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Gebrauchtwagenkauf - 1., 2., 3. Hand, sagt wenig ohne weitere Angaben

Themenstarteram 8. Februar 2013 um 20:56

Hallo,

seit einiger Zeit schaue ich mich nach einem geeigneten Kombi um. Die Angaben zu den Vorbesitzern sagen dabei wenig aus, wenn ich nicht den Zeitraum des Besitzes kenne. So ist bei einem 9 Jahre alten Auto auch 4. Hand kein Problem, wenn die erste eine Leasing-Gesellschaft für 6 Monate war, danach ein Händler, dann kurz ein Privatbesitzer und seit 7 Jahren der jetzige Besitzer.

Ebenso kann "2.Hand" aber ein Reinfall sein, wenn ich auf Nachfrage, wie einige Male geschehen, erfahre, dass der aktuelle Besitzer den Wagen erst seit 2 Monaten besitzt, und jetzt, angeblich, plötzlich keinen Diesel mehr braucht, weil der Arbeitsweg kürzer geworden ist. Kann stimmen, muss aber nicht. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass mit dem Wagen etwas nicht stimmt.

Was mich nervt, ist der Besch*ss, den ich auf den bekannten Online-Börsen wahrnehme. Zig Autos, bei denen in den ellenlangen Beschreibungstexten versteckt steht, dass sie eigentlich defekt sind. "Echte" Verkäufe von privat, mit gescheiter Beschreibung, sind mir viel lieber, aber seltener.

gruss

Chris

Beste Antwort im Thema
am 9. Februar 2013 um 15:48

Ich bin selbst bei Ebay ein wenig am stöbern, hier wäre so ein gutes Angebot, ich habs mal in der Beobachtung wie teuer der Kombi wird. Vielleicht hast du ja daran interesse?

 

 

http://www.ebay.de/.../271152547765?pt=Automobile&hash=item3f21f387b5

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Ich möchte zitieren!

Zitat:

seit einiger Zeit schaue ich mich nach einem geeigneten Kombi um. Die Angaben zu den Vorbesitzern sagen dabei wenig aus, wenn ich nicht den Zeitraum des Besitzes kenne. So ist bei einem 9 Jahre alten Auto auch 4. Hand kein Problem, wenn die erste eine Leasing-Gesellschaft für 6 Monate war, danach ein Händler, dann kurz ein Privatbesitzer und seit 7 Jahren der jetzige Besitzer.

Deswegen sollte man sich immer den Brief zeigen lassen und dann, noch besser, die Namen des letzten Halters sich merken, um den mal zu kontaktieren und ihn mal reden lassen, wie der Wagen denn so war und warum er abgegeben wurde. Wenn ein Fahrzeug verkauft wird, hat das immer einen Grund; keiner gibt sein Auto einfach so ab. Entweder, man will einen neueren Wagen haben, weil man aus Gewohnheit spätestens beim Modellwechsel wieder umsteigt - oder der Alte macht zu viel Probleme - oder entspricht nicht mehr dem inzwischen veränderten Nutzerprofil - da gibt es unendlich viele Gründe, bis hin zu natürlichen Gründen wie Krankheit, Todesfall oder hohem Alter, das eine Autofahrer-Karriere unmöglich macht.

Zitat:

Ebenso kann "2.Hand" aber ein Reinfall sein, wenn ich auf Nachfrage, wie einige Male geschehen, erfahre, dass der aktuelle Besitzer den Wagen erst seit 2 Monaten besitzt, und jetzt, angeblich, plötzlich keinen Diesel mehr braucht, weil der Arbeitsweg kürzer geworden ist. Kann stimmen, muss aber nicht. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass mit dem Wagen etwas nicht stimmt.

Solche Geschichten sind wie immer Glaubenssache. Würde ich mir etwa einen Laguna mit Dieselmotor und diesem Schicksal ansehen, dem Verkäufer unterstellen, dass technische Probleme mit dem Auto den Ausschlag zum Verkauf geben, steht zu 99 Prozent Aussage gegen Aussage. Er wird weiterhin beharren, dass er sich beruflich verändert hat und einen Benziner für sinnvoller ansieht - ich sage weiterhin, dass der Zustand des Fahrzeugs problematisch ist und einige Arbeiten anstehen, die getan weden müssen, dass man ein gutes Fahrzeug hat.

Man kann solche Sachen glauben oder auch nicht. Der Gebrauchtwagenmarkt aber ist so groß, dass jeder seinen passenden Wagen finden sollte und auf dubiose Angebote nicht angewiesen sein müsste.

Moin,

 

für mich ist jeder Autokauf ein reiner Glückskauf oder auch nicht, egal ob Neuwagen oder Gebrauchtwagen.

 

Bei Neuwagen habe ich es selber erlebt, dass mir ein desolates Auto verkauft wurde (das war mein 1. und einzieger Neuwagen).

 

Bei Gebrauchtwagen habe ich bisher nur 2 eher schlechte Erfahrungen machen müssen, die waren aber noch im Rahmen des üblichen.

Bei Gebrauchtwagen kann man schon bei der Auswahl ein wenig abschätzen, ob es ein Reinfall wird (Zustand des KFZ, wer Vorbesitzer, verbastelte Innenräume, Tieferlegung, Spoiler, Musikanlagen, Motortuning, verbastelte Auspuffanlagen, Scheckheftpflege, abgewetzte Sitze, verölter Motor, einseitig abgefahrene Reifen, defekte Stoßdämpfer, geräuchvolle Radlager, blinde Scheinwerfer, TÜV Fälligkeit usw).

 

Natürlich gilt das nicht für die Preisklasse unter 3000,-, da muß man eben auf Mängel gefasst sein.

Themenstarteram 9. Februar 2013 um 15:42

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Bei Gebrauchtwagen kann man schon bei der Auswahl ein wenig abschätzen, ob es ein Reinfall wird (Zustand des KFZ, wer Vorbesitzer, verbastelte Innenräume, Tieferlegung, Spoiler, Musikanlagen, Motortuning, verbastelte Auspuffanlagen, Scheckheftpflege, .....

Autos mit "Tuning" fallen bei mir sofort heraus, seien es optische Basteleien oder Chiptuning, da so etwas zumeist auch ein Hinweis auf einen verschleißreichen Fahrstil ist. Autos kaufe ich am liebsten von bürgerlichen Leuten, die den Wagen serienmäßig lassen und zu denen ich auch persönlich einen Draht finde..

am 9. Februar 2013 um 15:48

Ich bin selbst bei Ebay ein wenig am stöbern, hier wäre so ein gutes Angebot, ich habs mal in der Beobachtung wie teuer der Kombi wird. Vielleicht hast du ja daran interesse?

 

 

http://www.ebay.de/.../271152547765?pt=Automobile&hash=item3f21f387b5

Zitat:

Original geschrieben von benutzer10

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Bei Gebrauchtwagen kann man schon bei der Auswahl ein wenig abschätzen, ob es ein Reinfall wird (Zustand des KFZ, wer Vorbesitzer, verbastelte Innenräume, Tieferlegung, Spoiler, Musikanlagen, Motortuning, verbastelte Auspuffanlagen, Scheckheftpflege, .....

Autos mit "Tuning" fallen bei mir sofort heraus, seien es optische Basteleien oder Chiptuning, da so etwas zumeist auch ein Hinweis auf einen verschleißreichen Fahrstil ist. Autos kaufe ich am liebsten von bürgerlichen Leuten, die den Wagen serienmäßig lassen und zu denen ich auch persönlich einen Draht finde..

Meiner Meinung nach kommt es auf das Tuning an und wer der Fahrer des Wagens ist. Dezente optische Veränderungen sind nicht wild und meist auch wieder rückbaubar.

Bei mir ist es zb so. Ich habe eine sehr schöne große Anlage verbaut, alles von einem Profi gebaut und abgestimmt. Ich liebe Musik und hör sie auch gerne mal lauter. Das hat nichts mit dem Fahrstil oder der Pflege des Wagens zu tun ... ;)

Zitat:

Bei Gebrauchtwagen kann man schon bei der Auswahl ein wenig abschätzen, ob es ein Reinfall wird (Zustand des KFZ, wer Vorbesitzer, verbastelte Innenräume, Tieferlegung, Spoiler, Musikanlagen, Motortuning, verbastelte Auspuffanlagen, Scheckheftpflege, abgewetzte Sitze, verölter Motor, einseitig abgefahrene Reifen, defekte Stoßdämpfer, geräuchvolle Radlager, blinde Scheinwerfer, TÜV Fälligkeit usw).

Teilweise, ja! Wenn Tuning hochwertig gemacht wurde und auch nachweislich viel gekostet hat, in guten Betrieben durchgeführt wurde und das Fahrzeug auch sonst von einem Typen verkauft wird, der schon im Verkaufsgespräch zeigt, dass er von Autos und Technik Ahnung hat und den Wagen als Hobby pflegte, ist das nicht schlecht - aber eben Geschmackssache. Anders sieht es bei billigen Kaufhaus-Aufklebern in Chrom-Optik und gleichen Fußmatten, fusseligen Sitzbezügen, günstigen Klarglas-Rückleuchten, Discounter-Radio und irgendwelchen schlecht verlegten Scheibenfolien aus - da kann man dann schon darauf schließen, dass dieses Auto nicht unbedingt die beste Wahl ist. Aber auch hier gibt es Ausnahmen.

Der Sohn eines meiner Nachbarn (Mitte zwanzig müsste der sein) hat als sein erstes Auto einen Mercedes 300D Automatik, Baujahr 11/1989, in Perlmuttgrau mit Schiebedach, schwarzen Rücklichtern, Zender-Heckspoiler und dunkler Scheibenfolie hinten. Im Kontrast dazu hat der 300D Stahlfelgen mit Werksradkappen und gelbe Blinker vorn. Gewiss gewöhnungsbedürftig, aber auffällig selten in jedem Fall. Der Witz dabei: Den Mercedes hat er sich vor Jahren für, wenn ich noch recht weiß, 1500 Euro irgendwo übers Internet gekauft, damals zum Führerschein mit schon hoher Laufleistung, aber aus erster Hand von einem älteren Herrn mit zwei gestempelten Scheckheften - und exakt in dem Zustand, in dem sich der 300D heute noch befindet, mit schwarzen Rückleuchten, den dunklen Scheiben, dem Spoiler! Heute fährt er ihn immer noch - mittlerweile hat der Benz um die 430.000 Kilometer hinter sich. Tolles Auto!

Als ich den Mercedes zum ersten Mal sah, dachte ich - Gott, was ist denn das für eine Kiste! - doch der Wagen hat wirklich gezeigt, dass er gut ist, was kann und auch preiswertes Tuning nicht immer ganz schlecht sein muss. Solche Ausnahmen aber bestätigen die Regel.

Zitat:

Natürlich gilt das nicht für die Preisklasse unter 3000,-, da muß man eben auf Mängel gefasst sein.

Nicht immer, denn auch im Low-Budget-Bereich kann es Autos von sehr guter Qualität geben. Man muss nur suchen!

@1947

 

Gut, damals wurde ja auch von Mercedes noch Quallität geliefert, mit nur wenig komplizierter Elektronik und überaus haltbaren Motoren und Technik.

 

Solche Autos gibt es heute meistens nur noch als Young- oder Oldtimer.

 

Abgesehen von der Plakettenpflicht in diversen Städten, sind diese Autos auch heute noch sehr gebrauchsfähig und einfach zu reparieren. Nur bei einigen Herstellern dürfte es mit der Ersatzteilversorgung mit der Zeit schwierig werden.

 

Nur gilt auch da, verbastelte Autos werden nur dann gekauft, wenn man sowiso vorhat, den Wagen völlig auseinander zu nehmen und wieder mit Orginalteilen zu bestücken, denn sonst keinen Wert als Oldtimer.

 

 

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