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Hyundai Ioniq 5 58kWh vs. 72kWh Batterie - Vorteil von 72kWh Batterie nur gering?

Hyundai Ioniq 5 5
Themenstarteram 5. Dezember 2021 um 14:15

Hallo in die Runde,

ich spiele mit dem Gedanken mir den Ioniq 5 zu bestellen und überlege gerade, welche Batteriegröße ich nehmen sollte.

Dafür habe ich auf

https://www.goingelectric.de/

 

mal die Fahrzeiten für die Strecke Stuttgart -> Bremerhaven (das ist so das längste, was ich an einem Tag fahren möchte) mit den beiden Batterievarianten verglichen:

58kWh Akku neu:

7 Std. 23 Min. (684 km), 3 Ladestopps à 15min

72kWh Akku neu:

7 Std. 6 Min. (696 km), 2 Ladestopps à 15min

58kWh Akku nur noch 80%:

7 Std. 37 Min. (690 km), 4 Ladestopps à 15min (einmal 17min)

72kWh Akku nur noch 80%:

7 Std. 23 Min. (684 km), 3 Ladestopps à 15min

Und ich muss sagen, dass mich das eher davon überzeugt, die kleine Batterie zu kaufen.

Denn: Im Prinzip bezahle ich bei der großen Batterie für 17min mehr Fahrzeit ganze 4000 Euro Aufpreis. Und da ich so eine lange Strecke vielleicht zwei, maximal drei mal pro Jahr fahre ist das wirklich verkraftbar.

Wie seht ihr die Sache? Habe ich irgendwo einen Denkfehler? Ist die Routenplanung über goingelectric halbwegs realistisch oder muss man hier mehr Sicherheitspuffer einplanen?

Würdet ihr eher die größere oder die kleiner Batterie bestellen und warum?

Schöne Grüße,

ubientephes

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15 Antworten

Hi,

und wie sieht es mit den Temperaturen aus in Bezug auf Reichweite und Ladezeiten, bei 10 Grad minus (mit Heizung) oder 38 Grad plus (mit Klima) ?

CU

9000h

Wir haben uns für die kleine Batterie entschieden. Zum ersten war der Wagen sofort verfügbar und zum zweiten fahren wir selten so lange Strecken. Und wenn so lange Strecken anstehen, freuen sich die Kinder über eine Pause mehr... Daher Lohnt sich aus meiner Sicht auf Grund meines Fahrprofils der große Akku nicht. Zu bedenken ist aber, dass Verbraucher wie Heizung auf jeden Fall gut bei der Reichweite zuschlagen... Heute bei 90% Akku wurde vom Auto ausgerechnet, das es ca. 25km Reichweite, die die Heizung Nimmt.... Denke die Klima wird auch gut was ziehen....

Würde deine Berechnung als realistisch ansehen bei moderaten Geschwindigkeiten... Solltest du allerdings 140 kmh oder mehr durchgängig heizen wollen geht die Rechnung sicher nicht auf.... Da würde ich den größeren Akku nehmen...

Themenstarteram 6. Dezember 2021 um 17:40

Danke Andymusic für deine Antwort!

Ich nehme an, du hast die Wärmepumpe, mit der die Reichweite aktuell "nur" um ca. 25km zurückgeht, richtig?

Zitat:

... Solltest du allerdings 140 kmh oder mehr durchgängig heizen wollen geht die Rechnung sicher nicht auf.... Da würde ich den größeren Akku nehmen...

140 km/h heizen :D sehr geil

Wir haben keine Wärmepumpe...

140 kmh ist Ruhrgebiet schon heizen... Tagsüber ist schneller konstant unmöglich....

Klar A2 von DO - B... Da kannste schön den Tempomat auf 180 stellen und bei Bielefeld, Hannover und Magdeburg Mal kurz vom Gas gehen... Aber im waren leben ist die Realität tagsüber eine andere... Jeder wie er mag...

Über die Frage großer oder kleiner Akku haben wir uns auch so einige Gedanken gemacht.

Ich denke man sollte sich am (Haupt-)Alltagsnutzen orientieren und die "seltenen" Fälle nicht überbewerten.

Das ist für mich eine ähnliche Überlegung, wie die nötige Kofferraumgröße. Wenn man da für alle seltenen Eventualitäten gewappnet sein will, dann kommt nur ein sehr großes Auto in Frage. Im Ergebnis muss man viel Geld ausgeben und fährt in der Regel viel Luft durch die Gegend.

Bei der Akkukapazität (und damit auch Reichweite) zählt also in erster Linie der Alltagsnutzen. Hier muss es täglich passen und reichen. Wenn man dann in der Urlaub fährt (wo man, wie Andymusic so schön geschrieben hat, auch mehr Zeit hat) kann man einen zusätzlichen Stop ja gerne in Kauf nehmen und das Geld sparen. Da die Ladezeit ja auch sehr überschaubar ist, passt das dann.

Wir haben uns letztlich für den großen Akku entschieden, da der Wagen mehrmals die Woche den Weg zur Arbeit und zurück schaffen muss. Das sind hin und zurück knapp 200 km, das meiste davon Autobahn. Das sollte der Wagen ohne Angstschweiß und ohne Nachladen auch im Winter schaffen und dann zu Hause auch noch die Möglichkeit bieten mal schnell zum Supermarkt o.ä. zu fahren.

Bleibt abzuwarten, ob es die richtige Entscheidung war - die Erfahrung wird es zeigen.

VG

Themenstarteram 7. Dezember 2021 um 19:38

Bei mir sind es zur Arbeit hin und zurück auf der Autobahn 145km. Das sollte mit dem kleinen Akku ja auch im Winter stets machbar sein, auch wenn der Innenraum auf der Rückfahrt ohne Wärmepumpe aus dem Akku geheizt wird. Oder was meint ihr?

Ich denke auch, dass die Urlaubsfahrten dann im Zweifel mit einer 15-20min längeren Fahrtzeit gut zu bewältigen sind.

Was ist im Sommer bei 38 Grad im Schatten, wie sehen die Ladezeiten dann aus, immer noch 15-20min?

Hallo zusammen

Ich komme nochmal auf das Thema zurück.

Seite heute Mittag sind wir im Besitz des o.g. Ioniq 5.

Es ist ein heckgetriebener Dynamic mit großem Akku, Wärmepumpe und LED-Paket in Lucid Blue.

Nach der Abholung ging es ein wenig durch die Stadt und über Land (in der Summe ca. 25 km), den Rest Autobahn (ca. 160 km).

Die Außentemperatur lag zwischen 6 und 3 Grad. Auf der BAB Tempomat 120 (zum überholen ab und an mal kurz was mehr), ansonsten was erlaubt war (Witterung/Baustellen/Verkehr).

Die Klimaautomatik war auf 21 Grad eingestellt. Das Fahrzeug war mit 2 Personen besetzt und mit den 19 Zoll Sommerreifen beladen (Hab beim Ausladen gemerkt, dass die echt schwer sind). Dementsprechend fuhr der Wagen auf 19 Zoll Winterreifen.

Bei der Ankunft am Heimatort lag der Akkustand ca. bei 45 %

Auch wenn es nur eine einzige Fahrt ist - hilft das vielleicht bei aktuellen Überlegungen.

Ganz unabhängig vom Verbrauch: sehr sehr angenehmes Reisen :-)

Schönen Abend

Hallo,

 

meine Meinung zu diesem Thema: Auf jeden Fall den großen Akku nehmen.

Die Reichweite (in der Theorie) geht in der Praxis bedingt durch Witterung und oder doch mal zügig gefahrene Autobahnetappe zügig zurück. Dazu kommt die Ladezeit. Nur unter perfekten Bedingungen geht das in der versprochenen Zeit. In der Praxis(Verfügbarkeit/Performance von HPC) passt das nur sehr selten.

Bevor ich falsch verstanden werde: Geiles Auto, habe den AWD mit großer Batterie und feiere das Auto!

 

Th.

Habe gestern Abend mal HPC an einer 350kw Ionity Station getestet.

Fahrzeug hatte beim Einkaufen auf dem Supermarkt Parkplatz gestanden. Nach dem Heimweg (3 km) ausgeladen und dann 6 km zur Ladestation gefahren ( BAB Max. 115 km/h).

Start bei 36% mit 66 kW.

Ist ne Zeit so gegangen, dann bei 55% auf 96kW.

Nach einem kurzen Einbruch auf ca 60kW ging es dann rauf auf 125 kW bei 67%. Dann ab 80% runter auf ca 45kW.

Hab dann bei 85% den Stecker gezogen.

In der Summe 43 kWh in 37 Minuten bei ca 4 Grad und nicht wirklich warmem Akku.

Hatte schlimmeres befürchtet und bin ganz zufrieden.

LG

Hallo,

ich stand bei 0 Grad an der A2 an einem HPC (150kw). Gestartet bei 8% SoC mit 69kw, ging dann hoch bis auf 140kw, von 8 auf 50% in 25 min.

Das war okay!

Gruß,

Th.

Habe auch den IONIQ 5 mit großem Akku. Wollte auch im Winter und unter schlechten Reisebedingungen in der Lage sein locker am Stück von M nach KA, HN, WÜ, BT, L/A, PM/CZ oder SG/CH zu kommen. Dann muss man eh mal ne Pause machen und nen Espresso trinken, während der IONIQ 5 kurz nachlädt. Vielen Nutzern würde aber auch der kleine Akku reichen, wenn man regelmäßig , aber kürzere Strecken pendelt. Fahrzeug ist dann leichter und braucht mit Heckantrieb noch weniger. Schnell nachgeladen ist ja immer. Bei kleinerem Akku dann sowieso. Und preislich ist das schon ein Unterschied zum großen. Muß aber jeder anhand seiner individuellen Ansprüche und Möglichkeiten selbst ausrechnen. Beim P45 gabs ja nicht viel zu rechnen. :). Da gab's nur einen Impuls: haben wollen!

Vorteile des großen Akku:

- längere Lebensdauer, da seltener geladen werden muss

- mehr Reichweite unter allen Bedingungen (insbesondere bei schonendem Ladeverhalten 10/20 - 80% Nutzung und höherem Verbrauch bei kalten Temperaturen)

Nachteile:

- mehr Gewicht

- hoher Aufpreis

- höhere Umweltbelastung bei der Herstellung

 

In meinem Fall gab es die Wahl beim Kona zwischen 39 und 64kWh Kapazität. Da ich aus Schonungsgründen den Akku immer nur zwischen 10-20 und 80% nutze, liegt gerade jetzt im Winter die nutzbare Reichweite bei nur etwa 250km. Beim kleinen 39kWh Akku wären es dann nur etwa 150km unter sonst gleichen Bedingungen.

 

Bisherige Erfahrungen:

Warmwetterverbrauch meines Kona E zwischen 13 und 16kWh pro 100km. Kaltwetterverbrauch zwischen 15 und 20kWh pro 100km.

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