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Immer öfters 70 Kmh auf Landstraße

Themenstarteram 20. Juni 2021 um 12:54

Hallo,

 

mir ist extrem aufgefallen, dass auf der Landstraße immer mehr und mehr auf 70 Kmh begrenzt wird.

 

Wo früher vor 2020 - 100kmh freigegeben war steht jetzt plötzlich 70kmh.

 

Als Motorrad Fahrer ist es gefühlt wirklich eine Einschränkung.

 

Es sind zum Teil Fahrbahnabschnitte die nur gerade aus gehen wo keine erhöhte Gefahr ausgeht.

 

Wie ist Eure Wahrnehmung?

 

Zusätzlich das mehr eingeschränkt worden ist sind die Bußgeldkataloge um 100% gestiegen.

 

Was soll das? Einfach unglaublich.

Schon klar die Kassen sind leer....

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229 Antworten

Weil die maroden Straßen und Schlaglöcher immer mehr zunehmen ? Statt dessen das Geld für dringende Sanierungen unserer Straßen und Brücken lieber in Öko Radwege gesteckt wird ...

Wenn es so wäre ("grundlos" 70 km/h), dann läßt es sich relativ einfach wegklagen.

Einschränkungen sind nur dort zulässig, wo sie tatsächlich begründbar sind.

Ja, liegt an der maroden Infrastruktur.

Bei uns in der Gegend werden erst 3 Schlaglöcher zugeschmiert, das hält dann 4wochen. Danach kommt ein 70er Schild ran.

 

Deshalb werden ja dicke SUVs so gefördert.

Das gesparte Geld der Strassensanierung geht in Schlaglochresistente Fahrzeuge.

 

Mein BMW Cabrio mit M Sportfahrwerk wurde durch ein von Euch subventioniertes PHEV SUV ersetzt.

 

Schlaglöcher und Tempo 70 somit kein Problem!

 

So einfach geht's

 

:-)

"Öko" Radwege... wenn's so wäre. Gefühlt fährt jeder ein E-Bike, oder gar E-Roller. Übrigens sollen mittlerweile Hunderte davon im Rhein auf Grund liegen. Sehr Öko natürlich...

Aber Geschwindigkeit soll keinen Spaß machen, der Weg ist eben NICHT das Ziel, nicht mehr.

...und irgendwie begründen kannst du fast alles.

Niemand hat was von ner guten Begründung gesagt. ;)

Kann ich nachvollziehen.

Hab hier auch so eine Standardstrecke in die nächste Kreisstadt.

Da konnte man über die letzten Jahre und Jahrzehnte schön beobachten, wie die begrenzten Abschnitte immer mehr und immer länger wurden.

So ist das nunmal heute. Was is wenn was passiert?! Einfach nur ein Zeichen der Zeit.

Jede kleine Einmündung, Einfahrt, Kuppe...mach ein 70 dran.

Ein Unfall mit ein paar Vollpfosten, die unbedingt den dicken Audi ausfahren mußten...70.

Der Belag ist gut, daran liegts definitiv nicht.

..

Also E-bikes können schon sehr sinnvoll sein.

Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, allerdings nur wenn ich da nach 25km nicht total im Eimer ankommen würde.

Zurück geht es dann quasi nur bergauf... Hätten wir diese ominösen Öko Radwege würde ich das wohl auch machen.

Ich habe nämlich keine Lust mir die Rennstrecke äh Landstraße mir den Autos, Lkw und Traktoren zu teilen.

Zitat:

@Tobianus schrieb am 20. Juni 2021 um 12:54:15 Uhr:

 

Was soll das? Einfach unglaublich.

So wird Gehorsam trainiert.

Radwege schön und gut - aber dennoch müssen beide Infrastrukturen gleich gut weiterhin in Stand gehalten werden - denn bei -10 Grad oder bei Regen fährt keiner mehr freiwillig mit dem Rad zur Arbeit. Alles Luxusprobleme also?

Ich kenne einige die das ganze Jahr bei jedem Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahren.

Liegt daran dass dort nur noch ein Auto in der Familie ist.

Da bleibt einem keine andere Wahl mehr.

Zitat:

@Tobianus schrieb am 20. Juni 2021 um 12:54:15 Uhr:

Wo früher vor 2020 - 100kmh freigegeben war steht jetzt plötzlich 70kmh.

Als Motorrad Fahrer ist es gefühlt wirklich eine Einschränkung.

Z.B. an der Schwarzwaldhochstraße hat 70 Naturschutzgründe. Der Autoverkehr und ganz besonders der Motoradverkehr mit lauten Maschinen soll das Wild nicht so stören.

Abgesehen davon gibt es eine Zunahme an Wanderern, die an manchen Stellen die Straße passieren. Da hat 70 dann zusätzlich auch Sicherheitsgründe.

Ich kenne auch schon Stellen auf Landstraßen, wo wegen des schlechten Belages nur noch 50 gilt.

Yup, das mit Tempo 70 hat bei uns in den Lkrsn. M,TÖL,RO und MB die letzten Jahre auch merkbar zugenommen.

 

Liegt hier in Bayern weniger an maroden Straßen, sondern daran, dass

 

- Bundesstraßen abschnittweise zu Staatsstraßen herabgestuft wurden und damit auf Bezirks- bzw. Kreisebene über Tempolimits entschieden wird,

 

- immer mehr kleine Industriegebiete mit Ein-/Ausfahrten in ländlich gelegene freie Strecken einmünden,

 

- Ortsrandgebiete mit Einzelsiedlungen an Straßen heranrücken und dann Lärmschutz erforderlich ist,

 

- mehr Radfahrer, E-Bikes, Pedelecs, Radrennfahrer, Mofas und Kleinkrafträder auf solchen Straßen unterwegs sind.

 

Da auch die Zahl der Geschwindigkeitskontrollen, z B. durch mobile Blitzanhänger, deutlich zugenommen hat, ist die Zeit des Schnellfahrens auf vielen Nebenstrecken abseits von Schnellstraßen leider vorbei.

Zitat:

@Anselm-M schrieb am 20. Juni 2021 um 13:33:51 Uhr:

Z.B. an der Schwarzwaldhochstraße hat 70 Naturschutzgründe.

Das muss mir jemand erklären warum dort die Natur durch Tempo 100 belasteter ist als bei 70.

Kann jemand die Auto- und Motorradfahrer gegen Willkür schützen?

Zitat:

@Tobianus schrieb am 20. Juni 2021 um 12:54:15 Uhr:

Hallo,

mir ist extrem aufgefallen, dass auf der Landstraße immer mehr und mehr auf 70 Kmh begrenzt wird.

Wo früher vor 2020 - 100kmh freigegeben war steht jetzt plötzlich 70kmh.

Als Motorrad Fahrer ist es gefühlt wirklich eine Einschränkung.

Es sind zum Teil Fahrbahnabschnitte die nur gerade aus gehen wo keine erhöhte Gefahr ausgeht.

Wie ist Eure Wahrnehmung?

Zusätzlich das mehr eingeschränkt worden ist sind die Bußgeldkataloge um 100% gestiegen.

Was soll das? Einfach unglaublich.

Schon klar die Kassen sind leer....

Ich nehme es ähnlich wahr. Leider sind die 70er Abschnitte auch häufig sehr kurz und unterbrechen das entspannte Fahren. Das nervt extrem. Hier in der Gegend sind einige kurze, völlig unnötige 70er Zonen hinzu gekommen, nur weil irgend eine kleine Straße da raus kommt. Was Jahrzehnte in Ordnung war, soll nun nicht mehr in Ordnung sein. Und die Naturschutzgründe... da könnte man im Strahl kotzen. Gibt hier so eine Straße, top ausgebaut, gerade... aber 70. Warum? Weil dadurch irgendwelche Fledermäuse besser pennen können. Lachhaft.

Zu deiner zweiten Thematik, das sehe ich eher entspannt. Zumindest sind an diesen Stellen hier nicht auffällig oft Blitzer aufgestellt. Naja und es gibt ja immer noch die Blitzer App.

Bei meiner Routine Strecke gibt es eine große Kreuzung, da war vorher 100 km/h nach dem es einige male gekracht hat wurde 70 km/h eingeführt inklusive einer Sichtbehinderung die dafür sorgt das dass Stoppschild beachtet wird. Seitdem sind die Unfälle zurückgegangen.

Die zweite 70 km/h Begrenzung wurde aufgrund der kurzen Auffahrt eingeführt, die kurze Auffahrt wurde durch einen lange Beschleunigungsstreifen ersetzt, die 70 km/h Begrenzung wurde aufgehoben. Jetzt kann man da wieder 100 km/h fahren.

Mir ist bewusst das jeder ein Beispiel kennt wo er sich denkt „...warum hier jetzt ... km/h“, man sollte aber schon bedenken das man selbst in wenigen Sekunden durch ist und eine Beurteilung aus diesem Begrenzten Blickwinkel doch bescheidener ist als die Beurteilung der Behörden, aus die über Jahre erhobene Daten zu eben dieser Strecke, und anhand dessen Entscheiden.

Ich persönlich sehe da kein Problem mal langsamer zu fahren wenn es sinnvoll ist, sei es jetzt aus Naturschutzgründen Verkehrssicherheit oder was auch immer.

Bremsen und Kuppeln bzw. bei Automatik nur bremsen, sollte doch wirklich kein Problem darstellen.

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