Jaguar XF x250 Facelift KAUFBERATUNG

Jaguar XF 1 (X250)

Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Jaguar XF (Limousine).
Habe zwei Angebote bekommen:

1. Ein Jaguar XF 3.0 V6 hat 72.000 Kilometer, von einem Jaguar Vertragshändler in Berlin. Approved Garantie ist mit enthalten. Gute Ausstattung, 2. Hand. Preis 20.200€

2. Ein Jaguar XF 3.0 V6 hat 178.000 Kilometer, von einem freien Händler in Berlin. Garantie für 12 Monate. Gute Ausstattung, 2.Hand Preis 14.500€
Beide sind aus dem Jahr 2015.

Ich weiß, dass die Dieselmotoren locker seine 200.000 Kilometer Knacken können.
Aktuell habe ich 21.000€. Wenn ich mich für Option 1 entscheide, habe ich nur 1.000€ für allfande teure Reparaturen.
Wenn ich mich für Option 2 entscheide, habe ich ca. 7.000€ auf dem hohen Kante, und kann somit Reparaturen easy begleichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich bei Option 2 mehr in der Werkstatt stehe und es teuer werden kann, ist definitiv höher. Für welche Option würdet ihr euch entscheiden?

Jeden Monat kann ich ca. 300€ zu Seite legen für Reparaturen und Verschleiß. Im Jahr als 3.500€! Reicht das oder ist es doch zu wenig? Was ist eure Meinung?

Ps: Ich weiß, dass der 2.2 deutlich besser als der 3.0 V6. Aber 200 PS sind für mich wenig, daher sollte der kräftigere Motor ran! 😉 lg

106 Antworten

8,5l ist echt heftig, ich fahre meine 3l V6 kombiniert mit 5,7. Stadtverkehr liege ich bei 7.

Ja ZF ist schon Mal eine Ansage. Die 2.2 sollen wirklich sehr "nageln" und auch einen hohen Verbrauch haben. Das sehe ich auch an deinem Beispiel. Weshalb ich dann doch ehr zum V6 Diesel tendiere

Du meinst aber Diesel und nicht Benziner ;-)

Hallo,
ich war heute auf der BAB unterwegs. Davor war alles in Ordnung. Als ich die Ausfahrt genommen habe, habe ich bemerkt, dass die Lenkung schwergängig geworden ist, vorallem unter 60 km/h.
Ich denke, die Servolenkung ist ausgefallen.
Servoölstand ist perfekt.

Vor paar Tagen merkte ich, wenn man die Lenkung im stand bewegt, dass da so ein sürrendes Geräusch aus dem Motorraum kommt. Dazu hört sich der Motor etwas anders an, als ob die drehzahl sinkt und steigt, sobald man die Lenkung im stand bewegt.

Wenn ich auf der Autobahn bin, oder in der Stadt die Spur wechsele (also nur leichte lenkbewegungen habe), läuft alles wie immer.
Beim Abbiegen, im Kreisverkehr und besonders beim einparken merke ich stark, dass die Lenkung schwer funktioniert. Man muss mit beiden Händen lenken.

Vor zwei Wochen hatte ich ein Unfall, indem ich mit 20 km/h gegen ein Bordstein geknallt bin.
Felge war zerkratzt, Reifen usw. In Ordnung, laut Jaguar!

Was kann die Plötzliche fehlende Lenkung nun sein? Lg

Klingt nach kaputter Servopumpe (auf Grund des surrender Geräusches). Wenn du so schnell gegen den Bordstein gefahren bist, solltest du die Spur noch mal prüfen lassen

Ähnliche Themen

Hi,
danke für dein Kommentar. Das wäre auch mein Verdacht. Ich poste morgen mal ein Video, wie es sich anhört, dann kann man es sicherlich besser beurteilen. :-)
Wisst ihr vielleicht, ob der Jag 2.2 D mit 200Ps eine elektrische Servopumpe oder eine normale Servopumpe via Riemen hat?

Hallo Forum,
ik bins! Mein Jaguar XF 2.2D habe ich nun seit fast 5 Monaten. Bin 15.000 Kilometer seit Kauf gefahren.
Eine Getriebespülung (empfohlen euerseits) wurde auch schon durchgeführt. Das Getriebe schaltet leider immernoch nicht sauber, laut Jaguar "Normal".

Mir sind viele Kleinigkeiten aufgefallen, die nach mehrere Probefahrten mit verschiedenen XF als normal anzusehen sind. Da waren aber auch zwei Sachen, wo ich mich frage, ob es wirklich normal ist:

- Bei 1000U/min bis 1300U/min vernehme ich, wenn es leicht bergauf geht und ich dabei beschleunige ein nerviges Brummen/Vibration. Über 1300U/min beschleunigt er wieder ruhig. Unabhängig von der Gaspedalenstellung und im kalten und warmen Motorzustand.

- Wenn das Getriebe bzw. das Auto/Motor kalt ist (über Nacht in der Garage) und ich losfahren will, starte ich den Motor, warte 20 Sekunden, will dann von P (Parkmodus) auf D (Drive) schalten. Nachdem ich geschalten habe, dauert es zwei Sekunden, bis das Getriebe wirklich auf D geschalten hat. Erst dann kann ich losfahren.
Wenn der Motor warm ist und ich von P auf D schalte, dann schaltet er auch sofort und ohne Gedankensekunden auf D.
Wie gesagt, Getriebespülung wurde gemacht.

Kann mir jemand hier weiterhelfen und seine Erfahrung u. Meinung kundtun? Danke!
Liebe Grüße

Zitat:

@mynewcar schrieb am 01. Jan. 2023 um 21:35:08 Uhr:


- Bei 1000U/min bis 1300U/min vernehme ich, wenn es leicht bergauf geht und ich dabei beschleunige ein nerviges Brummen/Vibration

Hallo, ich habe zwar einen x260 30d, aber als ich den Neu hatte, waren da auch allerlei Schnarrgeräusche, Brummgeräusche. Besonders hörbar in der Auffahrt in meine Garage rein. Von allen Seiten Wände, die die Geräusche noch verstärkt haben. Ich habe dann auf einer Hebebüne alle Hitzeschutzbleche und Unterbodenverkleidungen kontrolliert, abgeklopft. Alles was nur andeutungsweise locker war, blechern klang hab ich so gebogen, dass das jeweilige Blech nur noch dumpf klang, genug Abstand von anderen Teilen hatte. Teilweise hab ich bei den Unterbodenverkleidungen noch Gummischeiben unter die Plastikdübel gemacht. Ganz schlimm waren die Hitzeschutzbleche an den Turbos. Die lagen teilweise irgendwo an und haben die Vibrationen dann auf die Karosserie übertragen. Seitdem ist es deutlich ruhiger.

Vielleicht ist das ja auch ein Ansatz für Dein Problem. Können natürlich auch die Motorlager, die Blechummantelung der Abgasschalldämpfer, Partikelfilter etc. sein. Vielleicht ist irgendwo ein Schweißpunkt lose, dann vibriert dieses Blech auch....

Hallo,
danke für den Ansatz. Echt interessant. Könnte dann auch bei mir dir Ursache sein.
Aber ich hätte auch gedacht, dass es vielleicht normal wäre, dass ein 4 Zylinder Dieselmotor bei niedrigen Drehzahlen (unter 1300U/min und im hohen Gang) anfängt zu brummen und zu vibrieren.

Das heißt, dass es definitiv nicht normal ist - oder?
@Js_67
Dein XF, 30d, ist ja der 3 Liter 6 Zylinder, oder? Die sind ja deutlich ruhiger als ein 4 Zylinder, was meinst du?

Ich denke dass ein 4-Zylinder (ohne Ausgleichswellen) deutlich mehr Massenkräfte 2.+3. Ordnung hat und damit unruhiger läuft. Bei niedrigen Drehzahlen werden vor allem beim Diesel Resonanzen erzeugt, die andere Bauteile zum Schwingen anregen. Jetzt gilt es diese Bauteile zu identifizieren und wenn möglich dieser Erregung durch den Motor zu entziehen. Ein 6-Zylinder ist in Bezug auf die Massenkräfte schon ruhiger. Trotzdem entstehen Resonanzen sobald die Schwingungsamplituden von zwei Bauteilen synchron laufen, sich überlagern. Um das zu unterbinden werden z.B. Träge Massen in Form von Gewichten zum Beispiel an Schalldämpfern verbaut. Das Brummen nervt mich halt auch deshalb versuche habe ich versucht so viel wie möglich zu eliminieren. Ist aber nicht überall machbar. Auch eine zusätzliche Aufhängung eines vibrierenden Rohre kann helfen es zu entkoppeln.
Zu Deiner Frage ob das normal ist, ja, normal ist das schon, es ist eher die Frage ob es Dich nervt oder nicht. Ich denke da gibt es auch Toleranzbedingt bei jedem Fahrzeug unterschiedliche Ausprägungen. Was bei dem Einen gerade nur so leichtes Vibrieren erzeugt, ist beim Nächsten ein unangenehmes Brummen. Ich hatte z.B. einen Ford Mondeo, TDCI 4-Zyl. 2l 130PS. Dort waren die Gummielemente einer Halterung eines Ladeluftmetallrohres durchgescheuert. Der Halter hatte Kontakt zum vorderen Achträger / Hilfsrahmen. Das verursachte die gleichen Brummgeräusche im untertourigen Bereich wie Du Sie beschreibst. Neue Gummis rein, Problem gelöst.
Schwierig wird es meist, das Bauteil zu ermitteln, welches angeregt wird und die Brummfrequenzen erzeugt.
Und natürlich können die angeregten Bauteile über lange Sich auch beschädigt werden. D.h. ein Halter der ständig in Schwingung versetzt wird kann über die Jahre Risse bilden und brechen.

Hey,
vielen Dank für deine kompetente, gute und ausführliche Antwort.
So wie du es beschrieben hast, habe ich mir es schon gedacht. Mich nervt das, aber mittlerweile habe ich mich schon daran gewöhnt 😁

Heute habe ich noch einen Jaguar XF 2.2D probegefahren. Da muss ich sagen, dass die Vibrationen/Brummen in dem Drehzahlbereich genau so stark ist wie bei mir.
Meine Sorge war es, dass der Motor intern ein Problem hat. Aber da dieses Brummen auch andere XFs haben, und du mir eine gute Antwort gegeben hast, hacke ich das Thema als normal ab und fahre beruhigt weiter. Vielen Dank!

Bitte nicht hacken, das tut weh 😉...

Aber habe ich dir am Anfang schon gesagt. Der PSA Diesel ist ein Traktor, dafür aber ein echter Langläufer.

Oh, habe mich vertippt. 😁

Da hast du recht. Genau deshalb war es der 2.2D und nicht der schlechte 3.0D. 🙂

Ich habe es bis heute nicht bereut, die kleine Maschine zu kaufen. @sPeterle hat mir die Augen geöffnet, als ich den XF gekauft habe. Sonst wäre ich mit Sicherheit mit dem 3.0 D bereits liegen geblieben. 😁

So schlimm ist der 3.0D auch nicht. Mein 3.0DS Baujahr 2013 hat jetzt 230.000 km auf dem Tacho. 100.000 km habe
ich selbst seit 2018 drauf gepackt. Leider sind die Ventildeckel gerissen. Das ist eines der Probleme bei dem Motor.
Durch schlechte Verfügbarkeit musste ich Chinesen-Teile einbauen lassen. Die gingen dann nach 12 Monaten wieder hopps. Mit den Originalen ist jetzt hoffentlich Ruhe. Dann ging der Ladelufkühler und der Generator kaputt. Beides auch keine unbekannten Probleme.
Dann haben Steuergeräte immens Zicken gemacht. Wenn ich das alles bei Jaguar hätte machen lassen, wären so ca
8000-10.000 EUR fällig gewesen. So bin ich mit einiger Eigenleistung und einer guten freien Werkstatt mit 3000 EUR hingekommen. Inklusive Material. Und natürlich mit guter Unterstützung aus England durch einen Programmierer.
Auch wenn das Auto schön ist, noch einen Jaguar werde ich mir nicht anschaffen. Ich bin sehr enttäuscht von der Verarbeitungsqualität. Es klappert im Schiebedach (Job für diesen Frühling :-) ), die Heckklappe hat grauenhafte Spaltmaße (Da gehe ich noch mal dran :-) ), die Steuergeräte sind sauempflindlich und der Jaguar Service hier ist grauenhaft. Mit Laptop und Software kannst du dir selbst gut helfen.
Der Motor selbst hat für mich keine ungewöhnlicheren Probleme als andere Maschinen anderer Hersteller. Und auch bei BMW und Mercedes gibt es Leute, die 4 Austauschmototen auf den ersten 100.000 km haben. Prozentual vermutlich genauso viele, wie bei Jaguar. Jaguar verkauft halt vom XF nicht die Masse.
Du kannst heute mit jedem Auto Glück oder Pech haben.
Der 3.0D mit 275 PS ist eine nette Maschine. Der XF Sportbrake allerdings deswegen keine Sportskanone. Dafür ist das Fahrwerk auch zu weich. Ist ein nettes Gefährt für Leute mit Geld ODER mit Spaß&Können am Selberschrauben.
Empfehlen kann ich allerdings keinen Jaguar. Mein nächster wird wohl eher ein Volvo oder ein Mercedes. Angesichts der Welt-Entwicklung, habe ich mich entschieden, den 3.0D noch eine ganze Weile zu fahren. Eventuell müssen wir alle wieder auf Kutschen umsteigen :-) .

Gruß
Dirk

Danke für deine Meinung und deinen tollen Erfahrungsbericht. Ja, wie überall, man muss es nicht verallgemeinern. Nur weil 10 von 100 angebotene 3.0 D ein Motorschaden hat, heißt es noch lange nicht, dass alle weitere 90 3.0D auch einen Motorschaden erleiden.
Aber der 2.2D hat im Gegensatz zu 3.0D vielleicht nur 2 von 100 Motorschäden.

Meine Ansicht.
Liebe Grüße

Was mich so ein bißchen wurmt, ist die Tatsache, dass zwar alle (auch die kompetenten hier im Forum) auf dem 3L Diesel rumhacken. Aber wenn ich frage, welches Teil denn im Vorauseilenden Gehorsam frühzeitig verstärkt werden soll, damit es eben ein langlebiger Motor ist, der Problemlos seine 500t KM schafft, weiß es keiner.
Zum Glück gibt es aber auf Mobile viele Langläufer, welche immer noch mit dem ersten Motor viele hundert Tausend KM ohne Probleme runter gerockt haben. Vielleicht hält mein Motor auch.

Deine Antwort
Ähnliche Themen