Lademöglichkeit sein. Es gibt ja auch Feiertage, Brückentage und Urlaub. Da sollte der Tankvorgang auch möglich sein, wenn man abends mit fast leerem Akku nach Hause kommt.

Ansonsten spricht bei deinen Bedingungen alles für ein BEV. Förderung von 9570 Euro beim Kauf, keine Steuern, geringe Wartungskosten, preisgünstige Versicherungen und ein komplett entspanntes Fahren.

Ich benutze den e up überwiegend im Bereich bis 150 km. Das funktioniert sehr gut. Meine längeren Strecken sind über 700 km und weniger für ein Klein BEV geeignet.

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