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Getriebe lässt sich manchmal schwer schalten

VW up! 1 (AA)
Themenstarteram 17. Oktober 2016 um 10:11

Moin,

ich fahre einen VW up! EZ 02/2012 mit knapp 50.000 km runter.

Bei mir besteht schon immer das Problem, dass sich der Rückwärtsgang schlecht einlegen lässt, manchmal sogar nur mit einem knacken, wenn man nicht drei Sekunden wartet, bevor man ihn einlegt.

Seit ein paar Monaten bemerke ich vermehrt, dass auch der erste Gang, gerade wenn das Auto kalt ist, sehr schwer reingeht. Heute Morgen war es z.B. nicht möglich, den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einzulegen, trotz mehrfach ein und wieder auskuppeln. Ich musste das Auto erst ein bisschen nach vorne schieben, bevor der erste Gang reinging.

Sobald man mit dem Auto 100 Meter gefahren ist, bestehen die Probleme nicht mehr.

Ich habe mit meinem Auto leider keine Garantie mehr und habe angst, dass mein Getriebe in ein paar Monaten den Geist aufgibt. Ich habe keine Ahnung was ich tun soll.

Bringt ein Getriebeölwechsel etwas? Hat jemand ähnliche Probleme oder schon von solchen Fällen gehört? Was soll ich tun?

Danke,

d1ck13

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18 Antworten

Ist bei meinem Mii von 10/15 und 6500km genauso... Richtig nervig. Mit dem unsynchronisierten R-Gang kann ich noch leben, den krieg ich meist auch so ohne Knacken rein, aber der Erste - ab & zu auch die Anderen - gehen in letzter Zeit echt schwer / gar nicht rein. Umso kaelter es ist, umso schwerer wird's. Ich hab das Gefuehl, dass das Getriebeoel fuer kalte Temperaturen die falsche Viskositaet besitzt...

MfG

Benny.

Praxistipp: Den Wagen ausschließlich bei eingelegtem 1. Gang (oder R-Gang) zum Stillstand bringen, und dann den Gang nicht mehr rausnehmen. Der 1. Gang lässt sich beim ur-Up nämlich am besten einlegen, wenn der Wagen gerade noch ein bisschen rollt.

Ob dein Getriebe sich bald zerlegt kann dir wohl keiner übers Forum diagnostizieren, aber ich würde vermuten, dass einfach die Zahnräder ungünstig standen.

Oder drückst du die Gänge mit Gewalt rein? Dann kann es natürlich auch bald Schrott sein. Du klingst mir aber nicht wie so ein Fahrer.

Übrigens, wenn der Wagen doch mal im Leerlauf zu stehen gekommen ist und der 1. Gang nicht will:

1.) Motor an

2.) Kupplung treten

3.) 1. Gang einlegen wollen. Oh, geht nicht!

4.) Wieder zurück auf Leerlauf, KUPPLUNG KOMMEN LASSEN! Evtl bissl Gas geben.

5.) Kupplung treten

6.) 1. Gang versuchen. Wenn geht -> fertig. Wenn nicht geht:

7.) 2. Gang einlegen, Kupplung sanft kommen lassen mit bissl Gas. Dann zurück zu Schritt 5!

Gruß mit kaputtem / kaputt werdendem DSG,

Christian

P.S.: VW = wählen Sie zwischen Pest (manuelles Getriebe, hakelig) und Cholera (DSG)

Zitat:

@d1ck13 schrieb am 17. Oktober 2016 um 10:11:32 Uhr:

[...]

Seit ein paar Monaten bemerke ich vermehrt, dass auch der erste Gang, gerade wenn das Auto kalt ist, sehr schwer reingeht. Heute Morgen war es z.B. nicht möglich, den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einzulegen, trotz mehrfach ein und wieder auskuppeln. Ich musste das Auto erst ein bisschen nach vorne schieben, bevor der erste Gang reinging.

[...]

Keine Sorge, das ist mal wieder "Stand der Technik" bei VW. :rolleyes:

Die gleichen Symptome beobachte ich bei meinem Up! von Anfang an (gebaut 09/2012, EZ 06/2013), was mit zunehmender "Kälte" (beginnt meist ab 10 °C) in Erscheinung tritt. Mein aktueller Km-Stand: ca. 78.000 km und es hat sich nicht gebessert, aber auch nicht verschlechtert.

Wenn man das Auto am Morgen bei kaltem Motor im Leerlauf startet, gehen die unteren Gänge (1. und 2. Gang) nur mit massivem Nachdruck rein (ohne Geräusche aus dem Getriebe), vom R-Gang gar nicht erst zu sprechen.

So habe ich mir vor der Haustür angewöhnt, den Wagen rückwärts einzuparken und den 1. Gang beim morgendlichen Start eingelegt zu lassen, damit ich nicht wieder mit dem Schalthebel nachdrücken muss. Wenn ich das Einlegen des 1. Ganges vergessen habe, kann ich meist nur mit dem 2. Gang anfahren... :rolleyes:

Wenn ich ein paar Meter gefahren bin, legen sich die Probleme mit den hartnäckigen Gängen ganz von allein, was eine Fehleranalyse bei VW fast unmöglich macht. :mad:

Im engen Parkhäusern, wo man meist mit der Front zuerst einparken muss, lasse ich den R-Gang für den nächsten Start eingelegt, damit ich ohne Komplikationen wieder aus der Parklücke komme und Parkplatzsuchende nicht ewig warten müssen, bis ich endlich den R-Gang drin hab'.

Was ich bisher unternommen habe:

- neues Getriebeöl bereits nach ca. 30.000 km ---> keine Abhilfe

- Entlüften der Kupplungshydraulik ---> keine Abhilfe

- neue Bremsflüssigkeit nach 3,5 Jahren ---> keine Abhilfe

- Fehlersuche bei VW ---> keinen Fehler gefunden und es lässt sich nichts nachjustieren

Meine Vermutung:

Es ist ein Konstruktionsfehler der Kupplung oder des Leichtbau-Getriebes, was diese Symptome verursacht und stark von der Außentemperatur abhängt, denn im Sommer verschwinden diese Symptome fast vollständig.

Warum aus diesem Mangel nie ein großer Thread wurde:

Es ist seit Anfang an bekannt, dass die Kupplungs-/Getriebekombination im Up! unglücklich gewählt wurde, was Probleme mit klackernden Kupplungen (auch meist bei Kälte), hakeligem Schaltverhalten und schlecht einzulegenden R-Gängen führt und bisher immer noch keine Lösung gefunden wurde.

Kannst ja mal hier schauen, bei einigen wurde das Getriebe und auch die Kupplung wohl getauscht:

http://www.motor-talk.de/forum/up-getriebe-t4108215.html

Das ändert aber nix daran, dass das Up-Getriebe billiger Murks ist.

Mit meinem Up (EZ 12/2011) hatte ich dasselbe Problem. Geparkt habe ich ihn im Winter schon immer mit eingelegtem Gang. Trotzdem musste ich oft im zweiten Gang anfahren, wenn ich aus unserer Siedlung ausfahren wollte und nicht sofort auf die Hauptstraße weiter konnte sondern abbremsen und eigentlich in den ersten Gang runterschalten musste.

 

Der erste Gang ging schlimmstenfalls erst rein, wenn der Wagen warm war; vorher gar nicht. Antwort VW: Stand der Technik....

 

Wegen dieses und zahlreichen weiteren Problemen (bei meinem Up wurde übrigens auch die Kupplungsscheibe getauscht ohne Besserung aller Probleme) habe ich den Up nun verkauft und freue mich dank meines neuen Wagens gerade in der jetzigen Jahreszeit z. B. über freie und nicht beschlagene Scheiben ;-)

Ich schalte, bevor ich in den R Gang schalte, kurz in den 4. Gang, dann klappt es bei mir.

Ein Soldat schaltet wie er spricht: Laut und deutlich. :D So hieß es jedenfalls bei uns damals in der BW zu Zeiten des guten alten T3...

Es ist eigentlich bekannt das es in den ersten Baujahren des up Probleme mit dem Getriebe gab oder noch gibt. Mein up B.j. 08 14 lässt sich ohne jegliche Probleme schalten, egal bei welchen Temperaturen. Ich weiß mit meiner Antwort ist dir nicht geholfen, aber ich will damit sagen das es doch die Möglichkeit gibt den Fehler abzustellen. Mit dieser Frage würde ich ganz einfach mal in deiner Werkstatt nachfragen denn die kennen ja das Problem. Was mich persönlich an meinem up stört ist das Bremsgeräusch vorn, dass wirkt sehr billig und um da Abhilfe zu schaffen gibt es bestimmt kein Lösung. L.G.

Am Getriebe wurde im Laufe der Zeit nichts geändert.

Ich kann mir das nur mit Serienstreuung erklären. Was bei dem einfach konstruierten Getriebe wohl stärker auffällt.

Bei meine aus 10.2012 hab ich die Probleme nicht.

Man merkt zwar das es bei Kälte etwas schwerer geht aber groß ist der Unterschied nicht.

Auch der R-Gang geht in der Regel problemlos rein.

Was den Gedenksekunden angeht bevor man schaltet, würd ich das sogar als kontraproduktiv ansehen.

Nach meine Erfahrungen ist ein wenig Bewegung im Getriebe hilfreich.

Also direkt nach dem Treten der Kupplung den Gang einlegen. Da können die Synchronringe des 1. Gang noch etwas helfen.

Oder der R-Gang. Da leg ich den mit der letzten Bewegung ein bevor das Auto stehen bleibt.

Muß man etwas üben weil zu früh ist ja auch nicht gut.

Zitat:

@d1ck13 schrieb am 17. Oktober 2016 um 10:11:32 Uhr:

Moin,

ich fahre einen VW up! EZ 02/2012 mit knapp 50.000 km runter.

Bei mir besteht schon immer das Problem, dass sich der Rückwärtsgang schlecht einlegen lässt, manchmal sogar nur mit einem knacken, wenn man nicht drei Sekunden wartet, bevor man ihn einlegt.

Seit ein paar Monaten bemerke ich vermehrt, dass auch der erste Gang, gerade wenn das Auto kalt ist, sehr schwer reingeht. Heute Morgen war es z.B. nicht möglich, den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einzulegen, trotz mehrfach ein und wieder auskuppeln. Ich musste das Auto erst ein bisschen nach vorne schieben, bevor der erste Gang reinging.

Sobald man mit dem Auto 100 Meter gefahren ist, bestehen die Probleme nicht mehr.

Ich habe mit meinem Auto leider keine Garantie mehr und habe angst, dass mein Getriebe in ein paar Monaten den Geist aufgibt. Ich habe keine Ahnung was ich tun soll.

Bringt ein Getriebeölwechsel etwas? Hat jemand ähnliche Probleme oder schon von solchen Fällen gehört? Was soll ich tun?

Danke,

d1ck13

Hallo und einen schönen guten Abend,

diese Probleme hatte ich ebenfalls nur schon nach 20.000 km und Garantie war ebenfalls abgelaufen.

Getriebe wurde ausgebaut, zerlegt und mehrere Getriebe-Fehler diagnostiziert.

Neues Getriebe wurde eingebaut. VW hat den Arbeitslohn übernommen aus "Kulanz" und das Getriebe habe ich selbst bezahlt.

Das Vertrauen ist natürlich hin und dieses üble Erfahrungen sind immer mit an Bord.

Hinweise und Nachfragen bei den Inspektionen wurden von der Werkstatt immer abgetan und dann war irgendwann die Garatie eben abgelaufen.

@d1ck13

Sicherheitshalber mal unters Auto schauen, wie viel Getriebeöl er leckt. Bei den älteren BJ. waren die Simmeringe an den Antriebswellen nicht zu haltbar.

Bei meinem 2013er leckts auch auf der Beifahrerseite.

Dann sollte man drauf achten, das auch immer noch genug Öl ist oder den Simmering neu machen.

Fürs Nachfüllen habe ich auch noch keine Patentlösung, da die seitliche Öffnung zum Kontrollieren des Ölstandes bei dem Getriebe ja dämlicherweise eingespart wurde.

Sachdienliche Tipps sind immer willkommen...

Leider auch ein Aspekt, der bereits beim Dauertest der AutoBILD aufgefallen ist und bemängelt wurde, leidlich diskret...

Wo geht´s noch hinein ins Getriebe?

Z.B. beim Rückfahrlicht-Schalter, ggf.?

Keine Ahnung, da ich keinen up mehr fahre und jetzt runtergehen und nach-/drauf- & drunterschauen könnte.

Nur eine naheliegende Vermutung, gesetzt, der up verfügt überhaupt noch über solch uralte ;) Technik und es nicht auch dieser bereits völlig ver-CAN-BUSst... :)

Nachdem niemand wirklich Tipp geben konnte, habe ich den Karren eben mal links auf ne Rampe (ca. 30 cm gefahren). So ging dann 200 ml Getriebeöl rein.

Fährt sich normal und drückt bis jetzt auch nix raus. Scheint also nicht zu viel gewesen zu sein.

Aufgefüllt wird oben durch den Plastikstopfen auf dem Diff, der bei Autos ohne ABS für den Tacho gedacht ist.

Gruß

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