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Geländewagen robust mit wenig Verbrauch

Themenstarteram 25. März 2020 um 23:29

Hallo,

und zwar suche ich einen gebrauchten Geländewagen, der groß ist, so wenig wie möglich verbraucht (7,5L kann ich verschmerzen), gut für richtiges Gelände geeignet und robust ist.

Mein Buget würde bei ca. 7000 liegen, könnt ihr mir bestimmte Modelle empfehlen?

Hätte gerne einen der von dem eckigem Design und der Größe ca. dem Landrover Defender entspricht.

Meint ihr es ist realistisch für den Preis einen zu bekommen, der noch ganz gut erhalten ist?

Liebe Grüße

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35 Antworten

Nachts ist es kälter als draußen ...:D:D

Zitat:

@StephanRE schrieb am 26. März 2020 um 10:15:59 Uhr:

Der defender ist super fürs Gelände. Aber eben nur da. Auf der Straße ist der einfach nur rappelig, unbequem und durstig.

Daher fragte ich ja was mit Gelände gemeint ist. Die meisten Anforderungen erfüllen auch zahlreiche größere SUV. Das Angebot würde sich deutlich erweitern wenn z.B. Touareg, Tiguan, Q5, Sorento, Santa Fe, ix55 usw. auch dazu kämen. Bei noch leichterem Gelände wären nochmals weit mehr Modelle denkbar.

Dacia Duster 4x4 wäre auch noch eine günstige Alternative. Bei 7k €uro und 7,5 Ltr. muss man/Frau auch irgendwo Abstriche machen (müssen).

Da kann ich aktuelle Erfahrungen beisteuern.

Ein guter Bekannter hat vor ein paar Wochen seinen wirklich gut erhaltenen Toyota Landcruiser verkaufen müssen. Es war der 3 Liter 6Zylinder Diesel. Lockere 500.000 km runter in 28 Jahren. Er hat den damals neu gekauft. Er hat dafür noch rund 10.000 Euro von privat bekommen. Der neue Besitzer muss aber nich ein paar tausender reinstecken das der wirklich gut da steht. TÜV war übrigens kein Problem. Der säuft aber auch 12 bis 15 Liter bei moderater Fahrweise.

Die Frage nach dem Gelände bringt auch die Frage nach der Art der Differentialsperre auf.

Einfache zuschaltbare 100% Sperre(n)?

Gar keine?

ASR?

Das System im 3008 Diesel-Hybrid ist da etwas Hmmm extrem. Laut Anleitung einfach Gas geben bis es geht. Bei bis zu 200 System-PS ist das nicht zum Rangieren auf rutschigen Untergrund geeignet.

Also ASR sollte man im Zweifelsfall "erfahren".

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 26. März 2020 um 13:01:31 Uhr:

Die Frage nach dem Gelände bringt auch die Frage nach der Art der Differentialsperre auf.

Einfache zuschaltbare 100% Sperre(n)?

Gar keine?

ASR?

Das System im 3008 Diesel-Hybrid ist da etwas Hmmm extrem. Laut Anleitung einfach Gas geben bis es geht. Bei bis zu 200 System-PS ist das nicht zum Rangieren auf rutschigen Untergrund geeignet.

Also ASR sollte man im Zweifelsfall "erfahren".

Einfach FGas geben ist im Gelände nie die richtige Vorgehensweise. Wenn das so bei Peugeot drin steht, zeigt das, das es eben KEIN Gelöndewagen ist. Hat das Auto überhaubt Allradantrieb? Ohne 4 WD geht es nämlich auch nicht. Egal ob zuschaltbar oder elektronisch geregelt oder über E -Motor separaat geschaltet. Es nützt keine ASR etwas wenn du nur 2 angetriebene Räder hast. Auf rutschigen Untergrund müssen alle 4 Räder angetrieben sein um überhaubt voran zu kommen. Ob das Differnzial nun gesperrt wird oder ein ASR die Arbeit übernimmt ist zweitrangig. Einen Geländegang braucht es übrigens dabei nicht unbedingt. Ein guter Drehmomentwandler tut es auch, zumindest für den "Normalgeländefahrer".

Zitat:

@StephanRE schrieb am 26. März 2020 um 13:14:33 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 26. März 2020 um 13:01:31 Uhr:

Die Frage nach dem Gelände bringt auch die Frage nach der Art der Differentialsperre auf.

Einfache zuschaltbare 100% Sperre(n)?

Gar keine?

ASR?

Das System im 3008 Diesel-Hybrid ist da etwas Hmmm extrem. Laut Anleitung einfach Gas geben bis es geht. Bei bis zu 200 System-PS ist das nicht zum Rangieren auf rutschigen Untergrund geeignet.

Also ASR sollte man im Zweifelsfall "erfahren".

Einfach FGas geben ist im Gelände nie die richtige Vorgehensweise. Wenn das so bei Peugeot drin steht, zeigt das, das es eben KEIN Gelöndewagen ist. Hat das Auto überhaubt Allradantrieb? Ohne 4 WD geht es nämlich auch nicht. Egal ob zuschaltbar oder elektronisch geregelt oder über E -Motor separaat geschaltet. Es nützt keine ASR etwas wenn du nur 2 angetriebene Räder hast. Auf rutschigen Untergrund müssen alle 4 Räder angetrieben sein um überhaubt voran zu kommen. Ob das Differnzial nun gesperrt wird oder ein ASR die Arbeit übernimmt ist zweitrangig. Einen Geländegang braucht es übrigens dabei nicht unbedingt. Ein guter Drehmomentwandler tut es auch, zumindest für den "Normalgeländefahrer".

Der 3008 gilt in diesem Fall als Beispiel für eine "nicht so tolle" Lösung.

Aber ja, er hat Allradantrieb.

Die Hinterachse ist elektrisch.

Also ein Zentraldifferential benötigt er nicht.

Aber die Hinterachse ist bezüglich der Leistung untermotorisiert.

Was es natürlich im Gelände noch schlechter macht.

Und niemand würde den als Geländewagen bezeichnen.

 

Also ASR Lösungen im Zweifelsfall "erfahren".

Hatte ich ja oben schon geschrieben.

Hi!

Für 7.000 Eur gibt es keinen längerfristig haltbaren Geländewagen.

Ab 15.000 Eur beginnen die Mitsubishi Pajeros und Toyota Landcruisers in einigermaßen tragbarem Zustand.

Hyundai Terracan ist günstiger und auch ein richtig gutes Auto. In D aber selten.

Hyundai Galloper sind zwar alt, aber der alte Pajero (baugleich) war gut.

Unter 12L fängt man mit diesen Autos allerdings gar nicht erst an.

Wichtig ist, wo es hingehen soll.

In Europa reichen fast immer die SUVs mit Allrad.

Die kleineren koreanischen SUVs kommen schon relativ weit (vorsicht, es gab auch Modelle ohne Allrad!).

Hier ein paar Beispiele für günstige Autos, die ich für ansehenswert erachte:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

Vielleicht spezifiziert der TE mal, was er mit dem Auto anzustellen gedenkt.

Gruß,

ZK

Zitat:

@adventureplease schrieb am 25. März 2020 um 23:29:04 Uhr:

und zwar suche ich einen gebrauchten Geländewagen, der groß ist, so wenig wie möglich verbraucht (7,5L kann ich verschmerzen), gut für richtiges Gelände geeignet und robust ist.

Falls es noch einer Bestätigung, bzw. in diesem Falle Erdung bedarf: Kannst Du knicken ;).

Die sparsamsten, größeren Geländewagen sind z.B. Isuzu Trooper 2.8 oder die erste Generation Land Rover Discovery, mit seichtem Gasfuß kommt man da mit 8-9 Litern Diesel auf 100km aus. Ist aber höchstwahrscheinlich für diese Suche irrelevant, da diese mit Schadstoffgruppe unter Euro-1 aktuell am Beispiel des Trooper jenseits von 1000 Euro KFZ-Steuer pro Jahr liegen, es kaum noch einen mit weniger als 200000 km auf dem Tacho gibt, und der Gesamtzustand einer ziemlich umfangreich ausgerüsteten Landmaschinen-Reparaturwerkstatt bedarf, um die weiteren Jahre zu bestreiten.

Ältere Geländewagen sind robust in dem Sinne, dass sie auch hart an der Totalschadengrenze noch fahrbar sind und mit vertretbarem Aufwand wartbar. Das bedeutet nicht, dass sie ohne Zuwendung einfach so lange fahren. Allein die Wartungsintervalle lagen z.B. bei den gerne genannten Legenden der 80er (Pajero, Patrol, Trooper etc.) bei 5000-7500 km, und da gab es mehr zu tun als nur den Ölwechsel.

Defender für 7000 Euro ist auch nicht mehr wirklich der robuste Offroader, sondern eher der unvollständige, dafür stark angerostete Teilesatz mit Rest-TÜV. Wenn Du möglichst viel Fahrzeug für's Geld suchst, dann findest Du dies gerade nicht bei den am meisten nachgefragten Fahrzeugen dieser Klasse mit dem besten Werterhalt (Defender, Wrangler, G, Land Cruiser).

Allgemein betrachtet: Du suchst in einer Fahrzeugklasse, in der ein Kaufpreis von unter ~10000 Euro (bzw. der Wertverlust, das Geld ist ja nicht weg, es hat nur erstmal eine andere Form) eine eher geringe Hürde darstellt. Geländewagen haben traditionell extrem hohe Fixkosten (Versicherungseinstufung, KFZ-Steuer, Wartungsintervalle und -Umfang), haben in der "robusten" Generation keinerlei Augenmerk auf den Verbrauch gelegt - und ebenso wenig auf die Rostvorsorge. Wenn Du über eine ausreichend große und umfangreiche Werkstattausrüstung verfügst und viel selber machen kannst, kann das klappen. Wenn Du hingegen für jede Tätigkeit jenseits des Glühlampenwechsels eine Werkstatt aufsuchen musst, haben solche Fahrzeuge eher die Tendenz zum Fass ohne Boden.

Die Frage ist daher bei 7000 Euro nicht, welcher Geländewagen, bzw. welches Modell der/das Richtige ist. Die Frage müsste lauten, welche Geländewagen für 7000 Euro in für Dich sinnvoller Entfernung überhaupt angeboten werden, und welcher davon den besten Zustand hat...

Gruß

Derk

Zitat:

@adventureplease schrieb am 25. März 2020 um 23:29:04 Uhr:

… suche ich einen gebrauchten Geländewagen, der groß ist, so wenig wie möglich verbraucht (7,5L kann ich verschmerzen), gut für richtiges Gelände geeignet und robust ist.

Mein Buget würde bei ca. 7000 liegen …

Meint ihr es ist realistisch für den Preis einen zu bekommen, der noch ganz gut erhalten ist? …

Nein!

Selbst für 50.000 € bekommst Du das nicht. Wenn man unter Geländewagen für richtiges Gelände versteht: Allrad mit AT- oder MT-Reifen, Untersetzungsgetriebe, robust, evtl. Starrachse hinten, hohe Anhängelast.

Verbraucht alles ab 9,0 l./100 km aufwärts im "Straße/Stadt/Autobahn-Mix". Geht bei Pickups los.

Der einzige, der da irgendwo in die Nähe Deiner Vorstellungen kommt, ist der Suzuki Grand Vitarra Diesel. Aber für 7.000 € wird es selbst da keinen gescheiten Gebrauchten geben.

Was es noch gäbe wäre ein Jeep Commander mit dem Mercedes-V6-Diesel (OM642, wird als sehr zuverlässig beschrieben, die wenigen Probleme sind günstig zu reparieren). Der ist relativ groß, hat gute Offroadeigenschaften und ist, allerdings mit relativ hoher Laufleistung, im Budget zu haben. Der Verbrauch ist, wie so üblich bei Geländewagen, nicht annähernd bei den gewünschten 7,5l.

Aber bei deinen Eckdaten wird es die eierlegende Wollmilchsau höchstwahrscheinlich nicht geben.

Das Problem ist eben robuster Geländewagen bedeutet immer hohes Gewicht und Luftwiederstand eine Schrankwand. Das geht nicht mit geringem Verbrauch. Das Auto muss ja eben etwas aushalten können. Slso wird der Achsträger robuster wie bei einem normalen Auto. Und wenn eine Ahk 75 oder 100 kg Stützlast hat und msl eben 2,5 oder 3 zonnen gezogen werden dann muss das wo die dran hängt such stärker sein. Ein Leitrrshmen ist robuste LKW Technik die aber eben auch Gewicht hat usw.die Kastenfoem ist nötig da man ja Platz braucht.

Der TE meldet sich nicht mehr. Seine Illusionen hat er wohl beerdigt -;)

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 26. März 2020 um 23:12:40 Uhr:

Der TE meldet sich nicht mehr. Seine Illusionen hat er wohl beerdigt -;)

Nun ja, wer einen Geländewagen will, der bekommt hier jedenfalls einige Informationen.

...Opel Frontera A 2,2 16V... ausrangiert, da 15Ltr. Super / 100km und eine katastrophale Ersatzteilversorgung... ansonsten nicht schlecht, wird leider nicht mehr gebaut trotz etlicher Enthusiasten die ihn noch kaufen würden.

...Suzuki SJ 410... geiler Hobel mit seinen 0,9Ltr Hubraum und 45 PS... aber als Alltagsfahrzeug -ich sag mal- schwierig

...MB G-Klasse... die militärische Version mit 90PS und ca. 2,5 Tonnen - lahm, im Gelände muß man mit Schwung fahren... da hat der Unimog mehr Spaß gemacht... der wühlt sich auch ausm Stand überall durch.

Opel Frontera
Suzuki SJ 410 "Forstausrüstung"
MB G-Klasse "Wolf"
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