Immer mehr Täuschungsversuche bei Führerscheinprüfungen

Hallo alle zuasmmen!

Ich hab' neulich einen Bericht gelesen, da ging's um die Zahl der Täuschungsversuche bei den Führerscheinprüfungen. Die hat 2024 einen neuen Höchststand erreicht, über 4.000 Fälle, vor allem bei der Theorieprüfung. Es geht nicht mehr nur um simples Abschreiben, sondern manchmal um organisierte Netzwerke mit Hightech-Hilfsmitteln wie Mini-Kameras, Funkgeräten oder sogar Doppelgängern. Hat mich ehrlich gesagt ganz schön überrascht.

Mich interessiert: Habt ihr von solchen Fällen schon mal gehört oder vielleicht selbst etwas in der Art mitbekommen? Wie sollte man damit umgehen, wenn jemand beim Betrugsversuch erwischt wird, was meint ihr? Und fühlt ihr euch durch solche Zahlen im Straßenverkehr unsicherer?

Freu mich auf den Austausch!

196 Antworten

Das Schlimme ist, dass die theoretische Führerscheinprüfung so ziemlich die einfachste Prüfung im ganzen Leben gewesen ist.

Das meiste kann man sich schon allein logisch erklären und der Rest ist ein vorgefertigten Fragenpool, den man einfach üben kann.

Wer da bescheißen muss, gehört definitiv zu den Dümmsten unserer Gattung.

Zitat:
@MariusG42 schrieb am 24. August 2025 um 18:53:18 Uhr:
Das Schlimme ist, dass die theoretische Führerscheinprüfung so ziemlich die einfachste Prüfung im ganzen Leben gewesen ist.

Stimmt im Grunde!

Ja,habe gerade in der ADAC App die Prüfung mit 0 Punkten gemacht.

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LOL

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Zitat:@MariusG42 schrieb am 24. August 2025 um 18:53:18 Uhr:

Das meiste [der Theorieprüfung] kann man sich schon allein logisch erklären und der Rest ist ein vorgefertigten Fragenpool, den man einfach üben kann.

Das ist soweit korrekt. Allerdings bedarf dieses Üben einer gewissen Beharrlichkeit und Ausdauer, um den Erfolg in der Prüfung so gut wie zu garantieren. Mit lediglich "5 Minuten pro Tag Antworten ankreuzen" ist es während der Fahrausbildung nicht getankt.

Also eigentlich hat es genauso bei mir geklappt .. lass es 10 minuten alle 2 Tage gewesen sein .,.. zu meiner Zeit war gerade der wechsel von Papierbögen zu Software auf CD .. die CD wurde überteuert in der fahrschule angeboten, gab es aber auch unter der Hand auf dem Schulhof für´n 5er für den CD Rohling 😁

Ich habe noch nicht mal die vorgesehende Routine/Kapitel/Lernlektionen vom Programm durchlaufen ... einfach nur immer wieder die Funktion Probeprüfung 30 Zufallsfragen ... , bis ich dauerhaft "Prüfung bestanden" als Ergebnis hatte .. glaube das war nach ~2 Wochen erreicht...

... also mein Flenskonto reichlich voll war, bekam ich das nette Angebot die Theorie ein 2. mal abzulegen.

*Bögen* geholt, 3x gelangweilt durchgekreuzt. Zur Prüfung angemeldet, rein und nach 5 Minuten raus - fertig - weiterfahren 🙂 ... der Prüfer war ein wenig baff.

Auf genau so eine Reaktion vom Schlage "Ich musste kaum üben, ich bin wahrscheinlich ein Naturtalent", habe ich gewartet 😁

Seit mehreren Jahren ist ein Online-Lernsystem verfügbar, das die Übungszeit sowie den Lernerfolg minuten- und fehlerpunktgenau - auch für Deinen Fahrlehrer bequem einsehbar - dokumentiert. Arbeitet der Fahrschüler den Prüfungskatalog nicht konsequent und lückenlos durch, um mehrmals in Folge vollständige Online-Prüfungen (zwecks Erfolgsrückmeldung) zu meistern, meldet ihn der Lehrer erst gar nicht zur eigentlichen Theorieprüfung an 😉

Fahrschulen haben - entgegen landläufiger Überzeugung - kein Interesse am Scheitern des Fahrschülers. Das Interesse am guten Renommee der eigenen Fahrschule und infolge positiver Mundpropaganda wiegt schwerer als jenes an Mehreinnahmen durch Wiederholungsprüfungen.

So wäre mir bei lediglich "10 Minuten Übungszeit an jedem zweiten Tag", meine letzte Fahrschule (FE-Klasse D anno 2020) gehörig auf den Deckel gestiegen.

Zitat:
@MariusG42 schrieb am 24. August 2025 um 18:53:18 Uhr:
Das Schlimme ist, dass die theoretische Führerscheinprüfung so ziemlich die einfachste Prüfung im ganzen Leben gewesen ist.
Das meiste kann man sich schon allein logisch erklären und der Rest ist ein vorgefertigten Fragenpool, den man einfach üben kann.
Wer da bescheißen muss, gehört definitiv zu den Dümmsten unserer Gattung.

Ja, das war früher so.

Inzwischen ist die Führerscheinprüfung aber eine der wenigen Prüfungen, wo man die Standards nicht nach unten angepaßt hat.

Man liest ständig, dass die Schulleisungen immer schlechter werden, viele Grundschüler am Ende der Grundschule einen Text nicht richtig lesen oder auch verstehen können. Trotzdem gehen immer mehr Schüler aufs Gymnasium und es hagelt mehr Einser-Abiture als je zuvor. Früher war ein Einser-Abi eine Seltenheit, da gab es in jeder Stadt ein paar von. Heute gibt es die Anzahl an jeder Schule...

Das geht eben nur, weil die Voraussetzungen immer weiter gesenkt und der Abschluß somit inflationiert wurde.

Die Führerscheinprüfung ist aber immer noch vergleichbar mit der Prüfung von vor 30 Jahren. Man kann nicht rumsülzen, man weiß die Antwort ode rman weiß sie nicht. X Fehlerpunkte erlaubt, wer mehr hat, fällt durch. Ende.

Aus damaliger Sicht war die Prüfung daher im Vergleich leicht, aus heutiger Sicht ist sie das nicht mehr, obwohl die Prüfungen an sich vergleichbar sind.

Und die Prüflinge haben es sogar leichter. Mußte man früher zuhause mit den Bögen üben, mit Schablone abgleichen, wieder ausradieren, wieder ankreuzen, usw. kann man heute per Computer oder Handy jederzeit überall üben, wenn man mal etwas Leerlauf hat und kriegt sofort die Auswertung.

Also,nen Einser Abi braucht man dafür ja mal nicht,selbst wenn die heute verlost werden.

Selbst der dümmste Hauptschüler wie ich hat die früher locker durch üben sofort bestanden.

Selbst Leute von der Sonderschule haben das früher hinbekommen.

Und mit 18 versteht auch heute noch der dümmste Hauptschüler die einfachen Sätze die es da zu lesen gibt.

Da mit einem hohen Anspruch der theoretischen Führerscheinprüfung zu kommen ist lächerlich.

Nur war früher der Anspruch an sich selbst wohl ein ganz anderer.

Zitat:
@fehlzündung schrieb am 25. August 2025 um 11:32:00 Uhr:
...und die Prüflinge haben es sogar leichter. Mußte man früher zuhause mit den Bögen üben, mit Schablone abgleichen, wieder ausradieren, wieder ankreuzen, usw. kann man heute per Computer oder Handy jederzeit überall üben, wenn man mal etwas Leerlauf hat und kriegt sofort die Auswertung.

heute das verfluchte Neuland Internetz ...und komische Daddelgerät Computer, wird sich eh nicht durchsetzen😁😁

ich schreibe mal so die 386er, Windoof 3.1 ..95.. 2000.. Xp ist nun auch schon >30 Jahre her ... und da gab es bereits Fahrschulsoftware auf dem Schulhof ... also das mit den Bögen muss man bestimmt seit 30-40 Jahren nicht mehr wirklich praktizieren...

Meine eltern erzählen immer sie haben mit folien + wegwischbarem Filzstift gearbeitet die sie über die teuren ?Übungsbögen gelegt haben, so musst nicht radiert werden...😅

Was stimmt den nun? Wenn ich lese das der Fragenkatalog umfangreicher geworden ist zu von vor 20,30,40 .. Jahren ... dann ist die Theorieprüfung logischerweise "schwerer" geworden, im Sinn von man muss mehr lernen & durchspielen...

Ja,das mit der Folie war praktisch.

Man muss lernen, genau wie früher. Aber im Gegensatz zu früher kriegt man den Schulabschluss heute hinterhergeworfen.

Die Führerscheinprüfung ist im Vergleich dann schon eine Herausforderung.

Und ich habe 1998 noch mit Bögen gearbeitet. Ob es da eas elektronisches gab, weiß ich nicht. Ging aber auch so.

kann man schwer vergleichen .. FS ist klassischer Multiple Choice Test, mit einer Hand voll Zahlen die man kennen muss ...

Schule war da genau da Gegenteil, kann mich eigentlich an keinen einzigen Schultest/Prüfung erinnern die in die Richtung Multiple Choice gingen .. kann jedoch sein das es heute mehr Verwendung findet? Würde die Kontrollarbeit vom Lehrer vereinfachen, wenn er nur seine Prüfschablone über Test legen müsste...😜

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