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Hitzeschutzblech abgefault, was nun?

Ford Focus Mk2
Themenstarteram 16. April 2015 um 10:40

Bei meinem TDCI 1,6 Kombi von 2006 gab es hinten links in letzter Zeit ein Grummeln. Radlager? Winterreifen? Nein, das Hitzeschutzblech aus geprägtem Alu mit irgendeiner Fasereinlage war abgefault und lag lose auf den Endschalldämpfer.

Das Blech (und das davor über dem Mittelrohr bzw. unter dem Tunnel) war mit Stahlblechscheiben und recht zierlichen Schrauben (M6) befestigt. Das unedlere Metall (Alu) gab nach (Elektrokorrosion), und so haben jetzt beide Schutzbleche 2Euro-Stück-große Löcher und werden nicht mehr gehalten. Neue Bleche kaufen ginge vermutlich (oder größere Karosseriescheiben nehmen), nur wie bekomme ich schadensfrei die Muttern ab bzw. neue Schrauben rein, falls die beim Abschrauben der Muttern kaputtgehen, was sehr sicher passieren dürfte angesichts des Zustands?

An die Schrauben an der Reserveradmulde und im Boden komme ich vielleicht von innen ran (Teppich entfernen dürfte lästig sein?), aber beim Längsträger wird das wohl hoffnungslos sein. Gibt es eine alternative Reparaturmethode?

Und was hat sich Ford bei dem Sch... gedacht? Das ist ähnlich schlimm wie die Stehbolzen am Flexrohr, deren Muttern auf Seite des DPF liegen an die man nicht mehr so rankommt, daß man ausreichend Kraft für eine festgerostete Verbindung aufbringen kann. Kein Gedanke an Wartung nach mehr als 5 Jahren!

Laengstraeger
Reserverradwanne
Beste Antwort im Thema

die alten Befestigunsmuttern entfernen, dann das Hitzeschild zB. mit einem Stück Lochband und einer Sternscheibe befestigen (zB. sowas klick)

ein neues Hitzeschild braucht man normalerweise nicht, und die alten Befestigungspunkte kann man normalerweise auch verwenden

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Hallo!

Das Hitzeschutzblech selbst kannste als Meterware kaufen und musst das nur passend "dengeln".

Falls die ganze Schraube abreisst ,kannste an der Stelle einfach ein Loch bohren und mit einer Karosserieschraube wieder befestigen.

Vor dem einschrauben einfach das Loch mit etwas Unterbodenschutz einkleistern und dann die Schraube rein.

Habe sowas schon an einem Skoda gemacht ,und war kein Problem beim TÜV.

mfg

Themenstarteram 16. April 2015 um 10:55

Auf so eine brutale Idee wäre ich nicht gekommen, aber wahrscheinlich ist das der einfachste Weg. Und wegen Durchrostung an den gebohrten Löchern, nochmal 8 Jahre muß er ja nicht mehr halten...

Dafür ist der Unterbodenschutz gedacht ,dann rostet auch erstmal nix.

Themenstarteram 16. April 2015 um 11:07

Nach kurzer Suche sind Karosserieschrauben zylindrisch und brauchen eine Mutter. Du meinst sicherlich Blechschrauben, die sich selber in das Loch reinschneiden?

Richtig!

Solche--> Klick

die alten Befestigunsmuttern entfernen, dann das Hitzeschild zB. mit einem Stück Lochband und einer Sternscheibe befestigen (zB. sowas klick)

ein neues Hitzeschild braucht man normalerweise nicht, und die alten Befestigungspunkte kann man normalerweise auch verwenden

Themenstarteram 16. April 2015 um 13:57

Auch eine gute Idee und weniger "brutal". Bin mir gar nicht sicher, ob die alten Muttern noch abgehen und ob das überhaupt notwendig ist, denn das Hitzeschutzblech hat dort jetzt ja auch große Löcher.

die solltest du schon abmachen, im Zweifel mit Gewalt, ansonsten ist der Bolzen nicht lang genug

Themenstarteram 4. Mai 2015 um 10:04

Zu meiner Überraschung waren das gar keine Muttern mit Unterlegscheiben, sondern dünne Blechteile (vielleicht so dick wie Unterlegscheiben für M4), die als komplette Einheit ausgeformt waren. Sie gingen mit 10er-Langnuß gut ab. Da aber nur eine knappe Windung da ist, muß man beim Wiederanziehen aufpassen.

Ich habe mir Stahl-Streckmetall passende Stücke zugeschnitten, in die Mitte ein Loch mit 5er-Bohrer aufgeweitet und die Teile mit hitzefester Alufarbe lackiert. Mit ein bißchen MS-Polymer (das ist ein entfernter Verwandter von Silikon, sehr hitzefest und sehr gute Klebkraft) habe ich teilweise die Bleche noch hinten festgeklebt, die Zuschnitte drauf und dann die "Muttern".

Das vorderste Hitzeschutzblech (gleich unter Flexrohr) ist nach oben auch noch mit einem Gewebe ausgekleidet, was dann zwischen Alublech und einem Längsträger des Autos eingeklemmt ist. Dort gab es heftigste Korrosion sowohl aum Alu als auch am Träger, aber der Träger wird das wohl noch ein paar Jahre durchhalten, bevor er nennenswert geschwächt ist. Wieder einmal: wie kann man sowas nur konstruieren?

Hi Danke,

schade dass du kein(e) Foto(s) beigefügt hast

Themenstarteram 8. Mai 2015 um 14:07

bitte sehr...

Streckmetall

Hallo, super Beitrag. Ich habe das gleiche Problem Ford Galaxy Bj.2009. Aber bei mir sehen die Muttern anders aus. Sie sind auch aus Blech. Ich habe keinen Plan wie ich die runter bekomme. Wenn ich Zeit habe mache ich noch ein Bild davon.

Hier ein Bild. Schaut aus wie SW22 hatte aber kein Werkzeug zur Hand.

Ich fahr seit 4 Jahren ohne Blech.

Fazit, keine Arbeit gehabt und keine Probleme. Es geht auch ohne.

Gruß,

der_Nordmann

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