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Gebrochene Hinterachse beim S204

Mercedes C-Klasse S204
Themenstarteram 9. Mai 2018 um 23:31

Guten Abend allerseits,

bin recht neu hier .. (habe bereits viel hier gelesen, bin aber zumindest beim schreiben recht jungfräulich) und wollte mal spontan die momentane Situation unserer C-Klasse Typ S204 EZ12/08 schildern.

Am letzten Wochenende durfte ich meine Familie mal wieder mit unserem Benz kutschieren (sonst kutschiert meine Frau). Auf einer zügigen Autobahnfahrt (Linkskurve) fiel mir auf, das sich der Wagen irgendwie aufschaukelte (schlingerte). Bei diversen Rechtskurven trat dieses Phänomen allerdings nicht auf. Aber weiterhin bei jeder Linkskurve. Kurz und Gut, ich empfand das Fahrzeug bei hoher Geschwindigkeit und in Linkskurven als unfahrbar und setzte die Fahrt gemäßigt fort.

Nach dem Wochenende habe ich meine Frau also spontan zu einer Freien Werkstatt bei mir um die Ecke geschickt um mal checken zu lassen, was an dem Fahrzeug nicht in Ordnung sein könnte. (Das Lenkrad stand ebenfalls ein tick schräg)

(Info: Das Fahrzeug befindet sich seit dem Erwerb zur Wartung ausschließlich in MB-Fachwerkstätten, hat gerade mal knappe 134.000 km auf der Uhr, und hat eine lückenlose Wartungshistorie nebst diversen anderen zusätzlichen Reparaturen wie z.Bsp. die Erneuerung der Wegfahrsperre, etc.)

Hier nun das Ergebnis des spontanen Werkstattbesuchs:

Der KFZ Meister hat meine Familie; zu Recht; nicht weiterfahren lassen, da dieser festgestellt hat, das die hintere Achse auf der Beifahrerseite durchgerostet und bereits abgerissen war.

Soll heißen, das wir am Wochenende mit der gesamten Familie auf der Autobahn ganz schön viel Glück hatten ...

Aber zurück zum Thema. Bei dem Check durch den Meister war auch zufällig ein TÜV Ingenieur zugegen.

Alle waren der Meinung: "das gibt es doch wohl gar nicht", "das dürfte so nicht passieren" und gesehen hätten Sie das so auch noch nicht.

Der Tip war, sich mal an den freundlichen von MB zu wenden.. um mal zu schauen wie es denn wohl mit einer Kulanzregelung ausschaut, denn es herrscht bei allen Fachleuten die einhellige Meinung, das könne (sollte) doch eigentlich gar nicht sein ...

Aufgrund unserer vorhandenen Mobilitätsgarantie wurde unser Fahrzeug gestern noch zum freundlichen geschleppt... Erwartungsvoll schauen wir nun mal was aus der Sache wird ...

2 Bilder folgen ...

Meine Frage wäre: Hat jemand schon ähnliche Erfahrung gemacht ?

Das soll es erst einmal gewesen sein, Danke vorab fürs Feedback.

Gruß K-P-DIEM

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie auch gern behalten

Bild #209192972
Bild #209192973
Beste Antwort im Thema

Du hast beim falschen Händler gekauft. Bei solchen "Freundlichen," kauft man kein Auto.

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Wenn Du schon viel hier gelesen hast, müsste der "Rostfraß beim Achsträger hinten" aufgefallen sein.

Da wird das Thema von vielen Betroffenen x-fach abgehandelt.

Themenstarteram 9. Mai 2018 um 23:54

Jap, hab´s gesehen als ich fertig war ...

Hatte aber auch nicht dieses Thema gelesen ...

Kann man(n)´s irgendwie an den anderen Thead anhängen ?

Unglaublich! Das ist ja ein Albtraum! Komplett abgerissen. Da müsste MB und das KBA mal reagieren. Gut das es bald ein neues Gesetz gibt. Stelle mir gerade vor, wieviele Familien in den nächsten Ferien mit ihren durchgerosteten Achsen durch Europa fahren. .?! Lass mal was passieren. Dann rollen Köpfe!

Das ist echtes Premiumprodukt. Selbst mit gebrochener Achse fährt die Mühle einfach problemlos weiter. So stellt man sich Qualität vor. Die einzige Hürde ist dann der TÜV-Mann :D

Themenstarteram 10. Mai 2018 um 0:51

micha6374, Du sagst es. Unglaublich ! Nachdem ich dem Tipp von icaro gefolgt bin, und mir mal das Thema "Rostfraß beim Achsträger hinten" angeschaut habe, scheint es ja tatsächlich eine ganze Anzahl von Leidensgenossen zu geben.

Ich hoffe für die anderen Fahrer eines W/S204 ;denn die Serie schein es ja wohl hauptsächlich zu betreffen;

das eventuelle Schwachstellen rechtzeitig gefunden werden. Denn so viel Glück wie wir, hat vielleicht nicht jeder.

Halte uns bitte auf dem Laufenden!!

Zitat:

@micha6374 schrieb am 10. Mai 2018 um 00:24:49 Uhr:

.... Dann rollen Köpfe!

Da rollen dann leider nur die Köpfe der Insassen und evtl anderer Beteiligter an dem Unfall. Das wird von MB und deren Handlangern runtergespielt... Einzelfall... blabla... da passiert rein gar nix. Genauso wie bei der ersten A-Klasse und den Federtellern aus Alu-Druckguss: erst brechen die Federn und dann verabschiedet sich der Federteller. Was danach mit dem Reifen geschieht kann sich jeder selbst ausmalen.

Da hätte m.M.n. auch ein Rückruf stattfinden sollen. Passiert ist aber gar nix von Seiten MB oder KBA. Wird beim 204er und der maroden Hinterachse nicht anders sein.

Gruß Viech

Zitat:

@viech schrieb am 12. Mai 2018 um 19:01:11 Uhr:

Was danach mit dem Reifen geschieht kann sich jeder selbst ausmalen.

Alles gehabt seinerzeit. Gar nichts ist passiert, so wie auch bei allen mit gebrochenen Hinterachsträger bislang.

Ich würde nicht sagen, dass da beim KBA geschmiert wird, aber manche Entscheidung ist nur schwer zu erklären, wenn man nicht an an dieses Hilfsmittel denkt.

Das mit der brechenden Feder und dem Einstich in den Reifen sowie beschädigte Felgen gibt's beim E90'er BMW auch. Da gibt es auch keine Rückrufe. Ich warte bei meinem E90 immer noch sehnlichst darauf, dass die Feder endlich bricht, damit ich Federn und Stoßdämpfer sowie Zugstrebe und Querlenker und Spurstangen in einem Abwasch tauschen kann.

Natürlich ungünstig, wenn das alles auf der Autobahn bei Vollgas passiert.

Rückrufe sind in Deutschland eher selten, wenn es nicht grad um Airbag geht.

Bei der E46-Reihe wurde wegen brechender Hinterachse irgendein Mittel gesprüht, damit die Stelle später bricht. Ist aber auch kein Rückruf gewesen :)

Bei VW gibt's auch selten Rückrufe. Da wird Benz auch alles aufs Notwendigste reduzieren, so weit es geht :)

Oh ja, 50.000 Autos zurückrufen und mal eben die Hinterachsträger austauschen. Pro Stück 8 Stunden Arbeitszeit. Und das weil bei 11 Jahre alten Autos was durchrostet.

Sportlich.

Normal ist Korrosion ein Fall für die HU.

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