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J.D. Power Kundenzufriedenheit 2008

Themenstarteram 21. Juni 2008 um 14:51

Wie auch immer man dazu steht, die Ergebnisse der jüngsten Zufriedenheitsumfrage sind erschienen. Lesbar z.B. hier oder in der aktuellen AB.

Interessant der Kommentar zum Corolla Verso: "Der Van erntet erneut Lob bei Service und Kosten, schneidet bei der Qualität aber nur befriedigend ab - doch seine Verfolger werden diesbezüglich noch stärker kritisiert."

Grüße

eciman

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62 Antworten

Na komm, zwischen Vectra und Signum gibt es schon noch einen kleinen Klassenunterschied, auch wenn Dir das (als Vectra-Fahrer) nicht so sehr schmecken mag ;)

Guten Tag,

bin hier neu, aber möchte auch mal mein Senf zum besten geben...

Zunächst einmal fahre ich selbst einen Citroen und hätte der Studie zufolge keinen Spass an meinem Auto...

Was mich an der Studie stört ist dass es viel zu wenig Leute befragt werden.

Konkret würde mich interessieren - wie viele Leute wurden denn beim Toyota Prius, Honda Civic etc. befragt. Angenommen es waren nur 100 Leute und beim Golf 6 waren es aber 5000 - dann kann man die Ergebnisse ja gar nicht miteinander vergleichen.

Je mehr Leute letztlich abstimmen, desto aussagekräftiger wäre der Wert. Wenn aber nur 10 Leute befragt werden

und das Urteil sieht wie folgt aus:

2 x Note 1

5 x Note 2

2 x Note 3

1 x Note 6

dann habe ich eine Durchnittsnote von 2,4. Ein Jahr später wechselt einer derjenigen, der eine 3 vergeben hat, zu einer 6, weil er einen Monat vor der Umfrage sich mit seiner Werkstatt geärgert hat; schon hat das gleiche Modell im nächsten Jahr nur noch eine Note von 2,7. Und 0,3 wären ja in diesem Vergleich eine ganze Menge.

Wenn man sich das ganze auch über die Jahre hinweg anschaut, dann fahren manchen Modelle richtige Zick-zack-Kurven, die meine These scheinbar untermauern. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum das gleiche Modell teilweise von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich bewertet wird.

Zudem findet die Umfrage wirklich viel zu früh nach Kauf eines Autos statt. In den ersten 2 Jahren hat fast noch keiner Probleme mit seinem Auto und wenn, dann läuft es wohl meist auf Garantie. Und eine Reparatur auf Garantie verärgert die Leute nicht so sehr wie eine die sie selbst bezahlen müssen...

Für mich ist die Umfrage aufgrund der beschriebenen Schwächen zumindest mit Vorsicht zu geniessen.

Zitat:

Für mich ist die Umfrage aufgrund der beschriebenen Schwächen zumindest mit Vorsicht zu geniessen.

Gefällt mir die Einstellung ;) Eine Umfrage oder Statistik ohne Schwächen gibt es nicht. Wobei es sicherlich sehr unsinnige (TÜV-Report z.B.) gibt und eben nicht ganz soo unsinnige (ADAC). Zwischen den Zeilen zu lesen ist dabei aber nie verkehrt :)

Zitat:

Wenn man sich das ganze auch über die Jahre hinweg anschaut, dann fahren manchen Modelle richtige Zick-zack-Kurven, die meine These scheinbar untermauern. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum das gleiche Modell teilweise von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich bewertet wird.

Naja, oft kommen facelifts oder neue Modelle dazwischen, die aber namentlich nicht in die Statistik eingehen. Ebenso kann es sein, dass z.B. urplötzlich diverse Autos anfangen zu rosten nach 1-2 Jahren, was die Statistik dann recht sprungartig ändern dürfte. Wirklich alle Faktoren bei einer solchen Umfrage zu berücksichtigen dürfte unmöglich sein, aber stellenweise sind sie eben aussagekräftig.

Zitat:

Je mehr Leute letztlich abstimmen, desto aussagekräftiger wäre der Wert. Wenn aber nur 10 Leute befragt werden

und das Urteil sieht wie folgt aus:

2 x Note 1

5 x Note 2

2 x Note 3

1 x Note 6

So gut kenne ich die Studie nicht, dass aber "nur" ca. 100 Fahrzeuge aufgelistet sind deutet schon darauf hin, dass eine Mindestzahl an Stimmen nötig ist. Zudem werden die Umfragebögen immer nur in begrenzten Mengen an die Händler herausgegeben so weit ich weiß. Das die Studie also zu 99% aus Golffahrern besteht darf man also stark bezweifeln ;)

Ich finde z.B. diese Grafik ganz interessant:

http://www.thetruthaboutcars.com/wp-content/uploads/2009/03/vds_1.jpg

Der ADAC ermittelt in etwa 0,1-50 Pannen/1000 Fahrzeuge. Laut der obigen Aussage/Statistik gibt es aber z.B. bei VW 260 Probleme/ 100 Fahrzeuge. Das ist schon eine recht heftige Diskrepanz und zeigt eigentlich ganz schön wie klein der Anteil an Defekten/Fehlern ist, die zum liegenbleiben des Fahrzeugs führen.

Bei J.D. Powers stellt sich dann aber wieder die Frage danach, was ein "Problem" ist und was als solches gilt.

Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen ;)

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