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Golf 2, 1.6, 69ps Bj91 Lenkrad-Einheit wackelt

VW Golf 2 (19E)
Themenstarteram 19. September 2019 um 10:18

Moin zusammen,

Ich fahre jetzt schon jahrelang mit einem total losem Lenkrad durch die Gegend und möchte das jetzt doch mal beheben :D

Wenn ich das Lenkrad mit beiden Händen anfasse, kann ich es ziemlich weit in Richtung 13 Uhr-Position bewegen. Es hat keinerlei Einfluss auf das Lenkverhalten oder das Lenkradschloss. Der TÜV hat auch nichts gesagt...mir wurde gesagt, dass wahrscheinlich die Verschraubung der Lenksäule lose ist.

Kann mir jemand sagen ob man da schnell und gut ran kommt und wenn ja, wie?

Danke und beste Grüße

Felix

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14 Antworten

Auf dem Bild siehst du ungefähr die Befestigungspunkte des Lenkstocks, kannst dir vorstellen was da alles weg mußte ...streich aus deine Frage "schnell" und "gut"!!

Lenkstock

Man müsste wohl erst mal einfach anfangen und herausfinden wo wa slose ist.

Evtl. ist es ja nur die Inbusschraube vom Lenkradschloss. Das würde mit schnell und gut passen, weil maximal die untere Verkleidung der Lenkstockschalter ab muss.

Wenn man dann grad dabei ist, könnte man mal schauen, wie es bei den Abreissschrauben vom Mantelrohr aussieht.

Außer der o.g. Inbusschraube löst sich da auch eigentlich nichts von selbst, wenn da nicht schonmal jemand dran gepfuscht hat.

Wie groß ist den das Spiel beim Wackeln/Schieben des Lenkrades?

Hatte früher einen 90er Golf 2 und auch das etwas bewegliche Lenkrad "bemängelt". Ein wenig ist tatsächlich normal, so die Aussage meines Freundlichen. Kann nicht mehr genau sagen wie viel Spiel da vorhanden war, schätze mal etwa einen cm.

Da ich dies wie oben beschrieben beim Freundlichen "bemängelt" hatte, hat man sich aber denoch der Sache angenommen nachgeschaut. Das "Problem" lag an der Befestigung der Lenksäule, was aber anscheinend normal bzw. so konstruiert war.

Die in die Halterungen der Lenksäule im Fahrgastraum eingeschraubten Schrauben sind Abreißschrauben, d.h. der Schraubenkopf reisst bei der Montage bei einem bestimmten Drehmoment ab und ist danach nicht mehr vorhanden. Beim meinem Golf konnte somit keine Schraube nachgezogen werden, was sich dann in den darauffolgenden 20 Jahren auch nicht als Problem erwiesen hat.

Zitat:

@puls130 schrieb am 21. Sep. 2019 um 21:58:47 Uhr:

Beim meinem Golf konnte somit keine Schraube nachgezogen werden,

Die Abreissschrauben sind ja nur ein Diebstahlschutz. Wenn da was nachgezogen oder ausgetauscht werden müsste, muss halt der Kopf abgebohrt werden und anschließend eine neue Abreissschraube verbaut werden.

Themenstarteram 27. September 2019 um 16:48

Moin zusammen,

danke schon mal für die zahlreiche Beteiligung!

Ich habe mich grad mal ran gemacht und habe die Abdeckung unter den Lenkrad abgenommen...

Und siehe da: Erster Fund: Linke Schraube, die das Lenkrad hält ist etwas herausgedreht und der ehemalige vermeintliche Sechskant ist komplett mit Rost gefüllt?! Zweiter Fund: Auf der rechten Seite ist die Schraube komplett heraus gefallen und sieht genau so aus. Ihr könnt euch also vorstellen, wie groß das Spiel in etwa ist.

Wenn die zweite Schraube noch raus gefallen wäre, wäre mir das Lenkrad einfach in den Schoß gefallen :D

Jetzt die Frage, wo ich diese Schrauben neu bekomme. Ich hoffe, ich bekomme die andere Schraube mit einer Zange o.Ä. heraus...

Gruß Felix

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Die Schrauben gibt es bei VW. Teilenummer beim Benziner: 411 417 549

Erstmal kannst Du da natürlich normale M8 Sechskantschrauben reindrehen (die da theoretisch auch bleiben könnten).

Wenn die erste Schraube schon lose ist, sollte die sich eigentlich recht leicht rausdrehen lassen. Hatte noch nie Probleme mit denen sobald die Spannung vom Kopf war.

Wenn die passenden Abreiseschrauben noch verfügbar sind würde ich diese besorgen und verbauen. Nicht das ein Gewinde einer anderen M-Schraube nicht genau passt und Du Dir noch unnötigen Ärger einhandelst. Es sei denn Du findest in Deinem Fundus 100% passende Alternativschrauben. Würde ich aber selbst aus Sicherheitsgründen nicht praktizieren. VW hat sich da schon etwas dabei gedacht, auch wenn ich selbst über das Ergebnis schon gezweifelt habe ??.

PS: Glaube uns einfach, bei Deinen Schrauben ist kein "Sechskantkopf" weggerostet. Das ist nur die vergammelte Abreisfläche, an dem der eigentliche Schraubenkopf zuvor Mal sass. ?? Neue kaufen und Du kannst das "Abreis-Feeling" bei vordefinierten Drehmoment live erleben. Aber behutsam mit Muss und im geraden Winkel einschrauben. Ansonsten reißt der Schraubenkopf verfrüht ab und es wird wieder eine wackelige Angelegenheit.

Zitat:

@puls130 schrieb am 27. Sep. 2019 um 19:16:23 Uhr:

Nicht das ein Gewinde einer anderen M-Schraube nicht genau passt und Du Dir noch unnötigen Ärger einhandelst.

Das ist M8 mit Standart-Steigung, da kann man bedenkenlos normale Sechskantschrauben mit gleicher Gewindelänge einsetzen.

Zumindest bis neue Abreissschrauben gekauft sind, ist das allemal besser als das Gewackel.

 

Die Abreissschrauben sind da als Diebstahlschutz.

Wovor? Damit keiner die Lenksäule klaut? Am Zündschloss macht das ja noch Sinn, das sitzt aber davor.

Das Zündschloss lässt sich aber nicht einfach zerstörungsfrei ausbauen wenn es eingerastet ist. Insofern macht das schon Sinn.

Du kannst so nicht mal eben schnell eine andere Lenksäule samt Schloss reinschrauben und losfahren.

Na gut, auch wenn ich das etwas sehr weit hergeholt halte.

Kannst gerne eine andere Theorie aufstellen, warum da Abreißschrauben sind. Mir ist noch nie was besseres eingefallen, was sonst der Sinn davon sein sollte.

Da die Schrauben eine Teilenummer vom Typ 4 haben, ist das ja dann wohl auch eine Diebstahlschutzmaßnahme aus den späten 60ern. Waren halt noch einfachere Zeiten damals vor 50 Jahren.

Ok, dann ergibt das Sinn.

Weil:

  • ich habe selbst damals, als die Golf von Band liefen, niemanden gesehen, der mit einer Ersatz-Lenksäule unterm Arm durch die Gegend rannte, um einen Golf zu klauen.
  • Und jetzt sag nicht eben weil sie Abreißschrauben hatten. :D

  • ich habe es noch nicht versucht, aber ich gehe davon aus, dass man mit dem entsprechenden Werkzeug die Schelle von Zündschloss soweit weiten kann dass sich das Schloss seitlich entfernen lässt (oder sie bricht vorher). Dann ist es egal, ob das Lenkradschloss eingerastet ist oder nicht.
  • es gab eigentlich nur zwei Lenkradschlosstypen, die roher Gewalt widerstanden haben. Die einen waren in allem verbaut was von Mercedes kam. Die anderem im VW Käfer und älter. Da hat man eher das Lenkrad abgebrochen als dass das Schloss nachgegeben hätte. Wenn das also vom Typ 4 ist, ist das schlüssig. :)

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 28. September 2019 um 16:50:33 Uhr:

ich habe es noch nicht versucht, aber ich gehe davon aus, dass man mit dem entsprechenden Werkzeug die Schelle von Zündschloss soweit weiten kann dass sich das Schloss seitlich entfernen lässt (oder sie bricht vorher).

Überleg mal, was man dazu vorher noch alles abbauen müsste, was man beim kompletten Tausch der Lenksäule nicht abbauen müsste.

Eine Lenkradkralle oder ein "Krückstock" wurde diese Möglichkeit auch verhindern. Wenn man die Lenksäule einfach abschrauben könnte, wären aber beide Teile matt gesetzt.

 

 

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 28. September 2019 um 16:50:33 Uhr:

Die anderem im VW Käfer und älter.

Seit es den Golf gibt, hat der Käfer das gleiche Lenkradschloss wie dieser gehabt.

Und in den Jahren vorher war das eigentlich nicht groß anders, dass ich da eine nennenswert größere Widerstandsfähigkeit erwarten würde.

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