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Gibt VW keine Kulanz bei Motorschaden nach 6 Jahren???

VW Touran 1 (1T)
Themenstarteram 16. Januar 2016 um 19:40
Beste Antwort im Thema
am 19. Januar 2016 um 7:16

Nein, bei mir gab VW auch keine Kulanz. In 3 Jahren und 30'000km musste ich 5'000CHF an Reparaturenkosten zahlen. Fast die Hälfte des ursprünglichen Kaufpreises. Einmal war es die Steuerkette ein anderes mal der Turbolader. Sorry VW, ohne mich, das können andere Hersteller besser. Bei VW herrscht meiner Meinung nach Arroganz und Überheblichkeit. Der Abgasskandal hat mir das nur nochmals eindrücklich bestätigt.

Grüsse

Fabio

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14 Antworten
Themenstarteram 16. Januar 2016 um 20:08

Klar...

Aber den Kunden zu binden...geht so wohl nicht...deswegen haben die dt. Automobilbauer ja auch so kurze Garantien (wenn man eben seinem EIGENEN Produkt nicht traut !)(gibt auch noch eine andere Erklärung auf der rein ökonomischen Seite) !

Hallole ...

Beim Gebrauchtwagen Kauf über " Händler " kann man normal auch eine Gebrauchtwagen - Garantie erwerben ... zumindest meist für's 1. Jahr nach dem Kauf :rolleyes:

Reparaturkostenversicherungen vieler Versicherungen - Anbieter kann man auch eigenständig abschließen , um sich vor solchen kapitalen Schäden , wie einem z.B. Motorschaden zu schützen .

... wenn man eben an der falschen Stelle spart , kann's eben auch mal in die Hose gehen ...

... als Ersatz könnte man auch nach einem " gebrauchten " Motor suchen ...

Gruß

Hermy

Was will man bei nem 6 Jahre alten Auto auch noch an Kulanz erwarten ?

Noch dazu wenn die Servicenachweise nicht passen.

Mal ganz davon abgesehen das man nicht weiss wieviele Kilometer der Motor denn nun gehalten hat, um welchen Motor es überhaupt geht und was genau kaputt war am Motor.

Da steht Steuerkette übergesprungen. Bestimmt ´n TSI

Zitat:

@Hermy66 schrieb am 16. Januar 2016 um 21:24:08 Uhr:

Hallole ...

Beim Gebrauchtwagen Kauf über " Händler " kann man normal auch eine Gebrauchtwagen - Garantie erwerben ... zumindest meist für's 1. Jahr nach dem Kauf :rolleyes:

Reparaturkostenversicherungen vieler Versicherungen - Anbieter kann man auch eigenständig abschließen , um sich vor solchen kapitalen Schäden , wie einem z.B. Motorschaden zu schützen .

... wenn man eben an der falschen Stelle spart , kann's eben auch mal in die Hose gehen ...

... als Ersatz könnte man auch nach einem " gebrauchten " Motor suchen ...

Gruß

Hermy

Man kann nicht eine Garantie beim gebrauchtwagenkauf erwerben- man hat sie. Das ist die

gesetzliche Regelung. Über dieses Thema kann man weitaus noch mehr diskutieren, einem bestimmten

Abschluss einer Garantie braucht es beim Kauf von einem Kaufmann nicht!

Zitat:

@cki77 schrieb am 16. Januar 2016 um 23:37:10 Uhr:

Zitat:

@Hermy66 schrieb am 16. Januar 2016 um 21:24:08 Uhr:

Hallole ...

Beim Gebrauchtwagen Kauf über " Händler " kann man normal auch eine Gebrauchtwagen - Garantie erwerben ... zumindest meist für's 1. Jahr nach dem Kauf :rolleyes:

Reparaturkostenversicherungen vieler Versicherungen - Anbieter kann man auch eigenständig abschließen , um sich vor solchen kapitalen Schäden , wie einem z.B. Motorschaden zu schützen .

... wenn man eben an der falschen Stelle spart , kann's eben auch mal in die Hose gehen ...

... als Ersatz könnte man auch nach einem " gebrauchten " Motor suchen ...

Gruß

Hermy

Man kann nicht eine Garantie beim gebrauchtwagenkauf erwerben- man hat sie. Das ist die

gesetzliche Regelung. Über dieses Thema kann man weitaus noch mehr diskutieren, einem bestimmten

Abschluss einer Garantie braucht es beim Kauf von einem Kaufmann nicht!

Hallole ...

Da dieser Fall wohl ein " Privat - Kauf " war ...

Zitat aus dem Link :

Dabei hatte die Lehrerin beim Autokauf auf Nummer sicher gehen wollen: "Scheckheftgeprüft" hatte sie den VW von einer anderen Lehrerin gekauft: Also mit der Gewissheit, dass der Wagen alle Inspektionen durchlaufen hat ...

= Somit scheidet das Thema - Gewährleistung seitens eines " Händlers " hier aus ... :rolleyes:

+ " Es gibt kein Recht auf Kulanz " :rolleyes:

https://www.adac.de/.../default.aspx?prevPageNFB=1

 

Gruß

Hermy

Themenstarteram 17. Januar 2016 um 22:45

ALLES (für sich betrachtet) vollkommen richtig, NUR das Steuerkettenproblem (Stichwort Einfachkette)...SONST alles richtig...

Hat schon mehr als einen Grund, dass die dt. Hersteller (warum nun aber nur die ? Stichwort: das Beste oder nichts...) nur 2 Jahre Garantie geben...vlt. ist man aber nur in Asien nicht so hochnäsig und nachlässig ?!?

Entschuldigt bitte meinen Frust (habe gerade das "Beste" / eben vorher ein GLK / Gott sei Dank hinter mir)...

am 19. Januar 2016 um 7:16

Nein, bei mir gab VW auch keine Kulanz. In 3 Jahren und 30'000km musste ich 5'000CHF an Reparaturenkosten zahlen. Fast die Hälfte des ursprünglichen Kaufpreises. Einmal war es die Steuerkette ein anderes mal der Turbolader. Sorry VW, ohne mich, das können andere Hersteller besser. Bei VW herrscht meiner Meinung nach Arroganz und Überheblichkeit. Der Abgasskandal hat mir das nur nochmals eindrücklich bestätigt.

Grüsse

Fabio

Zitat:

@cki77 schrieb am 16. Januar 2016 um 23:37:10 Uhr:

Man kann nicht eine Garantie beim gebrauchtwagenkauf erwerben- man hat sie. Das ist die

gesetzliche Regelung. Über dieses Thema kann man weitaus noch mehr diskutieren, einem bestimmten

Abschluss einer Garantie braucht es beim Kauf von einem Kaufmann nicht!

Die gesetzlich geregelte Sachmängelhaftung beim Gebrauchtwagenkauf vom Händler ist keine Garantie. Und wie auch sonst bei Geschäften mit gewerblichem Händler und privatem Käufer liegt die Beweislast, dass der Mangel bereits zum Kaufdatum vorlag, ab dem 6. Monat nach dem Kauf beim Käufer, was die nutzbare Dauer für den Käufer i.d.R. auf die ersten 6 Monate einschränkt, denn der Nachweis dafür ist i.d.R. schwer bis gar nicht zu erbringen.

Genau deswegen kann man zusätzlich beim Kauf oft eine Garantie abschließen, die nicht nur auf zum Kaufzeitpunkt vorliegende Mängel beschränkt ist und auch länger wirksam bleibt.

Der Fall ist doch lächerlich bzw. drückt man da einfach auf die Tränendrüse.

Es wird beschrieben wie zufrieden man mit dem Wagen war.

Dann dass das Problem ja bekannt sei. Also hätte man das beim Kauf berücksichtigen müssen. Man ist aber das Risiko eingegangen.

Zuletzt macht der Wagen komische Geräusche, aber man fährt fröhlich weiter. Und oh wunder, der Motor geht ganz kaput. Vermutlich hat man schon vorher Anzeichen nicht erkannt.

Es spielt absolut keine Rolle ob die Frau nun alleinerziehende Mutter dreier Kinder ist, oder Millionärin oder Schülerin ist.

Das sind alles keine Kriterien für eine Kulanz.

Dieses Schicksal kann einem mit jedem Fahrzeug passieren.

Sicherlich ist das Risiko nicht sehr hoch, aber es besteht.

Wenn ich mir ein " FAHRZEUG " kaufe, weiß ich ,daß dieses fährt und somit sich viele Teile bewegen. Wenn sich Teile bewegen, dann weiß ich, es gibt Verschleiß und es können Fehler auftreten. Also muß ich entsprechende finanzielle Rücklagen bilden. VW nur 2 Jahre Garantie, schlimm ? Kauf dir einen KIA = 7 Jahre Garantie oder Hyundai = 5 Jahre Garantie.Toll, aber schau mal in die Foren der entsprechenden Marken, was dort geschrieben wird, wie die Marken mit Haken und Oesen arbeiten , um nicht die Kosten tragen zu müssen. Warum heiß Auto eigentlich Auto, weil man A sagt wenn man seinen Wunschwagen sieht. Dann kommt das U für Unterhalt, also Versicherung, Steuern Inspektionen, Reparaturen. Dann kommt das T für häufig Tanken und am Ende das O, dies sagt man dann, wenn man den Wagen verkaufen will und man hört, wie wenig man nur noch für den Wagen bekommt.

MfG aus Bremen

am 21. Januar 2016 um 13:36

Das ist ja schon gut, wenn man Rückstellungen macht für unvorhergesehene Reparaturen. Die Frage ist dann wie hoch sind diese Rückstellungen und wie viel ist normal?

Bei meinen beiden Prius musste ich während insgesamt 155'000km deutlich unter 1€ für jede gefahrene 100km an unvorhergesehene Reparaturen (Verschleiss) aufwenden. Beim Touran waren es ca 15€ pro 100km während 30'000km (Steuerkette / Turbolader).

15€ auf 100km ist ja mehr, als ich für Spritkosten beim Touran aufwenden musste. Das ist ja wohl nicht normal? Oder doch?

Ja ok, ich bin natürlich ein bedauerlicher Einzelfall, weil die Steuerkette betrifft ja nur ein paar wenige 100 Autos.

Seltsam, denn die müssen alle in unsere Region geliefert worden sein, denn meine lokale VW-Werkstatt spricht von etwa so vielen Fällen alleine in seiner Werkstatt und die ist nicht die Grösste hier in der Nähe.

VW hat bei diesem Motor eindeutig Scheisse gebaut, ausbaden darf es der Besitzer. Mit Verschleiss hat dies nichts mehr zu tun, sondern einfach mit mangelhafter Konstruktion.

Als treuer VW-Kunde hat man natürlich bessere Chancen auf Kulanz, aber wie viele von denen mussten noch selber einen grossen Anteil an die Reparatur zahlen?

Bei meinem ersten Prius gab es übrigens mal eine sogenannte Qualitätssicherungsmassnahme. Dabei wurde innerhalb von 2 Arbeitstagen die Antriebsbatterie auseinandergenommen, Kontakte gereinigt oder bei Bedarf ersetzt. Alles versiegelt und dann wieder zusammen gebaut. Obwohl das Auto bereits ausserhalb der 5 Jahres Hybrid-Garantie war, musste ich für diese Aktion keinen Cent zahlen. Selbst ein Ersatzfahrzeug hätte ich kostenlos erhalten.

Wieso macht VW so was nicht bei seinen TSI-Motoren?

Grüsse

Fabio

Es geht hier nicht um das Thema VW und Steuerketteb beim TSI, sondern darum was passieren kann und wie man damit umgeht.

Ich sagte schonmal, das laut Artikel der Besetzerin die Steuerkettenprobleme bekannt waren, oder sie sich zuvor hätte darüber informieren können.

Meinen 1.4er TSI habe ich trotz wissen um dieses Problem gekauft und sogar nach 3000km einen Motorschaden gehabt.

Dank Gewährleistung wenig Probleme, die kamen nur durch eine unfähige Werkstatt, die man aber wechseln kann.

Aber selbst wenn ich hätte zahlen müssen, so war dieses Risiko für mich einkalkuliert.

Ein 12.000€ Schaden ist beim Steuerkettenproblem auch eigentlich unüblich, man bewegt sich da eher bei 3000-4000€ Gesamtkosten.

Fährt man natürlich trotz komischer Motorgeräusche munter weiter, dann wird´s eben wie in diesem Fall auch mal richtig teuer.

Das ist aber wieder Sache der Besitzerin.

Unabhängig davon das bei diesem Fahrzeug das Problem bekannt ist, kann mir das mit jedem Fahrzeug passieren das ich (von Privat) kaufe.

Das Risiko ist im Normalfall sicherlich wesentlich kleiner, aber was spielt das schon für eine Rolle wenn es ausgerechnet einen selbst trifft?

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