Gestern ist es passiert, mir ist ein er ungebremst drauf gefahren!!!!

Mercedes CL C215

Aua, das hat ordentlich geknallt Leute.

Ampel war auf grün, wir fuhren alle über die Kreuzung (Landsberger/Storkower-Berlin/Mitte) als irgendein Idiot dem Wagen vor mir die Vorfahrt nahm so das dieser eine Vollbremsung machen musste. Ich schaffte es auch noch..... Naja, die C-Klasse hinter mir ist mir ungebremst drauf und ich stand bereits. Mehr weiß ich nicht. Ich war ne gute sekunde weg...

Auf den ersten Blick war nur das Heck leicht beschädigt. (stoßfänger/Heckklappe/Leuchte) Die Stoßstange war völlig eingedrückt, hatte sich aber nach wenigen minuten wieder selb er rausgedrückt! Sind das die Stoßdämpfer/Pralldämpfer gewesen? Hab ich noch nie gesehen....

Als ich heute aus´m Krankenhaus kam schaute ich mir den Wagen mal genauer an und bekam einen Schreck. Beide Kotflügel weisen leichte (aber deutlich im Lichteinfall zu erkennen) knicke am ende des radlaufes auf. Hat sich denn jetzt etwa die halbe Karosse der Karre verzogen!!!!!????? Ne oder, das hätte ich nicht gedacht, naja mal schauen was der Gutachter sagt... Ich hab erst mal nen dicken Kopf und kann mich kaum bewegen...

Trotzdem muss ich sagen war der Herr der mir draufgefahren ist sehr zuvorkommend. Er rief heut sogar noch mal an und erkundigte sich nach mir....

Hatte jemand schon mal so einen Schaden? Auf den ersten Blick ist nichts zu erkennen außer ein paar Kratzer an der Stoßstange und Heckklappe.

Grüße

48 Antworten

Sorry, das stimmt so nicht! Jedenfals ist es nicht illegal!

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von SchulleS500


Sorry, das stimmt so nicht! Jedenfals ist es nicht illegal!

Doch - das stimmt. Aber es ist nicht illegal - soweit richtig. 😉

Mann Mann, dicke S-Klasse fahren und dann solche Stunts wegen den paar Kröten 😁
Vergiss nach dem Richten der Karosse nicht das Auto konservieren zu lassen. Gerissen Kittnähte und gebrochene Lackschichten rosten recht schnell und die Werkstätten nehmens bei solchen Sachen nicht so genau.

Zitat:

Original geschrieben von Moschei


Mann Mann, dicke S-Klasse fahren und dann solche Stunts wegen den paar Kröten 😁

Geld haben kommt meist nicht von der "ach, paar Kröten" Mentalität 😉

Meines Wissens nach kann man sich die Mwst. der Summen ausbezahlen lassen, die man für die Instandsetzung aufgewendet hat. Wenn du also bspw. 10k bekommst und ihn für 7k reparieren lässt, kannst du für diese 7k auch die Mehrwertsteuer einfordern. Hier wäre das Versicherungsforum ein Tipp.

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Zitat:

Original geschrieben von SchulleS500


....meinst du wirklich das mit Wertverlust etwas zu machen ist? Ich werd den Gutachter mal darauf ansprechen. Dann werd ich mal ein paar Rechnungen zusammensammeln. Ich hatte ja schon 2 unverschuldete Unfälle und vielleicht kann mann da ja im Nachhinein etwas machen...
Wertverlust

: Da ändern sich dauernd die Urteile und damit die Grundlage. Dazu kann der Gutachter mehr sagen. Fakt ist aber, dass dein Fahrzeug unfallfrei (oder?) war, nun einen schweren Unfall hatte und wohl doch noch ein paar Scheine wert ist. Damit dürfte das Auto einen Wertverlust erlitten haben beim Wiederverkauf. Aber wie gesagt, der Gutachter soll mal schauen.

Zu den alten Fällen

: Soweit mir bekannt hast du drei Jahre nach dem Unfallzeitpunkt Zeit deine weiteren Ansprüche geltend zu machen.

Zitat:

Original geschrieben von boborola


Oje - das sieht sehr stark nach "Bereicherung auf Kosten der Versichertengemeinschaft aus"...

Blödsinn. Die Kosten sind durch die Unachtsamkeit des Unfallgegners und Verursachers entstanden. Die werden auch nicht weniger, wenn er das Geld direkt MB gibt. Und warum soll er MB die volle Kohle in den Hals werfen, wenn er für 60% das Auto gleich gut, fachmännisch und ordentlich repariert bekommt? Das hat nix mit Bereicherung zu tun, sondern nur mit Marktwirtschaft. Fakt ist ja, dass er sogar verletzt wurde. Er hätte wohl liebend gern den Unfall vermieden. Wer nicht?

Die Worte "Bereicherung auf Kosten der Versichertengemeinschaft" kann man im Zusammenhang von gewerbsmässige Unfallbumserei benutzen, oder direkt mal ausgesprochen "Betrug". Ich bin schon erstaunt, dass du als Moderator das hier so in den Raum wirfst, wo doch klar sein dürfte, dass er unschuldig und ohne Zutun in die Situation gekommen ist. Oder sollte er nun unschuldig auf einen Teil seiner Rechte verzichten, spenden, Geld zurückgeben bzw. anderen Leuten (MB) ohne Grund zuviel bezahlen?

Zitat:

Original geschrieben von frucht999


Oder sollte er nun unschuldig auf einen Teil seiner Rechte verzichten, spenden, Geld zurückgeben bzw. anderen Leuten (MB) ohne Grund zuviel bezahlen?

Fakt ist, daß er damit Geld verdient - und das ist nicht unbedingt das was man unter "Schadenminderungspflicht" versteht...

Wenn ich schon den Satz lese "mal sehen ob ich bei der Lackierung überhaupt eine Rechnung bekomme" kommt es mir hoch - da entsteht durchaus Schaden (gesamtwirtschaftlich gesehen). 😠

Zitat:

Original geschrieben von boborola


Fakt ist, daß er damit Geld verdient - und das ist nicht unbedingt das was man unter "Schadenminderungspflicht" versteht...

Die Rechtslage sieht so aus: Ein Unfall ist wie eine Sachbeschädigung. Er war ja mit dem Unfall nicht einverstanden. Wäre er auch nie gewesen. Daher gilt, dass der Unfallgegner im vollen Umfang ersatzpflichtig ist. Was wiederum heißt: "Zurücksetzung in den vorherigen Stand". Daher werden im Gutachten keinerlei Kompromisse eingegangen wie z.B. eine Tür auszubeulen, was wirtschaftlich günstiger als ein Neukauf wäre. Es wird daher im Gutachten ein Neuteil berechnet. Da das Auto aber nicht der Versicherung gehört, sondern dem Halter, entscheidet dieser den weiteren Verlauf. Und wenn dieser Kompromisse eingeht, ist das sein Bier. Vorher hatte er eine tadellose neue Tür. Nun hat er eine fachmännisch ausgebeulte gespachtelte Tür. Also minderwertig gegenüber der neuen Tür. Er ist also benachteiligt. Dafür hat er die Differenz zwischen der neuen Tür und der ausgebeulten Tür bekommen. Das hat nichts mit verdienen zu tun. (Die Tür war nur ein Beispiel; hier ist es ja das Heck).

Übrigens, die Schadenminderungspflicht hat hiermit wenig zu tun. Er ist nur angehalten den Schaden so gering wie möglich zu halten, z.B. nicht unnötig einen Leihwagen zu nehmen, obwohl er vielleicht gar nicht mit fährt. Schadenminderungspflicht bedeutet nicht, dass man auf was verzichtet, was einem zusteht, also z.B. der volle Ausgleich von Schäden.

Zitat:

Original geschrieben von boborola


Wenn ich schon den Satz lese "mal sehen ob ich bei der Lackierung überhaupt eine Rechnung bekomme" kommt es mir hoch - da entsteht durchaus Schaden (gesamtwirtschaftlich gesehen). 😠

Da gehe ich teilweise konform. Ich finde auch, dass es nicht nötig tut die Arbeiten ohne RE ausführen zu lassen. Alleine schon deshalb, weil man die MwSt. von der Versicherung zurückbekommt. Von Garantie, fehlenden Belegen, FA, etc. mal ganz abgesehen.

Zitat:

Original geschrieben von frucht999


Da gehe ich teilweise konform. Ich finde auch, dass es nicht nötig tut die Arbeiten ohne RE ausführen zu lassen. Alleine schon deshalb, weil man die MwSt. von der Versicherung zurückbekommt. Von Garantie, fehlenden Belegen, FA, etc. mal ganz abgesehen.

Schön formuliert - man kann aber auch einfach Schwarzarbeit, Sozialversicherungs- und Steuerhinterziehung dazu sagen.

Das deckt sich auch so zu 100% mit den geltenden Gesetzen und ist nicht interpretierbar. 😉

Zitat:

Original geschrieben von boborola


Schön formuliert - man kann aber auch einfach Schwarzarbeit, Sozialversicherungs- und Steuerhinterziehung dazu sagen.
Das deckt sich auch so zu 100% mit den geltenden Gesetzen und ist nicht interpretierbar. 😉

Das war nicht "schön", sondern richtig von mir formuliert. Er schrieb, dass er nicht weiss, ob er überhaupt eine Rechnung bei 2.500 Euro für die Lackierung bekommt. Das sagt nichts aus. Nur, dass er unsicher ist, wie der Lackierer den Preis nun meinte.

Mir ist es letztens mit einem Dachdecker passiert. Der kam, schaute sich alles an und sagte mir zwischen Tür und Angel, dass die Arbeiten rund 6000 Euro ausmachen und er morgen anfangen könne. Das waren 2-4TEUR weniger als ich dachte. Später habe ich auch überlegt, ob der nun dreisterweise schwarz meinte und keine RE stellt. Dann war es mir aber egal, da ich ohne RE einfach nicht bezahlt hätte. Es war dann übrigens dann mit RE ohne wenn und aber. Und hier kann es beim Lackierer ja ähnlich gewesen sein. Deshalb gleich mit Steuerhinterziehung, Sozialbetrug zu wedeln, ist wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Daher schrieb ich auch, dass wohl bei einem Preis von 2500 Euro eine RE dabei ist. Der Preis ist ja (inkl. RE) angemessen; sprich es deutete aufgrund des Preises nichts auf einen "Schwarzpreis" hin. Ich selber habe vor drei Jahren einen W126 komplett lackieren lassen und 1800 Euro inkl. aller Vor- und Nacharbeiten bezahlt (inkl. RE).

Mir wird gerade wieder klar, warum ich nur einen unfallfreien Wagen kaufen würde.

Oder als "Notlösung": Repariert mit kompletter Historie d.h. aussagekräftige Bilder vom Unfall, neutrales Gutachten und Reparaturrechnung der MB-Werkstatt.

Zur tollen BAT-Regelung (Bar-auf-Tatze) und der Freude beim Weiterverkauf des Wagen (alles vom Profi gemacht) möchte ich mich nicht äußern....

Zitat:

Original geschrieben von mbfanhh


Mir wird gerade wieder klar, warum ich nur einen unfallfreien Wagen kaufen würde.

Weil man ihn nie wieder genau so hinbekommt, wie er mal war? Weil du deine Mitmenschen direkt für Betrüger hältst?

Meistens sieht man die Qualität der Reparaur deutlich, ansonsten hat man schnell abgeklopft, was der Verkäufer für ein Zeitgenosse ist. Und nicht jeder lässt Unfälle bei Freien machen und sagt nichts davon. Ich würde auch nicht zu MB gehen und 30% Aufschlag dafür bezahlen, dass sie den zwei Straßen weiter zu dem Karosseriebauer schicken, von dem mein Gegenangebot stammt.
Und wirklich große MB Center mit eigenen Blech- und Lackabteilungen sind außerhalb von Großstädten nicht so häufig zu finden.

Mich wundert, dass es hier in den Köpfen mancher in der Vorstellung einer Unfallreparatur nur zwei Exteme gibt. Entweder bei MB oder illegal auf dem Hinterhof mit Hammer, Meißel, Flasche Bier/Korn und eine Handvoll Schwarzgeld.

Dabei wird, wie mein Vorredner schon trefflich bemerkte, die professionelle Unfallreparatur direkt bei einem Karosseriebetrieb nicht in Betracht gezogen. Und die Differenz zwischen dem Premium-MB-Preis und dem fachlichen Karosseriebauer-Preis sich in die Tasche zu stecken, ist dann gleich Betrug? Ich sehe das als Marktwirtschaft.

Oder z.B. beim Teilekauf: Warum gleich eine flammneue Stoßstange für viel Geld? Wenn ich eine gebrauchte, wohlgemerkt tadellose Stoßstange von einem anderen Unfallwagen nehme, diese aufbereiten und lackieren lasse, ist dies doch sogar umweltbewusst. Und Geld gespart hat man da auch noch mal. Warum also nicht? Ist das Auto damit weniger gut? Wohl kaum.

Zwei Mankos an der Sache:
- Man muss sich selber etwas bewegen um den richtigen Karosseriebetrieb zu finden.
- Der MB-NL geht ein Teil des Geldes flöten. An den Teilen verdienen sie ja trotzdem noch.

Aber wie sagt man: Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Und wenn es die bequeme Abkürzung zur NL ist, ist das ok. Aber dann sollte man auch akzeptieren, dass es auch weitere andere gute, auf jeden Fall legale, Wege gibt.

Der leichtfertige Gebrauch von Betrugs- und Steuerhinterziehungsvorwürfen hier im Forum/Thread, sogar seitens von Moderatoren, macht mich nachdenklich. Das Eis in solchen Dingen ist sehr dünn, wenn man den Falschen erwischt.

Zitat:

Original geschrieben von frucht999


Dabei wird, wie mein Vorredner schon trefflich bemerkte, die professionelle Unfallreparatur direkt bei einem Karosseriebetrieb nicht in Betracht gezogen.

Wenn jemand schon bezweifelt, daß er bei dem "geradeziehen" überhaupt eine Rechnung bekommt, dann kann von einem professionellen Karosseriebetrieb wohl nicht die Rede sein... 🙄

Zitat:

Original geschrieben von boborola


wenn jemand schon bezweifelt, daß er bei dem "geradeziehen" überhaupt eine Rechnung bekommt, dann kann von einem professionellen Karosseriebetrieb wohl nicht die Rede sein... 🙄

Wenn man sich schon aus dem Fenster lehnt, sollte man doch das Lesen und Verstehen von Beiträgen beherrschen.

Es war seitens des Opfers nie die Rede davon in einer Hinterhof-Kitschee was "geradeziehen" zu lassen, sondern er sprach von umfangreicher fachmännischer Reparatur. Alles andere wäre auch Blödsinn bei dem Auto. Er war sich nur unsicher, ob der Lackierer den Preis von 2,5kg inkl. RE meint. Wie bei mir auch mit dem Dachdecker (siehe ein paar Postings höher) gibt es manchmal Situationen im Leben, wo man innerlich die Aussagen anderer Leute nicht richtig deuten kann, was aber wiederum nicht heißt, dass man sich auf das illegale Verhalten anderer Mitmenschen einlassen muss.

Dies war mein letzter Beitrag in diesem Thread hier. Ich muss akzeptieren, dass es Leute mit gewolltem Tunnelblick gibt.

Zitat:

Original geschrieben von SchulleS500


...Rechnungen, sofern ich überhaupt welche bekomme 🙂🙄🙄, ...
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