Generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen - Organisierter Protest

Wenn ein Tempolimit nun wirklich ernsthaft diskutiert wird, wäre es langsam an der Zeit aufzustehen.

Würde es Motortalk.de erlauben, das Forum für das Organisieren von Protesten in allen großen Städten zu nutzen?

Beste Antwort im Thema

Was ein peinlicher Protest der freie Fahrt für freie Bürger Vereine 😁

Je eher das TL kommt, desto besser.

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Zitat:

@WARELB schrieb am 22. Januar 2019 um 23:47:22 Uhr:



Zitat:

@Matsches schrieb am 22. Januar 2019 um 20:13:49 Uhr:


Nachts oder Sonntags auf freier AB ist das anders, aber wie soll das unterschieden werden?

Es gibt jetzt schon so tolle variable Tempolimits.

Das könnte man problemlos weiter ausbauen. Dazu dann noch höhere Geschwindigkeitsbegrenzungen und alles wird gut. In Japan gibts ja beispielsweise auch 180. Warum bei uns nicht?

In Japan gibt es Tempolimit 180? Das halte ich für ein Gerücht.

Es mag sein, dass viele Autos dort elektronisch auf 180 km/h begrenzt sind. Aber das höchste Tempo, das man auf einer öffentlichen Straße in Japan legal fahren kann, beträgt aktuell 110 km/h, nach Jahrzehnten mit lediglich 100 km/h. (Eine Erhöhung auf 120 war im Gespräch, dass diese schon umgesetzt wurde wüsste ich nicht, kann ich aber auch nicht ausschließen.)

Zitat:

@wiesoeinname schrieb am 22. Januar 2019 um 13:13:01 Uhr:



Da würde schon reichen, wenn der dicke Deutsche mal nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch stehen hat. Und wenn, dann auch keinen Billigmist aus dem Discounter kaufen.

So lange Grüne für ein verlängertes Wochenende über Neujahr in die Anden fliegen oder zum Eisessen in die USA, Eis im Plastikbecher mit Plastiklöffen, und das auch noch fett auf Facebook posten zeigt das nur das diese Partei angefüllt mit Heuchlern ist. Die Schadstoffe die nur diese beiden grünen Führungsvögel dabei produzierten schafft der Durchschnittsbürger kaum im ganzen Jahr, nicht mal wenn er schneller als 130 fährt.

Aber nicht nur diese beiden Vorzeigeökos halten nichts von dem Leben das sie dem Normalbürger zugestehen wollen.

Oder wie der Obersozie Lauterbach der dämlich grinsend ein Selfie vom großen Hummerfressen online gestellt hat, wo er sich vermutlich von der gastgebenden Ärztelobby hat schmieren lassen.

Der Bürger soll in Sack und Asche gehen und am Besten nur Gras fressen während die Politiker sich dem Luxus hingeben.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 23. Januar 2019 um 00:35:25 Uhr:



Zitat:

@wiesoeinname schrieb am 22. Januar 2019 um 13:13:01 Uhr:



Da würde schon reichen, wenn der dicke Deutsche mal nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch stehen hat. Und wenn, dann auch keinen Billigmist aus dem Discounter kaufen.

So lange Grüne für ein verlängertes Wochenende über Neujahr in die Anden fliegen oder zum Eisessen in die USA, Eis im Plastikbecher mit Plastiklöffen, und das auch noch fett auf Facebook posten zeigt das nur das diese Partei angefüllt mit Heuchlern ist. Die Schadstoffe die nur diese beiden grünen Führungsvögel dabei produzierten schafft der Durchschnittsbürger kaum im ganzen Jahr, nicht mal wenn er schneller als 130 fährt.

Aber nicht nur diese beiden Vorzeigeökos halten nichts von dem Leben das sie dem Normalbürger zugestehen wollen.

Oder wie der Obersozie Lauterbach der dämlich grinsend ein Selfie vom großen Hummerfressen online gestellt hat, wo er sich vermutlich von der gastgebenden Ärztelobby hat schmieren lassen.

Der Bürger soll in Sack und Asche gehen und am Besten nur Gras fressen während die Politiker sich dem Luxus hingeben.

Vorsicht - ganz dünnes Eis ---- gaaaaanz dünn!

Ich empfehle dringend, sich den verlinkten Beitrag noch einmal zu Gemüte zu führen
https://www.motor-talk.de/.../...ganisierter-protest-t6536185.html?...

Sorry, aber was @Sir Donald schreibt ist absolut richtig.
Der von ihm zitierte Beitrag ist 100% unqualifiziert und polemisch.

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Tempolimit auf Autobahnen 130kmh bitte sofort!

(Man könnte auch alternativ nur von 6-22 Uhr limitieren)

Das verbessert eindeutig den Verkehrsfluss und ist Verbrauchssenkend durch weniger Beschleunigen und Abbremsen

und

es senkt die Unfallgefahr durch deutlich verminderte Differenzgeschwindigkeiten.

Das sage ich nicht als Radfahrer, sondern als Autofahrer, der pro Woche mindestens einmal quer durch die Republik muss.

Wir haben kein Recht auf unlimitierte Autobahn, aus Gründen des Umweltschutzes ist ein Tempolimit dringend nötig.

Aber das sieht halt nicht jeder ein!

Wir fahren auf den Autobahnen auslastungstechnisch gerade voll gegen die Wand.

Gruß vom Armani-Biker, der das Elend jede Woche erlebt und Staumitverursacher ist...

Zitat:

@wiesoeinname schrieb am 22. Januar 2019 um 13:13:01 Uhr:



Zitat:

@AndyW211320 schrieb am 22. Januar 2019 um 13:09:30 Uhr:


50% Keulung der Masttiere

Da würde schon reichen, wenn der dicke Deutsche mal nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch stehen hat. Und wenn, dann auch keinen Billigmist aus dem Discounter kaufen.

Tatsächlich ist global gesehen die Nahrungsmittelindustrie, maßgeblich durch Fleischproduktion, die größte CO2 Quelle.

Zitat:

Zitat:

In einer Studie der University of Oxford wurde sogar prognostiziert, dass Treibhausgasemissionen bis zum Jahre 2050 um zwei Drittel reduziert werden können, wenn sich alle Menschen rein vegetarisch ernähren würden.

Quelle:

https://www.welt.de/.../...ort-aufhoeren-wuerden-Fleisch-zu-essen.html

Sowie:

Zitat:

Vegetarier und Frauen, die relativ wenig essen (rund 2000 Kilokalorien pro Tag) erweisen sich als praktizierende Klimaschützer. Sie verursachen mit ihrer Ernährung nur zwischen 0,65 und 0,98 Tonnen CO2 pro Jahr. Ein typischer Fleischesser kommt hingegen auf 1,82 Tonnen (...)

http://m.spiegel.de/.../...-rechner-co2-schleuder-mensch-a-470825.html

Also knapp 1000Kg Einsparung an CO2/Jahr durch vegetarische Ernährung.
Das ist äquivalent zu ca. 10.000KM Autobahnfahrt mit einem sparsamen Diesel.

Daher finde ich es geradezu lächerlich, den Einfluss auf das Weltklima von einem Tempolimit herbeizureden - Da gibt es wesentlich größere Stellschrauben.

Zitat:

@Vollgasfuzzi schrieb am 22. Januar 2019 um 19:22:22 Uhr:


An die Befürworter.
Was sind eigentlich die Gründe, warum ihr eine Begrenzung wollt?
Nur, damit es ein Verbot mehr in Deutschland gibt?

Es gibt wenig Tote auf Autobahnen ... solche, die auf unbeschränkten Strecken durch hohe Geschwindigkeit passieren sind wahrscheinlich weniger 100 im Jahr.

Mit solchen Unwahrheiten bzw. Halbwahrheiten kommt man hier nicht weiter.
Die Zahl der Getöteten ist auf unlimitierten Abschnitten ist doppelt so hoch wie auf limitierten Abschnitten.

Auch finde ich die ganze Argumentation gegen ein aTL schwach, .....eigentlich sind ja mehr für ein aTL, wenn man aber dies oder jenes noch dazuspinnt oder die ganzen persönlichen Befindlichkeiten dazu nimmt sieht es aber ganz anders aus...ja klar.

Mir persönlich ist das aTL egal, trotsdem fände ich es gut, da die freie Geschwindigkeitswahl oft mit der Erlaubnis so schnell zu fahren wie man gerade möchte vewechselt wird, bzw. mit dem verbrieften Recht ohne Rücksicht auf andere sehr schnell zu fahren, was in unangepasster Geschwindigkeit endet.

Mir fehlt ganz einfach das allg. Verantwortungsbewusstsein mit dieser Freiheit umzugehen.

Jeder Fahranfänger ohne Praxiserfahrung darf bei uns auf der Autobahn Geschwindigkeiten fahren die er nicht im Entferntesten beherrscht, und solange das so ist und deshalb unschuldige Menschen auf der Autobahn aus dem Leben gerissen werden oder ihr Leben lang gesundheitliche Folgen eines Unfalls mit sich rumschleppen werde ich wohl meine Meinung hier nicht ändern.

Meine Meinung resultiert auch hauptsächlich aus dem persönlich erlebten zu diesem Thema. Auch das hier gelesene hat sie gefestigt. Viele würden mit ihren, hier im Schutze der Anonymität, getätigten Aussagen keine Fahrprüfung bestehen, von einer MPU rede ich erst gar nicht.

Auch die Art und Weise der Disskussion der Gegner des aTL hier bestärkt mich in meiner Auffassung.

Umwelttechnisch sehe ich die Sache ohne Emotionen, der Zug ist eh abgefahren.

Frage beantwortet ?

Was für Ausreden und Nebenkriegsschauplätze der Tempolimitgegner parat hat ist erstaunlich!

Meine 12-Jährige kann das auch, alle Anderen haben schuld.

Gruß vom Armani-Biker, der mehr Verantwortung und Umweltbewusstsein in allen Bereichen wünscht...

Hier mal ein ganz guter Text zur Situation, welcher auch so einige Argumente zusammenfasst.
Insbes. ist auch der Hinweis wichtig, dass Klimaziele nunmal Maßnahmen erfordern und einfach nur nichts tun -auch im Verkehrssektor- nicht zu den Optionen zählt:

Zitat:

Stammtischrhetorik hilft nicht weiter: Wenn der Verkehrsminister keine Geschwindigkeitsbegrenzung will, muss er erklären, wie er den CO2-Ausstoß im Verkehr senken will.
(...)
Mit der Fokussierung auf das Tempolimit lenkt er davon ab, dass es Aufgabe der Politik ist, eben jenen Maßnahmenmix festzulegen.
(...)
Will Scheuer aber partout an "Freie Fahrt für freie Bürger" festhalten, wird er erklären müssen, wie er dann auf die Reduktion um rund 70 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 kommen möchte.

https://www.zeit.de/.../tempolimit-verkehr-klimaschutz-andreas-scheuer

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 23. Januar 2019 um 00:23:10 Uhr:


...
In einem anderen Forum meinte schon vor einigen Jahren ein Aussendienstler mit rund 70000km/Jahr das er bei einem generellen Limit seinen 2,0L Diesel durch einen V8 Benziner ersetzt, denn die Spritkosten seien dann ungefähr dieselben aber der Spaßfaktor höher.

Dann müsste ja der, spaßig bewegte, V8 weniger verbrauchen, um den Benzin-Mehrpreis zu kompensieren.

Welche Fahrzeuge werden da verglichen?

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 23. Januar 2019 um 00:23:10 Uhr:


Schwager eines Bekannten hat nach einem Arbeitgeberwechsel im Aussendienst kaum noch Autobahnfahrten und hat deswegen statt einem "vernünftigen" Dieselkombi jetzt eben einen Dodge Ram. Und Beide betonten das sie einige Kollegen kennen die den gleichen Schritt gehen würden wenn Sie mit einem Limit gesegnet würden.

Ja nach so einem Arbeitgeberwechsel können einmal weniger AB-Kilometer oder im anderen Fall mehr AB-Kilometer entstehen.

Auf diese möglichen Änderungen hat aber nun ein aTL keinen Einfluss.

Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 23. Januar 2019 um 06:46:18 Uhr:



Zitat:

@Vollgasfuzzi schrieb am 22. Januar 2019 um 19:22:22 Uhr:


An die Befürworter.
Was sind eigentlich die Gründe, warum ihr eine Begrenzung wollt?
Nur, damit es ein Verbot mehr in Deutschland gibt?

Es gibt wenig Tote auf Autobahnen ... solche, die auf unbeschränkten Strecken durch hohe Geschwindigkeit passieren sind wahrscheinlich weniger 100 im Jahr.

Mit solchen Unwahrheiten bzw. Halbwahrheiten kommt man hier nicht weiter.
Die Zahl der Getöteten ist auf unlimitierten Abschnitten ist doppelt so hoch wie auf limitierten Abschnitten.

Und woher hast du diese „Info“?
Wenn du schon was von Unwahrheiten schreibst, solltest du dann wenigsten deine Behauptungen begründen.
Ich habe meine Aussage hiermit untermauert:

Zitat:

@Vollgasfuzzi schrieb am 22. Januar 2019 um 20:17:19 Uhr:


Wie viele Menschen sterben denn auf unbeschränkten Abschnitten von Autobahnen?

Zitat:

@Vollgasfuzzi schrieb am 22. Januar 2019 um 20:17:19 Uhr:



Zitat:

Eine der Hauptunfallursachen auf Autobahnen ist zu schnelles Fahren. Im Jahr 2017 war mehr als ein Drittel (7 194) der Autobahnunfälle darauf zurückzuführen, dass min- destens eine beteiligte Person die Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte oder für die Straßen- oder Witterungsverhältnisse zu schnell fuhr. Insgesamt fanden 181 Men- schen bei Geschwindigkeitsunfällen auf Autobahnen den Tod

Quelle:
https://www.destatis.de/.../Pressebroschuere_unfallentwicklung.pdf?...

181 Menschen starben 2017 bei Geschwindigkeitsunfällen.
Aus der Formulierung läst sich schließen, daß die meisten Toten auf unangepasstes Fahren zurückzuführen sind.
Also z.B. Geschwindikeitsübertretung.
Diese Bilanz läst sich somit kaum durch ein allgemeines Tempolimit verbessern!

Den Artikel fand ich sehr interessant:

https://www.n-tv.de/.../...t-zwischen-120-und-140-article20822849.html

Zitat:

@Poloman59 schrieb am 23. Januar 2019 um 06:12:23 Uhr:


Sorry, aber was @Sir Donald schreibt ist absolut richtig.
Der von ihm zitierte Beitrag ist 100% unqualifiziert und polemisch.

Die Wahrheit war noch nie angenehm.

Zitat:

@IncOtto schrieb am 23. Januar 2019 um 06:21:36 Uhr:



Zitat:

@wiesoeinname schrieb am 22. Januar 2019 um 13:13:01 Uhr:


Da würde schon reichen, wenn der dicke Deutsche mal nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch stehen hat. Und wenn, dann auch keinen Billigmist aus dem Discounter kaufen.

Tatsächlich ist global gesehen die Nahrungsmittelindustrie, maßgeblich durch Fleischproduktion, die größte CO2 Quelle.

Zitat:

Zitat:

@IncOtto schrieb am 23. Januar 2019 um 06:21:36 Uhr:



Zitat:

In einer Studie der University of Oxford wurde sogar prognostiziert, dass Treibhausgasemissionen bis zum Jahre 2050 um zwei Drittel reduziert werden können, wenn sich alle Menschen rein vegetarisch ernähren würden.

So ist es. Weniger Fleisch essen und ein TL und wir hätten unser Klimaziel erreicht. Dazu würde es deutlich weniger Tierleid geben.

Zitat:

@Armani-Biker71 schrieb am 23. Januar 2019 um 06:56:11 Uhr:


Was für Ausreden und Nebenkriegsschauplätze der Tempolimitgegner parat hat ist erstaunlich!

Meine 12-Jährige kann das auch, alle Anderen haben schuld.

Gruß vom Armani-Biker, der mehr Verantwortung und Umweltbewusstsein in allen Bereichen wünscht...

Meinst du nicht, es wäre sinnvoller sich dem besseren Verkehrsfluss in Bereichen hoher Verkehrsdichte zu widmen statt nur die Spitze des Eisberges abzuschneiden? Macht man sich es damit nicht zu einfach?
Immerhin gibt es ja auch regelmäßig Erhöhungen bzw. Aufhebungen bestehender Limits mit positiven oder nur nicht steigenden negativen Folgen im Alltag.

Zitat:

@IncOtto schrieb am 23. Januar 2019 um 06:21:36 Uhr:


http://m.spiegel.de/.../...-rechner-co2-schleuder-mensch-a-470825.html

Also knapp 1000Kg Einsparung an CO2/Jahr durch vegetarische Ernährung.
Das ist äquivalent zu ca. 10.000KM Autobahnfahrt mit einem sparsamen Diesel.

Daher finde ich es geradezu lächerlich, den Einfluss auf das Weltklima von einem Tempolimit herbeizureden - Da gibt es wesentlich größere Stellschrauben.

Richtig. Es gibt aber auch andere Stellschrauben, um den Spaß in der Bevölkerung zu erhöhen. Statt "Freie Fahrt für freie Bürger" könnten wir doch auch "Mehr Sex für alle" oder die 30h-Woche einführen.

Somit wären wir wieder beim Whataboutism....

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