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Honda steigt wg. der Wirtschaftslage bereits Ende 2008 aus der Formel1 aus

Themenstarteram 5. Dezember 2008 um 10:28

Sagt mal, stört Euch das, wenn Honda ab sofort nicht mehr in der Formel1 mit dabei ist?

Ich meine ja, dass Honda jahrelang einfach nur mitgefahren und auch hinterhergefahren ist. War sicherlich eine beständige Größe, aber so richtig erfolgreich war eher Renault, Mercedes, BMW und Ferrari. Dass Toyota auch mit dabei ist, ist merkwürdig, da Toyota nicht die sportlichen Autos für den 0815-Autofahrer baut. Honda baut da schon eher sportlichere Autos - das Ausscheiden aus der F1 stört mich aber nicht nennenswert.

 

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18 Antworten

Dazu gibt es bereits einen Fred im F1-Bereich.

also die fahren ja nich nur in der F1 mit,

die sind durchaus noch in anderen Rennserien, teiweise sehr erfolgreich dabei.

 

das sie in der F1 immer nur hinterher fahren durften (wobei sie in den letzten jahren immer mehr anschluss gefunden haben) hat mich schon etwas gestört.

vor allem im vergleich zu renault.....

naja , dafür haben wir die besseren strassenwagen als renault XD

Auch wenn ich es etwas schade finde,

ist das aber die richtige Entscheidung gewesen.

Andere Konzerne "weinen/jammern", dass es ihnen so schlecht geht, werfen Leute raus usw....

aber buttern weiterhin mehrere hunderte Millionen in das Projekt F1.

P.S... Etwas OT: der Einheitsmotor kommt auch....und zwar von Cosworth

http://www.motorsport-total.com/.../...nheitsmotor_kommt_08120504.html

Themenstarteram 5. Dezember 2008 um 11:38

Wenn der Einheitsmotor kommt, wird wohl Ferrari der nächste Aussteiger werden.

Mich hat die Nachricht total unvorbereitet wie einen Keulenschlag getroffen.

Bis dato hatte ich das Gefühl, Honda sei in die Finanzkrise nicht so stark involviert wie manch anderer Autokonzern.

 

Ich sehe Nachteile im Bereich Technologie und das wirkt sich auch auf die Automobil-Produktion von Honda aus. Aus der Formel 1 kann man schon viel technisches Know-How mitnehmen, Techniken von der Formel 1 in die Serienproduktion ableiten, ...

 

Vorteile? Ja, auch, Honda spart jetzt doch einiges, da man in die Formel 1 viel Geld investiert hatte. Vielleicht kann man wieder gewonnene Gelder in die Serienproduktion der Automobile einfließen lassen und sich auch mehr Zeit für die Verarbeitung nehmen.

Man hatte zeitweise schon das Gefühl, daß die Lust an der Formel 1 so groß ist, daß man den Automobilsektor ein wenig vernachlässigt hat.

 

Grundsätzlich finde ich es sehr schade, denn auch wenn Honda in den letzten Jahren nicht erfolgreich war, so glaube ich, daß gerade jetzt mit Ross Brawn der Umschwung gekommen wäre. Das Honda-Formel 1-Auto der kommenden Saison wäre das erste gewesen, an dem Brawn maßgeblichen Anteil gehabt hätte.

 

Auch ansonsten finde ich es schade, weil ein Mitwirken in der Formel 1 auch gewissermaßen ein "Aushängeschild" für einen Automobilhersteller ist.

 

Themenstarteram 5. Dezember 2008 um 12:33

Zitat:

Original geschrieben von Mike_083

Mich hat die Nachricht total unvorbereitet wie einen Keulenschlag getroffen.

Bis dato hatte ich das Gefühl, Honda sei in die Finanzkrise nicht so stark involviert wie manch anderer Autokonzern.

So getroffen? Der Absatz von Fahrzeugen in Europa ist immer schon nicht gerade hoch gewesen. Wesentlich größer ist der Automarkt USA für Honda. Und genau dieser ist fürchterlich Eingebrochen. US-Konzerne GM und Crysler stehen kurz vor Ihrem Aus. Toyota und Honda stehen zwar noch etwas besser da, aber auch sie werden den Absatzeinbruch deutlich spüren.

Zitat:

Vorteile? Ja, auch, Honda spart jetzt doch einiges, da man in die Formel 1 viel Geld investiert hatte. Vielleicht kann man wieder gewonnene Gelder in die Serienproduktion der Automobile einfließen lassen und sich auch mehr Zeit für die Verarbeitung nehmen.

Das glaube ich kaum. Wenn finanzielle Mittel fehlen, kann Honda durch Aufgabe der F1 zwar diese Mittel Einsparen. Aber im Grunde fehlen dann evtl. nur weniger große finanzielle Mittel. Diese eingesparten Gelder hat der Konzern doch nicht 'gewonnen', sondern der Konzern muß, von seinen Aktionären wurde dies letztendlich verlangt, Sparen = weniger Ausgeben. Bei der Formel1 wurde dies nun halt beschlossen.

Vielleicht wird man sogar den Rotstift bei Kulanz und Qualität der Fahrzeuge nun auch deutlicher zu Spüren bekommen?

Zitat:

Original geschrieben von Gotsche

 

So getroffen? Der Absatz von Fahrzeugen in Europa ist immer schon nicht gerade hoch gewesen. Wesentlich größer ist der Automarkt USA für Honda. Und genau dieser ist fürchterlich Eingebrochen. US-Konzerne GM und Crysler stehen kurz vor Ihrem Aus. Toyota und Honda stehen zwar noch etwas besser da, aber auch sie werden den Absatzeinbruch deutlich spüren.

Die November US Zahlen sehen ungefähr (gerundet) so aus...

GM -40%

Ford - 36%

Chrysler -60%

Toyota -30%

Honda -30%

Nissan -30%

LKW -25%

Themenstarteram 5. Dezember 2008 um 16:02

Sieht gar nicht gut aus. Von daher muß wohl jeder Hersteller jetzt alles Reduzieren, was Kosten verursacht, aber den Hersteller nicht wirklich weiter bringt. Evtl. werden Projekte gecancelt. Vielleicht wird ja bei Honda auch der FCX gestrichen, der wohl eh nur sowas wie ein Prestigeprojekt darstellt und Honda bei jedem Fahrzeug drauflegt.

In Japan werden Leiharbeiter abgebaut.

Das Werk in Swindon (England) wird im Februar und März einen Produktionsstop einlegen und es soll dort auch zu Frühverrentungen kommen.

 

Ich hoffe, man muß sich keine ernsten Sorgen machen.

 

Ich wundere mich nur, daß Mercedes und BMW noch nicht endgültig krachen, denn die "dicken Brummer", die dort produziert werden, sollten jetzt nicht gerade reißenden Absatz finden. Aber die kompensieren das wohl mit dem Flottengeschäft...

Ja der Ausstieg ist leider sehr Schade weil man 2009 wohl endlich ein konkurrenzfähiges Auto gehabt hätte, aber was würde einem das Helfen wenn man kurz danach Pleite gehen würde und das Unternehmen billigst verschleudern müsste.

Lieber den Konzern Honda absichern, dass muss Priorität Nr1 sein und wenn es einem wieder besser geht, kann man ja wieder in die F1 einsteigen.

Honda will sich nun total auf das Kerngeschäft konzentrieren, deswegen denke ich nicht, dass die Qualität der Autos darunter leiden wird.

Somit kann ich nun wenigstens mein Premiere Sport Abo kündigen :D;)

gruss

Ich finde es zwar schade ist, aber ein Signal in die richtige Richtung und wenn wir ehrlich sind, funktioniert der Vorwand Technologietransfer auch nur bedingt. Honda war mit McLaren F1 Meister in der Turbomotorenära - gab´s Turbomotoren von Honda in den Serienwagen?

PS: Turbodiesel zählen nicht! :p

PPS: auch Mercedes und BMW & Co. spüren die Krise mittlerweile deutlich

Themenstarteram 9. Dezember 2008 um 17:40

Herr Haug scheint ja auch derzeit etwas lauter gegen das geplante KERS System zu wettern - wahrscheinlich mit leichten Drohungen in Richtung Ausstieg. Honda kommt Mercedes hier sicher ganz gelegen... Da haben die Autohersteller mal wieder ein besseres Druckmittel...

Zitat:

Original geschrieben von Gotsche

Vielleicht wird man sogar den Rotstift bei Kulanz und Qualität der Fahrzeuge nun auch deutlicher zu Spüren bekommen?

Das wäre fatal und für das Unternehmen kontraproduktiv.

Guten Tag!

Es muss meiner Meinung nach klar zwischen der Automobilkrise und der Finanzkrise differenziert werden da die Krise des Automobilmarktes nicht viel mit der Finanzkrise zu tun hat, sondern auf gravierende, selbstverursachte Versäumnisse der US-Hersteller zurückzuführen ist.

In erster Linie sind aus meiner Sicht für die Krise die starke Gewerkschaftsbindung von GM, Chrysler und Ford, jedoch vor allem Managementfehler sowie zu geringe Investitionen in energieeffiziente Fahrzeuge verantwortlich.

GM muss allen bisher gekündigten Mitarbeitern weiterhin beinahe den alten Lohn bezahlen, Mieten für veraltete Fabriken bezahlen und die Händler unterstützen. Nur zum Vergleich: Das Händlernetz von General-Motors umfasst in den USA ca. 7.000 Händler, Honda als drittgrößter Hersteller hat in etwa 1.000 Händler in den USA.

Aus welchem Grund sollte man solche Kapitalvernichter mit der Hilfe von Staatsgeldern auffangen bzw. retten?

Die Unterstützungsmaßnahmen der Regierungen erscheinen mir aus marktwirtschaftlichen Überlegungen nicht nachvollziehbar, da bei einer eventuellen Pleite der US-Automobilhersteller die Nachfrage nach Fahrzeugen nicht verschwinden, sondern nur umgelenkt würde.

Da die Amerikaner nicht aufhören würden, Fahrzeuge zu erwerben, würden durch die Pleite der US-Hersteller neue Jobs bei der japanischen sowie deutschen Konkurrenz geschaffen werden.

Gruß,

SUV-Fahrer

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