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Geräusche Antriebsstrang Maxi Caddy 4motion 2.0 TDI

VW Caddy 3 (2K/2C)
Themenstarteram 17. November 2014 um 16:27

Hallo,

mein Maxi Caddy 4motion 2.0 TDI 110PS EZ 12/2011 (fuhr die ersten 2,5 Jahre in Österreich) mit 180tkm macht seltsame Geräusche. Ich versuche mal das Geräusch zu beschreiben. Es hört sich an, als ob eine Welle Spiel hätte und sich bei einer bestimmten Lasst und Drehzahl in der Resonanzfrequenz aufschwingt. Leider ist es sehr schwer zu orten, da es sich auf die gesammte Karosse überträgt. Das Geräusch lässt sich durch Lastwechsel mittels Gaspedal provozieren und verschwindet beim Beschleunigen mit konstanter Gaspedalstellung ab einer bestimmten Drehzahl schlagartig. Auskuppeln oder deutliches Ändern der Gaspedalstellung führt ebenfalls zum sofortigen Verschwinden des Geräusches.

Beim googlen bin ich in einem anderen Forum über einen Beitrag gestolpert, in dem mehr oder weniger stand, dass Geräusche beim 4motion häufiger auftreten und das laut VW "Stand der Serie" sei. Wenn das tatsächlich so ist und ich keine Folgeschäden zu erwarten habe, könnte ich evtl. sogar noch damit leben. Ich befürchte aber, dass dem nicht so ist.

Mit den recht abgefahrenen Sommerreifen trat das Geräusch unter folgenden Betriebszuständen auf:

• 4. Gang unter geringer Teillast bis max. 2000 U/min

• 5. Gang unter höherer Teillast bis max. 2000 U/min

• 6. Gang unter Volllast bis max. 2000 U/min

Habe daraufhin die Längswelle („Kardanwelle") augebaut und bin ohne gefahren. Das Geräusch war vollständig verschwunden in sämtlichen Betriebszuständen.

Daraufhin wurde auf meinen Wunsch hin eine neue Längswelle („Kardanwelle") bei VW eingebaut. Leider war das Problem jedoch nicht behoben. Immerhin hatte das Zwischenlager der alten Welle schon etwas Spiel. Somit war der Austausch nicht völlig umsonst.

Ich habe daraufhin die Reifen von VA und HA vertauscht und siehe da ... Das Geräusch war fast vollständig verschwunden. Nur noch leicht in folgenden Betriebszuständen verstellbar:

• 5. Gang unter höherer Teillast bis max. 2000 U/min

• 6. Gang unter Volllast bis max. 2000 U/min

Bei der Profiltiefe der Sommerreifen vorne und hinten war jedoch kein großer Unterschied verstellbar.

Also kamen neuen Winterreifen drauf. Das Geräusch tritt nun in folgenden Betriebszuständen auf:

• 5. Gang unter höherer Teillast bis max. 2000 U/min (ca. 80 – 90 km/h)

• 6. Gang unter Volllast bis max. 2000 U/min (ca. 90 – 100 km/h)

• 4., 5. und 6. Gang im Schubbetrieb von 1600 U/min abwärts auf 1000 U/min

Das Öl des HA-Differenzials und der Haldexkupplung wurde gewechselt. Das Öl des Differenzials schien in Ordnung zu sein. Im Öl der Haldexkupplung war sehr dunkel und enthielt ein wenig metallischen Abrieb.

Nach meinem Dafürhalten kann es eigentlich nur am Zwischengetriebe zur Kardanwelle, an der Haldexkupplung oder am Differenzial der HA liegen. Die Kardanwelle wurde ja bereits bei VW getauscht und ohne Kardanwelle tritt ja kein Geräusch auf.

Nun tippt die Werkstatt auf das Getriebe, welches auch das Zwischengetriebe zur Kardanwelle enthält. Da kostet das Material aber bereits rund 5000 €.

Ich muss leider jetzt möglichst schnell eine Entscheidung treffen, da das Fahrzeug am 07.12.2014 3Jahre alt wird und es dannach selbst mit Sonderkullanzantrag schlecht aussehen dürfte. Eine feste Kulanzregelung scheint es da ohnehin nicht zu geben.

Hatte evtl. jemand schon das gleiche Problem?

Was war letztlich defekt?

Oder soll ich einfach auf eine evtl. mögliche Kulanz verzichten und einfach weiterfahren und abwarten obs schlimmer wird?

Hat jemand Erfahrung damit, wie kullant sich VW bei einem fast 3Jahre alten "Nutzfahrzeug" (auch wenn es ein 7-Sitzer PKW ist zählt er scheinbar bei VW zur Nutzfahrzeugsparte) mit rund 180.000 km verhält?

Hat jemand irgendwelche weiteren Tips für mich?

Vielen Dank im Voraus.

Euer DJ

Beste Antwort im Thema

Das ist geil.

Die Nachbesserung durch den Bauteiltausch ablehnen und dann den Hersteller verklagen.

Kunden wie dich braucht kein Hersteller;).

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Hat die Kardanwelle nicht hinten eine Gleichlaufgelenk und kein Kreuzgelenk ?

Also, was wir bis hierhin vermuten: Die Motor-Getriebe-Einheit beim längeren Caddy Maxi gibt bei verschiedenen Lastzuständen Vibrationen ab, die auf die lange Kardanwelle und die nachgeschalteten Aggregate weitergeleitet werden. Darunter scheint das hintere Kreuzgelenk der Kardanwelle zu leiden. Dieses Gelenk schlägt wohl aus und verursacht einen Gelenkschaden und - je nach Dauer - auch einen Lagerschaden am Eingang der Haldexkupplung. Man kann die Bewegung und das Geräusch am Boden der Haldexeinheit fühlen. Muss mir mal eine Explosionszeichnung der Haldexeinheit anschauen, ob dort ein Lager verbaut ist, das man evtl. tauschen kann. Das Problem tritt wohl kaum bis nie bei der kürzeren Caddyvariante auf, deren Kardanwelle ebenfalls kürzer ist und demzufolge weniger bis kaum zu "Schwingungen" neigt oder Vibrationen an den Anstriebsstrang weitergibt. Anders ist es nicht zu erklären. Muss mal checken, ob der lange Bus bzw. T5/T6 mit dem 3,4 m Radstand auch darunter leidet. Ist das Problem damit zu erklären ? Was sagen die Fachleute dazu?

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