Heizleistung Yaris Hybrid Winter
Servus, da ich mir überlege, für die Stadt ein 2. Auto anzuschaffen, fiel mir der Yaris Hybrid ins Auge. Nun wollte ich Euch fragen, wie denn die Heizleistung des Yaris Hybrid im aussschließlichen Stadtverkehr im Winter ist. Frieren für 60min bis es mal warm wird ist nicht so meins.
Mit freundlichen Grüßen GTI Günter
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@tom535i schrieb am 27. September 2018 um 06:36:33 Uhr:
Und das ist gesund für den Motor ewig in der Warmlaufphase zu laufen? Da stell ich mir die frage was der Sinn eines Hybrid überhaupt ist.Der Verbrauch muss da ja ebenfalls in die Höhe gehen..eigentlich unnötig.
Ok, bisher wars lustig, langsam wirst du nervig mit deinen Spitzen gegen den Hybrid. Du hast nämlich einfach keine Ahnung wovon du redest.
Der Hybrid schaltet den Benziner aus, wenn eine gewisse Kühlmitteltemperatur (beim Prius 2 waren es 73°C, beim Yaris weiß ich den genauen Wert nicht) erreicht ist - lange bevor ein normaler Benziner mit Start-Stopp Automatik ebenfalls abschaltet.
Natürlich sind 73°C Kühlmitteltemperatur etwas wenig, um den Innenraum auf mollige 22°C o.ä. zu heizen, daher kann man den Hybrid zwingen, auch im Stand den Benziner laufen zu lassen (in dem Szenario läuft dein Benziner eh noch) um die Heizleistung zu verbessern.
Das erhöht natürlich den Verbrauch, aber immer noch unter dem Niveau von normalen Benzinern. Auf die Lebensdauer des Benziners hat das keinerlei negative Auswirkungen.
Zitat:
Wir haben uns bewusst gegen ihn entschieden aber eigentlich wegen der Automatik. Das muss man halt wollen, aber den Punkt mit der Heizung usw bestätigt die für uns richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Völlig unlogische Argumentation. Die Automatikgetriebe von Hybrid und Benziner unterscheiden sich zwar technisch deutlich voneinander, fühlen sich aber fast identisch - eben stufenlos - an. Der Hauptunterschied liegt darin, dass der Hybrid 1/5-1/3 der Strecken rein elektrisch läuft. Bei Vollgas sind beide Drehorgeln.
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Zitat:
@illusion2001 schrieb am 4. November 2019 um 20:30:00 Uhr:
Hätte Toyota ein besseres Batteriemanagement und/oder bessere Batterien verbaut, hätten die Kunden weniger Ärger.
Richtig, ein Kia Cee'd 1.4 (2. Generation) meldet nach einigen Minuten, dass man die Zündung ausschalten oder den Motor starten sollte, damit die Batterie nicht entladen wird. Ob die Meldung automatisch nach X Minuten kommt oder bei einer gewissen Spannung des Bordnetzes ausgelöst wird, weiß ich nicht. Man wird auf jeden Fall gewarnt.
Der fast neue Toyota C-HR fängt nach einigen Minuten Navi-Spielerei heftig zu flackern und blinken an, WEIL die Batterie fast entladen ist.
Zitat:
Der Vergleich mit den Scheinwerfern ist Blödsinn, dort hat man die Wahl und weiß auf was man sich einlässt.
Leider nicht immer. Als der Yaris Hybrid neu raus kam und bekannt wurde, dass der brandneue HIR2-Lampentyp verwendet wird, gingen alle von einem hervorragenden Licht aus. Das Ergebnis war dann leider mehr als enttäuschend, schwaches Abblendlicht, miserables Fernlicht. Selbst die Nebler waren schlecht.
Hätte ich das bei der Bestellung im Mai 2012 gewusst, wäre es vermutlich kein Yaris Hybrid geworden.
Zitat:
Hätte man das MMT gleich vernünftig konstruiert oder ein besseres Getriebe verbaut, hätten die Kunden weniger Ärger gehabt.
Und auch hier kann ich eigene Erfahrungen einbringen: Yaris 1.3 MMT, kurz nach dem Kauf (mit 3 Jahren, 16.000km und Gebrauchtwagengarantie) ging der "Kriechmodus" nicht mehr und die Gangwechsel wurden immer ruppiger. Ein Kulanzantrag wurde abgelehnt, der zweite ging nur mit Nachdruck von meinem Händler durch. Ich dachte einige Wochen lang, ich müsste eine neue Kupplung und ein neues Steuergerät aus eigener Tasche zahlen - richtig geil als Azubi.
Zitat:
@illusion2001 schrieb am 4. November 2019 um 20:30:00 Uhr:
Hätte Toyota ein besseres Batteriemanagement und/oder bessere Batterien verbaut, hätten die Kunden weniger Ärger. Der Vergleich mit den Scheinwerfern ist Blödsinn, dort hat man die Wahl und weiß auf was man sich einlässt. Hätte man das MMT gleich vernünftig konstruiert oder ein besseres Getriebe verbaut, hätten die Kunden weniger Ärger gehabt. Hätten sie die Probleme mit der 5. Einspritzdüse, dem Differenzdruckröhrchen und dem AGR des D-CAT von Anfang an vermieden, hätten die Kunden weniger Ärger gehabt.Die Kulanz, die Toyota bei diesen Probleme meist zeigt, ist für die betroffenen Kunden natürlich eine tolle Sache.
Niemand will mit diesen Beispielen hier VW besser dastehen lassen. Es geht darum, dass auch Toyota nicht alles richtig macht, bzw. auch Mal was dummes baut, was du ja sogar bestätigst.
Toyota ist nicht das Problem, eine batterie hält heutzutage im idealfall 5 jahre. Wie oben schon einmal erwähnt hat meine batterie nach 3 jahren bzw 3 1/2 jahren nur noch 70% kapazität gehabt.
Die batterie probleme liest man in jedem Forum vom kunden bei jedem hersteller, dabei werden immer 4 fehler gemacht:
Jede Tiefentladung einer AGM batterie schädigt sie um 10% bis 20% je nachdem wie tief entladen und wie lange.
Zweiter fehler, viele endkunden benutzen ein völlig falsches Ladegerät und wissen nicht einmal das man ein AGM oder ein Gel oder ein Lilo ladegerät benötigt, klar die batterien werden geladen aber die zellen nehmen extremen schaden weil der ladestrom nicht geregelt ist.
Dritter fehler: viele kunden schließen einfach das Ladegerät direkt an die batterie an und das ist tödlich für jede batterie. Jedes fahrzeug mit batteriemanagement hat eine extre klemme noch vor dem batteriemanagement an dem die klemme/klemmen befestigt werden müssen
Vierter fehler: viele kunden bauen einfach eine neue Batterie selbst ein um Geld zu sparen. Sollte man aber nicht machen, bei zuvielen Modellen muss das Batteriemanagement system auf die neue Batterie erst angelernt werden. Das liest man immer wieder das endkunden mit einen Multimeter ein ladestrom von 14,2 volt messen vom Fahrzeug aber voll geladen liegt vom Fahrzeug liegt die batterie nur bei 12,6 volt. Eine volle Fahrzeug batterie sollte mindestens 13,2 volt haben. Ist das nicht der fall ist Sie von anfang an Defekt oder das Batteriemanagement system ist durcheinander.
Schau dir einfach Mal die Pannenstatistiken an. Absolut sind die Zahlen zwischen den Herstellern zwar nicht vergleichbar, aber man sieht, dass einige Hersteller damit gar keine Problem haben, andere dagegen im Verhältnis große. Der ADAC schreibt dazu:
"Eine Sonderauswertung der ADAC Pannenstatistiken beweist: Einige Hersteller haben durch ein intelligentes Energiemanagement das Batterieproblem schon seit einigen Jahren weitgehend gelöst, während andere noch viel Arbeit vor sich haben. BMW zum Beispiel überwacht ständig den Ladezustand der Batterie, schaltet Verbraucher notfalls ab und weist den Fahrer darauf hin."
Hier gibt es einige technische Informationen über das Batteriemanagement bei Audi und BMW
Hallo,
hier offenbaren sich aber einieg Lücken:
1:: Die Batterien (korrekt eigentlich Akkus) halten im Regelfall länger als 5 Jahre. Das sie im Idealfall nur maximal 5 Jahren halten, ist falsch. Es gibt zwar solche Einzelfälle - aber nicht in der Mehrzahl.
2: Jeder Bleiakku wird durch Tiefentladungen geschädigt. Und die AGM ist auch ein Bleiakku - nur eben nicht geflutet mit flüssiger Säure sondern mit einer Fliestechnik. Der AGM-Akku ist aber gegen Tiefentladungen weniger anfällig als der klassische Flüssigakku. Der Schädigungsgrad hängt aber von der Dauer und der Anzahl der Tiefentladungen ab. Von pauschal 10 - 20% pro Tiefentladung zu sprechen ist Unsinn.
3: Was soll denn ein Lilo-Ladegerät sein? AGM-Akkus lädt am am Besten mit einer IUoU-Kennlinie - und nie über 14,8 Volt Ladeschlusspannung. Das entscheiden Kriterium ist dabei die Ladeschlusspannung und weniger der Ladestrom. Alte Ladegeräte mit konstatem Strom sind möglichst zu vermeiden - oder man kontrolliert ständig die Spannung.
4: Die angebliche "Klemme" ist ein elektronischer Batteriesensor, der dem Steuergerät bestimmte Strom und Spannungswerte übermittelt und damit das Lademanagement steuert. Dass es für die Batterie tödlich ist, wenn man diese direkt zum Laden anschließt, ist falsch. Sonst dürfte man die ja auch nie im ausgebauten Zustand laden.
5: 14,2 Volt ist eine Spannung und kein Ladestrom! Das Batteriemanagementsystem reduziert nicht die Leerlaufspannung des Akkus! Richtig ist, dass bei vielen neuen Fahrzeugen eine neue Batterie im Steuergrät angemeldet werden muss - insbesonder aber nur wenn man eine andere Kapazität oder einen anderen Typ wählt. Bei einem 1:1 Austausch ist das aber nicht zwingend erforderlich - die Batteriemanagement resettet sich nach einiger Zeit von selbst.
Die Werkstätten wollen aber am Batterietausch verdienen.
Gruß
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Dir ist schon klar das Toyota federführend ist was das batteriemanagment system betrifft schon alleine durch die hybrid technik, das ist dir klar ja?
Das batteriemanagement system was du verlinkt hast bei audi und bmw wird seit fast 15 jahren verbaut aber erst seit etwa 8 jahren werden die futures als infos im cockpit digital angezeigt. Selbst eine Batterieladezustands anzeige gibt es im infotainment system. Das hatte selbst mein audi 2011 schon.
Mit dem Battery Management system meinen Sie eher den PSA Konzern
Aber ist ok.....
Ok, ich gebe es auf. Da Toyota seine NiMH und Lithium Ionen Batterien hervorragend managed, sind sie natürlich auch bei dem 12 V Bleibatterien Weltklasse. Dass Toyota hier mehr Probleme hat als andere Hersteller, liegt ausschließlich an den dümmeren Nutzern und daran, dass sie billige Blei Säure Batterien verbauen, wofür sie aber selber nix können. Die MMT und D-CAT Probleme existieren nicht, da Toyota diese kostenlos auf Kulanz rückwirkend beseitigt hat, die Kunden hatten somit von Anfang an problemlose Fahrzeuge.
Der Kollege wird offensichtlich von Toyota gesponsort oder arbeitet dort! Nur so lassen sich seine Einlassungen erklären.
Zitat:
@36/7M schrieb am 4. November 2019 um 22:15:37 Uhr:
Der Kollege wird offensichtlich von Toyota gesponsort oder arbeitet dort! Nur so lassen sich seine Einlassungen erklären.
Dafür widerspricht sich das Geschwurbel doch viel zu oft selbst.
So blöd wäre Toyota nicht 😉. Ich glaube das ist ein rein persönliches Problem. Er versteht vermutlich nicht Mal, dass er hier hauptsächlich mit zwei Lexus Fahrern diskutiert, die er garantiert nicht von der Technik des Konzerns überzeugen muss, da sie die Vorzüge kennen, sich jedoch auch der wenigen und wenig relevanten Schwächen bewusst sind.
Toyota verbaut keine blei säure batterien.....sondern AGM Batterien......
In allen fahrzeugen ausnahmslos.....
Toyotas management für die hybrid batterien hat sich seit 22 jahren bewährt.....
Von 20.000 hybridbatterien ist eine vorzeitig defekt alle anderen halten über 10 jahre durch, belegen unzählige statistiken. Und das funktioniert nur wegen dem batteriemanagement. Die batterien werden nie ganz voll geladen und nie ganz leer gesaugt, die arbeiten im optimalen bereich und um das zu schaffen muss das battery management system sehr gut funktionieren.
Zitat von dir
Zitat:
Sie haben aus kostengründen eben nur blei säure verbaut und somit muss man halt wenigstens alle 3 bis 4 Tage mit dem Fahrzeug fahren wer das nicht kann muss eben eine AGM nachträglich einbauen..... wo ist das Problem?
Und nochmal, das Management der Antriebsbatterien ist ohne Zweifel hervorragend. Dennoch gibt es Probleme mit den kleinen 12 Volt Batterien, die nicht vernünftig gemanaged werden.
Zitat:
@illusion2001 schrieb am 4. November 2019 um 22:27:40 Uhr:
Und nochmal, das Management der Antriebsbatterien ist ohne Zweifel hervorragend. Dennoch gibt es Probleme mit den kleinen 12 Volt Batterien, die nicht vernünftig gemanaged werden.
Du liest schon alles? Das was ich geschrieben hab war auf lexus bezogen.....ist allgemein bekannt das Sie aus kostengründen nur blei säure verbaut haben.... aber kannst du ja weiter oben nachlesen
Der Lexus CT hat wie der Prius 3 Eine AGM Batterie, der Prius 4 dagegen hat eine nachfüllbare Blei Säure Batterie... In unserem IS schaue ich gerne übermorgen nach...
Die Technologie ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, wie das Auto den Batteriezustand überwacht und entsprechende Konsequenzen daraus zieht um den Zustand lange zu erhalten und den Fahrer bei zu hohen Ruheströmen und frühzeitig vor dem Batterietod zu warnen und durch das Abschalten von Verbrauchern jederzeit einen Ladezustand zu gewährleisten, der einen zuverlässigen Start ermöglicht. Dies hat Toyota zumindest beim Prius und Auris versäumt, siehe diverse Pannenstatistiken und vor allem die zahllosen Themen im priusfreunde Forum und den eigens für die 12 Volt Batterie angelegten Artikel im Prius Wiki. Wenn es möglich ist, bei einem Auto aus dem 21 Jahrhundert, den Akku mit den Scheinwerfern oder der Innenbeleuchtung leer zu saugen, ist das nicht zu entschuldigen.
Zitat:
@Desti86 schrieb am 4. November 2019 um 20:09:37 Uhr:
Wer sagt denn das Sie falsche Batterietypen verbaut haben? Wieder nur alleine du!Sie haben aus kostengründen eben nur blei säure verbaut und somit muss man halt wenigstens alle 3 bis 4 Tage mit dem Fahrzeug fahren wer das nicht kann muss eben eine AGM nachträglich einbauen..... wo ist das Problem?
Ein Kfz im serienmäßigen Zustand, welches fahruntüchtig wird, wenn es nicht alle drei bis vier Tage bewegt wird, mag für dich kein Problem sein, für den Rest der Menschheit schon. Zumal ein entsprechender Hinweis in der Bedienungsanleitung fehlt.