Getriebe ratscht oft beim Rückwärtsgang einlegen
Hallo, mein neuer Citigo (Technisch baugleich mit dem Up!) ratscht im Getriebe beim einlegen des Rückwärtsgangs ,vor allem wenn der Motor ein paar sekunden im Leerlauf ist. Kennt ihr das auch. Woran liegt das? Und habt ihr die Probleme auch?
Beste Antwort im Thema
Das ist halb richtig.
Bei einer geraden Verzahnung wird (so wie man sich laienhaft ein Getriebe vorstellt) tatsächlich ein Zahnrad in ein anderes verschoben. Dabei kann es vorkommen, dass die Zähne ungünstig voreinander stehen und das Eintauchen des Zahnes in die Zahnlücke behindern. Dazu sind die Zähne an den "Einfädelflächen" so abgerundet, das sie sich selbst ausrichten sollten. Wenn sie sehr ungünstig stehen, funktioniert es eben nicht.
Bei einer Schrägverzahnung sind die Zahnräder immer im ständigen Eingriff miteinander. Hier wird also nicht das Zahnrad selbst verschoben, sondern eine Muffe kuppelt das Schaltrad mit der Welle. Aber auch hier ist eine Kupplungsverzahnung vorhanden, die genauso ungünstig stehen kann.
52 Antworten
Nee, die von mir kritisierte Argumentation ist genauso zusammenhanglos wie z.B. die bei PEGIDA, und Beispiele zur Verdeutlichung sind auch lt. NUB erlaubt, solange sie nicht persönlich beleidigend sind.
Daher sorry, wenn mein Vergleich nicht auf Deine Zustimmung trifft.
Warum das so ist, wollen wir beide sicherlich nicht erörtern, jedenfalls nicht öffentlich, weil hier OT.
Nun, das muss ich mich als Autor wohl entschuldigen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so wenig Verständnis für Satire gibt. VW hat mir ein Auto verkauft, dass dem technischen Standard der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts entspricht. Und, wie mir meine Vertragshändlerin versichert, was sie darüber nicht informiert worden, d.h. sie hat mir blind ein Auto mit veraltetere Getriebetechnik verkauft. Auch die Betriebsanleitung, die ich bekommen habe, klärt nicht darüber auf, dass man den Rückwärtsgang mit Zwischengas schalten muss, um Verschleiss zu vermeiden. Ich fühle mich als Opfer der organisierten Betrügerei, durch die sich VW auszeichnet. Da wird doch etwas Satire angemessen sein. Bisher bin ich, um sehr unkorrekt zu antworten, davon ausgegangen, das nur Pegida-Anhänger unfähig sind, Ironie zu verstehen.
Soweit ja o.k.
Auch ich gehöre bekanntlich zu den Kritikern etlicher Sparmaßnahmen im VW up, die man so bislang nur vom Wettbewerb kannte (selbst der VW Lupo hatte ja 2 eFH-Schalter, sogar beleuchtet! Im up sind sie ja offenbar auch nach Modellpflege/ update bis heute nicht beleuchtet...😁).
Oder, siehe Fotos unten.
Nur sollte man halt mit Bezugnahmen (vor allem geschichtlich) etwas sensibler umgehen (Wehrmacht, vor Moskau, Kübelwagen...).
Speziell daran entzündete sich zumindest meine Kritik.
Inhaltlich kann ich Dir im Bereich der Fakten (R-Gang unsynchronisiert, "günstigste" Bauweise des Getriebes) ja durchaus zustimmen, hätte mir aber andere satirische Vergleiche gewünscht, schlichtweg deshalb, weil man einiges aus der dt. Geschichte auch ironisch nun mal nicht bemüht, weil unangemessen!
Damit öffentlich dazu genug von mir (weil OT), weiteres bei Bedarf gern per PN, denke aber mal, das klargeworden ist, worum es mir ging.
Nun muss ich mich wohl dafür entschuldigen, dass mein Werbekampagnen-Vorschlag nicht als Satire erkannt worden ist. Ich fahre einen up mit hakeligem Getriebe. Darüber war nicht einmal meine VW-Händlerin informiert, wie sie mir eingestanden hat, und die mir also blind ein Auto mit überholter Getriebetechnik vekauft hat, die kaum das technische Niveau eines Kübelwagens überschreitet. Ich fühle mich als Opfer der VW-Betrugsdmaschinerie. Auch in der Bedienungsanleitung findet sich keine Andeutung, dass, um Verschleiss zu vermeiden, der Rückwärtsgang am besten mit Zwischengas gefahren werden soll. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass vor allem Pegida-Anhänger unfähig sind, Ironie und Satire zu erkennen. Um nicht noch mehr Leute ins Grübeln zu bringen, ziehe ich meinen Beitrag zurück.
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Zitat:
@Taubitz schrieb am 22. November 2015 um 11:39:19 Uhr:
Nee, die von mir kritisierte Argumentation ist genauso zusammenhanglos wie z.B. die bei PEGIDA, und Beispiele zur Verdeutlichung sind auch lt. NUB erlaubt, solange sie nicht persönlich beleidigend sind.
Dein Pegida-Vergleich hat in diesem Zusammenhang das gleiche Niveau wie Wehrmacht, vor Moskau und Kübelwagen. Das hat einfach null Zusammenhang zu dem Getriebe des Up und damit hast du ins gleiche Horn wie Karlokarl geblasen.
Oh und übrigens auch das von Karlokarl ist nicht gegen die NUB ... trotzdem daneben.
Zitat:
@Karlokarl schrieb am 22. November 2015 um 11:40:39 Uhr:
VW hat mir ein Auto verkauft, dass dem technischen Standard der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts entspricht. Und, wie mir meine Vertragshändlerin versichert, was sie darüber nicht informiert worden, d.h. sie hat mir blind ein Auto mit veraltetere Getriebetechnik verkauft. Auch die Betriebsanleitung, die ich bekommen habe, klärt nicht darüber auf, dass man den Rückwärtsgang mit Zwischengas schalten muss, um Verschleiss zu vermeiden. Ich fühle mich als Opfer der organisierten Betrügerei, durch die sich VW auszeichnet.
Erst einmal zum Technischen (obwohl schon gesagt):
Der Rückwärtsgang ist sehr wohl synchronisiert, er ist lediglich gradverzahnt, was dazu führen kann, dass Zahn auf Zahn geht und der nicht rein geht. Das ist bei günstigen Fahrzeugen inkl. deren Getriebe seit Jahrzehnten gängige Praxis und hat nichts mit Betrug zu tun.
Ansonsten kann man eben nicht nur billig zahlen wollen, dann aber jeden Schnick und Schnack haben wollen.
Aktuell im Urlaub steht nach einem Nissan Altima und einem Ford Mustang ein Chevrolet Spraks vor der Tür. Und an allen kann man kritisieren, jedoch fällt die Kritik eigentlich immer unter das Motto, "you get, what you pay".
Der Rückwärtsgang ist nicht synchronisiert. Und das ist nicht nur bei einigen VW-Getriebentypen so, sondern bei fast allen Herstellern von Getrieben dieser Leistungsklasse so.
Es wurde bereits geschrieben: Zum Einlegen des R.-Gang sollte das Fahrzeug absolut zum Stillstand gebracht sein, und und so auch ca. 2 Sekunden stehen. Hintergrund:
Für den Rückwärtsgang muß ein zusätzliches Zahnrad zwischen zwei andere Zahnräder geschoben werden, um eine Drehrichtungsumkehr zu erhalten. Ist noch Bewegung (Rotation) im Getriebe, muß das Zahnrad in sich drehende Zahnräder eingreifen. Das dabei ein Ratschen auftaucht ist die logische Folge.
Nach ca. 2Sekunden ist die Eingangswelle des Getriebes auch zum Stillstand gekommen, und die Zahnräder können ineinander geschoben werden. Je nach Reibungsverhältnissen im Getriebe kann das auch schneller gehen, daher geht es bei manchen eben besser und bei anderen nicht. Das ist Stand der Technik.
Bei "höherwertigen" Getrieben ist der R.-Gang zwar synchronisert, das bedeutet aber nicht das man den Gang bei noch rollendem Fahrzeug einlegen kann/darf, sondern die Synchronisierung bremst lediglich die Welle des Getriebes schneller ab, so dass der Gang etwas schneller eingelegt werden kann.
Meine Erfahrung zeigt übrigens, dass die meisten dieser "Fehler" nicht in der Technik, sondern wegen Unwissenheit und fehlendem technischen Verständnisses) auf dem Fahrersitz zu finden sind. Das gilt auch für den "Fehler": Der erste Gang läßt sich schlecht einlegen.
Weshalb Zwischengas noch weniger Sinn macht. Es bleibt trotzdem die Gradverzahnung, die dazu führen kann, dass der Gang leider nicht rein geht.
Das ist halb richtig.
Bei einer geraden Verzahnung wird (so wie man sich laienhaft ein Getriebe vorstellt) tatsächlich ein Zahnrad in ein anderes verschoben. Dabei kann es vorkommen, dass die Zähne ungünstig voreinander stehen und das Eintauchen des Zahnes in die Zahnlücke behindern. Dazu sind die Zähne an den "Einfädelflächen" so abgerundet, das sie sich selbst ausrichten sollten. Wenn sie sehr ungünstig stehen, funktioniert es eben nicht.
Bei einer Schrägverzahnung sind die Zahnräder immer im ständigen Eingriff miteinander. Hier wird also nicht das Zahnrad selbst verschoben, sondern eine Muffe kuppelt das Schaltrad mit der Welle. Aber auch hier ist eine Kupplungsverzahnung vorhanden, die genauso ungünstig stehen kann.
Naja, der erste Gang hakt ja auch des öfteren, dieser sollte ja wohl synchronisiert sein. Das Problem mit dem 1. Gang, kenne ich aber auch vom Audi A1 und anderen Fahrzeugen...
Ursache der Kritik ist und bleibt die Gradverzahnung.
Und das ist nicht nur halb, sondern ganz richtig.
Das ist das Problem, warum der Rückwärtsgang im Stillstand nicht immer sauber rein flutscht.
Zitat:
@Jupp78 schrieb am 23. November 2015 um 05:24:25 Uhr:
Ansonsten kann man eben nicht nur billig zahlen wollen, dann aber jeden Schnick und Schnack haben wollen.
Bei aller Akzeptanz des zuvor gesagten (das ich hier nicht mit zitiert habe), Jupp:
Gerade DIESER Satz trifft doch vor allem beim up nicht zu, DAS IST ES JA GERADE! 😁
Insofern m.M.n. meilenweit daneben geschossen, gerade hier in Sachen VW up. 😰
Gerade der up ist nicht "billig" i.S.v. "preisgünstig", das zeigen schon seine Listenpreise.
Dass die Leute ihn dann auch noch "voll" ausstatten, ist zwar nicht seine Schuld, macht ihn aber final auch nicht gerade zum "Billig-Auto" oder Schnäppchen, ganz im Gegenteil.
Zudem kann man das "Problem" mit dem R-Gang ja nicht durch eine Sonderausstattung oder dergleichen kompensieren (das machte die Sache dann zwar nicht billiger, aber ggf. besser).
On top zeigen sehr viele Wettbewerber (ich glaube sogar: ALLE Wettbewerber in dieser Kleinstwagenklasse!), dass man das durchaus besser kann!
Selbst VW zeigte es, denn, tata:
Der VW Lupo hatte dieses Problem bekanntlich nicht und der kam, tata, noch nicht mal aus einem Billiglohnland wie der Slowakei, sondern aus Wolfsburg, also dem teuersten VW-Standort überhaupt! 😰
Gut, ab 2001 ging er nach Brüssel, aber das ist auch nicht gerade die Slowakei!
Ich will gern einräumen, dass die Marktgegebenheiten früher zu Zeiten des VW Lupo noch andere waren als heute, auch die dessen, was man standardmäßig erwartete in einem Kleinstwagen, zudem gab es damals noch andere Anforderungen an Emission, Verbrauch, Sicherheit und sonstiger Ausstattung, alles Dinge, die heute auch einen Kleinstwagen teurer machen als damals - weshalb man ja in die Billiglohnländer geht, VW wie Hyundai/Kia, Toyota/PSA etc.
Allerdings unterliegen diesem Problem ja alle Marktteilnehmer und Wettbewerber des up und einige zeigen hier halt bei weitem mehr Gegenwert als der up.
Dazu braucht man gar nicht auf deren vollwertige Vorhang-Kopf-Airbags schauen, das Schalten in den R-Gang reicht ggf. bereits.
http://www.kfz-tech.de/SSynchronisation.htm
Ich habe es ja schon öfters erwähnt, der Lupo ist in den meisten Dingen einfach das bessere Auto. Das ist schon sehr Merkwürdig, da die beiden ja schon einige Jahre trennen. Ich bin mit meinem Lupo sehr zufrieden. Er fährt super, ist dank Radhausverkleidung angenehm leise und schalten lässt er sich auch leicht und geräuschlos. Ich denke das der Up! eigentlich nur beim Kapitel Sicherheit die Nase vorne hat. So spontan wüsste ich nicht wo er sonst noch besser ist.
Und auch das wäre, beim Vergleich eines neuen Lupos mit einem neuen up, ggf. noch gar nicht mal ausgemacht...
Bus vs. up:
Zitat:
@Karlokarl schrieb am 22. November 2015 um 13:43:35 Uhr:
Nun muss ich mich wohl dafür entschuldigen, dass mein Werbekampagnen-Vorschlag nicht als Satire erkannt worden ist. Ich fahre einen up mit hakeligem Getriebe. Darüber war nicht einmal meine VW-Händlerin informiert, wie sie mir eingestanden hat, und die mir also blind ein Auto mit überholter Getriebetechnik vekauft hat, die kaum das technische Niveau eines Kübelwagens überschreitet. Ich fühle mich als Opfer der VW-Betrugsdmaschinerie. Auch in der Bedienungsanleitung findet sich keine Andeutung, dass, um Verschleiss zu vermeiden, der Rückwärtsgang am besten mit Zwischengas gefahren werden soll.
Du bist ein Opfer deiner selbst, mehr nicht. Du stellst völlig unpassende vergleiche weil du einfach keine Ahnung hast. Der Up! ist ein <10.000€ Auto und VW muss sparen. Es gibt schlimmeres als einen kratzenden Rückwärtsgang. Der Up! ist zwar billig verarbeitet aber trotzdem technisch vorne dabei. Der Rückwärtsgang MUSS überhaupt nicht mit Zwischengas gefahren werden.
Hättest ja auch mehr Geld auf den Tisch legen können für einen Polo.
Dass unsynchronisierte Rückwärtsgänge eingebaut werden, ist in dieser Klasse (Kleinstwagen) herstellerübergreifend üblich. Selbst eine Klasse darüber, bei den Kleinwagen, trifft man noch sehr viele Fahrzeuge "ohne" an. Nur der neue Opel Corsa ist da ein Vorreiter, das neue M22 - Getriebe, das dort teilweise verbaut wird, ist vollsynchronisiert (und übrigens nicht nur in den Rückwärtsgang vorzüglich schaltbar).