GTS 3.2 V6 mit 215Tkm ohne bedenken kaufen??

Opel Vectra C

Hallo Freunde,
zur Zeit fahre ich einen Astra H 1.6 TP Schalter und wie Ihr an meinem Nick unschwer erkennen könnt war ich mal GTS Fahrer und möchte mir eventuell wieder einen GTS kaufen.
Habe eins in einem sehr guten Zustand und mit sehr vielen extras gefunden aber mich macht die hohe Laufleistung ( 215Tkm ) des Motors etwas stutzig.
Der GTS ist Baujahr 5/2003, ist ein Schaltwagen, hat Navi, Klimaaut.,Sitzheizung, PDC aber steht nichts vom Scheckheft! TÜV und AU sind aber neu.
Kann man den Wagen kaufen trotz hoher Laufleistung? Hat der Motor irgendwelche macken?Hat der Vectra 3.2 auch das Problem mit der rupfenden Kupplung beim Anfahren wie der Astra H?
Hab mir schon einige Threads durchgelesen mit dem Thema 3.2 V6 aber irgendwie nichts befriedigendes gefunden!!
Wäre sehr dankbar für hilfreiche Antworten ;-)
MfG
KADIRGTS

Beste Antwort im Thema

Lasse Dir alle Rechnungen zeigen und checke, ob alles seine Richtigkeit hat. Achte vor Allem auf die Rechnung über den Zahnriemenwechsel.

Ein fehlendes Scheckheft ist für mich nicht relevant, wenn alles ordentlich repariert wurde und kein Reparaturstau vorliegt. Ich habe meinen GTS V6 gekauft, als er knapp 6 Jahre alt war und rund 46000km gelaufen hatte. Ich führe auch kein Scheckheft. Alles, was defekt ist, wird repariert und kann anhand von Rechnungen nachvollzogen werden. Das reicht. Ich bin der Meinung, daß sich ein Scheckheft bei dem Fahrzeugalter nicht mehr lohnt.

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Vielleicht hilft Dir das ja: Ich habe in 28 Monaten GTS V6 31.052,58 € verbrannt. Dabei habe ich 93.431 km zurückgelegt. Der Wagen lief auf Flüssiggas - damit lagen die Kraftstoffkosten bei 11.202,98 €.

Das bedeutet: Auf 28 Monate / ~ 93.500km hatte ich ~20.000 € sonstige Kosten. Natürlich war damals Wertverlust dominant. Allerdings gingen auch viele Defekte schlicht auf Kulanz. Wer also meint für 3.900 € ein Schnäppchen machen zu können, sollte definitiv Rücklagen haben um Defekte zu kompensieren. Bei meinem zweiten GTS V6 waren nach 112.000 km die Kopfdichtungen platt* - da ist man schnell deutlich über der 1.500 € Grenze (inkl. Zahnriemen). Wenn Du für solche Ausfälle das Geld da hast: Kaufen.

Wer sich allerdings über die Kupplung schon Sorgen macht...eieiei. Das waren bei meinem Handschalter (erster GTS, da ist die Kupplung abgeraucht) gerademal 600 €, die mein FOH bei Opel abrechnen konnte...eine freie Werkstatt sollte das locker unterbieten.

Wenn Du nichts selber machen kannst, dann wird schon der Thermostatwechsel richtig teuer. Da muss die Ansaugbrücke für runter - das zahlst Du alles mit! Lambdasonden? Wechselintervall laut Hersteller 160.000 km. Die können also täglich total ausfallen. Stück bei Opel 1XX € - 4x brauchst Du das, also irgendwas zwischen 400 und 700 € - ohne Lohn! Meiner Erfahrung nach sollte man die sowieso wie von Bosch empfohlen machen (merkt man direkt am Verbrauch). Ich habe bei meinem Dicken (150.000 km) gerade auch einiges machen lassen (Luftmassenmesser / Lambdasonden). Sicherlich ein riesen Batzen Geld, aber die Vectra's haben nicht umsonst mal 27 000 € aufwärts gekostet. Wer da langfristig Spaß haben will, muss investieren.

Wie selbst ein lang übersetzter Automatik-Vectra gehen kann, siehe meine Youtube-Page.

*wir hatten hier im Forum auch Fahrzeuge mit 50.000 km und defekter Dichtung.

Nachtrag: Habe gerade das Konto meines zweiten GTS V6 gefunden. Ohne Autogas.

42.391,56 € über 105 tkm. Davon 18.840,60 € Wertverlust - aber bei einem Spritpreis von durchschnittlich 1,236 €/l und einem Schnitt von 11,21 l/100km. Defekte hatte ich keine zu zahlen - alles Garantie. Nur Inspektionen, Bremsen und Reifen.

Große Opel sind wohl immer ein zweischneidiges Schwert.

Einerseits günstig in der Anschaffung, auf der anderen Seite, kann es, muss aber nicht.

Mit über 200.000 Kilometern auf der Uhr hat der mit Sicherheit auch schon einige Stündchen in der Werkstatt verbracht und die gröbsten Schnitzer wurden mit etwas Glück schon alle beseitigt.

Ich sags mal so:

Wenn die Möglichkeit besteht günstig an die Teile zu kommen und viel in Eigenleistung machen zu können, kann man den sicher kaufen.

Wenn man zwei linke Hände hat und für jeden Lampenwechsel zu einem Vertragshändler muss, dann Bedenken!

Ansonsten würde ich bei diesem Modell mit mindestens einer vierstelligen Summe pro Jahr für Reparaturen kalkulieren, auch wenn es halbwegs gut laufen sollte. Thema Wertverlust ist durch, kommen nur noch 1,70 € für den Liter Super Benzin oben drauf.

Ich schaue zum Besipiel immer mal nach üblichen Verdächtigen wenn sie günstig zu bekommen sind.

Habe nun eine komplette, neue Ansaugbrücke incl. Zündmodulen, Einspritzdüsen, LMM usw. liegen.
Nen neuen original Klimakompressor, gebrauchte Antriebe, zwei neuwertige Endtöpfe ... alles für schmales Geld gekauft.

Von daher kann man einiges sicher abmildern.

Fakt ist aber das der Wagen ebend Leistung hat was immer das Fahrwerk, die Bremsanlage, den Antriebsstrang belastet.

Mit nem 1,8L Vectra wird an wohl nicht in die Verlegenheit kommen von 250 runter bremsen zu müssen 😉

Das A und O ist und bleibt der Pfelge / Wartungszustand.
Der Wagen in dem Angebot ist ja etwas modifiziert.
Muss nichts heissen, kann aber von Nachteil sein.

Meinen 3,2L hatte der junge Vorbesitzer 6Monate bis ihm die Kosten über den Kopf gewachsen sind.
Davor hat der Erstbesitzer aber immer alles belegbar machen lassen.

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ich fahre auch nen 3.2 und habe jetzt ca. 170.000 drauf.

ich finde diesen motor, wie alle anderen motoren welche ich bisher von opel gefahren habe, sehr solide.

verbrauch liegt zwischen 10 und 11 liter. das ist sicher nicht weltklasse, aber es ist ja auch kein geheimnis mehr, somit liegt es an jedem selbst sich für oder gegen diesen motor zu entscheiden.

schau dir den wagen genau an.
die macken wurden ja in diversen foren schon besprochen.

und falls wirklich mal was kaputt geht oder ne kopfdichtung undicht wird, dann KANN man bei opel 1500 oder was auch immer ausgeben, oder du machst es so wie ich, suchst dir ne freie werkstatt und zahlst 500€ 😉

ich bin im großen und ganzen zufrieden.

gute fahrt

würd ich dir abraten. hab meinen zwar bis 160000 km gefahren...problemlos. aufpassen bei minustemperaturen...nockenwellenentlüftung vereist...folgeschaden....ventildeckeldichtung. mit dieser km leistung sind reparaturen mit sicherheit vorprogrammiert....nicht blenden lassen vom zubehör. zahnriemenwechselsteht auch kurz davor...fazit..finger weg.

500 € für neue Kopfdichtungen, Ventildeckeldichtungen und nen neuen Zahnriemen/Umlenkrollensatz UND Lohn? Super Preis!

Zitat:

Original geschrieben von J.M.G.


500 € für neue Kopfdichtungen, Ventildeckeldichtungen und nen neuen Zahnriemen/Umlenkrollensatz UND Lohn? Super Preis!

ja. ich beschwere mich auch nicht 😁

mit so einem "alten" auto brauche ich nicht mehr zu opel gehen. da zahle ich schon 100€ für die begrüßung 🙄

von daher kann ich nicht sagen das der wagen sooo extrem teuer ist.
natürlich ist er nicht mit nem 4-zylinder zu vergleichen. aber spaß gab es noch nie umsonst 😁

Hallo Freunde,
danke an alle die hier tolle Tipps und Ratschläge gegeben haben...werde es mir durch den Kopf gehen lassen...Finde den GTS optisch einfach klasse und den 3.2 V6 interessant...Mal sehen ;-) werde euch auf den laufenden halten
MfG
Kadir

Der Preis ist wirklich richtig heiß. Alleine der Zahnriemensatz kostet ~160 €. Dazu kommt der Riemen selbst für 30 €. Die Dichtungen kosten nicht unter 70 € (ZKD/VDD). Da ist jetzt noch kein Kleinkram dabei wie Kerzen (26 €), Thermostat (50 €), Schrauben (30 €) und Ansaugbrückendichtungen (20 €), Öl (40 €), Frostschutz (20 €) usw.

Das summiert sich alleine an Teilen auf weit über 300 € - insofern sind 500 € die absolute Ausnahme und ein perfektes Schnäppchen. Ich glaube nicht, dass sich dieser Preis regelmäßig realisieren lässt.

Zitat:

Original geschrieben von KADIRGTS



Zitat:

Original geschrieben von bennniii


Du weißt aber schon, was die Kiste schluckt ? Kein Vergleich zu deinem Astra 1.6!
Gerade weil es ein 1.6 TP ist möchte ich den los werden ;-)
Hatte von 2006-2009 einen GTS 2.2 Bj03 gehabt, war sehr zufrieden.Auch damals hat mir die Power gefehlt aber genau weil es ein 3.2 V6 ist möcht ich denn ja eventuell haben ;-) egal was er verbraucht das nötige Geld für Sprit ist Gott sei dank da ;-)
Aber vorher muss der Astra weg!!! Aber wie am besten...

Das der Vectra auf 100km bei angenommenen 9l beim Astra locker 2l mehr verbraucht ist nicht so schlimm.? Sind schon 3,40 mehr auf 100km, das summiert sich recht schnell.

Schonmal an doppelte KFZ-Steuer und höhere Versicherungskosten gedacht.?

Selbst die normalen Wartungen und Wartungsteile(Filter,Öl,Reifen) werden doch schon exponentiell teurer als bei nem 1.6er Astra.

Ich persönlich würde mir das sehr stark überlegen. Gerade auch weil du die 4000€ nicht hast... was nützt es wenn du versuchst den Astra zu verkaufen, das vielleicht nach paar Wochen schaffst und dann ist der Vectra schon weg und du stehst ohne Auto da.?

andere (tiefere) Fahrwerksfedern sind lt. Fotos auch schon drin. Vielleicht sogar noch rundum neue oder erst kürzlich getauschte Stoßdämpfer? Eine Original-GTS-Tieferlegung ist das definitiv nicht, es seidenn die Federn sind gebrochen🙂.

Während der Probefahrt noch auf Klappergeräusche aus den Krümmerkats beim untertourigen "würgen" achten, kann ein loser Kat im Krümmergehäuse sein. Beim Kaltstart unter Umständen leichter feststellbar (Fenster aufmachen).

Die Kupplung rupfte bei unserem 3.2er bis jetzt nicht, was sich dank des schweren Zweimassenschwungrades (welches beim z32se scheinbar nicht so zu häufigen Defekten neigt wie bei manch anderen Vectra-Motoren) auch nicht so leicht zeigen wird. Mein 1.6er Astra hatte das immer während der ersten paar Anfahrvorgänge, wenn er nachts im Regen draußen stand.

Auf Rost an der Unterkante des Kofferraumdeckels achten, vor allem rechts und links an den Wasserabläufen.

Noch was zum sogenannten "Scheckheft". Liegt an der jeweiligen Opel-Werkstatt, ob ein durchgängig gestempeltes Heft ein gutes Zeichen ist. 6 Jahre schlechter FOH kann manchmal mehr Schaden anrichten. Unser GTS hat 100.000 km mit dem 1. Ölfilter ausgehalten. Altes Öl raus und neues Öl rein geht auch wesentlich schneller... Hat ihm aber scheinbar nicht geschadet, bis auf die extrem ölverkrusteten Oberflächen in Zylinderkopf und Ölfiltergehäuse.

Warum sollte der Motor nicht 300.000 KM und mehr aushalten, Pflege und Wartung ist das A und O jedes Motors. Wenn ich immer regelmässig Öl, etc. wechsele, im kalten Zustand keine Formel1-Starst hinlege, hätte ich keine Bedenken das der Motor die 300.000 KM nicht schaffen sollte.

Meiner hat aktuell 143.000 KM auf der Uhr. Ich hoffe das meiner noch lange läuft. Einer aus dem VectraCforum hat einen Signum 3,2V6 (auch hier vertreten) und hat mittlerweile über 200.000 Km auf der Uhr. Fährt immer noch.

Wohnst du in der Nähe vom Verkäufer? Kannst auch einen Gutachter hinschicken (hatte ich mit meinem gemacht, da meiner 250 KM entfernt war). Ein Gutachter mit allem DrumUndDrann kostet ca. 100-150,- €. Gut investiertes Geld :-).

Schöne Grüsse
Mirko

Zitat:

Original geschrieben von bennniii


Ich find den Verbrauch nicht mehr Zeit gemäß. Die Machine is meiner Meinung nach der reinste Sprit schlucker. Vielleicht solltest du einfach ein bisschen mehr investieren und am Sprit sparen 😉

Diese Aussagen find ich immer lustig! 😁

Nicht bös sein, aber:

Warum meinen die Leute alle, die alten Autos brauchen zuviel, ich muss mir jetzt nen neuen kaufen?!? Der braucht weniger?!?

Flötepiepen....

Wenn ich dran denke, was ich damals mit nem Kadett E (1,6i 75PS, Sportgetriebe) abgerissen bin, ... (nur mal als Beispiel)
Die Kiste hat immer gnadenlos Digitale Fahrweise bekommen. Vollgas, ... koste es was wolle..

Der hat sich mit MAXIMAL 8 Liter zufrieden gegeben. Wenn man ihn mal "ruhig" bewegt hat, auch mit 6 - 7 Litern...
Gewogen hat die Kiste nix.

Meine Perle hat jetzt nen Citroen C2 mit 1,4 und um die 80 PS! Unter 7 Litern kriege ich den nie! Der sogenannte "Kleinwagen" wiegt schon beinahe soviel wie damals nen 190ér Stern. Trete ich die Zitronenkiste in den Allerwertesten nimmt der auch mal getrost 10 Liter!

Fazit:

Man nehme den Preis für ein "modernes" Fahrzeug mit "gefühltem" Minderverbrauch bei gleicher Leistung?!?, man zieht den Preis für den "alten", aber 1/3 so teuren GTS ab, und man erhält in der Regel ne Differenz von sagen wir mal 8000 Euros.

Rechnen wir mal weiter! (Den Wertverlust bei einer Anschaffung eines z.B. Jahreswagen lassen wir mal aussen vor, betrug aber im Schnitt pro Jahr bei meinem Vectra C 3,2 V6 ca. 2000 Euro/Jahr)

Mehrverbrauch des alten V6 Aggregates gegenüber nem Zeitgemässen Turbomotor, ... sagen wir mal so um die 1 - 1,5 Liter max.

Das wären auf 100km ca. 2,40 Euros (bei 1,60E/l)
Bei 1.000km 24,00 Eus, bei 10.000km 240 Eus, bei 100.000km 2400 Eus, ... Na?!? Fällt was auf?!? Bis du das wieder raus hast, ist auch die Neue Kiste zweimal tot!

Und mit Reparaturen kann man auch bei einem zwei jahre alten Auto auf die Nase fallen! Je neuer ein Fahrzeug, umso teurer wirds.
Nicht umsonst fallen auf 55% aller Pannen Elektronische Helferlein aus.

Ich werde als nächstes ne schöne alte Kiste kaufen. Am besten mit nem Chevy Smallblock (350ér 5,7l) mit Vergaser, einer guten Zündanlage, H-Kennzeichen, ... Da hab ich Ruhe, kann selbst was machen, und diese miese Elektronik in den Kisten gehört der Vergangenheit an. Einmal im Jahr Ölwechsel mit Filter und Zündkerzen, Getriebeölwechsel (wenn dann Automatik), kostet mich keine 100 Eus an Material. Unterhalt durch H Zulassung keine 150 Euros (zzgl. 192 Euros Steuern im Jahr bei 5,7 Liter, kein KAT!!!) bei meiner VS. Und Klima, EFH, Servo, ZV, ... hatten die Amis auch schon vor 40 Jahren. Und das läuft zt. heute noch!!!

Und wenn die Kiste 16 Liter braucht, ... na und?!? Und wenn der Sprit 2 Euro kostet, werde ich die Kiste immer noch billiger fahren als meinen Vectra V6!!

Als Beipspiel mal nen neuer 5,7 Liter V8 Motor mit Köpfe ohne Nebenaggregate! FABRIKNEU! ca 2300 Euros. Das wären ein bisschen mehr, als nur die Kopfdichtungen beim 3,2ér zu wechseln. Da baue ich lieber nen neuen Motor ein. Automatikgetriebe Fabrikneu (TH350) ca 1500 Euros. Vergaser komplett neu (Zubehör Edelbrock, Holley) ca 350 Euros.

Soviel dazu! Jetzt rede ich wieder zuviel... :-)

Zu deinem Vectra: Das mit dem 3,2ér ist immer so eine Sache. Gut ist schonmal das Schaltgetriebe. Die Automatik macht mal gerne Zicken und kostet dann richtig Geld. Wie gesagt alles auf Dichtheit überprüfen. Vor der Probefahrt, die auch mal zügig gefahren werden sollte, wie auch nachher! Leute wischen gerne mal was weg, wenn sich nen Interrissierter anmeldet. Antriebswellen sind auch ein Thema. Schaukelt sich der Wagen auf bei um die 80 Km/h +- 15 km/h und geht es schlagartig weg beim Gaswegnehmen, werdens wohl die Wellchen sein! :-( Das wird Teuer, und kann schnell nen 1000ér für zwei Wellen inkl Einbau verschlingen! Wer einen V6 Fährt, sollte immer genügend Kohle an der Seite haben, um die anfallenden Reparaturen bezahlen zu können. Alles kostet in der Regel das Doppelte. Bremsen, Reifen (werden gern gefressen), Zubehör, Ersatzteile, ... Vor allem durch den Verbauten Motor könne Reparaturen daran sehr teuer werden. Ich spreche aus Erfahrung. (Wurden aber alle damals auf Kulanz gemacht. Gott sei Dank!) Ich habe jetzt mit dem Wagen ca 100.000 km ohne nennenswerte Probleme abgespult. Der Motor ist Top und läuft wie ein Uhrwerk. Vorraussetzung ist eine gute Pflege. Regelmäßige Ölwechsel sind hier ratsam. Mindestens einmal Jährlich.

Ganz WICHTIG: Kurzstrecken vermeiden... Das kann die Gusskiste nicht abhaben. Dann kommt mal schnell die ZKD wie oben angesprochen. Ich fahre ca 20km einen Weg zur Arbeit. Das ist so eben an der Grenze.

Zündkerzen sollten auch bald gewechselt werden bei der Laufleistung. Dazu muss die Ansaugbrücke komplett runter, da die Kerzen darunter versteckt sind. Wenn man nicht fit ist im Schrauben, sollte man in die Werkstatt gehen. Das kostet richtig Kohle, da die meissten dafür ein wenig Zeit benötigen! (Viele brauchen ne halbe Stunde, um erstmal rauszufinden, wo die Kerzen überhaupt sitzen.) 😁 Im gleichen Zuge wie oben beschrieben müssen die Dichtungen der AB neu, und das Thermostat auch gleich mit. Kosten, Kosten Kosten. Aber warum ist der Zahnriemen schon so "früh" gewechselt worden? Eigentlich sollte alle 8 Jahre und 120.000 gewechselt werden?!? Hat der fast 100.000 in zwei Jahren damit abgespult? Hmmm!

Wie gesagt. Die Auspuffanlage ist eine Krankheit bei der Kiste. Ansonsten ein super Auto mit guten Fahrleistungen, guter Ausstattung und Zuverlässigkeit. Aber mir wäre die Laufleistung persönlich zu hoch. da würde ich lieber zwei drei Scheine mehr in die Hand nehmen für 100.000 weniger! (Wenn der Zahnriemen schon neu ist)...

Also denn!

Gruß von der Nachtschicht!!

basti! :-)

Hi Freunde,
nein ich wohne zwar nicht in der Nähe aber ist auch nicht weit weg...Könnte jederzeit hin fahren und eine Probefahrt machen.
Ich lese hier immer über diesen Motor negatives, zu hoher Verbrauch, Ventildeckeldichtung, Zündkerzen, Antriebsstrang usw...
Was ist denn bitte mit den anderen Marken wie BMW, Mercedes, Audi?? Deren 6 Zylinder verbrauchen nicht so viel wie der 3.2 von Opel oder wie soll ich das verstehen?? Haben die keine Probleme??
Im Netz sind so viele BMWs oder Mercedes mit über 200Tkm würden die keine Probleme machen oder wie?? Ich bin der Meinung das jeder 6 Zylinder über 10 Liter verbrauchen wird und jeder 6 Zylinder im Unterhalt teuer ist...
Verstehe den Wirbel um diesen Motor nicht, nur weil es ein Opel ist????
Natürlich sind die 215Tkm zu viel des Guten aber jeder Wagen der 9 Jahre alt ist und über 200Tkm gelaufen ist könnte Probleme machen...
MfG
Kadir

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