Großer Preis von Ungarn / Budapest
Porträt
Inmitten einer schönen, aber staubigen Hügellandschaft eingebettet liegt der Hungaroring. Die Zuschauer erhalten aufgrund der Tatsache, dass rund um die Strecke kleinere und größere Hügel zu finden sind, einen sehr guten Blick auf die Strecke. Lohnenswert ist ein Trip nach Ungarn nicht nur wegen der Formel-1-Strecke, sondern auch angesichts der Hauptstadt des Landes, Budapest. Die Metropole hat rund zwei Millionen Einwohner, damit lebt fast jeder fünfte Ungar in "Budapescht", wie die Einheimischen den Namen aussprechen.
Von den etwa 20 Millionen Touristen, die jährlich nach Ungarn reisen, statten mehr als die Hälfte Budapest einen Besuch ab. Für die meisten von ihnen gilt die Stadt als schönste Metropole an der Donau. Eines der beliebtesten Fotomotive ist das Parlament, das zahlreiche Reiseführer und Stadtpläne schmückt, mit der majestätischen Donau im Hintergrund.
Ungarns Hauptstadt darf sich Bad Budapest nennen: 123 Thermalquellen - zwischen 20 und 76 Grad warm - sprudeln aus bis zu 1.250 Metern Tiefe jeden Tag 70 Millionen Liter Wasser empor.
Der Grand Prix von Ungarn wird seit 1986 ausgetragen. Es war das erste motorsportliche Großereignis im damaligen Ostblock und zog an den drei Veranstaltungstagen 260.000 Zuschauer an.
Die Piste ist nicht jedermanns Sache. Sie ist mit ihren 14 Kurven auf 4,381 Kilometern sehr eng und ermöglicht kaum Überholmanöver. Insbesondere am Freitag ist die an für sich schon wellige Strecke sehr staubig und damit auch rutschig. Die fast immer hochsommerlichen Temperaturen verbunden mit einem 70 Runden andauernden, verhältnismäßig langen Rennen führen dazu, dass die Fahrer teilweise bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gelangen, wenn sie sich nicht optimal vorbereitet haben.
Asphalt-Qualität wellig
Grip-Niveau niedrig
Reifenmischung Supersoft/Medium
Reifenverschleiß mittel bis hoch
Bremsenverschleiß hoch
Vollgasanteil 58 Prozent
Top-Speed Rennen 291 km/h
Längster Vollgasteil 750 Meter (11 Sekunden)
Benzinverbrauch niedrig
Gangwechsel pro Runde 50
Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn
Anzahl Linkskurven 6
Anzahl Rechtskurven 8
Streckendebüt 1986
Erster Sieger 1986: Nelson Piquet, Williams
Erste Pole 1986: Ayrton Senna, Lotus
Anzahl Grands Prix 24
Beste Antwort im Thema
Na, da ist die Aufregung mal wieder gross. So gross, dass hier einige User die gute Erziehung vermissen lassen und in die Tier- resp. Fäkalsprache abgleiten. Dieses Recht beanspruchen sie in geradezu egomanisch anmutender Selbstverständlichkeit. Schliesslich hat es in Ungarn ja einen Tötungsversuch gegeben. Da hat ein scheinbar völlig wildgewordener, durchgeknallter und psychopathischer Irrer völlig vergessen, dass er Familienvater ist, wie sein Gegenüber auch, und hat dem Gegner nicht nur die Pistole an den Kopf gehalten, sondern auch 6mal abgedrückt. Nur gut, dass die Patronen nass waren, oder?
Das Manöver von Schumi war extrem hart, übertrieben hart, zugegeben. Nüchtern und sachlich betrachtet jedoch gab Schumi Rubens zu jeder Zeit genügend Luft, auch wenn das den meisten hier nicht schmecken mag. Hätte er nicht genügend Luft gelassen, hätt's gekracht. Und nicht Gott hat das Ende der Mauer dort hingestellt, das Ende der Mauer steht in Ungarn einfach dort. Seit jeher. Und man sieht's aus dem Cockpit raus. Sieht jeder, weiss jeder. So einfach ist das.
Natürlich, wenn man RTL guckt und der Danner im Anschluss an dieses Manöver fast in Ohnmacht fällt, dann ist die Meinung vielerorten geBILDet. Ich hab's diesmal bewusst so gemacht, dass ich direkt nach dem Rennen ausgeschaltet habe. Ich hatte schlicht keine Lust auf Kommentare zu diesem Manöver von Lauda und/oder anderen bezahlten Interessenvertretern und Markenbotschaftern. Ich habe zwei Augen, ein einigermassen funktionierendes Hirn, etwas Erfahrung im Motorsport, genügend Sozialkompetenz und ausreichend EQ um die Situation ALLEINE bewerten zu können. Und ich komme nach reiflicher Überlegung zum Schluss, dass trotz aller Grenzwertigkeit nichts passiert ist. Glück? Können? Wer vermag das zu beurteilen? Wer hat in seinem Leben bereits einen Open-Wheeler bei 300 km/h über eine Gerade gejagt? Im In-Fight? 1 cm ... 10 cm ... was ist knapp, was ist beherrschbar?
Und die ganze hätte, möchte und könnte-Kamelle, die hier JEDESMAL geöffnet wird, wenn das persönliche F1-Feindbild (heute mal Schumi, das nächste Mal wieder Alonso, gerne aber auch immer mal wieder Hamilton) wieder mal an die Grenzen des Machbaren geht, ist so überflüssig wie das Manöver von Schumi selbst. Er hatte im Mercedes keine Chance, wollte sie aber trotzdem nutzen. Nun, eine Gazelle flieht in jedem Falle vor dem Geparden, auch wenn es ihr klar ist, dass sie diesen Kampf am Ende des Tages verlieren wird. Dieses Gen gehört nunmal auch zu einem richtigen Spitzensportler, davon sitzen die wenigsten wohl zuhause und schreiben ihre Gedanken ins MT-F1-Forum. Ist also für die wenigsten direkt und persönlich nachvollziehbar.
Ich könnte mir vorstellen, die völlig übertriebene Härte dieses Manövers war (auch) zu grossen Teilen die - menschlich nachvollziehbare - Revanche für Rubinhos Aussagen anlässlich der Pressekonferenz, wo er sich über seine und die Erziehung der Kinder ausgelassen hat und Schumi dergestalt und zwischen den Zeilen die Fähigkeit abgesprochen hat, seinen Kindern die richtigen Werte mit auf den Lebensweg zu geben. Interpretationssache, zugegeben.
Aber, sowas hört nunmal niemand gerne. 😉
Ich möchte mich an dieser Stelle, im Gegensatz zu vielen emotional allzuoft aufgewühlten Usern, hier strikte an die Faktenlage halten. Schumi fuhr relativ linear und konsequent die Linie zu, es gab keine allzu zackigen Schwenker, welche dem Gegner das Reagieren (erst ausweichen, dann bremsen) verunmöglicht hätten. Der Beweis, nochmals, es ist nichts passiert, also war logischerweise genügend Platz auf allen Seiten und an Spekulationen, ob dies nun mit purem Glück oder bloss mit einem misslungenen Tötungsversuch zu tun hat, werde ich mich nicht beteiligen. Klar ist, Schumi wollte Rubens den Schneid abkaufen und schauen, wie weit Rubens gehen wird. Und der hat durchgezogen. Chapeau, nebenbei bemerkt. Wusste gar nicht, dass Rubens solche Cojones mit sich rumträgt. Schumi hat zwar einen hübschen Strick geknotet und diesen um Rubens Hals gelegt, aber er hat dem Stuhl keinen Schubser gegeben, einfach um bei der hier mehrmals verwendeten Terminologie zu bleiben. Und ja, der Stuhl kann von selbst umfallen. Wurmbefall. Erdbeben, keine Ahnung. Ich will nur klarmachen, dass man unterscheiden sollte zwischen Vorsatz im Tun und in Kauf nehmen von aus Sicht des Angeklagten abwägbaren Risiken.
Ich schliesse aus dem von mir gesehenen, dass Schumi die Situation jederzeit in dem Masse kontrolliert hat, wie man ein solches Fahrzeug halt kontrollieren kann. Schumi hat selbst Familie und nein, ich glaube nicht, er würde sein Leben willentlich riskieren, wie hier auch schon kolportiert wurde, jedenfalls nicht mehr als JEDER, der am Sonntag Mittag in einen Openwheeler steigt und ein H.A.N.S.-System um den Hals trägt nur um sicherzustellen, dass der Kopf dranbleibt, wenn er die Karre versenkt, also gehe ich davon aus, dass er das auch während dieses Manövers nicht getan hat. Und um ein Psychogramm von Schumi zu erstellen, sollte man ihn vielleicht etwas besser kennen, als es dies die meisten hier wohl tun. Kommt dazu, dass den meisten wohl auch die entsprechende Befähigung fehlt, aber hallo, sich selbst erlaubt man ja in fast jeder Situation das bisschen mehr als allen anderen, insofern ...
Und weil ich denke, dass er sein Leben nicht willentlich riskiert hat, hat er im Umkehrschluss auch Rubens Leben zu keiner Zeit willentlich gefährdet. Denn das eine schliesst das andere zwingend mit ein.
Und da keiner der hier anwesenden Schreiber an seiner Stelle im Cockpit sass, gehe ich auch davon aus, dass keiner für sich alleine beanspruchen will, hier allen anderen nachvollziehbar erklären zu können, ob Schumi die Situation kontrolliert hat oder ob alles letzten Endes nur haarsträubendes Glück war.
Fazit: Man muss Schumi für dieses Manöver natürlich verurteilen, auch bestrafen, es war hart, grenzwertig, in letzter Konsequenz aussichts- und demnach relativ sinnlos, kurz überflüssig wie ein Kropf. Schumi hätte sich im Anschluss für seinen, na ... sagen wir mal "Übereifer im Affekt" bei Rubinho entschuldigen sollen, vielleicht sogar müssen, denn Rubens sah ja nicht in den Kopf von Schumi und wusste ja nicht, ob dieser noch richtig tickt oder nicht.
Aber Schumi an dieser Stelle einen Tötungsversuch zu unterstellen, sollte man ebenfalls juristisch verfolgen können. Meinungsfreiheit in allen Ehren, aber unkontrollierte Hetze hat, wie die Geschichte immer und immer wieder beweist, noch nie Gutes hervorgebracht. Hier haben einige ihr Mund- resp. Schreibwerk noch weniger unter Kontrolle als Schumi seinen ihm angeborenen Ehrgeiz. Und wir sitzen ja schliesslich nicht mit 180 Puls an der Tastatur und haben gefühlte 60° Celsius im Helm sitzen.
Salut
Alfan
PS. Gutes Rennen von Sauber, Button war nie in der Lage, de la Rosa gefährlich zu werden.
Die zwei gefährlichsten Szenen waren jedoch in der Box zu bestaunen. Gefährlich, WEIL etwas passiert IST. Der Lollipop-Mann von Renault hatte ziemlich sicher eine ziemlich unruhige Nacht. Genauso wie der Mercedes GP Schrauber hinten rechts. Ein teuflisch gefährliches Geschäft, die F1.
Nun. Jeder F1-Angestellte muss an jedem Rennwochenende unter grösster Belastung Höchstleistungen erbringen. Entscheidungen sind in Millisenkunden zu treffen. Wir haben alle Zeit der Welt, hier Posts zu schreiben und können diese sogar noch 2 Stunden lang korrigieren. Und trotzdem kommen immer mal wieder menschliche Abgründe zum Vorschein .... komisch, nicht? Aber ist ja eh alles virtuell ... im richtigen Leben sind wir alle ganz anders .... 😎
236 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von mondeo3kombi
bitte nicht wieder mal dinge in aussagen reininterpretieren die nirgends da stehen - dankees ist halt mal einen unterschied ob ich den anderen auf gras rausdränge wo zumindest die möglichkeit besteht das nichts passiert auch wenn er noch 10 cm weiter rübergedrängt wird oder ob da ne mauer ist wo es mit Sicherheit einen Einschlag gibt wenn es noch 10 cm weiter rüber geht.
nicht mehr und nicht weniger hab ich gesagt.
hat barrichello denn keine bremse ?
sein auto war schneller musste er auf teufel komm raus in diesem moment vorbei ?
schumacher hat zu gemacht und er hat sich trotzdem durchgedrückt
manchmal habe ich das gefühl das ziemlich viel persönliche kämpfe ausgetragen werden.
siehe boxenfunk als webber msc überrundet hat
Nach den Worten einiger hier muß es im Oval ja bei jedem Rennen min. 5 Tote geben so oft wie die Junx da die Mauer kontaktieren.
Übrigens hat Rubens selber gesagt das er hätte zurückstecken können, er wollte aber nicht.
Und sich dann beschweren?
Sorry, das ist ganz ganz schlechtes Kino von Rubens würde ich sagen.
http://www.motorsport-total.com/.../...stehen_zu_duerfen_10080156.htmlZitat:
Ich hätte niemals zurückgesteckt und hatte viel Spaß, aber in meinen Augen war das absolut unnötig.
Warum dann sein Geplärre und fordern der blag Flag wenn er doch viel Spaß hatte?
Zitat:
Original geschrieben von mondeo3kombi
...es ist halt mal einen unterschied ob ich den anderen auf gras rausdränge wo zumindest die möglichkeit besteht das nichts passiert auch wenn er noch 10 cm weiter rübergedrängt wird oder ob da ne mauer ist wo es mit Sicherheit einen Einschlag gibt wenn es noch 10 cm weiter rüber geht.nicht mehr und nicht weniger hab ich gesagt.
Hi mondeo3kombi
Die Mauer selbst, oder der durch die Aktion von MSC riskierte "Einschlag" von BAR an derselben, war beim diskutierten Manöver absolut kein Problem. Sieht bedrohlich aus und eignet sich hervorragend für die Darstellung düsterer Szenarien. Aber, wenn BAR dort tatsächlich mit 300 km/h reinrauscht, brechen mit hoher Wahrscheinlichkeit lediglich die rechtsseitig angeflanschten Fahrwerksteile inkl. der Bereifung weg. Das Auto schleift der Mauer entlang, bis diese endet und trudelt dann aus. Er kann an der geschlossenen Mauer nirgends einhängen, weit ungefährlicher als etwa Reifenstapel, in welche man in flachem Winkel reinfährt, deswegen musste man auch keinen Einschlag befürchten, BAR hätte höchstens in Fahrtrichtung seitlich die Mauer touchiert (Einschlag = frontal, allenfalls sehr spitzer Winkel) ... also, eher ein an der Mauer entlanggleiten ... vgl. Indycar, wenn die Jungs und Mädels der Mauer nach schleifen. Grösste Gefahr dabei, Feuerentwicklung infolge der durch die enorme Reibung entstehenden Hitze (und ja, ich weiss, dass bei Ovalen die Tangentialkräfte eine nicht unwesentliche Rolle beim kontrollierten Dahinschleifen spielen ... 😉)
Nein. Das Problem bei jedem knappen Überholmanöver waren und sind (und werden es, nebenbei bemerkt, immer bleiben) die offenstehenden Räder und die bei deren Berührung zweier im In-Fight befindlichen F1-Boliden entstehenden Kräfte. Mit ein Grund, weswegen bspw.auf vielen Kartbahnen im Breitensport die Räder der Karts eben nicht mehr freistehen. Natürlich in erster Linie weit weniger defektanfällig bei Einschlägen der nicht ganz so routinierten Hobbypiloten, aber eben auch sicherheitstechnisch auf einem viel höheren Standard angesiedelt. Auch Karts und insbesondere Rennkarts können abheben, so ganz ohne Netz und doppelten Unterboden, habe da mein Gesellenstück ebenfalls mal abgeliefert.
Der Grund, dass damals in Kanada Kubica aus der rechtsseitigen Mauer wie ein Querschläger nach links rüber weggeknallt war, war der Linksknick gegen Ende dieses Mauerstreifens ... die Mauer in Ungarn jedoch verläuft gerade bis zum Ende (bei der Boxenausfahrt) ...
Ich will das Ganze auf keinen Fall verharmlosen ... klar ist, es gibt immer Unwägbarkeiten, unvorhersehbare Ereignisse, kleine Ursachen mit grosser Wirkung ... ein Pilot kann sterben, weil der Luftdruck des linken Hinterreifens 0.5 bar zu niedrig war, ein Zuschauer kann in der Folge durch das wegfliegende Rad sterben, weil der linke hintere Achsschenkel der Belastung durch das Bersten des Reifens nicht gewachsen war und das Sicherheitsseil gerissen ist. Ein Streckenposten kann sterben, weil er dem Zuschauer helfen wollte und beim Überqueren der Strecke den heranbrausenden Verfolger übersehen hat. Ein weiterer Zuschauer kann sterben, weil er die ganze Situation aus nächster Nähe mitbekommen hat und einen Herzanfall erlitt. Man kann jedes Szenario an die Wand malen um jemanden zu brandmarken (in diesem Falle den Mechaniker, der den Reifen nicht genügend befüllt hat), ist nicht schwierig. Muss man aber nicht zwingend.
Bei MSC/BAR ist glücklicherweise nichts passiert, ich denke, da sind wir uns alle einig. MSC hat sich entschuldigt, BAR hat seiner Crew voller Stolz mitteilen können, wie grosse Eier er doch hatte, dort nicht zurückzustecken (war wirklich so 😉), die FIA hat Schumi nach hinten versetzt.
Alles gut. The show must, and it will go on ...
Salut
Alfan
Zitat:
Original geschrieben von gockel252
hat barrichello denn keine bremse ?Zitat:
Original geschrieben von mondeo3kombi
bitte nicht wieder mal dinge in aussagen reininterpretieren die nirgends da stehen - dankees ist halt mal einen unterschied ob ich den anderen auf gras rausdränge wo zumindest die möglichkeit besteht das nichts passiert auch wenn er noch 10 cm weiter rübergedrängt wird oder ob da ne mauer ist wo es mit Sicherheit einen Einschlag gibt wenn es noch 10 cm weiter rüber geht.
nicht mehr und nicht weniger hab ich gesagt.
sein auto war schneller musste er auf teufel komm raus in diesem moment vorbei ?
schumacher hat zu gemacht und er hat sich trotzdem durchgedrücktmanchmal habe ich das gefühl das ziemlich viel persönliche kämpfe ausgetragen werden.
siehe boxenfunk als webber msc überrundet hat
das wurde doch alles schon durchgekaut - zumachen ist ja alles in ordnung aber nicht wenn der gegner schon neben mir ist und 5 cm neben dem gegner die mauer
und was bei den indys dann des öfteren rauskommt sieht man sehr gut hier - erst heuer wieder - muss ich das haben ? ganz klar nein !
http://www.bild.de/.../mit-indy-car-bei-indianopolis-500.html
und was wäre passiert wenn der wagen von bar nach dem aufprall in der mauer - eben von selbiger abprallt hinein den wagen von msc dann fliegen min 6 reifen in der gegend rum und 2 autos ? - sowas muss einfach nicht sein - weil unnötig da bar um einiges schneller war als msc (nur der Micky Maus Kurs hielt BAR solange hinter MSC)
aber wir drehen uns da im Kreis - Argumente gibt es für beide Sichtweisen - jeder sieht das halt mit gutem Recht etwas anders 🙂 sonst wäre es ja langweilig
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MSC hat offenbar besonders große Probleme gegen ehemalige Teammitglieder bzw. diktierte Nr.2-Teammember der Vergangenheit. Erst das übertriebene Manöver gegen Massa in Kanada und jetzt die Nummer. Die von Anfang an aufgesetzt wirkende "Ich-bin-wieder-da-um-Spaß-zu-haben"-Fassade bröckelt mit jedem dieser hilflos wirkenden Manöver.
Ehrgeizling bleibt Ehrgeizling. Die Leute kann ich im "richtigen" Leben nicht ab und hab auch hier so meine Probleme. Und so sollte er sein aktuelles Verhalten den aktuellen Leistungen angleichen. Wenn sie ihm SEIN Auto gebaut haben und er vorne mitmischen kann, kann er auch wieder ne Welle machen ...
Trotzdem ... das "Sorry" in Richtung BAR rechne ich ihm an ... wer ihn über die Jahre kennenlernen durfte, weiß wie schwer ihm das gefallen sein muss.
Wie lautete doch gleich seine Entschuldigung?
"Gestern direkt nach dem Rennen war ich noch in der Hitze des Geschehens, aber nachdem ich die Szene gegen Rubens nochmals angeschaut habe, muss ich doch sagen, dass die Stewarts Recht haben mit ihrer Einschätzung."
Nicht etwa "Rubens hat recht"...
Er kann da nicht aus seiner Haut, deswegen kaufe ich ihm die Entschuldigung auch nicht ab.
Gruss
Toenne
Zitat:
Original geschrieben von toenne
....
Er kann da nicht aus seiner Haut, deswegen kaufe ich ihm die Entschuldigung auch nicht ab.Gruss
Toenne
Hi Toenne
Die Entschuldigung wurde ja auch von der Mercedes GP Teppichetage angewiesen, Schumi ist Angestellter des Rennstalls und führt aus, wie Massa, wie Piquet und all die anderen dies auch machen, wenn der Arbeitgeber etwas verlangt. Für Schumi ist das Manöver auch heute noch zulässig, da leg' ich meine Hand ins Feuer. Und so sehr ich in meiner Argumentation auch versuche, die Dinge auf ein Level zu stellen, welches MSC vom Anklagepunkt der versuchten Tötung freispricht, so überzeugt davon bin ich auch, dass Schumi diese Entschuldigung nur um des hausinternen Friedens willen über die Lippen gepresst hat. Ich habe es bereits erwähnt, entweder, die Entschuldigung kommt gleich nach dem Rennen (MSC hätte zu Rubens in die Box laufen können/müssen und ihm die Hand reichen), oder sie ist das Resultat der Erkenntnisse aus den gesammelten Umfrageergebnissen gleich nach dem Rennen. Mercedes hat gemerkt, dass dieses Manöver die Weltpresse aus dem Sofa geholt hat und musste darob rasch reagieren. -> Medienmitteilung sowie Interviews werden abgestimmt und raus geht's. Wie ein professionell geführter Konzern eben reagiert, wenn's irgendwo ein kleines Feuer zu löschen gibt.
Und wenn sich die beiden demnächst irgendwo über den Weg laufen, wird ihm Schumi, im Vorbeigehen, ohne ihn eines Blickes zu würdigen zuraunen:"Memme, verdammtes Weichei, aber das warst Du ja immer" ... und Rubens wird zurückgifteln:"Du bist und bleibst ein rücksichtsloses, hirnverbranntes Arschloch, aber nun sag' mal, wer von uns hat denn die grösseren Eier, na, wer hat sich durchgesetzt?" .... sagt's, lächelt ... und dann ist der Spuk vorbei .... bis zum nächsten Aufeinandertreffen auf einer der Rennstrecken dieser Welt ... 😉
Salut
Alfan
PS. Man möge mir die Kraftausdrücke verzeihen, ist alles bloss Spekulation 😎
Hallo
Muss mal wieder feststellen das hier jede Menge Müll geschreiben wird.
Am geilsten finde ich noch die Aussage Barrichello hätte ja Bremsen können.
Müll, Müll und nochmal Müll.
Das wäre ja wirklich toller Motorsport wenn irgendein Kamikaze Pilot einfach dem Gegner in den Karren fährt.
Auch der vergleich zu den Ovalen, sagen wir mal, hinkt ein wenig.
Wollt ihr eigentlich das sich Piloten verheizen oder was?
Damit ihr in euren Pseudo Helden Verehr Modus verfallen könnt?
Es wird sich wohl jeder denken können, dass Schumachers Entschuldigung nicht aus freien Stücken ausgesprochen wurde, aber sie wurde!!!
Auch ein Barrichello sieht mit etwas Abstand die Situation gelassener. Das halte ich für normal, vor allen Dingen weil diese mit der besseren Platzierung für ihn endete. Die Aufregung beim Rubens wäre wohl eine Andere wenn dieses Ding nicht zu seinen Gunsten gelaufen wäre.
Ebenso nehme ich Schumacher etwas Einsicht seiner Entschuldigung ab. Meines erachtens sieht man im Video sehr deutlich das die Mauer nicht 20cm hätte länger sein dürfen. Die Boxenausfahrt hätte nicht 20cm schmaler sein dürfen und das bei einer Geschwindigkeit von ca. 75-80 m/sec. Erst beim Zurückfahren von der Boxenausfahrt macht Schumacher erst im letzten Moment den notwendigen Raum frei!
Was hier auch schon angesprochen wurde ist der Fall eines dritten Fahrzeugs, dass just in diesem Moment die Box verlässt.
Alles kein Grund um hier Absicht zu unterstellen, aber warum geht man ein solches Risiko ein???
Auch wenn ich mir mal die Überschrift von Motorsport-Total ansehe:
Zitat:
Gesagt hat er aber im Zusammenhang:
Zitat:
Auch zum Vorfall zwischen Teamkollege Michael Schumacher und Rubens Barrichello hat der Mercedes-Pilot eine Meinung: "Schumacher hat nicht gegen die Regeln verstoßen. Man darf die eigene Position ja verteidigen, trotzdem kann man hier natürlich darüber diskutieren, ob das in dem Fall nicht ein bisschen zu spät war."
Diese Aussage kam ca. 2 Stunden nach dem Rennen.
Daraus spekuliere ich durch die Blume gesprochen: "
Das war mehr als nur knapp!" Somit ist mir aus dem F1-Umfeld bisher nur Brawn bekannt, der das Überholen für "nichtstrafwürdig" hält.
Zitat:
Original geschrieben von Fischmanni
Das wäre ja wirklich toller Motorsport wenn irgendein Kamikaze Pilot einfach dem Gegner in den Karren fährt.
ist denn eigentlich irgendwer wem in den karren gefahren? 😕
wäre, hätte, wenn und aber...
fakt ist: es ist nix passiert!
ps. sich auf gedeih und verderb an schumacher vorbeischieben zu müssen, das hat natürlich nix mit "kamikaze" zu tun, oder wie? 🙄
natürlich hätte auch barrichello bremsen können, wenn er sieht, dass es knapp wird... man man man
Zukünftig fahre ich besoffen und vollgekifft in einem überladenen Auto ohne Bremsen mit 150 durch die Stadt, rote Ampeln etc. natürlich beflissentlich ignorierend. Und wenn ich angehalten werde sage ich "Ist doch nix passiert" und gehe selbstverständlich straffrei aus, logisch. Man kann echt nur den Kopf schütteln auf welche Art hier argumentiert wird...
Gruss
Toenne
Zitat:
Original geschrieben von toenne
Zukünftig fahre ich besoffen und vollgekifft in einem überladenen Auto ohne Bremsen mit 150 durch die Stadt, rote Ampeln etc. natürlich beflissentlich ignorierend. Und wenn ich angehalten werde sage ich "Ist doch nix passiert" und gehe selbstverständlich straffrei aus, logisch. Man kann echt nur den Kopf schütteln auf welche Art hier argumentiert wird...Gruss
Toenne
absolut unsachlich - schade! 🙁
Zitat:
Original geschrieben von BAYERN-EXPRESS
ps. sich auf gedeih und verderb an schumacher vorbeischieben zu müssen, das hat natürlich nix mit "kamikaze" zu tun, oder wie? 🙄
natürlich hätte auch barrichello bremsen können, wenn er sieht, dass es knapp wird... man man man
ich wäre vollkommen bei dir wenn Schumacher bereits BEVOR Barrichello neben ihm war, so weit rüber gezogen wäre - dann hätte Barrichello bremsen sollen/können/müssen
aber Schumacher zog erst als Barrichello neben ihm war so weit rüber - obwohl er wusste das Bar viel schneller kann als er und er nur noch vorne war weil man in Ungarn sogut wie nicht überholen kann - schumi hat die einfahrt in die Zielgerade verhauen und wusste ab da was kommen wird und das er ohne Irrsinns Mannöver keine Chance hat.
Zitat:
Original geschrieben von BAYERN-EXPRESS
absolut unsachlich - schade! 🙁
Wie soll man denn auf deine Ergüsse noch sachlich reagieren?
herrliches rumgezicke,
habt ihr Hoffnung das hier noch was vernünftiges rauskommt ?
interressant ist aber das die "Schumi-Gegner" denn "Schumi-Fanatikern" in nichts nachstehen
wünsche euch noch viel Spaß hier 🙂