Ist ADAC Mitgliedschaft schon mal sinnvoll für euch gewesen?
Hi,
ich denke darüber nach, beim ADAC Mitglied zu werden. Was ich nicht rausfinden konnte, war ob die aulands-mitgliedschaft auch eine Krankenversicherung beinhaltet (<-- das ist eine Frage)
Was sind eure erfahrungen mit dem ADAC? Die zeitung hat ein bisschen viel Werbung in letzter zeit ;-)
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von dreadkopp
w124 300 CE ölwanne aufgerissen. statt mich nach hause zu schleppen, in die nächste werkstatt (ziemlich die gleiche entfernung). an diese dreisten kackschweine (Autohaus HEISE in Köthen) hab ich im endeffekt mein coupe verloren.
Auch wenn Du nicht zufrieden mit der betreffenden Werkstatt warst: Unterlasse diese Fäkalsprache - ist ja widerlich!
59 Antworten
Ich bin Plusmitglied mit Partnerschutz und habe schon mehrfach davon profitiert.
3 Mal abschleppen und 3 mal Hilfe vor Ort, eigene oder geliehene Fahrzeuge.
Von toter Batterie bis Getriebeschaden war alles dabei, bei meinem 124 war es lediglich eine defekte Kraftstoffpumpe, die hat mich dafür allerdings Nerven gekostet bis sie diagnostiziert war. Da hatte ich den Wagen gerade erst übernommen und nahezu keine Ahnung, nach 6 Jahren kann ich nur noch drüber lachen und mich über die Unfähigkeit so mancher Fachleute wundern.
2X ADAC, zwei mal Werstatt, zweimal nichts gefunden. Immer wenn der Motor richtig warm wurde fing er an kein Gas anzunehmen und u stottern, erst bei140km/h bis es irgendwann nur noch mit 40km/h über den Pannenstreifen ging. Wenn der ADAC dann nach einer Stunde da war lief wieder alles. Zu der Zeit bin ich zwischen Berlin und Hamburg gependelt und habe dann vei der dritten Fahrt 6 Stunden gebraucht weil ich immer längere Pausen gemacht habe, wusste ja das keiner den Fehler findet. In Hamburg dann endlich nen Mercedes Spezi gefunden der den Defekt sofort in der mechanische Kraftstoffpumpe diender Vergaser ja hat vermutet hat.
Allein der Transport von der A24 auf halben Weg nach Berlin waren drei Jahresbeiträge.
Jemand der einen schlecht gepflegten und gewarteten Wagen fährt und wissentlich, das vorprogramierte Risiko liegenzubleiben in Kauf nimmt und auf dem Rücken der Gemeinschaft austragen lässt, gehöhrt meiner Meinung nach ausgeschlossen.
Gruß
An den TE: den Umfang eine ADAC Mitgleidschaft/Plus-Mitgliedschaft kannst Du detailiert und am Besten unter www.adac.de nachlesen. Ich weiss es nicht auswendig, aber u.a. sind auch solche Sachen wie Krankenrücktransport etc inkludiert. Wie gesagt, müsste ich nachsehen, kannst Du ja dann direkt selbst machen.
Der ADAC biete auch umfangreiche Versicherungslösungen, u.a. AuslandsKV, also einfach mal gucken.
Zum ADAC:
Ich habe den Führerschein nun 22 Jahre und seit Beginn bin ich auch ADAC Mitglied. Ich muss sagen, div. Male hatte ich den ADAC benötigt, sei es ein abgebrochener Radbolzen, eine Unfall im Ausland, Panne im Ausland und div. Pannen im Inland (Batterie kaputt, etc), ich bin bisher immer (1) sehr zuvorkommenden, (2) relativ zügig und (3) kompetent behandelt worden. Ich werde dem ADAC treu bleiben. Vielleicht ein Beispiel in Sachen Mercedes MobiloLife vs. ADAC: Es war ein Unfall auf der Strasse, der Verkehr musste teilweise über den Gehweg ausweichen, bei meinem vormaligen w211 ist dabei die Reifenflanke bei der Auffahrt auf den Gehweg "geplatzt", sprich es war ein riesiger Riss ind er Reifenflanke. Weiterfahrt unmöglich, Reserverad gibts ja keines, also Abschlepper. Natürlich Freitag Abend. Wagen immer in der Inspektion gewesen, habe ich beim Daimler angerufen. Beim Warten auf den Abschlepper habe ich mir dann mehr zufällig in dem kleinen Heftchen durchgelsen, was ganz genau diese MobiloLife abdeckt und zu meinem Erschrecken festgestellt, dass in solchen Fällen der Abschlepper zwar organisiert wird, ich aber dafür bezahlen muss. Hektisch Daimler angerufen und den ADAC beauftragt, Ergebnis: null Kosten, der Abschlepper war im Endeffekt eh der gleiche. Auch ja, Leihwagen gabs vom ADAC bis Montag ebenfalls.
Will sagen, es gibt viele alt. Angebote, man muss aber den tatsächlichen Umfang sehr, sehr genau prüfen, damit man dann im Fall der Fälle nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Genau diese Befürchtung muss man mE aber beim ADAC nicht haben!
Aber wer natürlich nur alle 20 Jahre Bedarf hat, der bezahlt mit den gesparten Beiträgen lieber einmalig den Abschlepper. Wer aber in Thailand mit einem Schlaganfall sitzt, der ist froh, wenn er über den ADAC sein Problem gemanagt bekommt, diese Hilfe ist unbezahlbar...
Schönen Tag ins Forum, viele Grüße, Dieter
Die ADAC-Mitgliedschaft ist eine Art Versicherung. Zu fragen, ob die Mitgliedschaft beim ADAC (oder einer anderen, ähnlichen Organisation) sinnvoll ist, ist ungefähr so wie zu fragen, ob man denn diese Krankenversicherung (die ja deutlich teurer ist) unbedingt braucht.
Die bisherigen Berichte sprechen aber ohnehin eine eindeutige Sprache. Ich selbst bin auch guter Kunde: Hatte einen neuen Opel Corsa, alleine da hab ich den ADAC 3x gebraucht: 1x Kühlwasserverlust wg. Marderbisses, 1x Handbremse fest, 1x MKL wg. defekter Zündspule. Beim W210 hab ich den ADAC 2x gebraucht: Einmal hat ne Werkstatt die untere Motorverkleidung so schlampig festgeschraubt, dass sie sich auf der Autobahn gelöst hat und gleich noch die Innenkotflügel halb mit rausgerissen hat, 1x war mein Motor (M112) verkokt und hat Öl gefressen. Seit letzterem bin ich auch ADAC Plus Mitglied, denn allein der Transport aus Schleswig zu meiner Werkstatt nach Hannover hätte -- beim ADAC ohne PLUS -- 900€ gekostet (hat meine Werkstatt dann selbst übernommen zum Selbstkostenpreis -- aber so eine Werkstatt muss man erstmal finden!)).
Beim 124er meines Vaters haben wir den auch gebraucht: 1x Automatikgetriebe kaputt (2 Jahre alt, 60.000km), 2x Zündverteilerkappe (o.s.ä.) kaputt. Alles innerhalb von 6 Jahren ab Neukauf.
Deshalb: Wer viel fährt, ist gut mit dem ADAC beraten. Genau wie jemand, dem seine Gesundheit lieb ist, gut mit einer Krankenversicherung beraten ist. Wer natürlich selbst ne Werkstatt hat und entsprechende Fertigkeiten, braucht das vielleicht nicht unbedingt. Genau wie jemand, der selbst ein Krankenhaus hat, nicht unbedingt so ne Krankenversicherung braucht.
Und ich finde, die Mitgliedsbeiträge sind lächerlich gering für das, was man im Schadensfall sonst zahlen müsste.. Gerade, wenn man öfter im Ausland unterwegs ist.
Eigentlich ist die Sache so klar, dass ich mich gerade frage, wieso ich dazu so viel geschrieben habe.. 😉
Ich bin seid Jahren Mitglied und habe den Pannendienst schon oft in Anspruch genommen. Bin zufrieden.
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Hi!
200D fahren und ADAC Plus Mitglied sein, ist ja eigentlich absurd. 😁
Dennoch: Ich bin Mitglied. Vor allem wegen Auslandsreisen.
danke für das Feedback!
ich denke, ich werde mich noch ein bisschen informieren und sowas wie Adac plus wählen.
Und nein, 90 euro finde ich jetzt eigentlich nicht teuer im Jahr... Weil schon einmal liegenbleiben kann es ja wieder rausreißen..
und zum thema pflege und eigenes Fahrzeug: das ist mein erstes eigenes Auto (200td), Und ich habe erst im oktober angefangen, wirklich was zu schrauben und zu lernen. von daher kann ich nicht beurteilen, wie weit in ordnung er wirklich ist.
ich habe eine nacht auf der autobahn verbracht, weil meine LIMA ausgefallen ist. dafür wäre ADAC gut gewesen (war 100km von zu Hause weg).
Jetzt aber kenne ich meine LIMA. Bis zur nächsten Panne, dann kommt halt was anderes, was getauscht werden muß, was ich aber eben noch nicht kenne.
Und ja, ich habe in der ADAC Zeitung die Sachen wegen Mitgliedschaft durch gelesen, da war das mit der KV aber nicht klar beschrieben.
deswegen danke für eure ganzen Erfahrungsberichte!
mfg Paul
Ich möchte hierzu nur eines sagen: Ich bin 2012 in Italien liegen geblieben mit Wohnwagen,
hatte zum Glück die Plus-Mitgliedschaft. Leihwagen wurde gestellt und Auto wurde zuückgebracht mit dem Sammeltransport. Ging Problemlos! Da weiß man, was man am ADAC hat. 1000 Dank dem ADAC!
Gruß
Bernd
Die ADAC Mitgliedschaft ist bei mir wie bei allem anderen, braucht man's hat man's nicht, und hat man's braucht man's nicht.
Seit ich die Plus-Mitgliedschaft habe, nie (Gott sei Dank) liegen geblieben.
Aber trotzdem ein gutes Gefuehl im Hinterkopf im Notfall jemanden rufen zu koennen der einem hilft.
Weniger Sorgen haben ist für mich auch so ein sehr sinnvoller Gewinn, den ich mir vom ADAC verspreche..
Ich war Jahrzehnte nicht Mitglied, erst mein Drecks-211er hat mich dazu gemacht, und die überwiegend freundlichen Herren in Gelb sind denn auch sechsmal in einem Jahr angerückt.
Die Zeitschrift wandert natürlich stets in die Ablage rund.
Bin Plus-Mitglied mit Partnerschutz. Ist gefühlmässig wichtig für meine Frau.
Ich kann leider nicht auf Zuruf mit meinem 88er 200TD weg von der Arbeit
um ihr beim 84er 190D zu Helfen....
Schutzbrief war bei der Autoversicherung nicht möglich,
der andere Tarif wäre teurer als die ADAC Plus Mitgliedschaft gewesen. ;-)
Ansonsten dürfte beim 200D mit voller Batterie eigentlich nicht viel schiefgehen.
Auf längeren Strecken (Urlaub oä) habe ich allerdings Werkzeugkiste und ne Reserve-Lichtmaschine dabei.
Dann muss man nicht zwangsweise für 400,- von der nächsten Werkstatt eine verpasst bekommen.
Ausserdem ist das Teil an der nächsten Raststätte schneller gewechselt als Frau und Kinder vom Pippimachen wieder da sind...
Zitat:
Inspektion, also, macht das wer bei einem Wagen mit 495.000 km? Oder fahrt ihr dann eure Wagen einfach so lange, bis es nicht mehr geht?
Ich fahr doch mein Auto nicht mehr so lange bis nix mehr geht ^^
Der Sinn einer Inspektion ist, zu INSPIZIEREN, sprich, man schaut oder lässt schauen, was kaputt ist oder kurz davor und lässt das erneuern...
Dann gibts hier n paar Bremsbeläge, da mal ne Strebe, dort man ne Spurstange, dann wird am Unterboden und auch sonst an der Karosserie der Rost weggemacht, bisschen Wachs hier und da, Schläuche alle durchgeguckt, Lampen, usw. usf. und dann kommt man auch an.
Wer natürlich fährt bis nix mehr geht, braucht sich nicht zu wundern wenn er liegen bleibt, und der sollte auch tunlichst im ADAC sein 😉
Dann fällt einem auch bei der Inspektion auf, wenn ne Gelenkwellenscheibe Spiel hat, bevor die weggeflogen ist, und wenn Dieselleitungen Luftblasen drin haben, bevor die Kiste gar nicht mehr anspringt und wenn n Kerzenkabel sich irgendwo durchscheuert, etc.
Man kann natürlich auch fahren bis nix mehr geht, das ist dann Sonntag Abends, im Regen, im Urlaub, im Nirgendwo...
Meine Kunden erwarten von mir, dass ihr 124er ankommt. Dafür wird der im normalfall Intervallmäßig abgegeben und dann wird alles gemacht, was anfällt, fertig.
Und wehe ich hab was übersehen 😁
Hatte ich vor 2 Jahren den 250D, mit damals etwa 540.000km, Kunde war 2 Wochen im Urlaub und danach Luft in der Dieselpumpe... 6:05 uhr morgends klingelt mein Handy, wieso das Auto nicht anspringt ^^ Hab ich Glück gehabt, hat er durchgestartet und vorm Batterietot kam der ...
Dann einmal 2 Einspritzleitungen und das ganze Gardenageraffel neu, fertig...
Da ist völlig egal, ob die Kiste 10, 20, 30, 40, 50 Jahre alt oder älter ist, muss laufen, und dafür ist die Werkstatt verantwortlich. Da gibt man den Wagen ab, da bezahlt man seine Rechnung, also hat der zu laufen, punkt.
Sicher kann man immer mal Pech haben, aber im Grunde wird hier in Stand gesetzt, bevor es auseinander geflogen ist... Hängt natürlich immer vom Kunden ab, manche fahren eben bis nix mehr geht, andere erwarten das wie beschrieben und da wird auch ne Batterie neu gemacht wenn trotz Laden + Ruhephase die Säuredichte bei 1,15 hängen bleibt, BEVOR lieschen Müller damit zum Friedhof fahren will und das Auto nicht anspringt...
Dann klappt auch das fahren, und das ankommen mit alten Autos und dann ist auch der ADAC eher unwichtig...
Ich habe den ADAC eigentlich nie gebraucht, aber sein Serviceangebot funktioniert definitiv, wenn etwas sein sollte. Ich habe im Kunden- und Bekanntenkreis immer nur Gutes darüber gehört. Dass ich ausgetreten bin und in den Auto-Club-Europa (ACE) gewechselt habe, hat dabei andere Gründe.
Grundsätzlich ist es nicht sinnlos, dem ADAC beizutreten, wenn einen der politische Aspekt nicht stört. Genau der hat mich gestört.
Zitat:
Inspektion, also, macht das wer bei einem Wagen mit 495.000 km? Oder fahrt ihr dann eure Wagen einfach so lange, bis es nicht mehr geht?
Inspektionen sind Standard. Egal bei welcher Laufleistung - erst recht bei betagten Langläufern würde ich sie für sinnvoll halten und auch entsprechend häufiger einsetzen bzw. die Intervalle eigenmächtig verkürzen. So habe ich es auch immer gemacht. Bei meinem BMW ließ ich bis zuletzt alles durchführen - der hat inzwischen mehr als 530.000 Kilometer hinter sich, wobei die letzten 20.-25.000 Kilometer davon seit 2007 zustande kamen (war vorher fast 20 Jahre lang mein einziges Alltagsauto). Wer will, dass so etwas machbar ist, der muss auch regelmäßig investieren. Mein BMW füllt zwei Leitz-Ordner mit allem, was er je gekostet und gebraucht hat.