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Geheime KIA Tankreserven

Kia Optima 2 (JF)
Themenstarteram 11. Januar 2019 um 15:06

Hallo KIAner...

Heute ist mir mal wieder eine Besonderheit beim Tanken aufgefallen.

Optima an die Säule...Rüssel rein...Tanken...Klick...Fertig.

Da wir aber mal Carens-Besitzer waren wusste ich aus Erfahrung von deutlichen Reserven beim Tanken.

Also nochmal manuell mit Gefühl nachgetankt und zack... über 10 Liter mehr gingen rein.. ohne das ein Ende in Sicht war.

Ist das noch anderen Kia-Besitzern aufgefallen ?

Ich meine das macht schon einen erheblichen Reichweitenunterschied.

Grüße

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39 Antworten

Das hat ja mit (bewusst so konstruierten) Reserven nicht unbedingt was zu tun, sondern eher damit, wie der Tankeinlauf und der Tank selbst aufgebaut sind. Im Endeffekt schaltet die Zapfpistole ja nur einfach ab, wenn sie durch zurückspritzenden Treibstoff an der Mündung ausgelöst wird.

Mein Honda Civic (Bj. 1991...) hatte die Macke, dass die Zapfpistole schon bei halb gefüllten Tank anfing auszulösen. Dann musste ich die Zapfpistole etwas drehen, dann ging es weiter, manchmal noch 2-3 mal mehr. An einer bestimmten Tankstelle, wo mein Auto auf der linken Säule an einer leichten Schräge stand, konnte ich immer bis zum Schluss durchtanken.

Anscheinend ist das schlicht davon abhängig, wie die Flüssigkeit beim Einfüllen im Tank hin und her schwappt.

Meine erste Betankung beim Optima waren 68 Liter, bei einem 70 Liter Tank, lief eigentlich so durch. War aber auch Benzin, Diesel schäumt eben auch ein wenig.

Die Anzeige selbst räumt aber eine recht große Reserve ein, also wenn die Leuchte angeht, dann sind noch locker 10 Liter im Tank

Themenstarteram 11. Januar 2019 um 18:47

Hmmm...Benziner habe ich ja auch.

Aber ich werde einfach mal bei den zukünftigen Tankstopps diverse Rüsselpositionen probieren und Erfahrungen sammeln.

Ansonsten ist einfach eine sanfte Hand zum manuellen Nachstopfen nötig.

:-)

Muss man mal austesten, kann auch an der Zapfsäule liegen.

Ich hatte vor meinen Stinger einen Optima Diesel. Habe regelmäßig 10-11 Liter mehr getankt.

 

Beim Stinger habe ich das noch nicht getestet da er seit gestern da.

In den Stinger passen nach erstmaligen Abschalten der Zapfpistole 5 - 6 L mehr rein, je nach Fahrzeugneigung. Dies geht sogar relativ flott, wenn man den Dreh raus hat.

Magst du mehr verraten mit dem Dreh

So wild ist das nicht. Pistole nur soweit rausziehen, dass man den Fluss sehen kann und gefühlt mit "Halbgas" weitertanken. Wenn man den Füllstand langsam das Steigrohr hochkommen sieht, den Fluss der Pistole reduzieren. Man kann praktisch bis zum Einfüllstutzen volltanken.

Bei wärmeren Außentemperaturen würde ich das allerdings nicht komplett ausreizen, wenn man nur 500 m von der Tankstelle entfernt wohnt und den Wagen dort abstellt.

Allgemein sollte man nicht zu voll tanken, auf der einen Seite dehnt sich der Kraftstoff noch zusätzlich aus, da er im Erdtank der Tankstelle meist kühler gelagert ist, zum anderen verfügt der Tankstutzen über einen Aktivkohlefilter, welcher dann mit Treibstoff geflutet wird und dieser dann seine Funktion versagt. Dies merkt man dann, wenn es in geschlossenen Räumen gern mal nach Treibstoff stinkt.

Ich denke mal, dass Kia wie andere Hersteller auch, diesen Fall mit in Betracht gezogen haben und somit ganz sicher kein Treibstoff in den Aktivkohlefilter läuft.

Sonst hätte ich schon viele viele Aktivkohlefilter geflutet..... und Millionen andere Autobesitzer ebenfalls.

Das Benzin wird üblicherweise in Erdtanks gelagert. Die Medientemperatur beträgt dort ganzjährig ca. 8 °C in den Lagertanks. Beim Tanken selbst wird putziger weise mit median 15 Grad berechnet und geeicht. Soll sich übers Jahr ausgleichen. Obwohl, ich fahre im Sommer deutlich mehr als im Winter. Aber seit wann werden solche Sachen gegen die Wirtschaft entschieden? ^^

Tankt man Benzin in ein über 8 Grad warmen Tank, gast es aus (was es schon durchs Tanken etwas macht) und schäumt auf, was dann die Zapfhahnabschaltung anspricht. Die funzt eigentlich ganz einfach. Oben im inneren Zapfhahn ist so ein kleines Loch. Da werden die Gase zurück in den Unterirdischen Tank geleitet (nachdem man die schon bezahlt hat). Dort kondensieren diese wieder und die Tanken können das Benzin erneut verkaufen.

Wird dieses Loch "verstopft" also zieht es zu viel Schaum oder Benzin, macht der Zapfhahn dicht.

Das erklärt dann auch, warum man, wenn man etwas wartet oder vorsichtig weniger weiter tankt, dann noch weiter Benzin in den Tank bekommt. Der Schaum bricht zusammen, die Gase werden abgesaugt. Passt mehr rein in den Tank. Bis die Pistole wieder anschlägt.

Vorsicht ist halt im Sommer angebracht. Das kalte Benzin will sich dann ausdehnen und flutet den Überlauf. Man tankt dann für den Asphalt und hat nichts gespart.

So hat es mir ein befreundeter Tankstellenbesitzer erklärt. Was ich so ergoogln konnte deckt sich mit den Angaben.

Themenstarteram 13. Januar 2019 um 22:47

Na das ist mal fachlich fundiert erklärt. Danke !!

Aber mir ging es einfach mehr darum, warum dieses "Verstopfen" bei KIA so früh kommt.

Bei anderen Herstellen ist mir das bisher nie so stark aufgefallen. Da quetsche ich noch 2 bis 3 Liter nach und fertig.

Dies ist aber kein Kritikpunkt an KIA für mich. Eher eine Besonderheit die man ja leicht ausgleichen kann, wenn man sie kennt.

I love my Optima

Das hat was mit dem Abfluss zu tun. Also da wo du Hahn reintust bis zum Tank. Das Stück "Tunnel" ist bei jedem Auto anders, ebenso die Form des Tanks.

Otto Waalkischer Merksatz:

Umso kürzer und dünner der Tunnel oder/und Anzahl Windungen und umso größer Temperaturunterschied und Einfüllgeschwindigekeit desto eher das "Klack".

@TheSting wieso spart man, wenn man vorsichtig nachtankt? Es wird doch eh die Abgabe von der Säule abgerechnet, was da in den Tank tatsächlich reinkommt ist ne andere Sache.

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