Hifi im Golf VI mit RCD 210 aufrüsten

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VW Golf 6 (1KA/B/C)

Hallo Zusammen,
bin kurz davor mir einen Golf VI Comfortline zuzulegen. Hab ein gutes Angebot (könnte ich direkt mitnehmen) und bin am grübeln weil nur das RCD 210 verbaut ist. Brauch kein High-End aber etwas Bums bzw. guten Sound hätte ich schon gerne.
Wollte mindestens in die hinteren Türen ein entsprechendes LS-System einbauen (lassen) und evtl. das vordere System aufrüsten. Wie hoch wird der Aufwand ca. sein in die hinteren Türen die LS einzubauen und natürlich die Kabel vom Radio zu ziehen? Mit welchen Kosten müsste ich bei einem Car-Hifi-Shop ca. rechnen für den Einbau und Lautsprecher (denke mit 16" und HT) im mittleren Preissegment? Das Radio würde ich erstmal lassen und evtl. später mal tauschen.
Würde mich über ein paar kurz und bündige Beiträge freuen.

Danke und noch schöne Restostern....

Gruß Faustpils

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Faustpils


bin kurz davor mir einen Golf VI Comfortline zuzulegen. Hab ein gutes Angebot (könnte ich direkt mitnehmen) und bin am grübeln weil nur das RCD 210 verbaut ist.

Das RCD 210 ist an sich nicht übel und entspricht einem brauchbaren Einsteiger-Radio, wie man es auch bei bekannten Markenherstellern bekommen kann.

Zitat:

Brauch kein High-End aber etwas Bums bzw. guten Sound hätte ich schon gerne.

"Bums" wirst Du mit den eingebauten Verstärkern im RCD210 nicht erreichen. Dafür haben diese schlichtweg zuwenig Leistung.

Zitat:

Wollte mindestens in die hinteren Türen ein entsprechendes LS-System einbauen (lassen) und evtl. das vordere System aufrüsten. Wie hoch wird der Aufwand ca. sein in die hinteren Türen die LS einzubauen und natürlich die Kabel vom Radio zu ziehen?

Hat der CL kein Hecksystem? Wenn doch, kannst Du einfach die Original-Einbauplätze (die sollten auf jeden Fall vorhanden sein) und den vorhandenen Kabelsatz benutzen. Falls nicht ... die Kabel sind in ca. 2 Stunden sauber verlegt.

Zitat:

Mit welchen Kosten müsste ich bei einem Car-Hifi-Shop ca. rechnen für den Einbau und Lautsprecher (denke mit 16" und HT) im mittleren Preissegment?

Wirklich anständige 165er-Lautsprecher bekommt man ab 100-150€ pro Paar (z.B. von Eton oder Ground Zero). Ich empfehle für die Hecktüren ein Koaxialsystem (einfacher einzubauen) und für die Front ein Komponentensystem. Sinnvoll wäre auch eine Abdämmung der Türen vom Fachmann. Was Preise angeht, hilft nur, sich beim örtlichen CarHiFi-Händler beraten zu lassen.

Zitat:

Das Radio würde ich erstmal lassen und evtl. später mal tauschen.

Es ist durchaus sinnvoll, bei beschränktem Budget die Anlage in kleinen Stufen auszubauen. Dabei muß man aber im Hinterkopf behalten, daß jede Ausbaustufe bereits mit Blick auf die folgende eingebaut wird (deshalb auch mein Rat mit der Dämpfung der Türen).

Du könntest das also ungefähr so machen:

1. Stufe:

RCD210 behalten und bessere Lautsprecher inkl. Türdämmung einbauen.

2. Stufe:

RCD210 behalten, mit High/Low-Adapter ausrüsten und eine 5-Kanal-Endstufe mit Frequenzweichen (die kosten ab 300€) einbauen. Zur Bassunterstützung könnte ein in den Kofferraum passender kleiner Gehäusesubwoofer helfen. Dann hast Du auch den gewünschten "Bums".

3. Stufe:

RCD210 austauschen und gegen eine höherwertige Headunit eintauschen (evtl. mit iPod-Steuerung/USB/Line-In/SD oder sogar als Einbau-Navi von z.B. Zenec)

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Man kann doch nicht einfach irgend welche "Kabel" nehmen Oo. Da sollte man sich schon informieren. Gibs spezielle Normen!

Es gibt für alles Normen. Und es ging ganz gut muss ich sagen 🙂
Aber ok: Wie lautet denn die nun die Formel?
Wenn ich sowas lese "wenn Du ein Pluskabel verlegst, mußt Du einen ausreichenden Querschnitt für die zu erwartenden Ströme auswählen (und wir reden hier von 60-100 Ampère, je nach Leistung der Endstufe)", dann kommen mir doch erhebliche Bedenken. Wenn das ne Endstufe tatsächlich zieht, dann guten Tag. Glaub ich aber nicht dran :P

Soviel wird sicherlich keine Endstufe ziehn was logisch ist. Aber abgesehn von dem Querschnitt ist auch noch die Art wichtig z.B. beim verlegen zu den Boxen wo wir Signale haben. Störfelder müssen mit beachtet werden, wie isoliert man usw.

Habe keine Ahnung wie das aussieht wenn man sich son zeugs kauft aber vermute das sicherlich alles dabei ist wenn man ein komplett Paket kauft und nur noch Punkt 1 an Punkt 2 anschließen brauch nach Anleitung. =)

Hast ja recht, ich will ja auch garnix gegen gute und sichere kabel sagen, damit is man immer auf der sicheren seite. lieber etwas mehr geld für n kabel ausgeben als n kabelbrand. ist nur auch interessant wenn man leute sieht, die sich fingerdicke audiokabel kaufen und meinen, dass der klang dadurch besser wird 🙂

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Und für die Masse nimmst du dann nen Klingeldraht? Denn deine Endstufe ist ja so effektiv, da kommt überhaupt wenn nur minimaler Strom wieder raus. 😁

Und die Kabel machen definitiv was am Klangerlebnis aus. Aber du hast bestimmt immer nur schleudern gehört, oder?

OK dann gehörst du auch zu denjenigen, die sich die dicksten kabel andrehn lassen. Hatte nie probleme, 400 Watt endstufe von blaupunkt, alles tiptop. und bei ner länge von etwa 30 cm von amp zum subwoofer wirst du nichtmal bei doppeltem kabelquerschnitt mit nem oszilloskop n unterschied messen. die dinger sind ungeschirmt, oder benutzt zu coax?

Mal davon abgesehen, dass ich mir nix andrehen lasse, hat dies mitunter mit der gesamten Materialzusammensetzung der Adern zu tun. Allerdings, und das mein ich jetzt nicht abwertend, ist das bei deiner 400W Blaupunktendstufe sicherlich auch egal.

Was ich mich aber gerade frage, was will man an einem verstärkten Signal von einer Endstufe zum Sub raus oszillieren?
Wäre mir neu, das man die Qualität eines Signales auf einem Oszilloskop erkennen kann.

Ich brech jetzt keine Diskussion über die Wahl der Hifi-Komponenten los, aber nur, weil du dir etwas nicht vorstellen kannst, heißt das nicht, das es die Unterschiede gibt.

Zitat:

Original geschrieben von Backwash


Wenn ich sowas lese "wenn Du ein Pluskabel verlegst, mußt Du einen ausreichenden Querschnitt für die zu erwartenden Ströme auswählen (und wir reden hier von 60-100 Ampère, je nach Leistung der Endstufe)", dann kommen mir doch erhebliche Bedenken. Wenn das ne Endstufe tatsächlich zieht, dann guten Tag. Glaub ich aber nicht dran :P

Glauben ist nicht wissen ...

Die überschlagsmäßige Berechnung der Stromstärke ist eigentlich ganz einfach ... P (Leistung in W) = U (Spannung in V) * I (Stromstärke in A)

Im Bordnetz treten Spannungen zwischen 11,8 und 16,6 Volt auf ... die Spannung ist also vorgegeben. Die Leistung der Endstufe(n) ist ebenfalls vorgegeben ... und zusätzlich besitzt eine Endstufe noch einen thermischen Wirkungsgrad eta (sie nimmt deutlich mehr Leistung auf, als sie abgibt).

Folglich gilt erstmal: I = P/U und mit Wirkungsgrad I = P/U*eta

Für ein angenommenes eta von 50% (also 0,5) und eine elektrische Ausgangsleistung von 500W (und das ist mit Subwoofer nebst Front- und Hecksystem nicht abwegig) ergibt sich bei angenommenen 13,8 Volt Netzspannung eine Stromstärke von rund 72,5 Ampère ...

Zudem kommt noch hinzu, daß ein Kabel sich durch elektrischen Strom erwärmt ... dadurch steigt sein spezifischer elektrischer Widerstand an und man verliert (bzw. verheizt) durch den dadurch entstehenden Spannungsverlust einiges an Verstärkerleistung.

Du siehst also ... Klingeldraht als Stromkabel im Auto ist keine gute Lösung.

naja man kann sehr wohl einen frequenzgang generieren und diesen am anderen ende des kabels messen (abweichung vom generierten signal). und da bezweifel ich stark, das es da eine differenz bei einem "normalen" audiokabel und einen fingerdicken audiokabel feststellen kann. schon garnicht bei dem niedrigen frequenzgang. wie misst du signale? mit der zunge? und aus was sind deine audiokabel? bei mir is es meist kupfer. wenn du wolfram drin hast, wärs nicht so gut.
und zu deinem letzten satz: es gibt mit sicherheit unterschiede, aber die werden zuletzt bei dem kabel, um welches es grade geht, festgestellt. die meisten hören eh mp3s/ gebrannte mp3s und da zu sagen man hört n unterschied in der klangqualität is einfach absurd.

Zitat:

Original geschrieben von call0174



Was ich mich aber gerade frage, was will man an einem verstärkten Signal von einer Endstufe zum Sub raus oszillieren?
Wäre mir neu, das man die Qualität eines Signales auf einem Oszilloskop erkennen kann.

Du wirst da nichts erkennen auser jede menge "schwingende/springende Signale" oder wie auch immer das der Laie bezeichnen würde. Bzw. erkennen ist der falsche Begriff. Sagen wir es so, du wirst keine Messtechnische Ergebnisse erzielen, mit denen du was anfangen kannst, das geht nicht! Dazu müsstest du die Endstufe aufschreiben. Aber das sind wieder andere Geschichten was sich darin abspielt und führt hier zu weit. 😉

ja jeanluc, ist nachvollziehbar. trotzdem finde ich das mit den 72,5 A realitätsfern, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. bei dem thema über klangqualität und kabeldicke bleibe ich allerdings bei meiner meinung.

@Backwash:

Hoher Silberanteil, da ist der spezifische elektrische Wiederstand geringer als bei Kupfer. Und was du beschrieben hast, ist immernoch keine Bestimmung der Qualität des Signales. Da kannst du auch gleich eine Wiederstandsmessung machen. Allerdings wird da dann plötzlich das Fingerdicke Audiokabel besser abschneiden.

Allerdings ist alles in allem vor allem Musik subjektiv. Keiner kann das hören, was andere hören/Wahrnehmen. Deswegen ist so eine Diskussion eh sinnlos.

@Skeletto

Danke, ich weiß schon, was man damit misst. Und es ist schon möglich, mit ‘nem ordentlichen Oszi da Unterschiede zu sehen. Aber auch diese Unterschiede sagen rein garnix über die Signalqualität aus.

@Backwash die 2.:

Dann besorge dir doch mal eine ordentliche Strommesszange, und miss mal die Stromaufnahme deiner Endstufe 😉

Außerdem müssen die Kabel für die maximale Stromaufnahme ausgelegt sein.

Zitat:

Original geschrieben von Backwash


ja jeanluc, ist nachvollziehbar. trotzdem finde ich das mit den 72,5 A realitätsfern, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Ich will Dich nicht belehren ... die Physik spricht da ganz für sich.

In meiner derzeitigen Möhre habe ich eine durchschnittliche Anlage mit einer 5-Kanalendstufe mit kombinierten 250W (ca.) RMS verbaut. Abgesichert ist das Ganze mit 50A und als Stromkabel habe ich mich für 20mm² entschieden. Da gibt es im Fachhandel bereits Sets für kleines Geld (ca. 30€), in denen so 5m Pluskabel, 2m Massekabel, Sicherungshalter nebst Sicherung und Kleinteile wie Kabelschuhe, Aderendhülsen u.ä. befinden.

Keine Abzocke, Kontaktflächen hartvergoldet, gute Qualität, Betriebssicherheit. Passt.

Das mit der Endstufe im Auto hab ich zum glück hinter mir, daher wird das messen im auto schwierig. wie ich auch schonmal gesagt habe "Hast ja recht, ich will ja auch garnix gegen gute und sichere kabel sagen, damit is man immer auf der sicheren seite. lieber etwas mehr geld für n kabel ausgeben als n kabelbrand." allerdings beharre ich mit dem signalmessen immernoch 😉 auf meiner meinung: wenn ich einen sinus generiere und den am ende messe und erkenne peaks oder sonsige veränderungen, kann ich doch davon ausgehn, dass das signal schlechter gewoden ist.

Zitat:

Und es ist schon möglich, mit ‘nem ordentlichen Oszi da Unterschiede zu sehen. Aber auch diese Unterschiede sagen rein garnix über die Signalqualität aus.

Genau das!

Mir ist bewusst das du dich auskennst, ich merk es an deinen Beiträgen und kann mir denken das du mit einem Oszi. umzugehen weißt. =)

Wollts nur mal gesagt haben für die, die hier mitverfolgen.

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