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Golf 2 einmotten oder verkaufen?!

VW Golf 2 (19E)
Themenstarteram 19. Mai 2019 um 16:58

Hallo,

da ich mir ein anderes Auto zugelegt habe bin ich immoment am überlegen ob es sich rentiert einen Golf 2 einzumotten. Habe einen G2 Bj. 1986 mit Dreiecksfenster(VFL) 1.3l Mh Motor. Guter Zustand, sogut wie Rostfrei. Ca. 2.000€ in Technik usw investiert. 140tsd. gelaufen. Lack ist nicht so dolle, dellen Kratzer usw... Aber kein Unfall oder Rost.

Einmotten könnte ich ihn, platz ist soweit da. Allerdings Ab und anmeldekosten später und würde schon wehtun das Geld nicht zu haben. Wäre also nur eine Option wenn sich das auszahlen würde.

Was denkt ihr? gibts da noch einen spürbaren Wertzuwachs?

Mfg

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Tobiasrw schrieb am 19. Mai 2019 um 16:58:30 Uhr:

Hallo,

da ich mir ein anderes Auto zugelegt habe bin ich immoment am überlegen ob es sich rentiert einen Golf 2 einzumotten. Habe einen G2 Bj. 1986 mit Dreiecksfenster(VFL) 1.3l Mh Motor. Guter Zustand, sogut wie Rostfrei. Ca. 2.000€ in Technik usw investiert. 140tsd. gelaufen. Lack ist nicht so dolle, dellen Kratzer usw... Aber kein Unfall oder Rost.

Einmotten könnte ich ihn, platz ist soweit da. Allerdings Ab und anmeldekosten später und würde schon wehtun das Geld nicht zu haben. Wäre also nur eine Option wenn sich das auszahlen würde.

Was denkt ihr? gibts da noch einen spürbaren Wertzuwachs?

Mfg

Ist wohl eher eine emotionale Sache. Ich habe meinen 2er 0815-Standart CL mit NZ behalten, weil ich am Wagen hing. Wertzuwachs kann man wohl nur bei GTI, G60, GTD oder seltenen Sondermodellen erwarten. Selbst wenn es einen bei den Standartmodellen gibt so fressen die Kosten der Instandhaltung (Vermeidung von Standschäden) und Unterbringung (Kosten für Garage, Halle, Scheune...) einen großen Teil davon auf. Berücksichtigt man Inflation und andere Faktoren wäre es wohl eine Milchmädchenrechnung.

Ich gehe bei Autos nach dem Bauchgefühl. Habe schon Wagen 5 Jahre länger gefahren, als andere meinte es lohne nicht mehr. Ich gehe beim Auto eher nach den Wert den es für mich hat. Ich investiere lieber in ein Auto wo ich weiß was ich alles schon neu hatte, als mir ein neues gebrauchtes Überaschungsei zu kaufen.

Meiner Meinung nach hör auf dein Herz und dein Bauchgefühl. Wenn es dir sagt das du ihn gerne behalten willst mache es. Wenn du aber Bauchschmerzen und Bedenken hast dann verkauf ihn lieber.

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Die Frage ist immer wie lange man es einlagern.

Das Problem sind die standschäden die kommen werden. Selbst bei optimaler lagerung.

Ich würde es verkaufen.

Oder vlt mit Saison anmelden 2 bis 3 Monate reichen ja

Ich würde ihn nur für mich selber einlagern. Wenn du den Eindruck hast, du hast in absehbarer Zeit wieder Freude an dem Wagen oder willst einen Zweitwagen im Fall der Fälle in der Garage haben, dann lohnt sich das Einlagern. Der Golf ist leider kein absolut originaler GTI oder ähnliches, wo man in den nächsten Jahren mit wirklich spürbaren Wertzuwächsen rechnen kann. Die An- und Abmelde-Prozedur selber kostet keine 25Euro, so dass man den Wagen nach Bedarf für 2Monate zum Vermeiden von Standschäden anmelden könnte.

...behalte ihn doch einfach noch eine zeit. wenn du dann merkst, dass du den IIer lieber weg hättest, kannst du ihn verkaufen.

gruss

Zitat:

@Tobiasrw schrieb am 19. Mai 2019 um 16:58:30 Uhr:

Hallo,

da ich mir ein anderes Auto zugelegt habe bin ich immoment am überlegen ob es sich rentiert einen Golf 2 einzumotten. Habe einen G2 Bj. 1986 mit Dreiecksfenster(VFL) 1.3l Mh Motor. Guter Zustand, sogut wie Rostfrei. Ca. 2.000€ in Technik usw investiert. 140tsd. gelaufen. Lack ist nicht so dolle, dellen Kratzer usw... Aber kein Unfall oder Rost.

Einmotten könnte ich ihn, platz ist soweit da. Allerdings Ab und anmeldekosten später und würde schon wehtun das Geld nicht zu haben. Wäre also nur eine Option wenn sich das auszahlen würde.

Was denkt ihr? gibts da noch einen spürbaren Wertzuwachs?

Mfg

Ist wohl eher eine emotionale Sache. Ich habe meinen 2er 0815-Standart CL mit NZ behalten, weil ich am Wagen hing. Wertzuwachs kann man wohl nur bei GTI, G60, GTD oder seltenen Sondermodellen erwarten. Selbst wenn es einen bei den Standartmodellen gibt so fressen die Kosten der Instandhaltung (Vermeidung von Standschäden) und Unterbringung (Kosten für Garage, Halle, Scheune...) einen großen Teil davon auf. Berücksichtigt man Inflation und andere Faktoren wäre es wohl eine Milchmädchenrechnung.

Ich gehe bei Autos nach dem Bauchgefühl. Habe schon Wagen 5 Jahre länger gefahren, als andere meinte es lohne nicht mehr. Ich gehe beim Auto eher nach den Wert den es für mich hat. Ich investiere lieber in ein Auto wo ich weiß was ich alles schon neu hatte, als mir ein neues gebrauchtes Überaschungsei zu kaufen.

Meiner Meinung nach hör auf dein Herz und dein Bauchgefühl. Wenn es dir sagt das du ihn gerne behalten willst mache es. Wenn du aber Bauchschmerzen und Bedenken hast dann verkauf ihn lieber.

...coole sichtweise! das sehe ich ähnlich bis genauso!

gruss

Also, das sind ehrliche Beiträge hier!

Ich selbst habe mir letztes Jahr meinen Jugendtraum erfüllt mit einem 2er Golf. Weil es ein F&I GTI ist, kommt neben Steuer und Versicherung noch Garagenmiete dazu. Das sind grob 80€ im Monat, ohne dass ich einen Meter gefahren bin. Das allein dürfte den Wertzuwachs locker übersteigen. Und dann noch notwendiger Service und hier und da kleine Reparaturen, aber auch mal Ventilschaftdichtungen etc. Um die "Wertsteigerung" tatsächlich mitzunehmen, zahle ich drauf! Ich muss mich nur fragen: kann und will ich mir das leisten? Das Geld darf an keiner anderen wirklich wichtigen Seite fehlen, unerwartete Zusatzkosten sind immer möglich.

Erst seit ich den Golf habe, kann ich nachvollziehen, warum einst billigste Autos (Preistief dürfte nach ca. 20 Jahren sein) im höheren Alter jährlich wieder im Wert steigen. Hätte ich den Wagen vor 10 Jahren für die damals aufgerufenen 1800 € bekommen, hätte ich in den letzten 10 Jahren allein für den Unterhalt 1000 € im Jahr bezahlt. Und tatsächlich habe ich bei weitem keine 11800 € für den Wagen bezahlt sondern etwas unter dem Wert, der damals für GTIs im Zustand 2 aufgerufen wurden.

Ich muss mich fragen: kann ich es mir gut und ohne persönliche Einschränkungen leisten, meinen Zweier, an dem ich so hänge, werterhaltend/-steigernd zu unterhalten (vielleicht ist ja Platz schon da), dann sollte ich das mit dem Einlagern/Behalten ohne schlechtes Gewissen einfach machen! Schade und verbranntes Geld ist es nur, den Wagen nicht mehr zu warten und zu pflegen sondern dem allmählichen Verfall preiszugeben, weil der Untergalt schmerzt.

Bei einem Golf 2 ist es für mich nur der Liebhaberwert - echten Sammlerwert mit finanziellem (!) Gewinn" bringt hier m.E. nur der Limited. Aber das Gefühl, den Zweier, an dem man aus welchen Gründen auch immer persönlich hängt, selbst zu fahren ist tatsächlich "unbezahlbar".

Will ich mit Oldtimern Geld verdienen, so sollte ich mal bei höherklassigen Benz/Porsche/Ferrari/... schauen, so ab 50.000 € aufwärts. Nur ab da decken mögliche Wertsteigerungen tatsächlich die Unter- und Instandhaltung.

Zweier fahren ist eher eine Flucht aus Alltag und Hektik - vom Digitalen ins Analoge. Das ist es, was er tatsächlich besser kann als mein 7er Golf, der dem Zweier fahrtechnisch und multimedial ansonsten haushoch überlegen ist. Ein modernes Auto nehme ich, um denn Alltag sicher zu "erfahren", der Zweier ist ein Hobby, und da fragt man nicht nach Wirtschaftlichkeit.

LG

Martin

Zitat:

@starlab schrieb am 21. Mai 2019 um 15:56:59 Uhr:

 

Bei einem Golf 2 ist es für mich nur der Liebhaberwert - echten Sammlerwert mit finanziellem (!) Gewinn" bringt hier m.E. nur der Limited. Aber das Gefühl, den Zweier, an dem man aus welchen Gründen auch immer persönlich hängt, selbst zu fahren ist tatsächlich "unbezahlbar".....

......der Zweier ist ein Hobby, und da fragt man nicht nach Wirtschaftlichkeit.

LG

Martin

Zustimmung!!!

Ich stimme meinen Vorschreibern zu: Behalten aus wertsteigerungstechnischen Erwägungen bei Deinem Modell nicht sinnvoll. Dafür gibt`s davon zu viele, gesucht sind Sondermodelle oder die leistungsstärkeren Versionen ab 90PS aufwärts.

Allerdings solltest Du Dir überlegen, ob Du das Auto vielleicht später nicht selber wieder fahren willst.

So erging es mir, nach einer Expedition ins Reich der modernen Autos, fahre ich im Winter wieder Golf 2. Den Autotyp, den ich 1996 als erstes Auto fuhr. Und es war garnicht so einfach, einen guten wieder zu beschaffen (das war 2014).

Grund für meinen Sinneswandel war die Erkenntnis, dass ich die ganzen Helferlein in den modernen Autos nicht brauche. Es wird sehr teuer, wenn etwas defekt ist, manchmal ist bereits die Diagnose, was denn nun Ursache für ein Zipperlein ist, schwierig.

All das ist beim Golf 2 nicht zutreffend. Langlebige und einfache Technik erlauben Reparaturen zu einem Bruchteil des Preises und Aufwandes im Vergleich zu aktuellen Autos. Ein Golf 2 hat meiner Meinung nach alles, was zum Fahren gebraucht wird. Er ist ausgesprochen zuverlässig, hat ein ganz ausgezeichnetes Fahrwerk und genügend Komfort. Außerdem ist es ein Charakterfahrzeug mit Seele.

Lediglich mit einer nicht vorhandenen Crashsicherheit und fehlendem ESP/Airbags muss man leben.

Wenn Du für Dich diese Sichtweise ausschließen kannst, verkaufe ihn. Dann hat jemand anderes Spaß damit.

Ansonsten: Einmotten, aber dann auch mit den entsprechenden Vorkehrungen!

Wenn man das Geld nicht braucht und der Platz vorhanden ist: einmotten. Standschäden lassen sich allerdings leider praktisch nie ganz vermeiden.

Themenstarteram 9. Juni 2019 um 15:03

Frage ist, was sind Standschäden? Also was genau geht kaputt?

Bremsen, Rost am Tankblech, Reifen, sämtliche Gummilager mögen keinen Stillststand. Alle Flüssigkeiten. Wenn du 5 Jahre ein Auto weg stellst ohne je dran zu gehen, dann hast du nach den 5 Jahren sehr sehr viel zu tun...

Ich gehe davon aus, dass das Auto trocken und relativ dunkel steht, das wäre wichtig, sonst würde ich den Plan des Einmottens sofort begraben.

Wie schon von den Vorschreibern dargelegt, wird auch nach den beschriebenen Maßnahmen nach mehrjähriger Standzeit eine Aufarbeiten etlicher Teile erforderlich werden (auch das wurde schon beschrieben).

Auf keinen Fall wirst Du einfach damit zum Tüv fahren und ihn dann in Betrieb nehmen können, ohne Zeit und Geld investiert zu haben.

Wenn das Auto mehrere Jahre stillgelegt werden soll, empfehlen sich folgende Arbeiten:

Aufbocken, da die Reifen sonst durch das dauerhafte Stehen auf einem Punkt ihre Rundlaufeigenschaften verlieren. Reifen vor Inbetriebnahme auf jeden Fall auf Porösität prüfen, Winterreifen sind spätestens nach 10 Jahren unbrauchbar, weil sich die Gummimischung dann verhärtet hat und die Haftumg bei niedrigen Temperaturen nicht mehr ausreichend vorhanden ist.

Die Batterie sollte ausgebaut und anderweitig verwendet werden, da sie bei Nichtnutzung tief entlädt und unbrauchbar wird.

Einen Ölwechsel unmittelbar vor dem Abstellen machen, damit sich Schwebstoffe aus altem Öl nicht im Motor absetzen und festfressen.

Ölige Lappen in Auspuff und Ansaugstutzen, die Dämpfe verhindern Korrosion durch Feuchtigkeit.

Wichtig beim Benziner ist, das Kraftstoffsystem von Benzin zu befreien, weil das mittlerweile dank der Bio-Anteile innerhalb von wenigen Monaten verwässert und die Kraftstoffanlage dann korrodiert. Wenn das geschieht, ist das ein sehr großer, möglicherweise witschaftlicher Totalschaden.

Also: Motor leer laufen lassen, anschließend Kraftstoffanlage mit Petroleum fluten, das verhindert Korrosion. Zündkerzen heraus, Brennräume mit -beispielsweise Fluidfilm A einsprühen oder Petroleum fluten.

Bei Wiederinbetriebnahme würde ich auf jeden Fall für den ersten Motorlauf die Auspuffanlage mit Kat vom Motor trennen, damit der nicht durch unsaubere Abgase beschädigt wird.

Das Auto sollte abgedeckt werden ( vorher waschen, am besten mit einem Waschmittel mit Wachsanteilen, beispielsweise von Sonax), mit einer Autogarage ( darauf achten, ob die sich eventuell durch Luftbewegungen auf der Lackoberfläche bewegen könnte, dann würde ich zum Schutz vor Kratzern eine Decke darunter legen) abdecken.

In den Innenraum gehört ein Luftentfeuchter, dessen Granulat regelmäßig erneuert werden muss.

Wenn Du es gut machen willst, gönnst Du dem Golf vorher noch eine Hohlraumkonservierung, damit sich in den Hohlräumen bildende Kondensfeuchtigkeit aufgrund schwankender Temperaturen und Luftfeuchtigkeitswerte nicht zum Rostproblem entwickelt. Die werksseitige Hohlraumkonservierung war beim Golf 2 hervorragend, ist aber aufgrund des Alters nicht mehr ausreichend.

Wie von M4d.-M4x bereits beschrieben, wird das alles den Alterungsprozeß verlangsamen, aber nicht völlig verhindern können.

Einmotten T1 wahr ein Arbeitstier nicht mehr und jetzt? Blanke Karosse bringt Geld aber richtig Käfer Kübel etc.

Sind keine GTI s aber kosten Scheweine Geld und 1er und 2er Golf sind Nachfolger.

Wenn du mit der Liebe dich um deinen 2er kümmerst, wie du hier die Posts verfasst, kommt der nie ins Alter wo ein T1 jetzt ist.

Und ich weiß ehrlich gesagt nicht was für dich jetzt ein Schweinegeld ist. Wenn du 50 Jahre einen T1 so gepflegt hättest, dass der jetzt im Zustand 2 ist, dann hast du an dem Auto nicht einen müden Euro Rendite erwirtschaftet. Heute sind die Standardmodelle für 30-40t€ erhältlich. Und das bei den niedrigen Zinsen.

Zumal die Auflagen und auch die erhaltenen Modelle liegen weit unter dem eines Golf 2 liegen...

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