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Erklärbär gesucht - bin interssiert an elektro aber null Ahnung:)

Themenstarteram 28. August 2012 um 10:51

Also ich hätte da mal paar fragen, ich schraube so ziemlich alles an meinen herkömmlichen PKW's selber, aber nun, da ich 30km zur Arbeit fahren muss und somit je nach dem schonmal rein Arbeitsweg auf bis zu 420km/Woche komme wenn ich Sonntags auch arbeiten muss, denke ich über die Anschaffung eines Elektroauto's nach...

 

Gefallen würde mir der Berlingo ganz gut, hab da grade auch n Angebot... hat gute 40tkm runter, wurde 2001 zugelassen aber 2006 wurden die Akkus wohl erneuert... nun stellt sich mir die Frage was sind das für Akku's (welche Spannung usw.) und wielange halten die? (also ich meine nicht pro ladung sondern wie oft kann ich sie laden und gibts da inzwischen vielleicht auch bessere für dieses Auto?)

und die Frage aller Fragen - Was Kost's??? also staplerakkus hab ich von 200-5000Euro gefunden:)

 

Nächste Frage wäre dann ob die 30Ps, verzeihung hier spricht man wohl eher von den 21KW:) überhaupt reichen in solch einem "großen" auto...

80km reichweite würde mir ja gut reichen, sofern der Akku das Winter wie Sommer leistet:)

 

Hab schon überlegt mal im Staplerbereich nach Akku's zu schauen und auch was gefunden aber ich weiß halt nicht was man da für Batterien braucht...

 

Wie werden die Dinger denn aufgeladen? also wenn dann will ich schon zuhause einstecken können:) aber bei dem den ich gefunden hab stand 6Stunden Ladezeit dabei, das kann man wohl nimmer an der Tanke absitzen oder:)?

 

was gibts denn sonst noch für Fahrzeuge außer dem Berlingo? Hybride wie der Prius sind mir nicht rentabel genug, die sind mit 5,1Liter Benzin angegeben,  da fahr ich lieber meinen Diesel weiter, brauch zwar 6,5 aber eben Diesel...

 

 

Danke euch für eure Beiträge!!

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11 Antworten

Da du "langstrecke" wohl ohne "Stop & Go" fährst lohnt sich kein Hybrid wie der Prius.

Wenn du keine Lademöglichkeit hast am Arbeitsort kann es im Winter sein dass du ohne Range Extender nicht mehr nach Haus kommst. Da dort die Reichweite keine 60km betragen wird und du wirst ja noch ein anderes Fahrzeug haben/brauchen wenn du mal weiter wegfähst was natürlich auch wenn es steht kostet. Zudem wirst du mit dem E-Auto eher ein Verkehrshindernis sein. Also Autobahn eher nicht zu empfehlen.

Bleibt somit LPG/Erdgas oder Diesel bei beidem würde ich 8% Preissteigerung beim Kraftstoffpreis mit einrechnen. Plus den Umbau oder Mehrpreis ab Werk den du zu zahklen hast und dann rechen es dir am besten SELBER aus. Denn nur die eigene Tabelle ist die wahre. Vorteil ist die günstigere Steuer. Aber wie gesagt selber mal nachrechnen ansonsten wird dir jemand seine Vorstellung schön rechnen

Du bist hier genau richtig. Nutze bitte mit variablen Schlagworten die Suchfunktion SuFu.

Grüße

Hellmuth

Zitat:

Original geschrieben von Jones1507

Also ich hätte da mal paar fragen, ich schraube so ziemlich alles an meinen herkömmlichen PKW's selber, aber nun, da ich 30km zur Arbeit fahren muss und somit je nach dem schonmal rein Arbeitsweg auf bis zu 420km/Woche komme wenn ich Sonntags auch arbeiten muss, denke ich über die Anschaffung eines Elektroauto's nach...

 

Gefallen würde mir der Berlingo ganz gut, hab da grade auch n Angebot... hat gute 40tkm runter, wurde 2001 zugelassen aber 2006 wurden die Akkus wohl erneuert... nun stellt sich mir die Frage was sind das für Akku's (welche Spannung usw.) und wielange halten die? (also ich meine nicht pro ladung sondern wie oft kann ich sie laden und gibts da inzwischen vielleicht auch bessere für dieses Auto?)

und die Frage aller Fragen - Was Kost's??? also staplerakkus hab ich von 200-5000Euro gefunden:)

 

Nächste Frage wäre dann ob die 30Ps, verzeihung hier spricht man wohl eher von den 21KW:) überhaupt reichen in solch einem "großen" auto...

80km reichweite würde mir ja gut reichen, sofern der Akku das Winter wie Sommer leistet:)

 

Hab schon überlegt mal im Staplerbereich nach Akku's zu schauen und auch was gefunden aber ich weiß halt nicht was man da für Batterien braucht...

Bei solch alten Elektroautos sollte man drei Dinge beachten:

 

  • Welche Batterien sind für das Fahrzeug notwendig und wie teuer sind diese in der Anschaffung.

 

  • Gibt es noch Ersatzbeschaffungsmöglichkeiten für die Steuer- bzw. Ladeelektronik beim Hersteller bzw. wer kann diese reparieren. Schäden sollen hier möglich sein.

 

  • Diese alten Akkus halten nicht ewig und verlieren schnell an Leistung. Man sollte im Internet Erfahrungen googlen und entsprechend bewerten. 

 

Ich hatte die Kostenbilanz mal für ein paar solche Elektroautos durchgerechnet (Twike, Peugeot, etc.), und war aufgrund der schnell kaputten Batterien bei Kilometerkosten angelangt, die das ökonomisch unrentabel erschienen ließen.

Themenstarteram 29. August 2012 um 9:40

Okay, vielen Dank schonmal... Lademöglichkeit im Geschäft wird schwierig werden weil Großkonzern und da bekommt man nicht so einfach ne extrawurst aber es ist auch nicht ausgeschlossen... vielleicht werbung auf die Karre als gegenleistung:)

Der Berlingo war nur ein Beispiel, weil er eben zumindest von der Karosse her ganzjahrestauglich wäre und die anderen Teile (lenkung, achsen, schalter, reifen usw. usw.) gängig wären was eben auch ein Kostenfaktor ist, wenn man so n sonderteil hat von dem nur paar 100 gebaut wurden, dann kostet auch ein Querlenker oder ne Frontscheibe gleich viel mehr...Gibts alternativen?

Autobahn hab ich nicht zu fahren nur landstraße und 5 Ortschaften zu durchfahren aber das ich da eher der Bremsklotz bin hatte ich befürchtet...

 

Also ich hab von der ganzen Elektrik nicht sooo viel Ahnung...könnte man denn nicht in den Berlingo ne etwas stärkere und länger haltende, sprich modernere Batterie einbauen?

Was für batterien sind den da so drin, kennt sich da jemand bissl  besser aus wieviel Volt usw.?(damit ich mal mit Staplerbatterien vergleichen kann die ja auch ne ganze weile halten und ordentlich Leistung bringen müssen... Platz wäre im Berlingo ja genügend vorhanden:)

 

Im Mobile steht übrigens grade noch n alter VW T2 drin der wohl auch irgendwie elektrisch angetrieben wurde.weiß da wer was drüber??

 

Ich weiß die Batterien sind teuer aber mal so grob überschlagen: ich fahre ca. 25-30tkm, mein auto braucht schon ca. 7l, was bei 1,50Euro dann 10,50 Euro reine Dieselkosten bedeutet pro100km.

wenn nun 300x10,50 angenommen wird so sind das pro Jahr 3150Euro, das wäre dann schon ne Summe, denn steuern und Versicherung sind bei nem Diesel auch höher und für das Geld könnte ich dann noch einige male den Stecke rein stecken:)

 

 

schau doch mal bei Wiki nach beim i MiEV steht doch schon einiges...

 

und denk dran du kannst das E-fahrzeug nur begrenzt nutzen im Winter geht die Reichweite auch stark in die Knie und bei -20°C hast dann eh verloren. Eine neue Batterie für so ein Auto kostet auch ne stange geld vorallem da man von den ladezyklen sehr begrenzt ist. Wenn es dumm lüft kannst du sie vielleicht 1000mal laden dann wird ne neue fällig

günstige alternative ist umziehen und mit dem rad fahren kostet auf dauer am wenigsten.

Rechne mal mit 22 kWh für 100 Km.

Die kWh kostet 25 Cent.

Das gegen die Investition gerechnet.

Aber siehe SuFu :)

Themenstarteram 31. August 2012 um 11:27

hmmm...mal angenommen das sich der Mehrpreis in der Anschaffung durch das was ein E-Auto an Steuern und Versicherung sowie wartungen am Motor(ölwechsel etc.) auf dauer relativieren würde, dann spare ich gut 1500 Euro im Jahr mit Elektro oder? weil 0.25Euro/kwh x 22kwh/100km x 300(weil 30tkm) macht dann auch 1650Euronen oder??? meine Kraftstoffkosten von 3150 im Jahr mit Diesel sind somit 1500Euro höher...

 

1000x laden heißt aber ca. 3 Jahre dann is schluss:/ das heißt wenn die Batterie dann mehr als 4000Euro kostet dann fahr ich lieber mit solider Fahrleistung ganzjährig, auch mal mit Anhänger und auch mal weiter und schneller - das ist mir dann 500 Euro wert... und wenn wir mal ehrlich sind, es wird nicht nur das Benzin teurer werden....

und was den Umweltsapekt angeht: der "grüne" Strom ist auch nicht soooo grün wie manche meinen, ich arbeite gelegentlich auf einer Biogasanlage als Fahrer und weiß wieviel Diesel, wieviel Reifen und wieviel abwärme dabei entsteht bis der angeblich ach so "grüne" Strom

dann aus der Steckdose kommt- Auch bei solarzellen und Windenergie entstehen in der Produktion unmenegen Umweltschädliche nebenprodukte aber die Energie ist wenigstens nach Installation dann "grün" ... nur die Mengen Strom die man bräuchte um e autos durchzusetzen sind derzeit ohne AKW nicht vorhanden denke ich.

Für 4000 € bekommst Du keine Batterie.

1000 Entladungen schaffen nur wenige und teure Batt.

Themenstarteram 1. September 2012 um 10:19

also elektroauto nicht wirklich sparsam?  - Schade... :(

Auch noch in die Rechnung gehören natürlich so Dinge wie:

Was kostet die Versicherung? Was kostet die Wartung? Was zahlst du an KFZ-Steuer?

Bei den 1000 Ladezyklen ist zu beachten, dass die Batterie danach keineswegs defekt ist. Vielmehr fällt die maximale speicherbare Leistung bis dahin auf ca. 80% des Nennwertes ab. Das bedeutet man kommt dann statt 80 km nur noch 64 km weit. Das kann, muss aber nicht zur völligen Unbrauchbarkeit für den Einzelnen führen...

Mit deinen 60km Arbeitsweg pro Tag liegst du daher in der Tat nicht so günstig. Da wäre interessant bzw. einmal durch Probefahrt zu ermitteln, wie weit du mit dem gewünschten Auto tatsächlich kommst. Das hängt nämlich (wie bei allen Antriebskonzepten) stark mit dem Profil deiner Strecke zusammen... und deiner Fahrweise...

Sorry, dass ich dieses Thema hier ausgrabe, es scheint aber noch nicht aufgelöst zu sein. Ich fahre momentan einen elektrischen Berlingo Bj. 2005 und kann dir hier folgendes berichten.

Akku:

- verbaut sind 27 NiCd Akkus Typ Saft STM, 6V, 100Ah = 162V und 16,2 kWh Kapazität, das reicht für 100 km

- die NiCd Akkus sind nicht wartungsfrei, aller 3.000 - 5.000 km muss eine Wasserwartung durchgeführt werden, da sie wie Bleibatterien ausgasen

- NiCd Akkus halten bei entsprechender Pflege ca. 10 Jahre, teilweise sogar noch länger bei nur geringem Kapazitätsverlust, Vorteil beim Berlingo: hohe Spannung und damit niedrige Ströme, das schont die Akkus

- Ersatzakkus sind neu unverhältnismäßig teuer (ca. 300 Euro je Block), die Umrüstung auf Lithium mit BMS ist nicht mal unbedingt teurer, gebraucht kostet der Satz NiCd immer noch zwischen 3.000 und 4.000 Euro bei unklarem Zustand

- weiterer Nachteil bei NiCd: Memory Effekt, die Akkus sollten möglichst leer gefahren werden, bevor sie wieder aufgeladen werden, der Memory Effekt lässt sich aber vollständig beseitigen

- mit 350 kg Gewicht sind die NiCd Akkus alles andere als leicht

- Ladedauer an normaler 230V Schuko Steckdose beträgt ca. 8-10 Stunden

Motor:

- 28 kW Gleichstrommotor (der Saxo hat 21 kW)

- Beschleunigung 0-30 km/h sportlich, 30-70 km/h ganz gut (angegeben mit 8,2 Sekunden von 0 auf 50 km/h) und das trotz 1.450 kg Leergewicht

- Höchstgeschwindigkeit laut Tacho 110 km/h, real wohl um die 95 km/h, das reicht um auf der Autobahn im LKW Verkehr mitzuschwimmen

- der Motor ist nicht wartungsfrei, ca. aller 30.000 km müssen die Kohlebürsten getauscht werden

Vorteile:

- gute Ersatzteilversorgung am Gebrauchtmarkt

- gebrauchter elektrischer Berlingo ist schon für 5.000 Euro zu haben

Ich finde der Berlingo macht seine Sache gut, aber ein Elektroauto zum Geld sparen zu kaufen ist sicher nicht der überzeugenste Grund. Tatsächlich fallen auch hier recht hohe Kosten an, individuelle Mobilität ist und bleibt eben ein Luxus. Und vergiss bitte die Idee mit den Staplerakkus, diese sind elendig schwer und meistens aus Bleibatterien bestehend. Und passen auch schon von den Abmaßen nicht in den Transporter.

Mögliche Alternativen schaust du dir bitte mal im Kleinanzeigenmarkt des elweb an (www.elektroauto-forum.de), da gibt es ein paar interessante Modelle. Z.B. einen Think PIV4 / A266 auf Seite 3 für unter 10.000 Euro mit wartungsfreier Siemens Antriebstechnik. Dafür ist beim Think die Ersatzteilversorgung nicht so gut.

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