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H - Kennzeichen für "heftigen Umbau" ?

Porsche 944
Themenstarteram 18. Juni 2020 um 11:00

Hallo. Mir ist ein Porsche 944, Baujahr `84 angeboten worden, der optisch auf Porsche 968 (JB Cardesign Bodykit) umgebaut worden ist, welcher ein "H-Kennzeichen" hat !

Wir kennen das ja. "Zeitgenössisches Tuning" ist für das "H" erlaubt. Das heißt in der Regel, dass der Umbau zur Bauzeit des Fahrzeuges möglich gewesen sein muß. Nun ist der angebotene 944 von 1984 und der 968 kam erst 1991 raus … Der Umbau suggeriert also ein Fahrzeug, dass es erst im darauf folgenden Jahrzehnt gegeben hat …

Das verstehe ich nicht und fragte den Anbieter. Er zögerte erst und argumentierte dann, dass es die

"10 Jahre davor und 10 Jahre danach - Regel" gibt. Sein 944 ist von 1984 und der 968 kam 1991. Also würde das gehen …

Ich finde das sehr merkwürdig. Überzeugt euch seine Argumentation ?

Beste Antwort im Thema

"Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erstzulassung oder ggfs Herstellungsdatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können, sowie Änderungen innerhalb der Fahrzeugbaureihe, sind zulässig.

Nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens 30 Jahren durchgeführt wurden, sind auch zulässig. "

 

Ergo: Was innerhalb der ersten zehn Jahre erfolgt ist, braucht nicht zeitgenössisch zu sein. So meine Lesart.

 

Ich schätze deine Beiträge sehr und kann auch ganz gewiss nicht mitstinken, aber in dem Punkt würden wir beide zusammenrasseln. :D

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43 Antworten
Themenstarteram 21. Juni 2020 um 11:16

Zitat:

@dodo32 schrieb am 20. Juni 2020 um 23:14:33 Uhr:

https://www.autozeitung.de/artz-golf-136920.html?...

Der Artz-Golf ist für mich der genialste Golf 1 der je auf die Räder gestellt wurde. Da ich Fan des 928 und des Golf 1 bin finde ich den nochmal besonders super !

Er hatte aber im Original die kleinen Rückleuchten und ich glaube, es gab mehr als nur 2.

Auch die "Cordette" ist super ! Man muß erstmal auf die Ideen kommen beide Autos zu "vereinen"

und dann auch noch die geniale Namenskombi … Daran sieht man, was da für clevere Leute am Werk

waren !

Themenstarteram 21. Juni 2020 um 11:37

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 21. Juni 2020 um 00:28:53 Uhr:

...

Günter Artz ist vor nicht allzu langer Zeit gestorben, nachdem er lange Zeit ein Pflegefall war. Er hatte seine demente Mutter getötet und anschließend versucht, sich das Leben zu nehmen …

Quelle ???

Die Oma hatte mal einen Hauptartikel in der Ausgabe 08/2009 über Nordstadt und Günter Artz. Er starb am 27.04.17.

 

Themenstarteram 22. Juni 2020 um 1:50

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 21. Juni 2020 um 13:13:41 Uhr:

Die Oma hatte mal einen Hauptartikel in der Ausgabe 08/2009 über Nordstadt und Günter Artz. Er starb am 27.04.17.

Die Ausgabe ist von 8/2009 und der Artikel heißt "Günter Artz und seine Autos".

Mir geht es um diese Extrem-Geschichte, dass er seine demente Mutter umgebracht und dann

einen Selbstmordversuch unternommen haben soll.

Quelle ???

Meine Güte, hast du irgendein Problem mit mir?

Der besagte Artikel ist die Quelle, da steht es nämlich am Schluss drin. Ich meine, im allerletzten Satz wird das erwähnt. Danach war er bis zu seinem Tod ein Pflegefall.

Zitat:

@winkler12345 schrieb am 22. Juni 2020 um 01:50:41 Uhr:

 

Quelle ???

HAZ !!!

(Ausgabe vom 18.03.2012)

-----------------------------------------------------------

Und hier die Einzelheiten aus anderer Quelle:

Zitat:

Sohn mit elf Millionen Euro Geldschulden tötet eigene Mutter (2007)

Eine 94-Jährige wurde Opfer eines Tötungsdelikts durch ihren eigenen Sohn. Die Rentnerin lebte in einem Seniorenheim. Am Tag der Tat wurde sie von ihrem hoch verschuldeten Sohn aus dem Heim abgeholt und nach Verden zum leerstehenden Haus der Familie gebracht. Hier verletzte der Mann seine Mutter mit drei Messerstichen in den Brustkorb. Daraufhin verschwand er und ließ seine Mutter hilflos zurück, um zu seiner Wohnanschrift nach Hannover zu fahren. Er glaubte, seine Mutter liege im Sterben.

Am Folgetag beschloss er nochmals nach Verden zu fahren, um sicherzugehen, dass seine Mutter wirklich tot sei. Als er sie noch lebend auffand, entschied er sich dazu, seine Tat zu vollenden. Mit weiteren Schnitten und zusätzlichen Schlägen tötete er seine Mutter.

Daraufhin kündigte er seinen Suizid gegenüber seiner Frau und Freunden an. Er sagte außerdem aus, dass zwei Leichen an der Adresse des ehemaligen Hauses der Familie aufzufinden sein würden. Vor Ort fand die Polizei lediglich den Leichnam der Mutter im Wohnzimmer des Hauses auf. Der Sohn selbst wurde auf einer Bank an einem nahegelegenen Fluss aufgefunden. Zwischen seinen Füßen befand sich eine Pistole. Mit einem Schuss hatte er versucht, sich das Leben zu nehmen. Allerdings hatte er seinen Suizidversuch überlebt und ist nunmehr ein schwerer Pflegefall.

Quelle:

Analyse der Anlässe und Ergebnisse gerichtlicher Sektionen im Bereich der Staatsanwaltschaft Verden (Untersuchungszeitraum: 1977-2016)

Was du alles ausgraben kannst... :D

Aber jetzt kommt er bestimmt an und sagt, dass da nix von Günter Artz steht. :D

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 30. Juni 2020 um 21:18:01 Uhr:

Aber jetzt kommt er bestimmt an und sagt, dass da nix von Günter Artz steht. :D

Nun ja, die BILD war in der Hinsicht etwas eindeutiger. Da bleibt nur wenig Raum für Zweifel dieser Art.

Günter Artz / BILD 2007–12–06

Ich staune Bauklötze, aber die ganz großen!

Ich hatte das im Oma Artikel gelesen (solche Sachen merke ich mir komischerweise) und hier wiedergeben. Die Oma recherchiert für gewöhnlich sehr sorgfältig und ich kann mich nicht erinnern, dass die in über 30 Jahren mal richtig Bockmist geschrieben haben. Deswegen reicht das für mich als seriöse Quelle aus. Ist ja nicht die AB, unsere 'Autoinstanz'

Aber hab ganz lieben Dank für die Recherche, das rechne ich dir hoch an. :)

Und was hat das mit H-Kennzeichen zu tun?

Zitat:

@bsawanderer schrieb am 1. Juli 2020 um 06:39:39 Uhr:

Und was hat das mit H-Kennzeichen zu tun?

Wenig. Aber der TE hatte 2x nachdrücklich nach einer Quelle gefragt, siehe u. a. hier:

Zitat:

@winkler12345 schrieb am 22. Juni 2020 um 01:50:41 Uhr:

Mir geht es um diese Extrem-Geschichte, dass er seine demente Mutter umgebracht und dann

einen Selbstmordversuch unternommen haben soll.

Quelle ???

Irgendjemand hatte dafür sogar noch auf "Danke" geklickt, also bestand offensichtlich Klärungsbedarf. Die Frage ist jetzt beantwortet.

Allerdings ist es ein spektakuläres Ende von jemandem, der in der Oldtimer-Szene für seine Umbauten bekannt war.

Themenstarteram 2. Juli 2020 um 1:39

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 30. Juni 2020 um 21:28:28 Uhr:

Ich staune Bauklötze, aber die ganz großen!

Ich hatte das im Oma Artikel gelesen (solche Sachen merke ich mir komischerweise) und hier wiedergeben. Die Oma recherchiert für gewöhnlich sehr sorgfältig und ich kann mich nicht erinnern, dass die in über 30 Jahren mal richtig Bockmist geschrieben haben. Deswegen reicht das für mich als seriöse Quelle aus. Ist ja nicht die AB, unsere 'Autoinstanz'

Aber hab ganz lieben Dank für die Recherche, das rechne ich dir hoch an. :)

Du hast mich komplett falsch verstanden. Ich wollte das nicht anzweifeln, was du geschrieben hast !

Es ist nur eine Angewohnheit von mir, bei "Extrem-Geschichten" nach der Quelle zu fragen.

Ich finde, dass ist ein ganz natürliches Verhalten … Für mich ist da kein "Buhmann-Potential" zu finden.

Themenstarteram 2. Juli 2020 um 1:40

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 30. Juni 2020 um 21:18:01 Uhr:

Was du alles ausgraben kannst... :D

Aber jetzt kommt er bestimmt an und sagt, dass da nix von Günter Artz steht. :D

Nee, kommt er tatsächlich nicht …

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